Nick Harkaway - Der goldene Schwarm

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  • Der goldene Schwarm - Nick Harkaway


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    608 Seiten



    Inhalt:

    Joe Spork, meisterhafter Uhrmacher und Sohn der Londoner Gangsterlegende Mathew „Tommy Gun“ Spork, führt ein ruhiges Leben weit weg vom kriminellen Erbe seines Vaters. Edie Banister, neunzigjährige Spezialagentin im Ruhestand, führt ebenfalls ein ruhiges Leben und verabscheut jede Sekunde davon. Doch dann setzt Joe eine Weltuntergangsmaschine in Gang, und ihre Wege kreuzen sich. Plötzlich müssen sie sich gegen zwielichtige Regierungsvertreter, wenig fromme Mönche und einen diabolischen asiatischen Diktator verbünden. Schon bald wird klar: Um die drohende Katastrophe abzuwenden, muss Edie eine alte Rechnung begleichen. Und Joe sich seiner Vergangenheit stellen…



    ***


    Leseerfahrung:

    Teilweise spannende, witzige und brilliante Episoden wechseln sich ab mit Nebensächlichkeiten und vergangenen Ereignissen, teilweise kompletten Lebensgeschichten, die mitten in die Handlung ausschweifend hineinerzählt werden. Der Autor könnte bezaubern und manche Seite las ich wirklich sehr gern, aber ständig wurde ich aus der Handlung gerissen, verlor mehr als einmal den roten Faden und irgendwann wars mir leider einfach egal wie es weitergeht.

    Eigentlich mag ich die Stimmung des Buches und ganz besonders den Uhrmacher Joe, der doch so gern einfach nur Uhrmacher wäre, sich für sein Handwerk wirklich begeistert und durch seine illustere Verwandtschaft und Kundschaft wider willen in dieses schräge Abenteuer gezogen wird. Ich wäre ihm gern gefolgt, aber all die Brüche und endlosen Abschweifungen haben mich derart oft aus der Handlung gerissen, daß ich, trotz der schönen Passagen, nach etwas mehr als der Hälfte aufgebe.

    “There is a crack in everything, that’s how the light gets in.” (Leonard Cohen)