Andreas Bittner - Dying Right: Sterben aber Richtig!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Johanna67.

  • Hallo,


    ich möchte euch mein letztes Buch "Dying Right: Sterben aber Richtig!" vom Reinkarnationstherapeuten A. Bittner kurz vorstellen, es ist absolut lesenswert und schon jetzt eines meiner "All-Time-Favourites"!


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    Zum Inhalt:


    Der Autor erklärt anhand von Gesprächsprotokollen seiner Klienten während einer sog. Rückführung alle möglichen Sterbevorgänge und deren Abläufe. Das Buch ist eine Symbiose aus Nahtod-Forschung und Reinkarnationstherapie, und auch noch ziemlich humorvoll geschrieben. Ich habe es verschlungen, denn so gute Kapitel wie "Das Sterben im World Trade Center!" oder "Tödliche S.e.x.unfälle!" sind extrem faszinierend geschildert, ich hatte teilweise Gänsehaut.


    Macht euch allerdings besser selbst mal ein Bild, hier ist der Link zur offiziellen Website des Autors:


    http://dyingright.dy.funpic.de/index.html


    LG Maike


    P.S. Die ISBN lautet: ISBN: 3-86703-012-X / vom Engelsdorfer Verlag


    [size=9px]Edit: Hallo, ich habe den Titel angepasst (Autor hinzugefügt). Bitte beim nächsten Mal darauf achten. LG nimue[/size]

    Einmal editiert, zuletzt von Alfa_Romea ()

  • Geht's nur mir so, oder ist die Seite ganz schön lahm?

  • ne, bei mir auch.
    Weiß ja nicht, aber merkwürdige Bücher werden in letzter Zeit vorgeschlagen "Dying Right". So nach dem Motto "gemeinschaftlich stirbt es sich besser". Oder auch "Losing my virginity" :rollen: hm.......

  • Hallo,


    ja die Seite wirkt ein bischen überladen, liegt wohl an der Flash-Animation am Anfang oder durch die eingeblendete Werbung. Wenn die allerdings einmal durchgeht ist die Seite relativ schnell geladen, zumindest mit einer DSL 6000 Leitung, lach!


    Zu komisches Buch: Da Hape Kerkeling ja mächtig mit seiner Mönchsgeschichte die Bildzeitung übers Sommerloch gebracht hat, ist das Buch für Interessierte wahrlich besser geeignet, um eine solche Thematik im "Ganzen" zu verstehen. Deshalb hatte ich das hier mal gepostet, es wird bestimmt wie jedes Buch auch seine Leser finden.


    Wo finde ich denn "Loosing my virgin..." ? Habe den Thread nicht gefunden, postet mal bitte den Link, bin echt gespannt was sich dahinter verbirgt.


    LG Maik

  • Hi Leute, ich habe den Link selbst gefunden, der Thread ist noch aktuell!


    Also nicht mehr posten, Danke!


    LG Maik

  • Doch, da muss ich aber noch meinen Senf dazu geben!


    "Losing my Virginity" ist kein komisches Buch, sondern eine Anspielung auf den Weltkonzern "Virgin", dessen Gründer dieses Buch geschrieben hat!


    MFG inga

  • Bis eben wusste ich noch nicht einmal, dass es so etwas wie einen ( selbsternannten?) Reinkarnationstherapeuten überhaupt gibt.


    Absolut schwachsinniges Dahergeschwafle - das ist mein Eindruck dieser Seite. Ja, genau Sie müssen sterben! Oh, ja.
    Sterben müssen wir alle, alle auf unterschiedliche Art und Weise. Dazu brauch' ich aber keinen Therapeuten, um das zu wissen.



    Bella*, etwas angesäuert von diesem :entsetzt: .. Typen.

  • Hi nimue,


    der Autor heisst nicht Günther, sondern Andreas, hatte ich im Thread aber angegeben, lach!


    Zu bellastella:


    Klar, sterben werden wir alle, da hast Du schon recht. Es ist aber in meinen Augen sinnvoll auch mal etwas genauer darüber nachzudenken, schliesslich kann man sein Leben ja auch verschwenden, da habe ich in meinen Verwandtenkreis genug Beispiele, glaub´mir. Wenn man jeden Tag so lebt als wäre es vielleicht der Letzte, dann würdest Du das was Du täglich machst auch ändern, oder? Bevor Du so vorschnell urteilst solltest Du vielleicht auch mal die "Feedbacks" des Buches lesen, so wie es aussieht leiden einige Menschen seit ihrer Kindheit unter einer massive Angst vorm Sterben, egal ob diese Ängste begründet sind, oder auch nicht.
    Ausserdem ist der Autor auch in erster Linie Psychotherapeut, mit diversen Weiterbildungen etc., ich hatte bislang nicht das Gefühl es mit Inkompetenz zu tun zu bekommen, im Gegenteil, im Buch warnt er sogar vor vielen "schwarzen Schafen" auf dem Esoterik-Markt, welche den Leuten mit dubiosen Angeboten nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Also solltest Du das Buch erst lesen und dir dann eine Meinung bilden, Du willst ja auch nicht das man über dich vorschnell urteilt. Ich glaube der Thread hier hat auch in irgendeiner Weise deine eigenen Ängste zu tage gefördert, sonst würdest Du vielleicht nicht so reagieren, denk´mal bitte darüber nach.


    LG Maik


    P.S. Auch ich habe immer noch Angst vor dem Sterben, nicht aber vor dem Tod. Das ist keine Schande, sondern ich sehe das eher als Stärke an, dies zu zugeben. Ich habe durch das Buch aber meine Ansichten ein wenig geändert, habe das Gefühl von mehr Sicherheit bekommen.

  • *g* Okay, gegen Ende deiner Antwort hast du dich ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt, denn ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich bin gläubig und habe somit ein Ziel in meinem Leben, etwas woran ich festhalte und auf das ich zu lebe. Ich glaube z.B. nicht, dass ich nach dem Tod einfach nur weg bin!


    Ich wollte zuerst schließlich auch schreiben, dass ich das - voreingenommener Weise- sage. Allerdings habe ich mich dann zu einer etwas ironisch-sarkastischen Antwort entschieden, weil ich dachte, dass man dieses Stilmittel doch erkennen kann. ( "Ja, genau sie müssen sterben!")
    Mir erschien diese Seite eben nicht wirklich kompetent, sondern vielmehr so, als nehme er die ganze Thematik im Grunde gar nicht so ernst. Etwas mehr Sachlichkeit hätte ich mir bei diesem Thema eben vorgestellt.


    Jedenfalls habe ich nicht vor das Buch zu lesen und ich würde und möchte auch nicht sagen, dass es schlecht ist - niemals, dazu habe ich kein Recht, wie du ja richtig erkannt hast. Ich habe lediglich meinen Eindruck von diesem Autor und seiner Seite geschildert.


    Dennoch finde auch die Thematik sehr interessant und auch Wert, sich damit zu beschäftigen.
    Wenn allerdings jemand an Reinkarnation glaubt und eventuell auch noch dem Buddhismus- Hype der letzten Jahre angehört (Achtung, Vermutungen!), dann verliert er für mich - persönlich- zunächst seine Authentizität, welche er sich natürlich u.U. auch wieder zurück holen könnte.


    lg, bella*

  • Hi bella,


    ich wollte dir auch nichts unterstellen, ich hatte halt nur das Gefühl das Du vorschnell geurteilt hattest, was ich anhand deiner "Stilmittel" wohl nicht so ganz verstanden hatte, lach. Es stimmt schon, das Auftreten des Autor oder seine Präsentation kann man ohne weiteres kritisieren, dennoch sehe ich da einen geeigneten Werbeeffekt, zumal jeder Mensch ja was verdienen muss, einfach um sich auch mal ein Brot zu leisten. Das es noch weitaus schlimmer geht weiß ich aus Erfahrung, denn Du hättest mal den Auftritt vom Autor des Buches "Final Exit" in England sehen sollen. Derek Humphry, so hiess er, hatte mit Leichenteilen verschieden Orte dekoriert, nur um auf das Buch aufmerksam zu machen. Er hatte Erfolg, das Buch ist millionenfach verkauft worden. Persönlich finde ich die Präsentation auch in Ordnung, denn in Deutschland findet das Sterben doch meist hinter verschlossenen Türen statt, wenn Menschen dann plötzlich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert werden, fallen sie meist in eine tiefe Sinnkrise. Ein kleiner Hinweis das der Tod jederzeit eintreten kann. und man sich das vielleicht auch bewusst machen sollte, finde ich als "Weckruf" ganz gelungen, denn eines ist sicher, Sterben werden wir alle, und wie ich mittlerweile gelernt habe, auf höchst unterschiedliche Art und Weise.


    LG Maik

  • Hallo Maik,


    ich bin auf den Thread gestossen und möchte auch noch was dazu sagen, das Buch ist eigentlich eher ein Buch über das Leben, auch wenn der Titel eindeutig in eine andere Richtung zeigt. So provokant der Titel auch sein mag, das Buch hat mir persönlich sehr geholfen. Ich hatte vor 8 Jahren eine Fehlgeburt erlitten und war sehr erschüttert, was wohl jeder leicht nachvollziehen kann, sowas steckt man nämlich nicht einfach so weg. Immer auf der Suche nach dem "Warum?" hatte ich nirgendwo eine Antwort finden können, bis ich eben dieses Buch in meine Finger bekam. Im Kapitel "Abtreibungen und Fehlgeburten" fand ich für mich leicht nachvollziehbare Elemente, die ich so auch seit all den Jahren schon immer in mir verspürte. Meine Fehlgeburt war nämlich auch nicht medizinischer Natur, ich war körperlich und geistig fit, auch die sozialen Umstände ein Kind zu empfangen waren zu dem Zeitpunkt nie besser, es sollte aber trotzdem einfach nicht sein. Mittlerweile weiß ich das die Fehlgeburt nicht von mir und meinem Körper ausging, sondern von der Seele des Kindes selbst. Das mag sich verrückt anhören, ändert aber nichts an der Tatsache das ich das so empfinde. Ich hatte nachdem ich das Buch gelesen hatte verschiedene Träume, in der die von mir nichtgeborene Seele meines Kindes zu mir sprach, und mir mitteilte das ich keinerlei Verantwortung für das Geschehene übernehmen müsste, da es nicht mein Fehler gewesen wäre. Zuerst dachte ich das gibt´s doch nicht, ich glaubte ich würde halluzinieren, aber nachdem ich immer wieder diese Träume in regelmäßigen Abständen hatte, war mir klar das es so ist wie es ist. Jetzt wo ich diese Tatsache akzeptiert habe geht es mir erst wieder so richtig gut, was auch meinem Mann auffiel. Ich kann nur jedem empfehlen das Buch zu lesen, es enthält viele Zusammenhänge aus vielen verschiedenen Themen, welche man so noch nie verglichen hat. Sei es die Religion, die Erfahrungen aus Nahtoderlebnissen, oder einfach nur die Aussagen von Menschen mit solchen Erfahrungen, es erfordert halt wirklich die Bereitschaft eine gewisse Offenheit an den Tag zu legen, ohne diese alten Denkstrukturen nicht hinterfragen zu wollen. Erst wenn der Tod wirklich realisiert wird, so wie er nunmal ist, hat das Leben einen wirklichen Sinn. Das Leben ist der Gegenpol, es gehört wie das Ying und Yang mit dem Tode zusammen. Das einzige was wirklich alles überdauert ist die Liebe, und Menschen mit Verstand lesen das eindeutig in den Zeilen des Autors heraus. Ich für meinen Teil bin sehr dankbar das Buch gelesen zu haben, es gab mir mehr als all die reisserischen Versprechen aus der Bibel, dem Koran oder sonstiger moralischer Instanz, welche dieses Recht in der Regel an sich reisst. Es geht nicht um "Was?" wir glauben, es geht um eine grundlegende Spiritualität, keine Kirche oder Glaubensausrichtung. Was wird sich Gott schon um die Taufe, die Komunion oder sonst was scheren, wenn es wirklich wichtigere Dinge gibt? Wir werden alle geliebt, egal ob getauft oder nicht, und wir werden alle Sterben!



    Nochmals Danke Maik,


    viele Grüße, Johanna

  • Hi Johanna,


    dein Beitrag stimmt voll und ganz, ich habe das Kapitel auch noch mal in Ruhe durchgelesen, da es mich beim erstenmal nicht so interessiert hatte, ich bin halt keine Frau. Es ist wirklich eher ein Buch über das Leben, was man halt daraus macht wenn es endlich ist, und das ist es nunmal. Was den Glauben angeht, so habe ich wohl den größten Wandel hinter mir, ich bin strengkatholisch erzogen worden, konnte aber mit diesen aufgedrängten Dogmen rein gar nichts anfangen. Erst als ich mich frei informieren konnte, altersbedingt, wusste ich das die Kirche ein von Menschen gemachtes Instrumentarium voller Machtanspruch und Gier ist, womit Gott sicherlich in dieser Form nicht einverstanden wäre. Ich bin der Überzeugung das es wirklich nur um die Liebe geht, nicht ums Geld oder die Macht, was ja auch immer und immer wieder bestätigt wird. Die Bücher von Raymond Moody (Leben nach dem Tod usw.) haben mir in dieser Richtung den Weg gewiesen, da ist eine Art von Herzensangelegenheit, die ich immer gern auch vermitteln möchte. Auch Dying Right bestätigte mich wieder in dieser Form, schliesslich können sich ja nicht alle zurückgeführten Menschen so massiv irren, es ist ein von menschengemachtes Problem. Jesus soll einmal gesagt haben das nur die Aborigenes, also die Ureinwohner Australiens wirklich nach Gottes Willen gelebt haben sollen, was sich nur anhand der Tatsache das sie die Natur ehrten erklären ließe, eine Kirche dementsprechend gar nicht bräuchten.


    Maik

  • Hallo Maik,


    hast Du schon die neuen Feedbacks auf der Dying-Seite gesehen, ich meine die bei Interaktiv!?
    Der Typ mit den Tierversuchen ist neu, der hat auch gut sein Fett weggekriegt! Ich mag den Autor
    immer mehr :winken:!

  • Naja, sein "Fett weg kriegen :grmpf:" sieht für mich ein wenig anders aus, aber er hat die Würde des Tiers ja deutlich herausgestellt. Würdest Du sagen das der Test mit dem Teilchenbeschleuniger von Erfolg gekrönt wäre, zumal die ausgetretene Seele ja auch im Elektronenstrahl kollidieren müsste? Ich persönlich bin da eher skeptisch, aber der Vorschlag an sich ist ja schon mächtig interessant, oder?


    LG Maik

  • Tja, ehrlich gesagt weiss ich gar nicht was so ein Teilchenbeschleuniger alles so macht, bis auf die Tatsache das es sich wohl nicht um die Rache einer wütenden Bäckereifachverkäuferin handelt, :smile: !Ich glaube es geht dem Autor auch nicht in erster Linie um den Beweis der Existenz der Seele, denn davon ist er ja schon längst überzeugt, es geht wohl eher um die Hardliner, welche nur mit wissenschaftlichen Methoden ihr "drittes Auge" öffnen können. Ich habe einen Hund, und auch der hat, wenn ich ihm in die Augen schaue, definitiv eine Seele. Warum glauben einige Menschen dann nicht das es die wirklich gibt, und jeder eine besitzt. Das bleibt mir irgendwie ein Rätsel. Und machen wir uns nichts vor, der Autor hat schon recht wenn er versucht möglichst viele Menschen zu erreichen, denn wie wir beide wissen kann man beim Sterben nunmal eine Menge Fehler machen, oder? Das beste Beispiel dafür finde ich, ist in dem Buch der schwere Autounfall der kleinen 8 jährigen Nicole, welche zwar schnell durch den LKW getötet wurde, diesen Unfallhergang aber gar nicht begreifen konnte. Ich kenne selbst auch ähnliche Geschichten über solche Vorfälle, und vieles gleicht sich. Meine Freundin zum Beispiel ist sich sicher, das sie an einer Kreuzung an der jemand überfahren wurde, noch eine Seele spüren kann, und das obwohl der Unfall schon über 4 Monate her ist. Sie hat das aus Angst auch nur mir mitgeteilt, denn sie hätte ja einen Ruf zu verlieren wenn man sie für verrückt erklärte. Insofern tut Aufklärung gut, ich hoffe das gibt sich!


    Johanna

  • Ich kenne leider auch Menschen die sich nur strikt an "wissenschaftliche" Methoden halten, und diese auch mit aller Macht verteidigen, so dass es manchmal schon peinlich wird. Letzlich kann selbst die Mathematik die Unendlichkeit nicht berechnen, es gibt immer wieder eine neue Zahl nach der alten. Was soll´s, ich habe gesehen das "Dying Right" jetzt auch bei Amazon gelistet ist, hatte ja lange gedauert. Jetzt wird es bestimmt ein ziemlicher Erfolg, den Untergrund hat er ja schon, lach!
    Ich finde Du hast Recht, eigentlich sollte jeder mal einen Blick reinwerfen, den Sterben werden wir alle. Schöne Grüße an Dich und deine Freundin,


    Maik


    Hier noch der Amazonlink:


    http://www.amazon.de/gp/produc…299956&s=gateway&v=glance

  • Oh, endlich ist es auf dem Markt, ich hatte es ja über eBay bekommen. Danke für den Amazonlink, jetzt kann ich meinem Bruder auch das Buch schenken, grins! Nein, ich habe ihn wirklich lieb, ganz ehrlich, der Titel "Stirb Richtig!"ist also ohne Hintergedanken :smile:


    Johanna