Corinna Kastner - Bodden-Tod

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    Titel: Bodden Tod

    Autorin: Corinna Kastner


    Allgemein:

    412 S., Emons Verlag, 2017

    Band 1 der Reihe um Greta Sievers


    Inhalt:

    Greta Sievers ist erleichtert, als sie einen neuen Job ergattern kann. Als Schriftstellerin ist es nicht immer so einfach für sie, sich von Buch zu Buch zu hangeln. Sie hatte gerade noch für eine Heftchenserie geschrieben die eingestellt wurde. Da kommt der Auftrag von Matthias Röwer, die Biografie seines Großvaters, des bekannten Fischland-Künstlers Carl Röwer zu schreiben, gerade recht.

    Doch vor Ort erscheint alles etwas anders als erwartet. Die Fischländer tuscheln auffällig, doch niemand rückt mit der Sprache heraus, weshalb sich sogar Mark, Matthias Geschäftspartner und bester Freund um ihre Sicherheit sorgt.

    Und wie verlor Matthias Röwer sein Augenlicht? Während sich Greta immer mehr in das Fischland verliebt und sich in die Familiengeschichte der Röwers vergräbt, stößt sie immer wieder auf unbeantwortete Fragen. Da findet sie heraus, das schon einmal jemand die Biografie schreiben sollte. Doch die damalige Autorin ist spurlos verschwunden. Es wird vermutet, das sie ermordet wurde. Der Hauptverdächtige: Matthias Röwer. Greta hat aber das Gefühl, das doch mehr dahinter steckt und das dieser zu unrecht beschuldigt wurde.

    Als nach einem Sturm ein unbekanntes Skelett entdeckt wird, scheint es so, als ob dadurch nicht nur ein Geheimnis gelöst werden kann...


    Meine Meinung:

    Ich muss sagen, nach dem mir die Lektüre von Fischland-Verrat so gar nicht gefallen hatte, bin ich vom ersten Band der Greta Sievers-Reihe positiv überrascht. Ich mag ja Kastners ältere Romane sehr gerne und vor allem an den Stil von "Die verborgene Kammer", hat mich Bodden-Tod immer wieder erinnert. Hier bekam ich jedenfalls das geliefert, was mich ursprünglich an den Romanen der Autorin angesprochen hat.

    Der Fokus liegt sehr auf Gretas Recherchen und der Familiengeschichte der Röwers. Nach und nach entschlüsselt sich hier die Wahrheit. Diese fand ich zum Teil dann zwar recht vorhersehbar, vor allem was den eigentlichen Mordfall angeht, der aber hier nicht dazu führt, das man das Gefühl hätte einen reinen Krimi zu lesen. Aber ich finde, das die Handlung sehr viel geradliniger aufgebaut war mit wenig Übertreibungen. Das fand ich sehr angenehm, weil mir das bei der Kassandra Voß-Reihe zunehmend auf die Nerven geht, dort ist es nämlich so, das von Fall zu Fall alles immer abstrußer wurde. Hi und da gabs aber schon ein paar Übertreibungen, was dazu führt, das die Figuren, die man eh schon nervig fand, schön aus der weiteren Reihe verschwunden sind. Aber alles in allem, hab ich das Ganze wirklich gerne gelesen. Zum Mal auch das Zusammenspiel zwischen Matthias und Greta mir gut gefiel. Das Ganze ist insgesamt mehr ein romantischer Roman mit Krimianklängen.

    Ich freu mich jetzt auf Band 2 und denke, auch danach wird es mit Greta sicher noch ein Weilchen weiter gehen.


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus: