02. Kapitel 1 (S. 107-196)

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Es gibt 18 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von odenwaldcollies.

  • Hier könnt Ihr zum Kapitel 1 Weltenreisende schreiben (Seite 107 bis 196).

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • So, da sind wir wieder. Die beiden Ottajaskos weit voneinander entfernt. Ich bin diesmal unglaublich auf den Beorn-Strang gespannt, da dieser sich hauptsächlich bei den Elfen abspielen wird.

    Ich finde immer wieder gut, wie Ihr das löst, die gerade aktuelle Ottajasko nochmal vorzustellen. Immerhin hat sich da doch einiges geändert seit Nordwärts. So eine kleine Aufzählung finde ich immer sehr hilfreich.


    Die Geschichte beginnt auch wieder recht skuril. Ich glaube, Beorn mag ich deshalb besonders, weil er sich mit seiner Otta immer in verrückte Situationen bringt. Wenn ich mir das so bildlich vorstelle, wie Beorn und seine Mannschaft nackt vor Orima steht.... und wie sähe das aus ihrer Sicht aus? Wie gut, das sie blind ist :D


    Eilif als Ogerweibchen zu titulieren ist auch ganz schön mutig. Ich glaube, Beorn wird seine liebe Mühe haben, sie zur Resonanz zu bringen. Das könnte noch für Tumult sorgen.


    Diese beiden Elfen, die da plötzlich auftauchen, haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte sofort den in der goldenen Rüstung und kann noch nicht mal sagen, warum. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass Beorn Fenvarien so nah war. Das ist natürlich zunächst bitter für Beorn, es hätte ihn aber ohnehin nichts gebracht, da er im lebenden Bild ist und nicht in der Realität.


    Ähnlich wie Täglich grüßt das Murmeltier müssen sie immer und immer wieder in den Kampf und können auch ihre eigenen Leute verlieren. Ich ahne Böses.


    Ich habe mich gefreut, Niahm wieder zu sehen. Natürlich mit Blütenfeen, wie sich das gehört. Gehe ich Recht in der Annahme, dass Niahm diesen Krieg überlebt hat, Oisin aber nicht?


    Die Szene mit der Blütenfee, die nur ein paar Haare von Arn haben wollte, gefiel mir auch sehr gut. Bei Zidaine muss man mittlerweile ja mit allem rechnen, natürlich ist diese Situation gut ausgegangen. Mich nervt die Frau trotzdem langsam. Das ist für mich mittlerweile auch wie Täglich grüßt das Murmeltier.


    Ich frage mich die ganze Zeit, ob wir hier nicht schon der alten Seele Salarins begegnet sind? Vielleicht Adernath, der nicht von seinem König weicht? Das würde dann aber auch bedeuten, dass Adernath diesen Krieg nicht überlebt hat, oder?


    Und ein wenig Liebesgeplänkel gibt es auch: Leif verguckt sich in Niahm, Nazazin ist eifersuchtig und die Hohepriesterin Dianissa hat ein Auge auf Galayne geworfen. Na, das kann ja noch lustig werden.


    Um Arn tat es mir ein wenig leid, aber der Junge ist da echt nicht gut aufgehoben. Ich glaube, der wird es nicht lange machen. Wenn das so ein ekelhaftes Echsengift ist, dann sehe ich schwarz.


    Phileasson ist mit seiner Ottajasko in der Nähe des Kaiserdrachen. Dann werden wir ihn bestimmt wiedersehen. Die kleinen Meckerdrachen finde ich irgendwie niedlich. Ich glaube aber, dass die bestimmt eine Menge Blödsinn im Kopf haben.

    Das ist dann wohl die Ruhe vor dem Sturm. Das wird sicher nicht so bleiben, zumal Vascal ja quasi in seiner alten Heimat ist.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Tja, nun reisen Beorn und Asleif in unterschiedlichen Welten. Wen es da derzeit schlechter getroffen hat ist eindeutig. Mit der Vorhersage, dass Beorn wohl nicht im Lieblichen Feld auftauchen wird, lehnen sich Asleifs Recken wirklich nicht zu weit aus dem Fenster. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, in was der Blender da hineingeraten ist. Totenmoor 2.0, aber die extended edition. Es kommt mir so ein bisschen vor wie eine Mischung aus "Herr der Ringe" (die Schlacht bei Helms Klamm), "Matrix" und "Täglich grüßt das Murmeltier".


    Ich bin gespannt wie Beorn da wieder rauskommt, und wie viele von seinen Leuten dann noch dabei sind. Aber es hat schon etwas Episches, Tie'Shianna und seine Bewohner vor der kompletten Zerstörung sowie den Kampf um die Stadt zu erleben, auch wenn es nur ein Abbild der vergangenen Ereignisse ist. Ich habe das Gefühl, das dieser Faelanthir für Beorn noch eine wichtige Informationsquelle und irgendwie wichtig wird. Warum sollten sie sonst noch jemand anderen treffen, der nicht in die Geschichte gehört?


    Was würde wohl mit dem vergifteten Schiffsjungen passieren, wenn die Geschichte wieder "flackert" oder wenn die Ottajasko daraus entkommt, bevor er stirbt? Verschwindet dann das Gift, weil es nur in die Geschichte und nicht in die Realität gehört, oder geht es in die Realität über? Die Antwort auf diese Frage wäre auch für Eilifs Plünderpläne relevant. Kann man Gegenstände aus dieser Erinnerungswelt mitnehmen?


    Galayne freundet sich mit der Hohepriesterin der Zerzal an - da stellt sich mir die Frage, ob er vielleicht auch der jungen Pardona hier begegnen könnte? Sie war ja auch eine Hohepriesterin und lebte einst in Tie'Shianna... aber ich vermute mal, dass sie zur Zeit der Belagerung nicht mehr dort war. Ich glaube Tie'Shianna war die letzte der Elfenstädte, die gefallen ist. Demnach müsste Pardona zu der Zeit schon den Himmelsturm regiert haben.


    Und König Fenvarien - ich glaube ja nicht, dass mit dem Auftrag für die Ottajasko gemeint ist, dass sie lediglich das Abbild des Fenvarien in dieser Welt treffen sollen. Ich glaube eher, dass der Elfenkönig der Schlüssel ist, um aus der Geschichte zu entkommen. Die Geschichte entsteht ja laut Faelanthir aus Erzählungen, und laut Dianissa bereitet Fenvarien eine Flucht aus der Stadt vor. Ich vermute die echte Flucht ist damals geglückt und es sind die Überlebenden oder deren Nachkommen, die die Geschichte aus ihren Erinnerungen erschaffen. Die Flucht muss also auch in der Geschichte glücken, und vielleicht gelangen Beorn und Co dann an den Ort, wohin sich der reale Fenvarien mit seinen Leuten geflüchtet hat...


    "Wie niiiiiiiiiiiiiiiedlich!!!" - das war die Reaktion meiner Spieler, als sie das erste Mal einem Meckerdrachen begegnet sind. Da musste ich sofort dran denken. :D Fand mein Meckerdrache gar nicht lustig, genau wie das hiesige Exemplar nicht als Schoßtier bezeichnet werden möchte. Die Wüste liegt hinter Phileassons Ottajasko und Beorns Verschwinden hat sogar für unerwarteten Reichtum gesorgt. Auch wenn das meiste davon sicherlich den Bettlern zugute kommen wird, so ist doch zumindest auch das weitere Fortkommen für die Ottajasko finanziell abgesichert.


    Shaya hat mehrere Jünger. Vielleicht ist das eine Aufgabe für sie, in der sie aufgeht und so die Vergangenheit und nun den Tod Lenyas besser überwinden kann. Trotzdem war der Gedanke für mich etwas seltsam. Der Vergleich mit den Farben beim Pferderennen hinkt zwar, aber für mich passt so eine religiöse Gruppierung auch nicht wirklich in eine Reisegemeinschaft hinein.


    Vascal ist also zurück in der Heimat, und seine Vergangenheit scheint ihn wirklich einzuholen, auch wenn es bisher nur Andeutungen sind. Seine Begegnung mit Shafir, die Stadt Thegun, in der er mit seiner Schwester auf der Burg weilte... Mal schauen was da noch kommt. Da sie jetzt eine Eskorte haben, wird sich vermutlich schnell herumsprechen, dass Vascal unter ihnen ist. Er hat sich ja auch nicht gerade unauffällig im Hintergrund gehalten.


    Um Mirandola muss man sich wohl Sorgen machen. Wenn ich mich an Abduls Reaktion im letzten Buch erinnere, als das Namenlose Monument von ihren Gedanken Besitz ergriffen hat, dann scheint es ja nicht so, dass es da eine einfache Möglichkeit gäbe, sie von dieser Beeinflussung zu befreien. Vielleicht ist sie nun das Einfallstor des Namenlosen in Phileassons Truppe.

  • Ich finde immer wieder gut, wie Ihr das löst, die gerade aktuelle Ottajasko nochmal vorzustellen. Immerhin hat sich da doch einiges geändert seit Nordwärts. So eine kleine Aufzählung finde ich immer sehr hilfreich.

    +1 :thumbup:



    Gehe ich Recht in der Annahme, dass Niahm diesen Krieg überlebt hat, Oisin aber nicht?

    Hm, dass sie jetzt allein in ihrem Zauberwald lebt, legt die Vermutung nahe. Oder sie ist als einzige in Aventurien geblieben, während Oisin mit Fenvarien und den anderen Überlebenden woanders hin geflohen ist.



    Ich frage mich die ganze Zeit, ob wir hier nicht schon der alten Seele Salarins begegnet sind?

    Stimmt, gute Frage. Da Beorns Truppe da rumgestiefelt ist, hatte ich Salarin irgendwie gar nicht auf dem Schirm...

  • Totenmoor 2.0, aber die extended edition.

    :D:D:D

    Was würde wohl mit dem vergifteten Schiffsjungen passieren, wenn die Geschichte wieder "flackert" oder wenn die Ottajasko daraus entkommt, bevor er stirbt? Verschwindet dann das Gift, weil es nur in die Geschichte und nicht in die Realität gehört, oder geht es in die Realität über? Die Antwort auf diese Frage wäre auch für Eilifs Plünderpläne relevant. Kann man Gegenstände aus dieser Erinnerungswelt mitnehmen?

    Das ist eine gute Frage. Man wird ja nicht lebendig, wenn man in dieser Szene stirbt, also sollte das Gift auch weiterhin wirken. Genauso müsste es sich eigentlich mit Gegenständen verhalten, was aber dann unlogisch erscheint, weil es ja dann diese Welt ändern würde, und das darf nicht. Auf der anderen Seite ändert es sie ja auch, wenn Beorns Mannschaft mitkämpft und Leute tötet. Oder sind diese dann danach wieder lebendig?

    Irgendwie ist das widersprüchlich oder habe ich mich da gedanklich jetzt verzettelt?


    Galayne freundet sich mit der Hohepriesterin der Zerzal an - da stellt sich mir die Frage, ob er vielleicht auch der jungen Pardona hier begegnen könnte?

    Die hatte ich gar nicht auf den Schirm, aber stimmt ja: Pardona hat ja immer davon geschwärmt und wollte so gerne zurück.


    Ich vermute die echte Flucht ist damals geglückt und es sind die Überlebenden oder deren Nachkommen, die die Geschichte aus ihren Erinnerungen erschaffen. Die Flucht muss also auch in der Geschichte glücken, und vielleicht gelangen Beorn und Co dann an den Ort, wohin sich der reale Fenvarien mit seinen Leuten geflüchtet hat...

    Das ist ein guter Hinweis und könnte vielleicht genau so funktionieren.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Das ist eine gute Frage. Man wird ja nicht lebendig, wenn man in dieser Szene stirbt, also sollte das Gift auch weiterhin wirken. Genauso müsste es sich eigentlich mit Gegenständen verhalten, was aber dann unlogisch erscheint, weil es ja dann diese Welt ändern würde, und das darf nicht. Auf der anderen Seite ändert es sie ja auch, wenn Beorns Mannschaft mitkämpft und Leute tötet. Oder sind diese dann danach wieder lebendig?

    Also wenn ich mal mit dem Totenmoor vergleiche: Solange die Gegner materiell sind, können sie "echte" Personen auch verletzen und töten. Da das ein realer "Schaden" an der realen Person ist, bleibt der auch erhalten wenn die Gegner (inklusive all ihrer Gegenstände) wieder verschwinden. Man kann also realen Schaden nehmen, aber keine Gegenstände behalten. Und wenn man einige der materiellen Gegner "getötet" hat, kommen die wieder, wenn sich die Szene wiederholt. Wie die beschriebene Gussform, die die Kratzer entfernt.


    So hatte ich das zumindest verstanden und so stelle ich mir das im Groben auch für Tie'Shianna vor. Der Unterschied ist, dass die Gegner im Totenmoor in der Realität materialisiert sind und auf diese einwirken konnten, während hier die gesamte Umgebung zur Geschichte gehört. Es würde aber eigentlich auch hier nicht wirklich Sinn ergeben, wenn man Gegenstände mitnehmen könnte. Sonst könnte man im Prinzip, wenn man den Weg in die Geschichte hinein und wieder heraus kennt, unendlich viele identische wertvolle Sachen in die Realität überführen. 100 goldene Helme des Fenvarien, die alle von ihm in der Schlacht um Tie'Shianna getragen wurden... ^^


    Falls das so stimmen sollte, dann wäre für Arn die Frage: Ist das Gift in seinem Körper ein bereits eingetretener realer Schaden, der nicht rückgängig zu machen ist? Oder ist das Gift wie ein Gegenstand zu sehen, der aus dem Körper verschwindet, wenn die Geschichte verlassen wird, sodass nur die bis dahin eingetretenen Auswirkungen des Giftes erhalten bleiben, von denen er sich dann aber erholen kann wenn das Gift weg ist...? :/

  • zunächst einmal war ich erstaunt am Anfang gleich eine Wiederholung zu haben. Wird dem Leser nicht zugetraut, dass er sich über zwei Seiten merkt, dass die im rituellen Bad bis an die Hüfte stehen und nackt sind und die Zimmer versetzt liegen? Andererseits habe ich überlegt, ob ich mir mal eine Karteikarte mache, wer in welchem Boot mitfährt, denn einige der aufgezählten Namen waren mir unbekannt. Werde ich wohl machen müssen, denn da läßt mich mein Gedächtnis wirklich im Stich.

    Ansonsten habt ihr ja schon viel dazu gesagt, da hänge ich mich mal dran.

    Immerhin hat sich da doch einiges geändert seit Nordwärts. So eine kleine Aufzählung finde ich immer sehr hilfreich.

    Ja, wie gesagt, sehr hilfreich, hatte aber das meiste schon wieder vergessen, als ich den Abschnitt beendet hatte. Zusätzlich zu den bekannten Protagonisten sind mir nur die Zwillinge im Gedächtnis geblieben, ohne Namen, aber mit Schlitz im Kleid, die eine.

    Diese beiden Elfen, die da plötzlich auftauchen, haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte sofort den in der goldenen Rüstung

    Ich auch, aber ich habe nicht verstanden, wieso Beorn nicht merkt, dass er da dem König gegenüber steht. Mir war das sofort klar. Der König ist doch gleichzeitig der Oberbefehlshaber und er sticht mit seiner Rüstund raus. Zumindest fragen hätte er können.

    Die Szene mit der Blütenfee, die nur ein paar Haare von Arn haben wollte, gefiel mir auch sehr gut. Bei Zidaine muss man mittlerweile ja mit allem rechnen, natürlich ist diese Situation gut ausgegangen. Mich nervt die Frau trotzdem langsam.

    Da habe ich mich über alle geärgert. Die Reaktionen warn total dumm, so dumm kann doch gar keiner sein und Zidaine ist nicht dumm, Beorn auch nicht. Da fliegt eine Libelle, die sich als Fee entpuppt in das Haar des Jungen. Was sagt man da: "Keine Angst, die tut dir nichts, halt still, wir entfernen sie." Wenn das mit dem entfernen nicht klappt und man dann hört, die will nur zwei Haare haben, dann hilft man ihr die zu bekommen. Ganz einfach." Das ganze Trara wirkte auf mich total unecht.

    Vielleicht Adernath, der nicht von seinem König weicht? Das würde dann aber auch bedeuten, dass Adernath diesen Krieg nicht überlebt hat, oder?

    Wie kommt seine Seele aber dann in einen anderen Körper? Seelenwanderung über Generationen oder kann sich eine Seele auch irgendwo in einem Gegenstand erhalten?

    Um Arn tat es mir ein wenig leid, aber der Junge ist da echt nicht gut aufgehoben. Ich glaube, der wird es nicht lange machen. Wenn das so ein ekelhaftes Echsengift ist, dann sehe ich schwarz.

    Auch diese Szene hat mir überhaupt nicht gefallen. Der Junge leidet. Der als sehr mächtig erkannte Elf sagt, dass er ihn nicht heilen kann, sondern nur das Sterben leicht machten. Da entdeckt ausgerechnet die Frau, die nur an Beute denkt eine extrem mütterliche Ader und will ihn auf alle Fälle leben lassen. Aber das ist wie bei der Frage, ob man einen Verwundeten Soldaten, der einen Bauchschuss hat mitnimmt oder ihn gnädig tötet. Wenn diese Szene einen Sinn haben soll, dann muss der Junge entweder wieder vollständig genesen oder irgendeine wichtige Rolle spielen. Ich fand auch diese Szene unglaubwürdig.

    Die kleinen Meckerdrachen finde ich irgendwie niedlich. Ich glaube aber, dass die bestimmt eine Menge Blödsinn im Kopf haben.

    Ja, der Drache war toll.


    Galayne freundet sich mit der Hohepriesterin der Zerzal an

    Diese Szene fand ich sehr interessant. Es machte den Eindruck, als wüßte die Priesterin wirklich wer er ist, aber vollumfänglich, also sowohl seine unnatürliche Art aber auch sein Leiden darum.

    Die Flucht muss also auch in der Geschichte glücken, und vielleicht gelangen Beorn und Co dann an den Ort, wohin sich der reale Fenvarien mit seinen Leuten geflüchtet hat...

    Hmmmm das könnte sein. Sehe ich jetzt auch als einzigen Ausweg aus dieser Geschichte.

    aber für mich passt so eine religiöse Gruppierung auch nicht wirklich in eine Reisegemeinschaft hinein.

    ich glaube nicht, dass dies in Shayas Absicht gelegen hat, aber sie hat die Leute einfach mit ihrer Art dazu gebracht und es sind, soweit ich das verstanden habe, die zukünftigen Siedler. Für die dürfte das eine gute Religion sein.

    Um Mirandola muss man sich wohl Sorgen machen. Wenn ich mich an Abduls Reaktion im letzten Buch erinnere, als das Namenlose Monument von ihren Gedanken Besitz ergriffen hat, dann scheint es ja nicht so, dass es da eine einfache Möglichkeit gäbe, sie von dieser Beeinflussung zu befreien. Vielleicht ist sie nun das Einfallstor des Namenlosen in Phileassons Truppe.

    Ja, ich mache mir Sorgen. Sie hat sowieso schon so viel zu tragen und hat ihren Lebensmut nicht verloren und jetzt...Es wäre schade, wenn dieser fröhliche Punkt in der Gesellschaft auch grau würde. Ich wünschte sie könnte sich erholen, befürchte aber auch das Schlimmste.

    Auf der anderen Seite ändert es sie ja auch, wenn Beorns Mannschaft mitkämpft und Leute tötet. Oder sind diese dann danach wieder lebendig?

    Irgendwie ist das widersprüchlich oder habe ich mich da gedanklich jetzt verzettelt?

    Ich sage nur "Zimteis" ich versuche auch hier nicht, es zu verstehen, das würde mir nicht gelingen.

    Man kann also realen Schaden nehmen, aber keine Gegenstände behalten. Und wenn man einige der materiellen Gegner "getötet" hat, kommen die wieder, wenn sich die Szene wiederholt. Wie die beschriebene Gussform, die die Kratzer entfernt.

    Aber Beorn hat reale Dinge mitgenommen, er hat doch Pardona die Armreifen geholt?

  • Aber Beorn hat reale Dinge mitgenommen, er hat doch Pardona die Armreifen geholt?

    Die waren auch noch real da. ;)

    Die Illusionen im Totenmoor waren Echos der Ereignisse, die real stattgefunden haben. Beorns Ottajaskos ist diesen Echos gefolgt, um herauszufinden, wo derjenige gestorben ist, der die Armreife getragen hat. Dort haben sie Jahrtausende gelegen, und er konnte diese dort liegenden Armreife mitnehmen (nicht die Echos).

  • Zuerst dachte ich ja auch, dass Beorn von Orima reingelegt wurde, aber tatsächlich hat sich ja doch was getan. Und dass sie da in diesem lebenden Bild stecken mit all seinen Konsequenzen ist schon ziemlich gruselig. Wie kommen sie denn da irgendwann wieder raus, bevor sich die Geschichte immer und immer wiederholt und auch unter der Ottajasko immer mehr Opfer fordert?


    Wobei es natürlich spannend ist, bei dem letzten Kampf um Tie'Shianna dabei zu sein, das ist ziemlich monumental beschrieben. Reichlich skurril wirkte auch die während der Kampfpause, als Dianissa Galayne zu verführen versucht, indem sie ihn zu diesem so friedlich wirkenden Ort führte, der so gar nicht zu dem Kampfgetümmel um sie herum passte.


    Wie Beorn allerdings die Prophezeiung erfüllen soll, wenn er Fenvarien gefunden hat, ist mir auch noch überhaupt nicht klar.


    Wer mir in diesem Abchnitt zunehmend auf den Keks gegangen ist, war Eilif: manchmal ist sie einfach nur tumb und ein großes Maul und irgendeinen Bullshit von sich gibt, ohne vorher nachzudenken. Besorgniserregend fand ich vor allem, dass ihr Respekt gegenüber Beorn gerade ziemlich schrumpft und dafür der Frust darüber, bisher keine reiche Beute gemacht zu haben anwächst. Als es dann aber zu den Kämpfen zwischen den Zinnen kommt und sie erkennt, dass doch nicht alles so ist, wie sie es sich zurechtgelegt hat plus ihre Sorge um Arn, hat sie mich doch wieder versöhnlich gestimmt. Dieser Dorn mit dem Gift, den Arn abbekommen ist, ist aber ziemlich fies. Lt. Oisin gibt es für den Jungen keine Rettung, aber vielleicht findet sich wider Erwarten doch noch was, das ihm den vorhergesagten schmerzhaften Tod ersparen kann.


    Ich muss zugeben, momentan ist Beorns Lage ein wenig schlechter als die von Phileasson, die ja recht entspannt unterwegs, auch wenn ich bei ihnen ebenfalls keinen Plan habe, um was es bei deren Prophezeiung geht, die ja sehr von der für Beorn abweicht.


    Achso, dann haben wir noch diesen Faelanthîr mit seinem Minotaurus, der irgendwie zwar auch nicht zu der Geschichte gehört.


    Phileasson und seine Ottajasko begleiten immer noch Aischa und ihren Vater auf der Suche nach einer neuen Heimat für die Menschen, die ihm folgen. Bei ihn geht es momentan noch relativ entspannt zu. Lachen musste ich bei der Bildung des Schildwalls, als Leomara hinter dem Felsen hervorgerannt kommt und ruft "Ein Drache! Hier ist ein Drache! Ein echter Drache!" und damit alle in Alarmbereitschaft versetzt. Dabei kam mir das Mädchen direkt nicht wirklich besorgt vor :D:D


    Und der Meckerdrache war dann auch nochmal witzig, wie wichtig sich der Knirps gemacht hat :D Bis ihm Vascal den Wind aus den Segeln genommen hat und dieser sich dann lieber schnell verdrückt hat :D


    Was mir aber ein wenig Sorge bereitet, dass Vascal und Leomara nicht mehr seit weit entfernt von Kuslik sind, ich hoffe sehr, dass die beiden niemanden begegnen, den sie kennen. Bei der Kapitanya war ich mir ja nicht sicher, ob sie der Gruppe Ärger machen würde, aber Phileassons Ruf ist glücklicherweise deutlich besser als der von Beorn :P Und Ensignio scheint ja ganz begeistert zu sein, sie begleiten zu dürfen.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Eilif als Ogerweibchen zu titulieren ist auch ganz schön mutig. Ich glaube, Beorn wird seine liebe Mühe haben, sie zur Resonanz zu bringen. Das könnte noch für Tumult sorgen.

    Ohja, das könnte ich mir auch vorstellen, zumal ihr Respekt gegenüber Beorn immer mehr ins Wanken gerät.


    Die Szene mit der Blütenfee, die nur ein paar Haare von Arn haben wollte, gefiel mir auch sehr gut.

    Stimmt, das fand ich auch irgendwie witzig, andererseits hätte es wegen Zidaine durchaus noch kippen können.


    Ich frage mich die ganze Zeit, ob wir hier nicht schon der alten Seele Salarins begegnet sind? Vielleicht Adernath, der nicht von seinem König weicht?

    Das hatte ich ganz vergessen, ich hatte auch überlegt, ob Salarin irgendwie identisch mit Adernath sein könnte. An der Stelle hätte es mich brennend interessiert, wie sich Salarin verhalten hätte, wenn Phileassons Ottajasko an Beorns Stelle in diesem lebenden Bild gelandet wäre.


    Was würde wohl mit dem vergifteten Schiffsjungen passieren, wenn die Geschichte wieder "flackert" oder wenn die Ottajasko daraus entkommt, bevor er stirbt? Verschwindet dann das Gift, weil es nur in die Geschichte und nicht in die Realität gehört, oder geht es in die Realität über?

    Auch das hatte ich überlegt, ob das Gift beim Flackern des Bildes wieder verschwinden könnte, das wäre natürlich die beste Lösung, vorausgesetzt, es flackert wieder früh genug. Aber Beorn befürchtet eher, dass dem nicht der Fall ist.


    Um Mirandola muss man sich wohl Sorgen machen. Wenn ich mich an Abduls Reaktion im letzten Buch erinnere, als das Namenlose Monument von ihren Gedanken Besitz ergriffen hat, dann scheint es ja nicht so, dass es da eine einfache Möglichkeit gäbe, sie von dieser Beeinflussung zu befreien.

    Ja und dann kommt auch noch der Verlust von Praioslob dazu.


    zunächst einmal war ich erstaunt am Anfang gleich eine Wiederholung zu haben. Wird dem Leser nicht zugetraut, dass er sich über zwei Seiten merkt, dass die im rituellen Bad bis an die Hüfte stehen und nackt sind und die Zimmer versetzt liegen?

    Ich muss gestehen, genau das hatte ich tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Wer mir in diesem Abchnitt zunehmend auf den Keks gegangen ist, war Eilif: manchmal ist sie einfach nur tumb und ein großes Maul und irgendeinen Bullshit von sich gibt, ohne vorher nachzudenken.

    Eilif steht gerade für mich vertretungsweise für alle, die gerade in der Corona-Zeit das Maul groß aufreißen, nur an sich denken und schlimmstenfalls noch einen Aluhut aufhaben ;-) Die gehen mir gerade auch alle mächtig auf den Keks.

    Ich muss zugeben, momentan ist Beorns Lage ein wenig schlechter als die von Phileasson,

    Wann ist es die nicht? Bernhard geht wahrlich gnadenlos mit seiner Figur um. Da erlebt Phileasson im Gegenzug ja regelrecht ein "Mädchen"-Abenteuer :D, wobei die Frauen hier ja nun wirklich nicht die Schwächsten sind, ganz im Gegenteil.

    An der Stelle hätte es mich brennend interessiert, wie sich Salarin verhalten hätte, wenn Phileassons Ottajasko an Beorns Stelle in diesem lebenden Bild gelandet wäre.

    Wie hätte er sich verhalten sollen? Damals kannte er Phileasson ja noch nicht.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Wie hätte er sich verhalten sollen? Damals kannte er Phileasson ja noch nicht.

    Ich glaube odenwaldcollies meint, wie der neue Salarin sich verhalten hätte, wenn er seiner alten Identität über den Weg gelaufen wäre. Und seinem alten König, wo doch jetzt Phileasson für ihn der König ist. In der Tat ein interessanter Gedanke. Ich glaube es ist ganz gut, dass das nicht passiert ist. Das wäre seiner geistigen und körperlichen Gesundheit vermutlich nicht zuträglich gewesen...

  • Ach so, ja klar. Das wäre in der Tat interessant. Vor allem, würde Salarin seine Seele sofort erkennen?

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Würde er das? Auf alle Fälle würde die Loyalität der alten Seele einer starken Prüfung unterworfen, das hätte mich schon interessiert.

  • Eilif steht gerade für mich vertretungsweise für alle, die gerade in der Corona-Zeit das Maul groß aufreißen, nur an sich denken und schlimmstenfalls noch einen Aluhut aufhaben ;-) Die gehen mir gerade auch alle mächtig auf den Keks.

    Das ist gut :evil::evil:


    Ich glaube odenwaldcollies meint, wie der neue Salarin sich verhalten hätte, wenn er seiner alten Identität über den Weg gelaufen wäre. Und seinem alten König, wo doch jetzt Phileasson für ihn der König ist. In der Tat ein interessanter Gedanke. Ich glaube es ist ganz gut, dass das nicht passiert ist. Das wäre seiner geistigen und körperlichen Gesundheit vermutlich nicht zuträglich gewesen...

    Ja genau, so meinte ich das - sorry für die Verwirrung 8o


    Salarin ist ja schon bei Phileasson stellenweise ziemlich neben sich, was wäre, wenn er dann sich selbst bzw. Fenvarien begegnen würde, wenn er derjenige ist, für den wir ihn halten.

    Röllchen so ähnlich würde ich das auch mit befürchten, was seine Gesundheit angeht.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ach so, ja klar. Das wäre in der Tat interessant. Vor allem, würde Salarin seine Seele sofort erkennen?

    Würde er das? Auf alle Fälle würde die Loyalität der alten Seele einer starken Prüfung unterworfen, das hätte mich schon interessiert.

    Genau, das sind ebenfalls beides spannende Überlegungen.

    Liebe Grüße

    Karin