03. Kapitel 2 (S. 197-274)

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Es gibt 13 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Robert Corvus.

  • Hier könnt Ihr zum Kapitel 2 Gefährten und Geschwister schreiben (Seite 197 bis 274)..

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Traut sich keiner anzufangen oder sind alle anderen auch so langsam wie ich derzeit? ;)


    Die Geschichte von Faelanthîr (ich hoffe, ich habe den Namen jetzt richtig geschrieben), hat mich schon berührt. Und wieder ist es eine tragische Liebesgeschichte, ohne das sie all zusehr kitschig rüber kommt. Ich bin gespannt, ob er es schafft, seine Liebe Yrbitya wieder zu sehen.


    Zidaine nervt, hatte ich das schon erwähnt?


    Und das Geplänkel zwischen Galayne und Dianissa geht weiter <3. Ob sie wirklich weiß, was genau er ist? Und ob er von ihrem Lebenssaft trinkt? Immerhin bedient sich Oisin auch dieser Kraft und trinkt von den Elfen, um mit Magie gegen die Angreifer vorzugehen. Ich fand diese Szene sehr düster, es hatte auch einen verzweifelten Touch. Die Elfen haben in dieser Position nichts mehr zu verlieren, was bedeutet da schon ein einzelnes Elfenleben. Das zeigt mal wieder sehr deutlich, wie grausam und unsinnig Kriege eigentlich sind.


    Das es gerade Eilif ist, die Galayne letztendlich rettet, hätte ich nicht gedacht. Aber da kommt wieder ihr 100 prozentiges thorwalische Herz zum Vorschein. Man lässt einen Kumpel eben nicht einfach so lieben. Die Elfen ticken da augenscheinlich ganz anders.


    Interessant finde ich, dass die Echsen Amulette gegen Zauber und Magie tragen. So wie ich sie bis jetzt eingeschätzt habe, sind sie selbst wohl große Zauberer. Klar, dass sie sich dann auch dagegen schützen. Ich frage mich, ob sie wirklich so grundlegend böse sind oder nur vom Namenlosen beeinflusst werden? Eigentlich ist das durchaus eine sehr spannende Gattung. Und auch irgendwie geheimnisvoll.


    Die Zwillingsschwestern hat es ja wirklich hart getroffen. Ich kann nachvollziehen, dass die andere (ich verwechsel die Namen immer) ausgerastet ist. Hier zeigte sich wieder, dass Zidaine und Beorn wirklich ein gutes Team sind.


    Die Szene mit Zidaine und den alten Elfen kann ich schwer einsortieren. Was bedeutet diese Erfahrung für Zidaine? Die alte Elfe Rhiandra tat mir irgendwie leid, singt sie für ihre Enkeltochter und ihren Sohn. Allerdings wird es jetzt interessant. Wenn Salarin tatsächlich die alte Seele von Adernath ist, dann hat er eine Tochter. Ich könnte mir vorstellen, dass wir sie schon kennen oder in diesem Buch kennen lernen werden. Das fände ich natürlich hochspannend. Wirklich schade, dass Phileasson nicht auch dort ist bzw. dort hinkommt.


    Und währenddessen relaxt Phileasson :D. Der einzige, der gerade wirklich Not hat, ist Vascal. Ich hatte es befürchtet, dass er sich der Vergangenheit stellen muss und seiner Schwester begegnet. Anscheinend ist es ihr ja nach seiner Flucht nicht sehr gut gegangen. Die hat sicherlich eine Mordwut auf ihn. Ich glaube aber nicht, dass Stelle sich umbringen wird, wenn Vascal den Kampf gewinnen würde.


    Mega cool fand ich Leomara, wie sie sich ihrer Mutter gegenüber verhält. Sie lässt sich von ihr nicht mehr instrumentalisieren und widersteht ihr. Respekt, kann ich da nur sagen. Durch die Reise und ihre Erfahrungen wird Leomara reifer und erwachsender. Deshalb finde ich diese Szenen, wo sie noch Kind sein kann, um so wichtiger.


    Mirandola spielt hier also die Verräterin und ein falsches Spiel. Das finde ich sehr bedauerlich. Und ärgerlich, dass sie Rondravion die Schwächen von Vascal erzählt. Könnte er aber nicht auch jemanden anderen schicken, der für ihn kämpft? Stattdessen macht er sich wieder vom Acker, ich befürchte allerdings, dass sein Bruder ihn verraten wird.


    Dieser Elf, Farvirrol...... irgendwie kommt er mir bekannt vor.... oder verwechsel ich ihn? Eine innere Stimme sagt mir, dass dieser Elf noch eine Rolle spielen wird. Keine Begegnung ist sinn-frei bei diesen Autoren. Die haben ständig Hintergedanken ;-)

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • OK, die Frage mit Arn und dem Gift ist dann wohl geklärt. Wenn es -im Gegensatz zu allen anderen Gegenständen- beim Flackern nicht verschwindet, dann wird es wohl auch bleiben wenn man endgültig aus der Geschichte entkommt. Damit sind inklusive Isgerd bereits zwei Opfer in Beorns Truppe zu beklagen. Und so wie es aussieht wird die Gefahr mit fortschreitender Zeit nicht gerade kleiner. Die Beschreibungen der Schlacht waren mir in diesem Kapitel etwas zu langatmig. Ich bin aber generell kein Fan von allzu detaillierten und ausschweifenden Kampfszenen, weder in Büchern noch in Filmen. Ich weiß, dass viele andere auf sowas stehen, und da es eine Schlacht solcher Größenordnung in dieser Saga wohl nur einmal geben wird, hat es natürlich seine Berechtigung, dem etwas mehr Raum zu geben.


    Mich haben da eher die Infos drumherum interessiert. Insbesondere die Geschichte mit dem Lied hat mich aufhorchen lassen. Die Mutter von Adernath singt es, und Adernath singt es auch, und es wird nicht vergessen werden, solange sein Sternenmal weitergetragen wird... und Jahrhunderte später sitzt da ein Faelanthir und singt es auch, weiß aber nicht woher er es kennt, es war einfach in seinem Kopf. Klingt für mich als wäre Faelanthir der wiedergeborene Adernath und genau wie Salarin ein Sternenträger. Damit würde Adernath als alte Seele für Salarin allerdings ausscheiden. Ist natürlich möglich, dass Faelanthir das Lied tatsächlich einfach nur aufgeschnappt hat ich hier eine falsche Spur verfolge. Aber dafür schien mir sowohl das Lied als auch die Figur Faelanthir mit seiner Erzählung zu prominent in dem Kapitel platziert, als dass es keine Bedeutung haben könnte.


    Was ich nicht so ganz verstehe: Wir haben erst den dritten Tag nach Beorns Entrückung. In dieser Zeit hat es in der Geschichte bereits mehrfach geflackert. Die Ottajasko wurde "immer wieder" auf die Wälle befohlen. Zwischen Galayne und Dianissia bahnt sich eine richtige Romanze an, obwohl sie ihn nach jedem Flackern wieder vergisst. Die alten kinderhütenden Elfen haben schon von den Menschen gehört, die in Niamhs Palast untergekommen sind, als wären sie zumindest schon einige Tage dort. Wie passt das zusammen, wenn es alle paar Stunden flackert? Ist die Zeitangabe in den Überschriften etwa die Zeit, die außerhalb der Geschichte weiterläuft, und die "innere Zeit", die Beorns Recken durchleben, ist viel länger? Haben sie in der Geschichte bereits mehrere Wochen erlebt und es flackert nur alle paar Tage, anstatt alle paar Stunden? Hat also die Geschichte so eine Zeitdehnung, wie auch der Silvanden Fae'den Karen? Ich kann es mir nicht anders erklären, habe im Text aber keinen Hinweis darauf gefunden und das verwirrt mich. Habe ich etwas überlesen?


    Tja, und Asleifs Truppe hat wahrlich ein großes Problem namens Mirandola. Selbst wenn Vascal ihren Intrigen diesmal entgehen sollte, wird es ziemlich schnell zum großen Knall kommen, wenn die anderen nicht bald merken, was mit ihr los ist. Das kann noch spannend werden. "Heilungs"chancen sehe ich da keine. Wer einmal dem Namenlosen und seinen Verführungen und Einflüsterungen verfallen ist kommt davon vermutlich nicht mehr los. Oder können die Zwölfgötterkirchen wie bei der Besessenheit durch Geister oder Dämonen hier so eine Art Exorzismus durchführen?


    Aber: Eine Horde wütender Thorwaler, die eine Korsagenmanufaktur in Schutt und Asche legt, weil dort Walbarten verarbeitet werden - einfach herrlich! Auf sowas muss man erstmal kommen. Natürlich musste ich dazu gleich mal nachlesen und war echt erstaunt, dass früher wirklich Walbarten für Korsettstangen verwendet wurden, und dass das fast zur Ausrottung der Bartenwale geführt hätte. Davon hatte ich noch nie gehört. Die Phileasson-Saga zu lesen ist also nicht nur erstklassige Unterhaltung, sondern hat auch einen nicht zu unterschätzenden Bildungswert. :)


    Stella hat also wirklich Mühe, ihren Absturz zu bremsen. Bei der Vertragsgültigkeit bezüglich der Semaphore habe ich wohl zu neuzeitlich gedacht. Schadensersatz oder Regressansprüche, wie man sie heute von einem grundlos aufgekündigten Vertrag erwarten könnte, kann sie wohl gegen die Krone kaum geltend machen. Das Duell bis zum Tod zeigt, wie verzweifelt sie ist und wie weit sie bereit ist zu gehen. Ich finde es fast ein bisschen schade, dass das Duell vermutlich nicht stattfinden wird. Vielleicht hätte sie ja allen einen Gefallen getan und tatsächlich das Gift genommen. Noch bin ich aber nicht überzeugt, dass die erneute Flucht von Vascal und Leomara ohne weitere Zwischenfälle gelingen wird. Stella wird dazugelernt haben und schon beim letzten Mal hatte sie Bewacher auf die beiden angesetzt... Ich frage mich aber, wenn Stella sich durch einen Champion vertreten lassen kann, könnte Vascal das dann nicht auch? Das würde zwar das ganze Duell "bis zum Tod" ad absurdum führen, aber müsste da nicht gleiches Recht gelten?

  • Traut sich keiner anzufangen oder sind alle anderen auch so langsam wie ich derzeit?

    Nein, noch langsamer. :D


    Zidaine nervt, hatte ich das schon erwähnt?

    Mich nicht mehr, ich ignoriere sie einfach. 8o


    So wie ich sie bis jetzt eingeschätzt habe, sind sie selbst wohl große Zauberer.

    Es gibt auch unter den Echsen Zauberer, aber nicht alle Echsen sind magiebegabt. Das ist in etwa wie bei Menschen glaube ich. Die besonders starken Zauberer gehören der Rasse der Ssrkhrsechu an, die Schlangen mit Menschenoberkörper, die im vorigen Kapitel vorkamen. Von denen gibt es heute kaum noch welche.


    Ich frage mich, ob sie wirklich so grundlegend böse sind oder nur vom Namenlosen beeinflusst werden?

    Grundlegend böse sind Echsenmenschen sicher nicht. Aber sie werden auch ihre eigenen Ziele verfolgen, und wenn sie sich etwas davon versprechen, mit dem Namenlosen gegen die Elfen zu ziehen, dann muss da nicht mal so unbedingt großartige Beeinflussung vorhanden sein. Die heutigen Echsen beten meines Wissens jedenfalls nicht zum Namenlosen, die haben eigene Religionen. Letztendlich wird es bei den Echsen vermutlich nicht anders laufen als bei den anderen Rassen. Die Anführer rufen (mit oder ohne Beeinflussung) "Da ist unser Feind!" und das Fußvolk gehorcht.

  • Ich frage mich, ob sie wirklich so grundlegend böse sind

    Grundlegend böse sind Echsenmenschen sicher nicht. Aber sie werden auch ihre eigenen Ziele verfolgen

    Genau, sie sind primär erst einmal "anders", nicht unbedingt "böse". Sie haben schon rein biologisch andere Bedürfnisse. Beispielsweise schlüpfen die Jungen aus Eiern. Bei manchen Spezies findet dann eine "Elternjagd" statt, in der sich die Schlüpflinge beweisen müssen oder eben verspeist werden. Sie sind wechselwarm, weswegen sie sich vor Kälte fürchten und tendenziell Körpernähe suchen, um sich gegenseitig Wärme zu spenden - erinnert Ihr Euch an die Marus auf Maraskan, die sich beim Schlafen aufeinandergelegt haben?

    die andere (ich verwechsel die Namen immer)

    Die überlebende Zwillingsschwester heißt Valgerd. Das habe ich mir so gemerkt: Valgerd mit V für "Victory" = "Sieg" - sie hat den Angriff überlebt. :)


    Könnte er aber nicht auch jemanden anderen schicken, der für ihn kämpft?

    Ich frage mich aber, wenn Stella sich durch einen Champion vertreten lassen kann, könnte Vascal das dann nicht auch?

    Möglicherweise könnte er das. Bei Stella ist es allerdings eindeutig, weil sie das Familienoberhaupt ist und ihre Familie schon einen Ritter für speziell diese Sachen beschäftigt.

    Dieser Elf, Farvirrol...... irgendwie kommt er mir bekannt vor.... oder verwechsel ich ihn?

    Eventuell verwechselst Du ihn mit dem Elfen Falnokul aus dem Gefolge von Sven Gabelbart, weil die Namen so ähnlich sind. Farviriol stammt ebenso wie Falnokul aus dem Quellenmaterial zu Das schwarze Auge. Während Falnokul in der Phileasson-Kampagne etabliert ist, kommt Falnokul aus dem Abenteuer Findet das Schwert der Göttin!, denn dort ist auch ...

    Eine Horde wütender Thorwaler, die eine Korsagenmanufaktur in Schutt und Asche legt, weil dort Walbarten verarbeitet werden - einfach herrlich!

    ... dieses Ereignis beschrieben. Die Corsettagenmanufaktur samt Verwüstung durch die Thorwaler ist als auch nicht meine Idee, sondern kommt aus dem Abenteuer Findet das Schwert der Göttin! von 1991. Dort sind auch die Walbarten schon erwähnt.

    Klingt für mich als wäre Faelanthir der wiedergeborene Adernath und genau wie Salarin ein Sternenträger. Damit würde Adernath als alte Seele für Salarin allerdings ausscheiden.

    Ich gebe mal einen Tipp, dann könnt Ihr entscheiden, ob Ihr dazu noch einmal nachlesen wollt: Es wird erwähnt, wie Faelanthîr zu seiner zweiten Narbe gekommen ist ...


    Ist die Zeitangabe in den Überschriften etwa die Zeit, die außerhalb der Geschichte weiterläuft, und die "innere Zeit", die Beorns Recken durchleben, ist viel länger?

    Es ist die "Beorn-Zeit", oder, wie Bernhard und ich dazu sagen, die "Insel-Zeit". Die Nachrichten über die Menschen in der Nähe des Königs oder in Niamhs Palast müssen sich also nach jedem Flackern schnell neu verbreiten, und auch Galayne muss mit seinen romantischen Avancen stets neu beginnen.

    Schadensersatz oder Regressansprüche, wie man sie heute von einem grundlos aufgekündigten Vertrag erwarten könnte, kann sie wohl gegen die Krone kaum geltend machen.

    Ich glaube, dazu wissen wir zu wenig davon, was in der Zwischenzeit passiert ist. Wenn zum Beispiel die Arbeiten ins Stocken gekommen sind (weil ein Rivale sie sabotiert hat ...), könnte die Krone Grund zur Kündigung und Neuvergabe gehabt haben. Und da Stella ihr wichtigstes "Handelsgut" abhanden gekommen ist, um sich mit schützenden Allianzen zu umgeben, werden ihre Rivalen leichtes Spiel gehabt haben.

    Ssrkhrsechu an, die Schlangen mit Menschenoberkörper,

    Diese Spezies war Gegenstand eines längeren Austauschs mit der Redaktion.

    Ein "echter" Ssrkhrsechu hat den Unterleib und den Kopf einer Schlange, aber den Oberkörper eines Achaz - also wie ein Mensch, aber geschuppt. Dabei kommen zweiarmige und vierarmige "Modelle" vor.

    Davon unabhängig gibt es aber auch Chimären aus Schlangen und "Humanoiden" = Menschen oder Elfen oder Achaz, die dann in aller Regel einen Menschenkopf, Elfenkopf oder einen Achazkopf haben.

  • Ich bin noch nicht ganz durch mit diesem Kapitel, möchte aber schon mal meine bisherigen Eindrücke aufschreiben. Gelesen habe ich bis Seite. 259.


    Na super, mit jedem Flackern verschwindet alles, was die Ottjasko zuvor bekommen und geplündert hat, aber Arns Gift bleibt!


    Faelanthîrs Liebe zu seiner Yrbilya geht sehr tief, wenn man sieht, was er alles tut, um sie befreien zu können. Ich würde ihm wünschen, dass er sein Ziel erreicht und mit Yrbilya glücklich werden könnte. Ob Zidaine nun zu dem Elfen geht, um herauszufinden, wo ein möglicher Ausweg aus diesem lebenden Bild liegen könnte?

    Wie Faelanthîr für Arn sang, als es dem Jungen so schlecht ging, war sehr rührend.


    Zidaine ... nun soll also Tylstyr doch noch ein Opfer ihrer Rache werden. Und der Mord an Praioslob hat ihr auch nicht die erwünschte Erleichterung gebracht. Sie ist wie getrieben, aber ich glaube nicht, dass sie jemals Erleichterung erfahren wird, egal wieviel Rache sie noch übt. Vor allem, wenn es tatsächlich keinen Pakt mit dem Dämon gibt. Praioslob hat sie zwar mundtot gemacht, aber nicht die Zweifel, die er in ihr gesät hat.


    Irgendwie erscheinen mir die Elfen von Tie'Shianna naiv und realitätsfern, dass sie immer noch davon überzeugt sind, den Sieg davonzutragen, obwohl ihre Toten eine andere Sprache sprechen.


    Als Galayne unter den toten schweren Echsenkriegern liegt und Dianissa ihn im Stich lässt, dachte ich wirklich, das war es jetzt mit ihm. Und ehrlich, so sehr mir Eilif im letzten Abschnitt auf den Keks gegangen ist, so sehr habe ich mir sie in dem Moment herbeigesehnt - und war auch sehr erleichtert, als sie tatsächlich im richtigen Moment aufgetaucht ist. Nun weiß Galayne, woran er bei Dianissa ist bzw. dass er wirklich ein Teil der Ottajasko ist. Mit Dianissa hatte er zwar eine heiße Zeit, aber seine vermeintlich letzten Gedanken galten Galandel.

    O.k., er soll sich auch weiterhin in Dianissas Nähe aufhalten, in der Hoffnung, irgendwann an Fenvarien zu kommen. Allmählich würde es echt auch mal Zeit werden, bevor die Stimmung innerhalb der Ottajasko immer mehr kippt.

    Kaum ist Galayne unter den toten Echsenkriegern befreit, droht ihm der Tod durch Valgerd. Ich kann ihren Schmerz über den Tod ihrer Zwillingsschwester verstehen, aber sie kannten das Risiko, dem sie sich auch bewusst ausgesetzt haben. Wie wenig sie sich in dem Moment im Griff hatte, ist erschütternd.


    Spannend fand ich bei den Kämpfen übrigens auch, wie Oisin das Sikaryan der Elfen nutzte, um es als Feuerwaffe gegen die Angreifer zu verwenden.


    Aber auch in Phileassons Ottajasko gibt es zunehmend Unfrieden dank Mirandola. Meine Befürchtung, dass Vascal auf bekannte Gesichter stoßen könnte, hat sich leider bewahrheitet, schlimmer noch, er trifft sogar seine Schwester. Hut ab vor Leomara, die absolut souverän ihrer Mutter die Stirn bietet und ihr klar macht, was sie von ihr hält. Als Stelle Boppel erwähnt, hatte ich die Befürchtung, dass Leomara nun vielleicht doch noch ins Wanken kommen könnte, aber das ist glücklicherweise nicht der Fall, dass sie auf das falsche Luder, die sich ihre Mutter nennt, hereinfällt.


    Als sich Mirandola mit Rondrarion trifft, hatte ich zuerst gehofft, dass sie und die Ottajasko irgendeinen Plan aushecken, der das Duell betrifft, aber sie scheint leider doch mehr unter den bösen Einfluss von diesem Etwas geraten zu sein, als gehofft. Ab und an ist sie sich wohl darüber auch bewusst, dass es so was wie zwei Seelen in ihr gibt, aber scheinbar scheint die böse Seite immer stärker zu werden. Ob man ihr das auch irgendwie wieder "austreiben" kann? Wer war das nochmal, der in der nordischen Eiswüste ebenfalls unter den bösen Einfluss dieser Eisigel (?) gekommen ist? Ist das was ähnliches?


    Ich hoffe jetzt nur, dass nach Praioslob nicht auch noch Vascal sterben wird - und Leomara zu Stelle zurück muss!

    Liebe Grüße

    Karin

  • Nun bin ich fertig mit dem Abschnitt: Vascals Entschluss, seine Ehre Ehre sein zu lassen und mit Leomara sich vorzeitig aus dem Staub zu machen, finde ich sehr gut. So werden unnötige Tote vermieden und vor allem, dass Leomara womöglich doch wieder zu ihrer Mutter zurück muss. Es ist Vascal auch anzurechnen, dass er seinen Bruder bittet, ein Auge auf Stella zu halten, dass sie sich nicht selbst umbringt.


    Die Szene, als Zidaine den alten Elfen begegnet, fand ich sehr schön. Zuerst machte das einen sehr friedlichen Eindruck, der auch auf die Fechterin abstrahlte, bis dann diese Misstöne in Form der Andeutungen auftauchten, dass Elfen gewisse Grenzen überschritten hätten, die sie besser nicht überschritten hätten. Unter anderem auch Adernath, den wir ja irgenwie auch in Salarin vermuten. Angenommen, Salarin ist tatsächlich irgendwie von Adernath "besessen", ist das vielleicht so gar das Ergebnis dieser unheiligen Grenzüberschreitung?


    Und am Ende hat Zidaine das starke Bedürfnis, zurück zu ihrer Ottajasko zu kommen und das Gefühl, genau dorthin zu gehören - genauso wie es schon Galayne zuvor ergangen ist.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich frage mich, ob sie wirklich so grundlegend böse sind oder nur vom Namenlosen beeinflusst werden?

    Stimmt - umso spannender finde ich die Erläuterungen von Bernd und Röllchen zu der Spezies.


    Wenn Salarin tatsächlich die alte Seele von Adernath ist, dann hat er eine Tochter.

    Du hast recht, darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht!


    Stattdessen macht er sich wieder vom Acker, ich befürchte allerdings, dass sein Bruder ihn verraten wird.

    Ich gestehe, der Gedanke an einen Verrat Ladovicos kam mir auch, aber ich hoffe einfach mal, dass das nicht der Fall sein wird.


    Die Mutter von Adernath singt es, und Adernath singt es auch, und es wird nicht vergessen werden, solange sein Sternenmal weitergetragen wird... und Jahrhunderte später sitzt da ein Faelanthir und singt es auch, weiß aber nicht woher er es kennt, es war einfach in seinem Kopf. Klingt für mich als wäre Faelanthir der wiedergeborene Adernath und genau wie Salarin ein Sternenträger. Damit würde Adernath als alte Seele für Salarin allerdings ausscheiden. Ist natürlich möglich, dass Faelanthir das Lied tatsächlich einfach nur aufgeschnappt hat ich hier eine falsche Spur verfolge. Aber dafür schien mir sowohl das Lied als auch die Figur Faelanthir mit seiner Erzählung zu prominent in dem Kapitel platziert, als dass es keine Bedeutung haben könnte

    Achje, das macht unsere Überlegungen direkt nochmal komplizierter. Du hast aber recht, was die Platzierung Faelanthîrs angeht.


