Das Hamsterrad läuft - Special-Corona-Lesehamstern

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Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 1.208 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Minou76.

  • Bei mir läuft es mit dem Lesen derzeit richtig gut. "Frauen, die lesen, sind gefährlich" von Stefan Bollmann habe ich beendet. Beim ursprünglichen Elisabeth Sandmann Verlag wird es gar nicht mehr aufgeführt. Aber der Verlag hat sich mit dem Insel Verlag zusammengetan, da gibt es das noch als Taschenbuch. Finde ich wegen der schönen Bilder nicht so toll, aber, na ja. Leider zeigen sie auch keine Beispielseiten: https://www.suhrkamp.de/bueche…tefan_bollmann_35958.html


    Gleich rausgesucht für die nächsten zwei, drei Tage habe ich mir »Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich.« Das habe ich zwar schon mal gelesen, aber ich möchte mir noch ein paar schöne Zitate rausschreiben. Da könnt ihr mal reinschauen:


    [kaufen='https://www.amazon.de/Briefe-liebe-ich-lebe-Jahrhunderten/dp/3938045310/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Briefe+liebe+ich%2C+f%C3%BCr+Briefe+lebe+ich&qid=1596024619&s=books&sr=1-1'][/ka

    "Frauen, die lesen, sind gefährlich" kenne ich und hat mir sehr gefallen (seither schiele ich nach allem, was Bollmann so publiziert hat ;-)

    und "Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich" - steht hier in meiner Nähe: Reingelesen hab ich immer mal, aber noch lange nicht alles.

    Da ich gerne Briefe schreibe, hat mich das Buch aus kulturhistorischer Sicht natürlich sehr interessiert. Ich finde es großartig!

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Nach dem tollen One of us is lying ging es bei mir weiter mit dem nächsten Elizabeth George Krimi Nie sollst du vergessen. Nicht mein Lieblingsband, aber während dem Lesen gefiel es mir trotz einiger Längen ganz gut und es war spannend zu lesen wie sich die Puzzleteile rund um das Wunderkind und berühmten Geiger Gideon zusammensetzen. Da ich nicht spoilern möchte, eine klitzekleine Anmerkung zum Schluss

    Obwohl ich ja keine neuen Serien anfangen wollte, sprang mir neulich bei einem Einkauf Zerrissene Erde, der erste Teil der Broken Earth Trilogie, von Jemisin in die Tasche.

    Klappentext: Inmitten einer sterbenden Welt hat die verzweifelte Essun nur ein Ziel: ihre Tochter aus den Händen eines Mörders zu befreien, den sie nur zu gut kennt.

    Seit sich im Herzen des Landes Sansia ein gewaltiger Riss voll brodelnder Lava aufgetan hat, dessen Asche den Himmel verdüstert, scheinen immer mehr Menschen dem Wahnsinn zu verfallen. So lässt der Herrscher seine eigenen Bürger ermorden. Doch nicht Soldaten haben Essuns kleinen Sohn erschlagen und ihre Tochter entführt – sondern ihr eigener Ehemann! Essun folgt den beiden durch ein Land, das zur Todesfalle geworden ist. Und der Krieg ums nackte Überleben steht erst noch bevor.


    Das war ein Glücksgriff! Ich lese gerne Fantasy, würde mich aber nicht als Expertin im Genre bezeichnen, trotzdem wage ich zu behaupten, dass dieses Buch heraussticht. Es ist so viel mehr als der Klappentext vermuten lässt. „Beginnen wir mit dem Ende der Welt, ja? Bringen wir es hinter uns und wenden wir uns dann interessanteren Dingen zu“ – was für ein packender Einstieg! und schwupps – hatte es mich komplett in den Bann gezogen. Ich war selbst überrascht wie fasziniert ich von der Geschichte und der erschaffenen Welt war. Jemisin wechselt zwischen drei Erzählsträngen und Protagonistinnen hin und her und ich konnte es kaum abwarten weiter zu lesen und je weiter sich die Figuren entwickelten und man die Welt rund um sie besser versteht, desto mehr hab ich mitgefiebert. Ich mochte auch die Art wie Magie beschrieben wurde sehr gerne. Ein ganz spezielles, komplexes, für mich sehr ungewöhnliches Lese-Erlebnis. Besonders die Erzählperspektive in der 2.Person Singular war anfangs seltsam, dann ebenso faszinierend, da man als Leser quasi geduzt wird. Dazu das Setting, überzeugende Charaktere, erfrischend ungezwungene Diversität und Themen wie Macht, Vorurteile, Ausgrenzung - eine interessante Mischung. Schwierig dieses Buch überhaupt in Worte zu fassen. Und man muss sich schon darauf einlassen. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass mir dieses verbilligte Exemplar in die Hände sprang, sonst hätte es wohl noch ein Weilchen gedauert, und das wäre zu schade gewesen.

    :tipp: Wunderbar ungewöhnlich.


    Muss unbedingt mal schauen, welche Bände es schon übersetzt gibt und was Jemisin sonst noch geschrieben hat.


    Ich mag diesen Thread und das stöbern hier übrigens richtig gerne - fühlt sich an wie ein Wohnzimmer für gemeinsam verfasste kurze Buch&Lese-Blogeinträge :)


    Gerade lese ich in "Märchen aus Finnland und dem Baltikum", ein Band aus der Reihe "Märchenschatz der Welt" - und ich bin ja sehr nahe dran, diese Reihe als Sammlung zu starten. Es wäre wundervoll, da alle zu haben.

    Die Märchen selbst finde ich sehr interessant und ich bemerke einen kulturellen Unterschied.

    Oh, das klingt sehr interessant Kritty!

  • MatildaDean : da bin ich ganz Deiner Meinung, der Schluss ist doof (was bei EG ungewöhnlich ist).

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • MatildaDean

    N.K. Jemisin soll ja richtig gute Fantasy schreiben, ich folge einer amerikanischen Youtuberin die sich regelmäßig überschlägt, wenn es es um Jemisins Büchern geht. Da ich diese Art von Fantasy nicht soo unbedingt lese, beobachte ich bisher nur^^


    Ich hab dieses Jahr irgendwie so viele Re-reads wie schon lange nicht mehr. Neben den Harry Dresden Romanen auch einige andere. Das tut mir grade aber auch richtig gut. Momentan schaffe ich es sogar endlich mal Bücher noch ein mal zu lesen, die bisher auf ein zweites Mal Lesen warten mussten.

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    Anders von Andreas Steinhöfel

    Soo schade das der Königskinder Verlag nicht sehr lange existiert hat. Ich finde sie hatten so ein tolles Programm und auch so tolle Aufmachungen der Bücher.


    Anders hat mir beim ersten Lesen damals so sehr gefallen. Ich finde die Geschichte super interessant. Felix nach einem Unfall sein Gedächtnis verloren und kann sich nicht erinnern wer er war, aber auch an keinen seiner Familienmitglieder. Er kommt also in eine für ihn fremde Umgebung zurück. Gleichzeitg sieht z.B. sein Vater es als neue Chance Zugang zu seinem Sohn zu finden. Und dann ist da noch ein Geheimnis, das mit Anders Gedächtnis verloren gegangen ist, zwei seiner Freunde sind dabei besonders versessen darauf, das es nicht ans Licht kommt.


    Bin schon wieder hin und weg von dem Buch. Hi und da gibts ein paar klitzekleine Dinge, die ein minibisschen magisch sind - in dem Sinne, das Felix genau so lange im Koma liegt und zwar auf die Sekunde! genau wie seine Mutter mit ihm Schwanger war. Und das er aus einem Koma erwacht, das niemand mehr damit gerechnet hat, das eine Genesung überhaupt möglich wäre. Aber es ist so mini-wenig das es kaum auffällt. :)

  • Jemisin steht auch noch auf meiner Kennenlernliste. Ich habe neulich mal ein sympathisches Podcastinterview mit ihr gehört, das hat mir noch mehr Lust auf ihre Bücher gemacht.

    The west-winds blow, and, singing low,
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    (John Greenleaf Whittier)




  • Das war ein Glücksgriff! Ich lese gerne Fantasy, würde mich aber nicht als Expertin im Genre bezeichnen, trotzdem wage ich zu behaupten, dass dieses Buch heraussticht.

