04 - Kapitel "Kalestos" bis Ende Kapitel "Hador"

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 20 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von foenig.

  • Hier könnt Ihr zum vierten Abschnitt (Seite 341 - Seite 466) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    :lesen:





  • Auch dieser Abschnitt ist auch sehr spannend - aber größtenteils grausam.


    Rana kehrt ja nach Hause zurück um dann im Wald die Alben zu suchen. Sie findet sie auch.

    Die Kultur der Alben, für die die gesamte Umwelt animiert, beseelt ist, klingt unheimlich schön. Natürlich gefällt mir auch die Achtung, die sie den Frauen entgegenbringen. Aber ich vermute mal, dass dieses Leben aus dem bequemen Lesesessel heraus betrachtet, wesentlich idyllischer scheint, als es tatsächlich war.

    Aber es war zweifelsohne eine kluge Lebensweise.


    Ansonsten ist dieser Abschnitt geprägt von Mord und Totschlag! Orkon wird von Urdo ermordet, der Morgana die Schuld zuweist. Jetzt hält sich meine Trauer für Orkon wirklich in Grenzen und Morganas Verhältnis zu Urdo war reichlich riskant, aber dass der sich als hinterhältige Ratte erweist, ist dann wirklich zuviel. Vor allem sein "Es tut mir leid"<X Aber Hilfe kommt von völlig unerwarteter Seite: Odda sorgt dafür, dass Morgana, Tura und Gisla die Kuffaburg verlassen können. Jetzt bin ich natürlich neugierig, welche Geschichte Odda noch zu erzählen hat. Ich hoffe, wir werden erfahren, warum er so in Orkons Schuld stand.


    Der Krieg beginnt und fordert viele Opfer - vor allem auf Seiten der Sympathischen/Guten. Ich hoffe ja, dass das mit diesem Abschnitt dann beendet ist und ein klein wenig Gerechtigkeit auch noch dazukommt:).

    Drengi ist schwer verletzt, sein zweiter Sohn tot. Arrak siegt mit List und Tücke und lässt dann Gnade walten - seine Idee war es ja nicht.

    Ulf Schiewe In welchen Kulturen war es eigentlich üblich, Kinder des Besiegten als Geisel aufzunehmen und sie im eigenen Volk aufzuziehen? Und welchen Status hatten diese Kinder dann? Waren es automatisch Sklaven? Oder wurden sie vielleicht auch "gleichwertig" aufgezogen?

    Dann das würde ja bedeuten, dass in jedem zukünftigen Krieg, eigene Leute getötet würden. Allerdings hat das noch nie einen Kriegsherrn abgehalten...:/


    Das Gespräch mit Urdo ist für mich eine wirklich gelungene Charakterdarstellung Arraks - machtgierig, grausam, gewissenlos und in seinem Denken eher begrenzt. Urdo weiß das und nützt es aus. Ein tolles Duo! Ich hoffe, dass die beiden auf den nächsten 150 Seiten Hador persönlich kennenlernen.X(


    Die Beschreibung von Arraks Überfall auf Ranas Dorf ist einfach nur schonungslos grausam - Arrak eben.

    Du schaffst es wirklich mit Worten die eindringlichsten Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Du schilderst die Machtlosigkeit, den Schmerz der Menschen wirklich so drastisch, dass es unter die Haut geht. Aber auch die aufkeimende Wut. Großartig erzählt! Danke Ulf Schiewe aber das hat wirklich Albtraumpotential!


    Jetzt hoffe ich für den letzten Abschnitt, dass vielleicht nicht gerade göttliche, aber doch schriftstellerische Gerechtigkeit alles doch noch zum Guten wenden kann:)


    PS. Das Volk der Alben interessiert mich immer mehr...

    Vernunft, Vernunft...

  • Danke für dein Lob. Das freut mich. :)


    Was den Austausch von Geiseln angeht, so was das zu vielen Zeiten übliche Praxis, besonders auch im Mittelalter. Da die Geiseln meist adelige Kinder waren (das Leben von Bauern hätte man ja kaum geachtet), wurden sie auch gut behandelt. Sie waren ja ein wertvolles Pfand.

  • Rana kehrt von Drengi nach Hause zurück und ist voller Gefühle, die sie nicht so recht einordnen kann. Der Gedanke, die Alben zu suchen und eine Zeit im Wald zu verbringen, scheint ihr gut zu sein. Sie macht sich auf den Weg, nicht ohne ständig nach einer Lösung zu suchen. Den Krieg hat sie ja eigentlich gar nicht gewollt. Dann trifft sie auf Hargim. Die Szene im Wald als sie aufeinander treffen, war für beide zunächst wohl etwas peinlich, aber schnell kehrt ihre Vertrautheit aus Kindertagen zurück. Eigentlich ist Hargim ein feiner Kerl. Die Zeit bei den Alben ist für beide gut. Schnell wird ihnen klar, diese Menschen sind ihnen gar nicht so unähnlich und vor allem nicht so grausam, wie immer behauptet wird. Auch sie trauern um liebe Menschen.


    Auf der Kuffaburg geschieht so einiges. Eigentlich war klar, dass Orkon dahinter kommt, dass seine Frau ihn betrügt. Ich hatte mich nur gewundert, dass es so lang gedauert hat. Dann eskaliert die Situation und am Ende ist Orkon tot. Trauer empfinde ich jetzt nicht gerade für ihn. Morgana wird tatsächlich verdächtigt ihren Mann erstochen zu haben. Über Urdos doppelten Verrat bin ich doch fassungslos. Von Liebe kann hier wohl nicht mehr die Rede sein. Urdo versucht nur noch sein eigenes Leben zu retten und Opfert Morgana. Vermutlich war sie sowieso nur ein Zeitvertreib für ihn. Später in diesem Abschnitt kann er sich sogar bei Arrak einschmeicheln. Obwohl dieser ihm die Geschichte vom Tod des Vaters nicht glaubt. Aber auch Arrak braucht einen fähigen Priester. Was für eine Schlangengruppe.


    Mit Hilfe von Odda gelingt Morgana dann die Flucht. Über Odda bin ich jetzt doch erstaunt, er war offenbar gar nicht freiwillig der Leibwächter von Orkon und scheint froh darüber zu sein, die Burg verlassen zu können. Auf seine Lebensgeschichte bin neugierig und hoffe, wir erfahren noch etwas mehr von ihm. Offenbar scheint er ja Bekannte bei Drengi zu haben.


    Dann kommt diese unselige Schlacht und fordert so viele Opfer. Auch wenn Arrak ein Tyran ist, es gelingt ihm doch Drengi und seine Verbündeten in einen Hinterhalt zu locken und zu vernichten. Jetzt ist auch der zweite Sohn Tod und Drengi am Ende. Ich bin wirklich neugierig, wie es weitergeht und ob Rana noch irgendetwas bewirken kann. Bei ihrer Rückkehr aus dem Wald hat sie ein Dorf vorgefunden, welches nicht mehr ihr Dorf ist und auch der Bruder ist fort. Hoffentlich wird er nicht wirklich geopfert. Rana hat bestimmt das Zeug dazu, die Menschen zu einen und zu einem richtigen Aufstand anzustacheln und so Arrak der gerechten Strafe zuzuführen, ich bin gespannt auf die letzten Seiten.


    Inzwischen gefällt mir das Buch richtig gut und ich bin voll in der Geschichte angekommen.

  • Das Volk der Alben interessiert mich immer mehr...

    Ich finde die Alben auch spannend und hoffe, noch ein wenig mehr zu erfahren. Ich vermute mal, dass sie doch irgendwann mal ein Volk gewesen sind.

    Das Gespräch mit Urdo ist für mich eine wirklich gelungene Charakterdarstellung Arraks - machtgierig, grausam, gewissenlos und in seinem Denken eher begrenzt. Urdo weiß das und nützt es aus. Ein tolles Duo! Ich hoffe, dass die beiden auf den nächsten 150 Seiten Hador persönlich kennenlernen. X(

    Die beiden passen gut zusammen, finde ich auch

  • So nun bin ich auch bereit und hoffe ich hinke nicht zu sehr hinterher.


