A. A. Milne - When We Were Very Young

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  • When We Very Young von A. A. Milne



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    Über das Buch

    Das Buch wurde erstmals 1924 herausgegeben und gehört zu den "Winnie the Pooh"-Büchern des Autors Milne. Auch dieses Buch ist mit Illustrationen von E. H. Shepard geschmückt. Es ist - anders als die restlichen Pooh-Bücher - eine Sammlung von Gedichten. Sie alle handeln von Kindern, der Kindheit oder der Welt aus der Sicht von Kindern. Ganz oft handelt die Werke von Christopher Robin.

    Das Büchlein zählt 100 Seiten.

    Meine Ausgabe war eine aus 1964, die ich von einem Rare-Books-Shop in England bestellt habe. Es ist in englischer Sprache, bisher habe ich noch keine deutsche Ausgabe gesehen.


    Stil und meine Meinung

    Nach einem amüsanten und wohlklingenden Vorwort - ganz typisch Milne - gibt es 44 Gedichte. Sie variieren alle in ihrer Länge: ein paar sind Vierzeiler, einige gehen über mehrere Seiten. Die Hauptfiguren sind Kinder, Tiere, und beim letzten Gedicht der Teddybär, der später der berühmte Winnie the Pooh werden sollte. Die Reime sind meiner Meinung nach entzückend, haben einen feinen Humor und sind sehr clever. Sowohl das Kind als auch die Linguistin in mir waren zuweilen sehr begeistert von den aneinandergereihten Worten.


    Die Illustrationen haben mir ebenfalls wieder sehr gut gefallen, sie sind die perfekte Ergänzung zu Milnes Zeilen.


    Meine Lieblingsgedichte aus diesem Buch waren:

    - "Disobedience": handelt von einer Mutter, die nicht auf ihren kleinen Sohn hört und so verschollen geht. Belustigend und so herzerwärmend!

    - "Knights and Ladies": Das lyrische Ich träumt von Geschichten aus dem Mittelalter, über Ritter die aus dem Walde kommen. Kurz aber pointiert, besonders der letzte Satz hat mich dann gefühlsmäßig überzeugt.

    - "Halfway Down": Ein Kind denkt über seine Lieblingsstufe auf der Treppe nach. Sehr kindlich, schön und ich finde das Gedicht kann gut als Beispiel für Milnes Stil gelten.

    - Teddy Bear": Hier wird Mr Edward Bear (Winnie the Pooh) vorgestellt, der über seine rundliche Körperform nachdenkt, unzufrieden ist, und dann durch ein Bild auf einen französischen König stößt - der auch recht rundlich ist. Für mich inhaltlich überraschend, da Winnie the Pooh hier über andere Themen sinniert als in den anderen Büchern (ich schätze da hat er eben schon die Minderwertigkeitsgefühle bezüglich seines Körpers überwunden ;P), aber so toll. Mochte das Gedicht sehr!



    Diese englische Ausgabe ist wohl eher nichts für Kinder die selbst lesen möchten, es ist meiner Meinung nach ein Vorlesebuch für Kinder denen Gedichte generell gefallen.


    Sehr gerne gebe ich 5 Ratten. <3


    5ratten