    Definitiv! Ich lese auch relativ viel Fantasy und da auch die unterschiedlichsten Subgenres und die Broken Earth Trilogie ist wirklich nochmal etwas ganz eigenes.

    Viel Spaß damit! Mir hat die Reihe sehr gut gefallen.

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.

  • Ich hab dieses Jahr irgendwie so viele Re-reads wie schon lange nicht mehr.

    Ich beneide Dich gerade um Deine Re-reads. Eigentlich wollte ich ja erst ab 75 damit beginnen. Aber gerade bei den Büchern über Bücher habe ich so Lust, die immer zwischendurch mal zu lesen. Ich denke, ich mach das auch, warum soll ich mich geißeln.

    Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar! - Von mir höchstselbst

  • Oh man, gibt es diesen Thread echt schon seit März?? :ohnmacht:


    Ich hab schon seit Tagen überlegt, ob ich das folgende Buch jetzt endlich mal lese - und ja ich mache das grade :lachen:


    Slayer - Kiersten White


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    Der Roman spielt im gleichen Universum wie die TV-Serie "Buffy-im Bann der Dämonen".


    An sich muss man die Serie und alles was sonst so passiert ist, nicht zwingend kennen. Erstens gibt es ein erklärendes Vorwort und zweitens wird auch in der Handlung selbst vieles erklärt. Aber wie das oft so ist, ich bin sicher, das es dann einfach weniger Spaß macht der Handlung zu folgen. Ich finde jedenfalls, das man auch merkt, das die Autorin selbst ein großer Fan war.

    Ich jedenfalls kenne Buffy in und auswendig, das war eine meiner absoluten Lieblingsserien. Und das war auch der Grund, weshalb ich "Slayer" so unbedingt lesen wollte. Ich mag es total gerne, wenn jemand eine bekannte Geschiche nimmt und etwas neues damit macht. Sei es wie bei Sherlock Holmes die ganzen Pastiche Geschichten (großartige Hörspielreihe übrigens: Oscar Wilde und Mycroft Holmes^^ ) oder Neuinterpretationen von Klassikern und so weiter. Hier gibt es nun einen Blickwinkel, den man bisher noch nicht kannte.


    Bevor die Ereignisse in der TV Serie beginnen und Buffy nach Sunnydale kam, gab es einen Film. Dieser bildete die Grundlage für die spätere Serie. Man kann ihn tatsächlich als Vorgeschichte anschauen, vor allem wenn man wissen möchte, wie Buffy eigentlich erfahren hat, das sie die Jägerin ist. Ich persönlich bin froh, das Sarah Michelle Gellars Buffy weniger dümmlich daher kommt *hüstel* Aber gut. Jedenfalls in dieser Geschichte, lernt man dann auch Buffies ersten Wächter kennen. Dieser wird getötet, als er Buffy beschützen möchte.

    Nun hat dieser Wächter eine Frau und zwei Töchter, die Zwillinge Artemis und Nina.


    In Slayer, dessen Handlung nach der Comicreihe (der von Joss Whedon tatsächlich selbst kreierten 8. Staffel) ansetzt, geht es um Nina, die mit ihrer Schwester und einigen wenigen anderen Wächterkindern in Schottland in einer geheimen Burg untergebracht sind. Nachdem Buffy und andere Jägerinnen die Quelle der Magie verschlossen haben, verstecken sich die letzten überlebenden Wächter dort. Nina hasst Buffy, weil sie ihr die Schuld am Tod ihres Vaters gibt und ihr auch vorwirft, die Wächter im Stich gelassen zu haben.

    Ich persönlich sehe das alles ein bisschen anders, da die Jägerin meiner Meinung nach sehr gute Gründe hatte, sich von den Wächtern los zu sagen. Ich finde es aber gleichzeitig interessant, welchen Blickwinkel Kiersten White hier einnimmt um ihre Geschichte zu erzählen. Nina ist unter Wächtern aufgewachsen und hat keine Ahnung, was es bedeutet die Jägerin zu sein. Doch das ändert sich nun... Denn ausgerechnet Nina, die nicht mal als Wächteranwärterin in Frage kam und derren Zwillingsschwester bisher die Hoffnung ihrer Mutter war, ausgerechnet Nina stellt fest, das sie eine Jägerin ist.

  • Ich hab dieses Jahr irgendwie so viele Re-reads wie schon lange nicht mehr.

    Ich beneide Dich gerade um Deine Re-reads. Eigentlich wollte ich ja erst ab 75 damit beginnen. Aber gerade bei den Büchern über Bücher habe ich so Lust, die immer zwischendurch mal zu lesen. Ich denke, ich mach das auch, warum soll ich mich geißeln.

    Ich lese meine Lieblingsbücher schon immer total gerne mehr als ein mal. Es gibt auch solche, die ich mindestens schon 3 mal oder mehr gelesen habe. Von meinen ganzen Harry Potter Re-reads fang ich erst gar nicht an *gg*

    Gönn Dir das ruhig! Ich hör da jedenfalls ganz auf mein Bauchgefühl. :)

  • Ich lese meine Lieblingsbücher schon immer total gerne mehr als ein mal.

    Als meine Regale noch überschaubar waren, habe ich das auch liebend gern gemacht. Dann bin ich davon abgekommen, bis auf ganz wenige Ausnahmen.

    Ich habe Dein "Re-read" ja schon öfter mal gelesen und bin meist drüber weg gehuscht. Aber diesmal bin ich kleben geblieben.


    Ich denke da an "Klaras Haus" von Sabine Kornbichler. Ich hoffe, ich habe es nicht weggegeben - da fand ich den Schlagabtausch zwischen den beiden Frauen so unterhaltend.


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  • HoldenCaulfield : Sag mal, Holden, wie schnell liest du eigentlich, dass du zu deinem im Schnitt 10 Büchern pro Monat auch noch Re-Reads machen kannst? =O=O

    Ich nehme mir immer Re-Reads vor, scheitere aber aber an den vielen Büchern auf meinem Sub, die ich noch lesen möchte.


    Ich kann momentan nicht schlafen und lese deswegen gerade in “Tochter des dunklen Waldes“ von Katharina Seck. 1/3 des Romans habe ich schon geschafft. Dieser ist der letzte verbliebene Roman von Frau Seck , den ich noch lesen muss, alle anderen veröffentlichten Romane und die eine Kurzgeschichte habe ich, zumeist dieses Jahr, schon weggesuchtet. :)


    Euch allen noch ei ne gute Nacht!

  • Ich bin zwar nicht Holden, aber ab und zu gönne ich mir auch mal einen Re-Read. Wir hatten sogar schon ganze Re-Read-Projekte im Forum, die ich mitgemacht habe, einmal die Harry Potters und einmal die Krimis von Elizabeth George. Ich habe noch so einige Bücher rumliegen, die ich gerne noch mal lesen möchte. Das ist wie alte Freunde treffen.


    Ich habe gestern "Das Lavendelzimmer" von Nina George beendet und war so mittelbegeistert ... stellenweise fand ich es richtig schön, aber manchmal war es mir auch zu kitschig oder zu klischeehaft. Womöglich hätte es mich in Filmform mehr begeistert, da verzeihe ich komischerweise oft mehr, wenn die Umsetzung gut gemacht ist. Die Bücherbegeisterung der Hauptfigur mit ihrem Bücherboot ist natürlich wunderschön :)


    Jetzt lese ich "Ganz gewöhnliche Sünden" von Ursula Hegi. Von ihr hatte ich vor Jahren mal "Die Andere" gelesen, ein beeindruckendes Buch über eine kleinwüchsige Frau in der Nazizeit. Das hier ist eine Familiengeschichte, die in New York spielt. Allzu viel ist noch nicht passiert, ich weiß nur, dass der Onkel des jungen Erzählers im Knast sitzt, weil er auf der Arbeit Büromaterial geklaut hat, und die Mutter und die Tante sich nicht ganz grün sind.

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  • Bekenne mich, auch zu den Leuten zu gehören, die Das Lavendelzimmer nur "eher so mittel" fanden, Valentine. ;)


    Genauso geht's mir gerade mit meinem aktuellen Buch Nagel im Himmel: Vom Thema her interessant und mit ausschließlich (7) 5-Sterne-Bewertungen bei ama..., nervt es mich bisher (Drittelbuch..) ein wenig durch eeetwas zu viel Ex-DDR-Milieu und wörtliche Rede im sächselnden Dialekt.. :rolleyes: vielleicht wird es ja noch.

    Einmal editiert, zuletzt von Alice ()

  • Ich hätte es wirklich gerne noch lieber gemocht, aber irgendwie haben mich die Figuren größtenteils kalt gelassen.

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    (John Greenleaf Whittier)




  • Meine Lektüre von Slayer macht übrigens sehr viel Spaß. Manches Mal merkt man aber, das es sich stark an Teenager richtet. Und leider konnte sich die Autorin nicht verkneifen, einen Loveinterest aus dem Hut zu zaubern, der natürlich absolut perfekt aussieht. Wenigstens darf er schüchtern sein... Aber eigentlich bräuchte es diese romantische Komponente nicht... Außerdem nervt es mich auch, das mal wieder nur die Nebenfiguren divers sind. Warum ist nicht einfach Nina selbst z.B. lesbisch oder bi, so wie das bei ihrer Schwester Artemis angedeutet wird?


    Aber okey. Insgesamt glaube ich ehrlich gesagt, das es doch etwas zu speziell auf Buffy und das Universum dort ausgelegt ist. Vieles wird doch stark voraus gesetzt meiner Meinung nach und die ganzen Anspielungen sind schon sehr konkret. Würde mich aber schon interessieren, wie das jemand empfindet, der*die das Buffy-Universum nicht kennt.


    Aber vieles gefällt mir auch gut. Vor allem der Konflikt zwischen Nina, ihrer Schwester und ihrer Mutter ist spannend, weil man Artemis Blickwinkel schon auch verstehen kann. Sie ist als die Beschützerin ihre Schwester erzogen worden, als diejenige, die eigentlich Wächterin werden sollte, es wird aber immer wieder angedeutet das sie aus irgendwelchem Pflichtgefühl ihrer SChwester gegenüber die Prüfung absichtlich versaut hat. Die Mutter, die ihren Töchtern immer wieder wichtige Informationen Jahrelang verschwiegen hat und das größte Geheimnis, das sie wusste das Nina eine mögliche Jägerin ist.
    Und Nina selbst, die nun nach und nach auch Buffy und andere Jägerinnen besser versteht. Sie lernt, das eben nicht alles immer schwarz und weiß ist.

    Ich persönlich bin jedenfalls total drin in diesem Universum und hätte mega Lust das daraus eine Serie gemacht wird *gg*

  • Guten Morgen allerseits,



    ich bin gerade bei der Hälfte der "Tochter des dunklen Waldes" und das Buch gefällt mir nach wie vor sehr gut. Ich warte nur noch auf einem größeren Konflikt in der Handlung.


    Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr seid wieder fleißg am Lesen.



    Passt auf euch auf und bleibt gesund!

  • MatildaDean

    Hab mir gerade diese Woche den im Juli erst auf deutsch erschienen 3. Teil von "Broken Earth" gekauft und freu mich schon sehr darauf. Ich fand die ersten beiden Bände mit das Beste was ich in den letzten Jahren im Bereich der "Fantasy" gelesen habe, ich les ja sehr viel Phantastisches und es wird (leider) seltener, daß mich was so richtig überrascht und begeistert, aber diese Reihe gehört definitv dazu. Bin schon sehr gespannt auf die Forsetzung. Schön daß Dich der erste Band auch so begeistert hat.

    “There is a crack in everything, that’s how the light gets in.” (Leonard Cohen)

    3 Mal editiert, zuletzt von Firiath ()

  • Ich Vertrag grade die Hitze nicht besonders gut und bin total platt. Mein Schlafrythmus ist total kaputt. Dummerweise muss ich noch in die Apotheke und meine Bestellung von gestern abholen. Hab so gar keine Lust dazu ^^ aber da ich das Zeug brauche. Mist ^^^^^^


    Muss nur überlegen was ich heut noch so lesen möchte. Da bin ich noch ein klein wenig unschlüssig.