    Was für ein spannender Abschnitt, wieder...

    Orkon hat mit seinen Kriegern Pläne geschmiedet und ausgerechnet Arrak schafft es, seinen Vater zu überzeugen ihn als Heerführer einzusetzen. Und was dann geschah hat mich zutiefst traurig gemacht und mich sprachlos über den Buch sitzen lassen.

    Arrak hatte mit seiner Taktik Erfolg und die Nebroni wurden niedergemetzelt. Drengi würde schwer verletzt und nun auch noch Sithun tod. Ich habe förmlich vor Augen gehabt, als Drengi seine Krieger eingekesselt waren. Da konnte auch Hakun nichts mehr ausrichten.

    Hätten Sithun und Drengi doch nur auf Hakun gehört, nun scheint alles verloren.


    In der Zwischenzeit musste Morgana mit Tochter und Gisla fliehen. Gut das Odda ihr zur Seite steht. Über ihn bin ich am meisten überrascht, welch eine Wendung. Er hat Orkon verachtet und gehasst und war nur wegen eines Schwurs an ihn gebunden. Was das wohl für ein Schwur ist, hoffentlich erfahren wir das noch. Und ich habe mich nicht in ihn getäuscht, als die Sklavin hingerichtet wurde. Er ist kein herzloser Klotz, sondern sehr mitfühlend. Sogar Morgana mag er und er verteidigt ihr Leben mit all seiner Kraft. Bis auf den erschreckenden Moment im Wald, hat er sie unbeschadet zu Drengi gebracht. Dort angekommen stoßen sie allerdings auf Wiederstand von Gunna. Die ist mir irgendwie von Beginn an unsympathisch. Zum Glück darf Morgana mit den beiden Mädchen bleiben.

    Was mir komisch vorkam, warum Harruk Odda kannte und so freundlich begrüßt hat. Woher die beiden sich wohl kennen?


    Nun haben wir viel mehr über die Alben gelernt und ich bin wie Rana total fasziniert. Schon als Rana von der ehrwürdigen Mutter begrüßt wurde war irgendwie magisch. Und dann das ganze Wissen, welches die Alben in ihrem alltäglichen Leben anwenden war sehr spannend. Ach wäre das schön, wenn die Zivilisation heutzutage nur ein wenig wie die Alben leben würden. Nur so viel von Mutter Natur abverlangen, wie tatsächlich benötigt wird.

    Berührt hat mich als Rana die Geschenke an Egil und Toki übergeben und sie zum Abschied den Obsidian bekommen hat.


    Arrak ist nach seinem Sieg auf der Suche nach Rana und der Scheibe und vernichtet alles, weil Utrik nichts preisgibt . Seine Männer stecken die Hütten und Ställe in Brand, sie schänden auf brutalste Weise die Frauen, sie töten wie im Rausch Männer und Tiere. Doch Arrak ist wie im Wahn, als Utrik ihm nicht sagte wo Rana und die Scheibe ist. Es ist grausam was auch mit Herdis geschehen ist, musste sie auch noch ihren Mann verlieren? Das macht mich wirklich traurig, dass ausgerechnet so ein friedliches Dorf ( wie andere auch) , nun so viel Leid ertragen müssen.

    Und Rana konnte nichts mehr tun, sie musste mit ansehen wie alles nieder gemacht wird. Zum Glück waren Toki und Oran bei ihnen.

    Nun ist Rache angesagt, die besonnene Herdis, ausgerechnet sie, gibt ihre Prinzipien auf und sinnt nach Rache. Auch Oran stimmt ihr wie viel andere auch zu.

    Rana fragt sie wie, doch Herdis fordert sie auf, mit Hilfe der Scheibe durchs Land zu ziehen und die Menschen zum Aufstand auffordern.

    Hakun kam leider zu spät, er wollte noch rechtzeitig Rana finden, doch nun das. Er hatte noch geregelt , dass die Geiseln an Ljotor übergeben wurden. Ich hoffe die werden nicht misshandelt.


    Wenn viele Orkon als Fürst gefürchtet haben, so sollten diese jetzt lieber das Weite suchen. Denn Arrak ist in "Mordslaune", Aiko hat er gleich auf dem Hof von Utrik ermordet. Das hatte Aiko nun von seinem Verrat. Zu Hause angekommen Arrak gleich Abjorn getötet und ich glaube Ljotor wird noch umdenken und hoffentlich die Seite wechseln.

    Nutznießer ist Urdo, dieser hinterlistige Schweinehund. Er schafft es doch ohne große Schwierigkeiten, Arrak zu überzeugen, dass dieser ihn brauch.


    Ulf Schiewe , ich bin wieder einmal richtig begeistert. Du schaffst es immer wieder, obwohl dieses Mal eine ganz andere Zeit, mich mit deinem Roman zu fesseln.


    Aber eine Frage hab ich, weil ich das nicht verstehe. Arrak will über alle Ruotinger herrschen, ist das ein Überbegriff für die Gegend? Ich habe zwar gelesen wer die Ruotani sind, aber ich steige da nicht hinter. Es gibt ja noch die ganzen anderen Klan's, Nebroni, Helminger, Harruner........

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Das Volk der Alben interessiert mich immer mehr...

    Ich finde die Alben auch spannend und hoffe, noch ein wenig mehr zu erfahren. Ich vermute mal, dass sie doch irgendwann mal ein Volk gewesen sind.

    Das Gespräch mit Urdo ist für mich eine wirklich gelungene Charakterdarstellung Arraks - machtgierig, grausam, gewissenlos und in seinem Denken eher begrenzt. Urdo weiß das und nützt es aus. Ein tolles Duo! Ich hoffe, dass die beiden auf den nächsten 150 Seiten Hador persönlich kennenlernen. X(

    Die beiden passen gut zusammen, finde ich auch

    Arrak und Urdo könnten allen zum Verhängnis werden, ich hoffe sie werden gestoppt.


    Die Alben faszinieren mich auch. Vor allem die Sagen von ihnen und auch die von Ranas Volk

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Danke für dein Lob. Das freut mich. :)


    Was den Austausch von Geiseln angeht, so was das zu vielen Zeiten übliche Praxis, besonders auch im Mittelalter. Da die Geiseln meist adelige Kinder waren (das Leben von Bauern hätte man ja kaum geachtet), wurden sie auch gut behandelt. Sie waren ja ein wertvolles Pfand.

    Ich hoffe das ist auch hier so. Hakun sagte sie wurden in unterschiedliche Familien kommen. Ich dachte zuerst, sie wären direkt bei Arrak.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Die Beschreibung von Arraks Überfall auf Ranas Dorf ist einfach nur schonungslos grausam - Arrak eben.

    Du schaffst es wirklich mit Worten die eindringlichsten Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Du schilderst die Machtlosigkeit, den Schmerz der Menschen wirklich so drastisch, dass es unter die Haut geht. Aber auch die aufkeimende Wut. Großartig erzählt! Danke Ulf Schiewe aber das hat wirklich Albtraumpotential!

    Genauso geht es mir auch. Ich habe sowieso ein stark ausgeprägtes bildliches Denken und Vorstellungsvermögen und so war es hier auch ( übrigens schon im ganzen Buch). Als wenn ein Film vor meinen Augen, durch Ulf seine Beschreibung der Geschehnisse, abläuft. Und komischerweise bleiben bei mir diese gelesenen Eindrücke viel tiefer sitzen, als wenn ich mit genau der selben Szenerie, einen Film gesehen hätte. Wahrscheinlich weil ich weiß, dass es nur ein Film ist und mit viel Effekten gearbeitet wird.

    Doch beim Lesen kommt noch die eigene Fantasie dazu und das ist viel spannender.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Orkon hat mit seinen Kriegern Pläne geschmiedet und ausgerechnet Arrak schafft es, seinen Vater zu überzeugen ihn als Heerführer einzusetzen. Und was dann geschah hat mich zutiefst traurig gemacht und mich sprachlos über den Buch sitzen lassen.

    Dass Orkon ausgerechnet Arrak die Führung des Heeres überlassen hat, hat mich überrascht. Er wusste doch genau, dass sein Sohn viel zu unkontrolliert agiert. Ich erwartete eine überlegtere Handlungsweise von Orkon.

    Arraks Brutalität hat mich auch entsetzt und traurig gemacht. Außerdem ist Ulfs Stil so brutal lebendig.... ;(

    Dort angekommen stoßen sie allerdings auf Wiederstand von Gunna. Die ist mir irgendwie von Beginn an unsympathisch. Zum Glück darf Morgana mit den beiden Mädchen bleiben.

    Gunna ist vielleicht keine Sympathieträgerin, aber ihre Situation ist auch nicht einfach: ihr Bruder ist schwer verletzt, die Schlacht verloren, der Neffe tot, zahlreiche Verletzte zu versorgen und sicher enorme Angst vor der ungewissen Zukunft - keine leichte Zeit. Und dann taucht die Frau des Mannes auf, der für so viel Leid verantwortlich ist. Ich kann schon verstehen, dass sie nicht gerade begeistert ist!


    Schon als Rana von der ehrwürdigen Mutter begrüßt wurde war irgendwie magisch. Und dann das ganze Wissen, welches die Alben in ihrem alltäglichen Leben anwenden war sehr spannend.

    Das hast Du schön gesagt: magisch ist der richtige Ausdruck dafür! Ein friedlicher Moment und ein großer Kontrast zu den restlichen Erlebnissen dieses Abschnitts!

    Vernunft, Vernunft...

  • Alle Klans sind Ruotinger. Das ist der Name des gesamten Volks, das heißt aller Klans. Arraks eigener Klan sind die Helminger.

  • Ah jetzt verstehe ich das. Vielen Dank für die Erläuterung.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • ysa , da hast du allerdings Recht. Gunnar ihre Situation ist schlimm, das vergisst man gerne wenn jemand so ein Auftreten hat. Sie kann gar nicht um ihre Neffen richtig trauern und die Sorge um ihren Bruder wiegt schwer. Und sie muss sich nun ganz alleine um alles kümmern.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Dass Orkon ausgerechnet Arrak die Führung des Heeres überlassen hat, hat mich überrascht. Er wusste doch genau, dass sein Sohn viel zu unkontrolliert agiert. Ich erwartete eine überlegtere Handlungsweise von Orkon.

    Arraks Brutalität hat mich auch entsetzt und traurig gemacht. Außerdem ist Ulfs Stil so brutal lebendig.... ;(

    Vermutlich wollte er einfach sehen, wie weit sein Sohn ist und er hat ihm ja auch einen Berater zur Seite gestellt an den er sich halten soll.

  • Ansonsten ist dieser Abschnitt geprägt von Mord und Totschlag! Orkon wird von Urdo ermordet, der Morgana die Schuld zuweist. Jetzt hält sich meine Trauer für Orkon wirklich in Grenzen und Morganas Verhältnis zu Urdo war reichlich riskant, aber dass der sich als hinterhältige Ratte erweist, ist dann wirklich zuviel. Vor allem sein "Es tut mir leid" <X Aber Hilfe kommt von völlig unerwarteter Seite: Odda sorgt dafür, dass Morgana, Tura und Gisla die Kuffaburg verlassen können. Jetzt bin ich natürlich neugierig, welche Geschichte Odda noch zu erzählen hat. Ich hoffe, wir werden erfahren, warum er so in Orkons Schuld stand.

    Ja ein wilder Abschnitt. Einer, in dem sich die Fronten formieren und klären. Urdo entpuppt sich als Egoist. War ja klar, dass er Morgana fallen lässt, wenn sie ihm schadet. Odda mochte ich eigentlich die ganze Zeit schon irgendwie und fand es doof, dass er ausgerechnet Orkon so treu ergeben ist. Ob er in Morgana verliebt ist? Schon ein bisserl, oder?

    :lesen:





  • Dass Orkon ausgerechnet Arrak die Führung des Heeres überlassen hat, hat mich überrascht. Er wusste doch genau, dass sein Sohn viel zu unkontrolliert agiert. Ich erwartete eine überlegtere Handlungsweise von Orkon.

    Das fand ich auch gewagt. Wahrscheinlich hoffte er, der Sohn würde an seinen Aufgaben wachsen. Und er hat wohl auch überschätzt, wie stark die Feinde sind.

    :lesen:





  • Dass Orkon ausgerechnet Arrak die Führung des Heeres überlassen hat, hat mich überrascht. Er wusste doch genau, dass sein Sohn viel zu unkontrolliert agiert. Ich erwartete eine überlegtere Handlungsweise von Orkon.

    Das fand ich auch gewagt. Wahrscheinlich hoffte er, der Sohn würde an seinen Aufgaben wachsen. Und er hat wohl auch überschätzt, wie stark die Feinde sind.

    Er hat ihm ja Ljotor zur Seite gestellt als Aufpasser. :)

  • Das war ein schlimmer Abschnitt, der nicht mehr viel Raum für Hoffnungen lässt.


    Orkon übergibt Arrak den Einsatzbefehl und hat auch noch mit seiner Taktik Erfolg, die Nebronis sind schwer geschlagen und dezimiert, Drengi kämpft mit seinem Leben, Sithun ist nun auch noch tot, die Klans werden dem neuen Fürsten Arrak die Treue schwören. Und zudem hat Arrak die Nebroni noch durch die Geiseln in der Hand.


    Nur gut, dass sich Ljotor direkt nach dem Kampf gegen die Nebroni bei Arrak mit der Vernunft durchsetzen konnte, aber ich befürchte, ein zweites Mal wird ihm das nicht mehr gelingen. Kurzzeitig hatte sich Arrak ein wenig im Griff, als sein Vater noch lebte, aber jetzt nach dem brutalen Überfall auf Ranas Dorf und dem Misserfolg, weder die Priesterin noch die Scheibe in die Hand bekommen zu haben, scheint ihn die Wut und der Wahnsinn wieder fest im Griff zu haben.


    Wie es Rana hier nochmal schaffen soll, den Widerstand zu formieren und genügend Verbündete zu finden, ist mir ein Rätsel, selbst mithilfe der Scheibe. Es wird die Angst vor Arrak und seinem Wahnsinn um sich greifen, aber evtl. ist die Verzweiflung unter den Überlebenden und den Klans doch groß genug, um noch einmal die Auflehnung zu versuchen.


    Dann Urdos Verrat an Morgana und Orkon. Ich gebe zu, im ersten Moment war ich kurz froh, dass Orkon nicht mehr lebt, aber als sich dann rausstellt, dass Urdo das nicht getan hat, um Morgana zu helfen, sondern nur, um seine eigene Haut zu retten und den Mord seiner Geliebten sogar in die Schuhe schiebt, und mir bewusst wurde, dass Arrak nun das uneingeschränkte Sagen haben wird, fand ich es ganz und gar nicht mehr gut. Orkon war schlecht, aber im Gegensatz zu Arrak das kleinere Übel.


    Erstaunt war ich auch, wie eiskalt Urdo seinen Fürsten erstochen hat, das war ihm ja völlig egal. Und genauso eiskalt schmiedet er mit dessen Sohn eine Allianz, es ist ihm sch....egal, dass Arrak die Wahrheit ahnt, aber der Typ hat alles bedacht.


    Für Morgana tut es mir natürlich leid, dass sie so schändlich von ihrem Geliebten hintergangen wurde. Dafür erleben wir einen völlig anderen Odda, der direkt kapiert, was Sache ist und ihr zur Flucht verhilft. Ich bin schon sehr gespannt auf Oddas Geschichte, mit was für einem Schwur Orkon Odda an sich gebunden hat. Das war garantiert was ziemich fieses, mit dem er den großen Mann in der Hand hatte.

    Spannend fand ich Gislas Verhalten während der Flucht, kaum ist sie der Kuffaburg entkommen, legt sich auch ihre Angst ... das spricht ja wohl Bände.

