Das Hamsterrad läuft - Special Corona Lesehamstern

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 867 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von yanni.

  • Klingt jetzt vielleicht seehr komisch, .....aber ich gehe zur Zeit aus Corona- Gründen gar nicht zum Bücherschrank.Ich glaube, ich bin zu extrem :(.

    Geht mir genauso. Ich komme da momentan sowieso nicht vorbei, aber würde auch kein Buch rausnehmen :/ Ich habe hier zwei große Taschen mit Büchern, die ich reinstellen möchte, aber das mache ich auch erst "nach Corona", weil ich mir denke, dass es bestimmt vielen Leuten so geht wie uns.

  • Ich mag auch immer noch keine E-Books, aber hier steht so viel lesbares Papier rum, dass ich auch so schnell keinen Reader brauchen werde :breitgrins:


    KillerKiwi : ich ärgere mich immer noch, dass ich die Edelsteintrilogie nach dem Lesen verkauft habe :grmpf:



    An mich ;)8):*

    Früherer Nutzername "Alexa" :)



  • Also ich würde an deiner Stelle nicht den Teufel an die Wand malen - ich bin fest davon überzeugt, dass man immer irgendwie an Bücher kommt! Du brauchst also nicht jetzt schon deswegen verzweifeln ;)

    Wie zb durch deine tolle Idee. Menschen stellen ja immer mal wieder was vor die Tür, sowas lässt sich auch schnell etablieren wenn das noch nicht so der Fall ist.


    Zumal es ja immer noch die Onleihe gibt. Auch wenn man nicht so der E-Book Fan sein sollte, wäre das ja immer noch eine "letzte" Möglichkeit.








    Ich muss übrigens was beichten...vor wenigen Tagen habe ich angefangen zum einschlafen "Die Bibel" zu hören :D Gelesen von Rufus Beck, über Spotify. Gut 1000 Hörminuten 8o Mit der Religion habe ich nicht so viel am Hut aber ich fand biblische Geschichten schon immer spannend.

    Der "Schreibstil" dieser Bibel (Luthersche Übersetzung) gefällt mir nicht so und erinnert an Übersetzungstexte aus meiner 9. Klasse Altgriechisch, und man kennt ja die eine oder andere Geschichte eh schon - aber es ist ganz nett zum einschlafen. Meine Familie ist überhaupt nicht christlich geprägt, aber von allen ist meine Mutter diejenige die am ehesten einen Bezug dazu hat. Also update ich sie immer an welcher Stelle ich so gerade bin. Meistens erinnere ich mich nur so dunkel an das, was beim Ablaufen des Schlaftimers so erzählt wurde...:D

  • Ich klink mich mal ein, ich habe gestern Abend mit einem Re-Read der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier begonnen. Ich brauchte mal was zum Wohlfühlen.

    Schuld daran ist übrigens Minou76 :D

    Du hast in irgendeinem Thread davon gesprochen. ^^

    Ich habe gestern Abend auch noch Smaragdgrün geschaut...und als ich fertig war hätte ich von vorne beginnen können :D

    Früherer Nutzername "Alexa" :)

  • Kritty

    :elch: Wenns Dir beim einschlafen hilft^^

    Ne im ernst, ich finde man mich muss nicht religiös sein um z.B religöse Texte an zu hören. Es gibt viele Menschen die die Bibel auch lesen, weil sie finden das man sie halt mal kennen sollte. Z.b auch um manche literarische Bezüge oder kunsthistorische Zusammenhänge zu verstehen (dafür ist es tatsächlich für manche Epochen sogar ziemlich wichtig.).

  • Tom hat einen Reader, ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, das wäre natürlich noch last exit 😅

    Er hält mir dann immer Vorträge über die Bäume 🌳🌲🌳



    Ich habe keinen Reader, ich benutze mein Handy (entsprechende App) oder meinen Laptop.

    Aber das Baum-Argument ist für mich nicht mal der (Haupt-)Grund, warum ich mir früher oder später einen Reader anschaffen werde. Ist halt einfach sehr praktisch...


    Ich finde es inzwischen sogar ein bisschen schräg wenn man "aus Prinzip" gegen so etwas ist. Damit meine ich überhaupt nicht dich, und diese Einstellung ist definitiv legitim (ich habe bis vor wenigen Jahren auch zu diesen Menschen gehört). Aber es geht halt echt beides, man muss sich ja nicht für eins von ihnen entscheiden XD

  • An mich ;)8):*

    Ich weiß ;) Wenigstens sind sie in gute Hände gekommen.

    Aber es geht halt echt beides, man muss sich ja nicht für eins von ihnen entscheiden XD

    Mir macht es einfach keinen Spaß, am Reader zu lesen, aber ich gebe Stephen Fry trotzdem völlig recht: "Books are no more threatened by Kindle than stairs by elevators" (aus dem Gedächtnis zitiert) ;)

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • @all: Ich telefoniere jeden Tag mit meiner Mutter und erzähle ihr immer, welche Bücher ich gerade lese und was in ihnen passiert.

    So kennt meine Mutter jetzt den Inhalt von “Der Fremde“ , “Nacht ohne Sterne“ und weiteren Büchern in und auswendig.

    Über den “Fremden“ habe ich heute so lange erzählt am Telefon, meine Mama meinte, sie könnte morgen früh gleich eine Klausur darüber schreiben, hätten die Schulen noch auf.

  • HoldenCaulfield Das Wolkenschloss. Stimmt! Ich habe es noch nicht gelesen, wollte es aber immer. Jetzt habe ich es in meiner Buchhandlung bestellt. :D


    Valentine Wenigstens ist es in guten Händen gelandet. :)

    Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben. ~ Altirischer Segenswunsch

  • Ich hab erst vor kurzem zum Theme recherchiert und da kam raus, daß ein Reader ab 30 Bücher im Jahr nachhaltig sei.

    Na dann ist bei mir ja alles gut :-).


    Ich lese nach wie vor sowohl Papier als auch digital und mag beides. Manchmal brauche ich einfach den Geruch und die Haptik eines Buches, in aller Regel finde ich meinen Reader aber einfach nur ungemein praktisch.

    Früherer Nutzername "Alexa" :)

  • Die Haptik und der Geruch sind mir halt auch so wichtig. Der Gedanke, auf Strom angewiesen zu sein, behagt mir auch nicht sonderlich.


    Ich hab es früher mal mit einem Tablet versucht, da war das Lesen super anstrengend, mit Toms Reader konnte ich jetzt erstmals "paperwhite" Qualität sehen - das ist zwar ein Unterschied, aber ich mag das Gefühl in der Hand trotzdem einfach gar nicht.


    Gelegentlich kauf ich mal Sachbücher für den Reader, wenn sie wirklich deutlich billiger sind, als das Buch.


    Mir gefällt natürlich der Gedanke, dass ich mit einem Klick alles lesen kann, was ich will, aber meine Liebe wird immer beim "echten" Buch liegen. <3 (aus Nachhaltigkeitsgründen halt wenn es irgendwie geht gebraucht)


    Gestern habe ich nicht viel gelesen irgendwie - abends haben wir "Kalifat" geschaut. Aber es gefällt mir immer noch sehr gut, auch wenn ich nicht denke, dass ich noch mehr von dem Autor lesen will (Jim Thompson), weil die Bücher, die nach diesem autobiographischen kamen, dann eher in eine Richtung gehen, die mir nicht so zusagt - aber dieses ist wirklich empfehlenswert.

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


    Help me, help me ~ Won't someone set me free? ~ There's no right side of the bed ~ With a body like mine and a mind like mine

    ~ IDLES ~


  • Minou76 : ach wie schön, dass sie gleich noch die nächste Generation glücklich gemacht haben :herz:

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Minou76

    Ja geht mir auch so, es ist einfach super praktisch.


    Gerade auch jetzt, wo Bibliotheken und Buchläden geschlossen sind. Und ich finde man kann mit Ebooks grade halt auch die Post entlasten.Ebooks kann man ja trotzdem über den lokalen Buchhandel beziehen (so mache ich das z.B sowieso immer.)

    Und ansonsten sammle ich grad ein paar Bücher, die ich mir im April oder Mai dann auch im Buchladen bestelle und dort auch abholen kann (der Buchladen den ich im Kopf habe hat ein ausgeklügeltes Abholsystem entwickelt :lachen: aka sie hängen den Buchkauf zur Abholzeit ans Gitter. )


    Ich hab heute schon gelesen und hab auch schon einige Taschentücher gebraucht, weil meine Allergie grad mal wieder durchkommt. Dachte im ersten Moment ich hätte mich leicht erkältet. :rolleyes:


    Meine morgenliche Lektüre:


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    Das Verbrechen: Die Osage-Morge und das FBI von David Grann


    Ein True Crime Buch, in dem es vor allem um eine Mordserie an Native Americans genauer Mitgliedern der Osage in den 20er Jahren geht. Damit verknüpft ist aber auch die Anfangsgeschichte des FBI und der Umgang der USA mit Native Americans, speziell der Landvereinnahmung.


