International Booker Prize 2020

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 25 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kirsten.

  • Schon vor langem wurde die lange Liste bekannt gegebeni und vor einigen Wochen auch die Shortlist. Die PreisträgerIn wird am 19. Mai bekanntgegeben.

    EDIT: Die Bekanntgabe wird wegen Coronabedingten Lieferproblemen aufgeschoben.

    EDIT 2: Laut Homepage findet die Siegerehrung am 26. August statt.


    • Willem Anker - Red Dog (Südafrika)
    • Shokoofeh Azar - The Enlightenment of The GreengageTree (Iran) Shortlist
    • Gabriela Cabezón Cámara - The Adventures of China Iron (Argentinien) Shortlist
    • Jon Fosse, The Other Name: Septology I II (Der andere Name: Heptalogie I - II) (Norwegen)
    • Nino Haratischvili - The Eighth Life (Das achte Leben) (Deutschland)
    • Michel Houellebecq - Serotonin (Frankreich)
    • Daniel Kehlmann - Tyll (Deutschland) Shortlist
    • Fernanda Melchor - Hurricane Season (Saison der Wirbelstürme) (Mexiko) Shortlist
    • Yoko Ogawa - The Memory Police (Japan) Shortlist
    • Emmanuelle Pagano - Faces on the Tip of My Tongue (Frankreich)
    • Samanta Schweblin - Little Eyes (Hundert Augen) (Argentinien)
    • Marieke Lucas Rijneveld - The Discomfort of Evening (Was man sät) (Niederlande) Preisträger
    • Enrique Vila-Matas - Mac and His Problem (Spanien)

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    Die Standardfragen an euch: Kennt ihr was von der Liste? Wurdet ihr neugierig auf den einen oder anderen Titel? Was haltet ihr von der Liste an sich?


    Ich habe keines der Bücher (ganz) gelesen. Haratischwilis "Achtes Leben" fand ich so schrottig, dass ich es nach 250 Seiten abgebrochen hatte.

    Von Yoko Ogawa habe ich einiges gelesen und für gut befunden; leider scheint es dieses, im Original schon 1994 erschienene Buch, nicht auf Deutsch zu geben.

    Ansonsten interessieren mich die Bücher von Willem Anker und Marieke Lucas Rijneveld - vor allem, weil ich sie im Original (Afrikaans bzw. Niederländisch) lesen könnte. Ich muss mal gucken, wie ich an sie herankomme.

    Shokoofeh Azars Buch klingt auch interessant. Sollte es mir über den Weg laufen, werde ich es mir genauer angucken.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Komisch, dass Houellebeque immer noch so salonfähig ist. Schockt mich ja ein wenig, dass rechte Autoren da berücksichtigt werden. Ansonsten find ich jetzt spontan nur die beiden interessant:


    Enrique Vila-Matas - Mac and His Problem

    Jon Fosse, The Other Name: Septology I II

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


    Help me, help me ~ Won't someone set me free? ~ There's no right side of the bed ~ With a body like mine and a mind like mine

    ~ IDLES ~


  • Ich habe Tyll von Kehlmann als Hörbuch gehört. Das hat mir gut gefallen, aber "Die Vermessung der Welt" hat mich damals irgendwie mehr mitgerissen.


    Ansonsten habe ich mir nur die Shortlist durchgesehen und davon würden mich "The Memory Police" und "The Adventures of China Iron" interessieren.

    Bei beiden würde ich aber auf die deutsche Übersetzung warten, wenn ich ohnehin eine Übersetzung lesen muss, dann lieber gleich die deutsche. (Obwohl ich ja sehr gerne auf Spanisch lesen wollte, aber ich befürchte, dass mein Spanisch dafür nicht ausreicht.)

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.

  • Yoko Ogawa lese ich gerne, daher würde ich sie schon mal wählen. Vom Inhalt her ansprechend finde ich Shokoofeh Azar - The Enlightenment of The GreengageTree und Marieke Lucas Rijneveld - The Discomfort of Evening.


    Das achte Leben habe ich mal angelesen, aber das war gar nichts für mich.


    Von Samanta Schweblin - Little Eyes weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Könnte interessant sein oder ein totaler Flop.

  • Die Standardfragen an euch...

    Und die Standardantworten

    Kennt ihr was von der Liste?

    Ich kenne nicht mal einen der AutorInnen :-/


    Wurdet ihr neugierig auf den einen oder anderen Titel?

    Natürlich auf das niederländische Buch. Das werde ich auf alle Fälle im Orginal lesen. Ob ich Afrikannns lesen will, weiß ich (noch) nicht. Verstehen sollte ich es auf jeden Fall.


    Was haltet ihr von der Liste an sich?

    Sie gefällt mir gut, ich finde sie ist nicht so englischlastig wie sonst.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Ich kenne keines der Bücher, egal ob Short oder Longlist. Aber immerhin ein paar der Namen :lachen: Daniel Kehlman und Yoko Ogawa z.B.


    Ich finde es aber super, das so viele Autorinnen nominiert sind.

  • Sie gefällt mir gut, ich finde sie ist nicht so englischlastig wie sonst.


    Sie ist sogar überhaupt nicht englischlastig - es ist ja der Internationale Bookerpreis, der an ein ins Englisch übersetzte Buch vergeben wird. :D

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Schon, aber in den letzten Jahren hatte ich den Eindruck gewonnen, dass ein Großteil der Autoren aus Großbritannien und den USA kam.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Kenne alle nicht - aber von "Tyll" - Kehlmann habe ich von einer Lesefreundin sehr Positives gehört (sie ist Kölnerin ;-)

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Danke fürs Auflisten!

    Ich kenne auch keines der Bücher. "Das achte Leben" sowie "Mac and His Problem" hätte ich hier, beide aber noch ungelesen. Ein paar weitere Autoren kenne ich, aber etwas über die Hälfte ist mir bislang unbekannt. Auf meiner Merkliste ist allerdings keines der Bücher gelandet.

  • Ich kenne auch keines, von den Autoren Kehlmann und den Franzosen. Rein vom Titel würde mich jetzt erst mal nix interessieren - muss ich mich erst mal einlesen in die Bücher..

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Stört euch das nicht mit dem Houellebecq? (copy and paste ^^)

    Viele Grüsse,

    Weratundrina :verlegen:


    Help me, help me ~ Won't someone set me free? ~ There's no right side of the bed ~ With a body like mine and a mind like mine

    ~ IDLES ~


  • Ich muss gestehen ich weiß überhaupt nix über ihn

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Same here. Ich habe genau ein Buch von Houellebecq gelesen, und zwar "Elementarteilchen". Da wäre mir kein rechtes Gedankengut aufgefallen. Allerdings ist es schon einige Jahre her, dass ich den Roman gelesen habe. Gerade in Bezug auf Alltagsrassismus bin ich in der Zwischenzeit viel aufmerksamer geworden, daher mag es sein, dass mein Urteil nun kritischer ausfallen würde.


    Ich meine mich dunkel an einen kontrovers diskutierten Roman erinnern zu können. Ob da ein Rassismusvorwurf im Raum stand oder ob es um Provokation ging, kann ich nicht mehr sagen.

  • Mich reizt dieses Jahr spontan gar nichts, ich kenne aber auch die meisten Autoren nicht.


    Houellebecq war mir noch nie sympathisch, aber ich habe mich auch nicht tiefergehend mit seinen Ansichten beschäftigt. dodo: gab es nicht mal ein Buch von ihm über einen islamistischen Anschlag, das heftig diskutiert wurde? Mir fällt aber gerade der Titel nicht ein :gruebel:

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Er ist einfach extrem sexistisch.

    Der Sexismus ist mir in Elementarteilchen negativ aufgefallen, da hast du recht. Wobei ich mich mit dem Autor zu wenig auseinander gesetzt habe, um unterscheiden zu können, ob er, der Schriftsteller, sexistisch ist, oder in diesem Roman seine Figur eine unangenehme, sexistische Person war.

  • Houellebecq war mir noch nie sympathisch, aber ich habe mich auch nicht tiefergehend mit seinen Ansichten beschäftigt.

    Geht mir genauso.

    Für mich ist er vom Typ her in einer Schublade mit Handke. Beide bekommen von der Kritik dieses Schild "enfant terrible der Intellektuellen" umgehangen, beides ältere, weiße Männer, die es sich auf ihren Privilegien gemütlich gemütlich gemacht haben. Beide umweht sowas arrogant Unnahbares.

    Da verliere ich das Interesse und lasse ihnen so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zukommen. (Solange sie keinen Nobelpreis bekommen :rollen: ...)

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.

  • Ja, guter Vergleich.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)