    Ich hoffe nur, sie sind nun bei Drengi einigermaßen im Sicherheit, da wissen wir ja auch noch nicht, was noch kommen wird.


    Es war Ranas Glück, dass sie zur Zeit des Überfalls auf ihr Dorf bei den Alben weilte. Wir als Leser ahnten schon das Schlimmste, während sie eine schöne und ruhige Zeit bei den neuen Freunden verbrachte und nichts davon ahnen konnte, was zuhause vor sich geht.


    Die Lebensweise der Alben ist eigentlich beneidenswert, aber wie Rana feststellt, die Ruotinger sind zu viele, um diese Lebensweise auch dort führen zu können. Und es hilft den Alben nicht, auf lange Sicht überleben zu können, leider :( Sehr gut hat mir natürlich die Rolle der Frauen bei den Alben gefallen.


    Der Überfall auf Ranas Dorf: einfach nur schlimm und äußerst brutal. Ulf, hier muss ich dir ein großes Lob aussprechen, da du es schaffst, die Ereignisse so zu beschreiben, dass einem klar wird, wie furchtbar der Überfall verlaufen ist, aber ohne die einzelnen Gräueltaten zu sehr auszutreten.


    Im Moment empfinde ich es als geringen Trost, dass Arrak und seine Bande die Scheibe nicht gefunden haben, bei all dem Leid, was sie über das Dorf gebracht haben, aber evtl. wird das doch nochmal wichtig. Aber was will Rana nun tun? Herdis drängt sie nun auch dazu, die Menschen im Namen der Göttin um sich zu scharen und gegen Arrak zu führen, aber wie soll das funktionieren nach der Niederlage? Dann sind da auch noch die Schuldgefühle, mit der Herausforderung gegenüber Orkon zu all dem Leid beigetragen zu haben. Das wundert mich sowieso, dass ihr diesbezüglich bisher keiner die Schuld zuschiebt, das wäre schließlich recht bequem.

    Allerdings finde ich es bezeichnend, dass sogar Toki und Oran bereit sind, Rana gegen Arrak zu helfen, weil sie selbst mit diesen Ruotingern eine Rechnung offen haben.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Das Gespräch mit Urdo ist für mich eine wirklich gelungene Charakterdarstellung Arraks - machtgierig, grausam, gewissenlos und in seinem Denken eher begrenzt. Urdo weiß das und nützt es aus. Ein tolles Duo! Ich hoffe, dass die beiden auf den nächsten 150 Seiten Hador persönlich kennenlernen.

    Ohja, das hoffe ich auch. Vor allem, dass die beiden am Ende nicht doch noch Erfolg haben werden.


    Bei ihrer Rückkehr aus dem Wald hat sie ein Dorf vorgefunden, welches nicht mehr ihr Dorf ist und auch der Bruder ist fort.

    Bei Arni hoffe ich auch, dass er noch gerettet werden kann, aber allzu lange wird Arrak sicher nicht darauf warten wollen, ihn zu opfern.


    Und ich habe mich nicht in ihn getäuscht, als die Sklavin hingerichtet wurde.

    Ja, da hat man schon gemerkt, dass bei ihm mehr dahinterstecken muss.


    Was mir komisch vorkam, warum Harruk Odda kannte und so freundlich begrüßt hat. Woher die beiden sich wohl kennen?

    Stimmt, an der Stelle habe ich auch gestutzt.


    Denn Arrak ist in "Mordslaune", Aiko hat er gleich auf dem Hof von Utrik ermordet. Das hatte Aiko nun von seinem Verrat.

    Achja Aiko, sein Verrat ist ihm schlecht bekommen, was er im Moment seines Todes auch bereut, aber da war es zu spät.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Bei Aiko hatte ich von Anfang an ein ungutes Gefühl. Leider hat sich das bestätigt, er hätte bei seiner Ette bleiben und sie beschützen sollen. Das geschieht Verräter, wenn sie nicht alles durchdacht haben und die Gier dazu kommt.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle