Handlungsstränge, die ich nicht mehr sehen kann.

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 47 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Dafür brauche ich gar keine Kinder zu haben. Je älter ich werde, umso ätzender finde ich Gewaltszenen aller Art.

    Das geht mir auch so. Bücher und Filme in denen Gewaltszenen überhand nehmen, breche ich ab. Das ist für mich keine Unterhaltung mit der ich meine Freizeit gestalten möchte.


    Schönes Beispiel: die Eve-Dallas-Serie von J. D. Robb. Warum die so viele Fans hat, werde ich in diesem Leben nicht mehr verstehen.

    Da sind wir dann schon zu zweit, die verständnislos den Kopf schütteln.

    Ich habe 2 Bücher aus der Serie gelesen und war dann fertig damit.



    Am Thema Wolle (in Büchern) komme ich auch kaum vorbei ;-) und werde mir diese Woche "Komme was Wolle" in der Biblio abholen :breitgrins:

    Außerdem liebäugele ich immer noch mit

    "Der kleine Wollladen in den Highlands

    Ein Buch mit Wolle oder Woll-Laden ist mir noch nicht unter gekommen, dies könnte mich aber ansprechen oder sogar sehr interessieren.

    Deinen Buchtipp habe ich mir mal notiert. Danke

  • Um den alten Thread wiederzubeleben, ^^ ich lesen gerade ein Buch, in dem die Protagonistin mit einem verlobten Mann schläft. Aber keine Sorge, das ist voll in Ordnung, sie hat ihn nämlich zuerst gemocht. So!


    Jetzt lese ich seit ungefähr 20 Seiten, dass sie und ihre Freundinnen es nicht fassen können, dass er einfach zu seiner Verlobten zurückgekehrt ist und sich nicht mehr meldet. Wie kann er Prota das nur antun?!


    Ich bin so kurz davor, mich ins Buch zu beamen, um alle mal durchzuschütteln.

  • Nomnivor

    Das kommt mir irgendwie bekannt vor... Welches Buch ist es denn? (Kannst es ja in einen Spoiler setzen.^^

    Aber sowas finde ich auch total bescheuert. Klar ein Seitensprung ist durchaus menschlich, aber es kommt ja dann auch immer darauf an, was dann aus der Geschichte gemacht wird. Ich finde da wäre durchaus auch realistisches möglich ... schaffen nur die meisten Autor*innen nicht... (Oder sie werden so dermaßen moralisch, das man es auch wieder nicht lesen möchte. )


    Ich bin es mittlerweile total leid, das sich Hauptfiguren immer verlieben sollen - also in Romanen die eigentlich keine Liebesgeschichte im Vordergrund stehen haben. Vor allem wenn die Handlung eigentlich auch ohne eine solche Entwicklung funktioniert hätte und die Liebesgeschichte gleichzeitig total hoppla hopp passiert, es keine echte Annäherung der Figuren gab. Sondern es eher nach dem Motto läut: Aaah wir haben hier eine Frau und einen Mann, beides unsere Hauptfiguren - also müssen sie ja ein Paar werden. :rolleyes:

  • Es ist One to Watch von Kate Stayman-London. Und es passiert schon ziemlich am Anfang, von daher denke ich nicht, dass es ein großer Spoiler ist.


    Dass in allen Medien Beziehungen sind, ist tatsächlich oft nicht die Schuld der Schreibenden, sondern der Produzent:Innen. Ich habe z.B. mal ein Interview mit Suzanne Collins gelesen, indem sie meinte, sie habe die Hunger Games zuerst ohne Liebesgeschichte geschrieben, und wurde dann vom Verlag gebeten, ein Liebesdreieck einzubauen.


    Das passiert vermutlich mit so gut wie jedem Film oder Buch.

  • Nomnivor

    Ja, es ist ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Es gibt ja auch genug Leser*innen die genau das abfeiern... Und nur dann kommt ja ein Verlag erst darauf, das sich das dann besser verkauft.
    Nina Blazon hat auch erzählt, das man momentan in Deutschland keine Jugendfantasy ohne Liebesgeschichte an den Verlag bringen braucht...

  • Es ist ja auch so, dass man sich als Leser*in auch daran gewöhnt und egal ob man das gut oder schlecht findet oder gar nicht drüber nachdenkt, man erwartet das dann trotzdem.

    Ich habe bei solchen Büchern bei Einführen von Charakteren immer Gedanken in Richtung, "aha, könnte das der/die love interest sein?"


    Persönlich fände ich es schön, wenn manchmal einfach "nur" Freundschaften porträtiert würden. Da kann man auch eine ganze Menge an Emotionen, Vertrautheit und Nähe/Intimität reinpacken, ohne dass es romantisch werden muss.

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.

    Einmal editiert, zuletzt von tári ()

  • Genau. Es gibt Leser:Innen, die das mögen - aber wie bei jedem Trope gibt es die Liebhaber:Innen, die, die es nicht weiter juckt, und die, die was anderes wollen.


    Ein wenig Diversität wäre nicht verkehrt. Einfach, damit man die Auswahl hat. Leser:Innen sind ja keine Einheit, die alles gleich toll finden.


    Und das fängt oft schon bei Kinderbüchern und Filmen an. Meistens hetero ^^ Was ja noch so ein Handlungsstrang ist, der für mich zum Threadthema passt.

  • Nomnivor

    Absolute Zustimmung. z.B. mochte ich Land of Stories. Aber das dann alles auf Heteronormativ hinausläuft fand ich total schade. Da wäre so viel möglich gewesen.
    Vor allem wenn es mal nicht als "Problem" und Comingoutthema einfließt. Das wäre so so wichtig.


    tári

    Ja total.