    In dieser Zeit waren die Osage eine der reichsten Bevölkerungsgruppen der Welt, das hing damit zusammen, das sie aufgrund der Gesetzeslage ihr eigentliches Land weggenommen wurde und sie gezwungen waren umzusiedeln. Wie vielen Native American Stämmen bekamen sie dabei Ländereien, die aus dem Blickwinkel der Weißen Bevölkerung und auch des Staates als minderwertig angesehen wurden. Die Osage hatten das Glück klug verhandelt zu haben, sodass ihre Rechte an dem Land und vor allem dem Ölvorkommen unanfechtbar blieben. Das Ölvorkommen war dermaßen hoch, das die Osage dadurch sehr Reich wurden. Dies führte leider zu vor allem rassistischen Anfeindungen. Natürlich passte es nicht in das rassistische Weltbild, das in den USA gegenüber allen Minderheiten vorherrschte. Insbesondere auch gegenüber den Native Americans. Immerhin legitimierte dies genauso wie gegenüber den Afro Americans das Verhalten der weißen im allgemeinen sowie insbesondere die Landvereinnahmung und weitere gesetzlichen Maßnahmen, schon deshalb war niemand daran interessiert, dies zu ändern und die Vorurteile zu überdenken.


    Wenn ich mir z.B. die Quellenlage anschaue, auf die der Autor zurückgegriffen hat, stellt man fest, das dieses Buch das erste ist, das die Mordserie so allumfassend beleuchtet und auch in den Kontext der Geschichte des FBI setzt. Ich habe jetzt in etwa das erste Drittel gelesen und finde schon jetzt, wie krass offen liegt, wie die Ermittlungen aber auch der alltägliche Umgang von Rassismus gegenüber den Osage geprägt ist, aber auch von der Gier nach dem Geld, das die Ölvorkommen versprachen.

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    Von Zusammen ist der schönste Ort von Judith Knigge habe ich inzwischen gut 1/3 gelesen. Im ersten Teil wird die Protagonistin Dagmar mit 48 Jahren Witwe. Ihr Mann hatte mit seinem Unternehmen finanzielle Probleme wie ihr der befreundete Steuerberater eröffnete. Entweder verkauft sie das belastete Haus oder sie findet schnell eine Einnahmequelle, was schier unmöglich scheint. Der gemeinsame Sohn ist auch mehr an seinem Erbe als an seiner Mutter interessiert und drängt sie zum Verkauf, um mit dem Erlös gemeinsam mit seiner Mutter ein Haus zu bauen. Diese durchschaut seinen Plan sofort und kommt über einen TV-Beitrag auf eine Idee. Zwar hält ihr Steuerberater nicht viel davon, auch Freundin Helga ist skeptisch, aber Dagmar lässt sich nicht abhalten und schaltet in mehreren Zeitungen eine Annonce. Mitbewohner gesucht!

    Die Bewerbungen sind reichlich und so sucht sie gemeinsam mit Helga 5 mögliche Kandidaten zur Besichtigung aus. Sehr unterschiedliche Typen. Mal sehen, wie es sich entwickelt. :)

  • Ich melde mich auch mal wieder. Mit Heinz Strunk - Der goldene Handschuh bin ich diese Woche fertig geworden. Puh, schwierige Sache das. Zu mehr als drei Sternen auf Goodreads hat es nicht gereicht. Es war grundsätzlich eine spannende Milieustudie und auch gut geschrieben, aber die Geschichte war mir zu lang und zu voyeuristisch, dazu gab es kaum Handlung.


    Als nächstes habe ich mir Niklas Natt och Dag - 1793 geschnappt. Da habe ich bisher erst 40 Seiten gelesen und kann daher noch nicht viel sagen.

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    Gestern habe ich versucht, draussen im Garten etwas zu lesen, aber die Nachbarskinder hatten gerade Versammlung und haben die ganze Zeit einen solchen Trubel verursacht, dass ich mich nicht so recht auf das Buch konzentrieren konnte. Im Moment läuft hier so wenig, dass ich bei jedem Lärmchen gucken muss, was los ist. Weil man sonst noch was verpassen könnte...:D


    Was Reader und Bücher angeht, im Moment habe ich wieder totale Freunde an meinem Reader. Erstens habe ich einfach zuviele Bücher und zuwenig Regale, zweitens möchte ich hier nur noch Highlights herumstehen haben und solche Bücher, die ich unbedingt wegen ihrem Cover besitzen will und drittens ist so ein Reader einfach super praktisch, wenn die Äuglein schon etwas älter sind und man auf eine Lesebrille angewiesen ist. Ich merke, dass ich bei Papierbüchern trotz Brille bei kleiner Schrift sehr schnell müde werde und das Gefühl von Sand in den Augen bekomme. Auch draussen in der Sonne ist es mit dem Reader angenehmer zu lesen, denn das Papierbuch blendet mich dort zu sehr als dass ich auf die Sonnenbrille verzichten könnte. Trotzdem möchte ich aber auch nicht ganz auf Papierbücher verzichten. Ist halt schon was schönes, so ein Buch in der Hand zu haben. <3

    Liebe Grüsse Hanni 8)

  • Ich hab jetzt seit gestern 5 Bücher angefangen und abgebrochen - mein Leben ist zu kurz, um die Falschen Bücher zu lesen.


    Jetzt ist es dieses hier und es ist erwartungsgemäß gut bisher:


    Gerard Donovan - Winter in Maine

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    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


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    ~ IDLES ~