JB Lawless: Tod in der Bibliothek

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    Zum Autor:
    Das ist ein Pseudonym, wie man unschwer an dem sprechenden Nachnamen und den fehlenden Punkten beim Vornamen erkennen kann. Laut Verlag ein bekannter Autor, der darunter eine neue Krimireihe beginnen lässt.

    Der Inhalt:
    Im winterlichen Südwesten Irlands im Jahr 1957 wird ein ermordeter Priester in der Bibliothek eines Herrenhauses aufgefunden, nicht nur seines Lebens, sondern auch seiner Männlichkeit beraubt.
    Der zurückhaltende Ermittler St John Strafford - aus der englischstämmigen anglikanischen Oberschicht stammend wie auch der Eigentümer des Herrenhauses - kommt mit seinen Ermittlungen nicht recht voran. Einerseits sei der Priester sehr beliebt gewesen und habe sich an den klassischen Vergnügungen des Landadels - wie Jagden - beteiligt, andererseits sind viele auf ihn nicht gut zu sprechen. Vor Jahren war er als geistlicher Beistand an einer verrufenen Schule in Connemara und so geht der Blick auf das Motiv schließlich in Richtung (Kindes)missbrauch.

    Meine Meinung:
    Das Ganze ist ungefähr so zäh und undurchsichtig wie winterlicher Nebel. Es gibt einige schöne Landschaftsbeschreibungen, das Setting insgesamt ist auch gelungen, aber die Personen, die dieses Kriminalstück bevölkern, lassen einen ziemlich kalt, wie die Atmosphäre insgesamt. Der Ermittler ist genauso blutleer wie die meisten anderen Personen. Der Assistent des Inspektors wird kurz eingeführt und kommt dann gleich ums Leben, um als Deus ex machina endlich auf die scheinbar richtige Spur zu weisen. Für den Beginn einer Krimireihe finde ich es äußerst misslungen, eingeführte Personen eines Teams gleich wieder um die Ecke zu bringen sowie die Zukunft des Ermittlers durch eine Vorausblende auch schon ein bisschen zu verheizen. Ich werde jedenfalls keinen weiteren Krimi aus dieser Reihe lesen, falls überhaupt noch welche veröffentlicht werden.