    Aber: Eine Horde wütender Thorwaler, die eine Korsagenmanufaktur in Schutt und Asche legt, weil dort Walbarten verarbeitet werden - einfach herrlich! Auf sowas muss man erstmal kommen.

    Ich habe es zuerst auch nicht gerafft, warum die Thorwaler ausgerechnet eine Korsagenmanufaktur plattgemacht haben, bis dann die Walbarten erwähnt wurden :D

    Liebe Grüße

    Karin

  • Wie ihr merkt, habe ich das Kapitel sehr langsam gelesen. Schlachten sind nicht mein Ding, in Azuhr hatten sie den Vorteil, beide Seiten kennenzulernen und auch die Kampftaktiken waren interessant. Hier wissen wir dass es Gut gegen Böse gehtund der Verlierer feststeht. Mir gefallen deshalb auch die Pausen besser und ich hätte gern mehr von den Elfen und der Elfenstadt. Den Ärger der Otta wegen des elfischen Begräbnisses verstehe ich nicht. Was man mit einem neuen Leben anfängt ist doch die eigene Entscheidung. Die Art der Einbalsamierung der Elfen ist doch viel schöner. Naja, bin kein Thorwaller und verstehe das nicht. Zidaine ist hier sehr beherrscht und handelt mit Verstand. Der Zwang, allein sein zu müssen, um wieder zu sich zu finden und Kraft zu schöpfen finde ich sehr natürlich gerade bei ihr. Warum fühlt sie sich so angezogen von dem Lied, das finde ich wirklich interessant. Ich weiß viele mögen sie nicht, für mich ist sie in ihrer Logik und Zerrissenheit interessant, nach wie vor.


    Elfen scheinen ihre Kinder auch so zu lieben wie die Menschen und sind bereit auch falsche Wege zu gehen, um ihnen zu helfen.

    Bei dem Gespräch war es interessant die Verbindungen zu sehen, die Bögen, die sich über die Zeit und über die Abenteuer spannen. Wer hat es schwerer in dieser Zeit? Beorn, der immerzu kämpfen muss, aber eigentlich eine Otta hat, auf die er sich hundertprozentig verlassen kann, oder

    Phileasson, der nun wieder eine Schlange im Nest hat und einen Verfolgten, dazu noch die ungeklärte Rachefrage und einige nicht ganz zurechnungsfähige Personen. Ein Konglomerat, welches schwer einzuschätzen ist.


    Mirandola war so ein Lichtblick mit ihrer Lebenslust und ihrer Loyalität und nun wird ihr das alles genommen. Mir macht das keinen Spaß. Deshalb auch das langsame Lesen. Zur Zeit weiß ich nicht so richtig, wie das weiter gehen soll.


    st die Zeitangabe in den Überschriften etwa die Zeit, die außerhalb der Geschichte weiterläuft, und die "innere Zeit", die Beorns Recken durchleben, ist viel länger?

    Ich hatte eigentlich gedacht, dass dieser Raum der Alten eine besondere Stelle ist, aber da sie auch noch an den Sieg glauben, wohl nicht.

    Tja, und Asleifs Truppe hat wahrlich ein großes Problem namens Mirandola. Selbst wenn Vascal ihren Intrigen diesmal entgehen sollte, wird es ziemlich schnell zum großen Knall kommen, wenn die anderen nicht bald merken, was mit ihr los ist. Das kann noch spannend werden.

    Ja, so eine Spannung ist nicht meins. Es sind Intrigen, die wir als Leser kennen, die aber die anderen kaum kennen können. Schade eigentlich. Ich hatte auch erst gehofft, sie würde, allerdings auf eigene Faust, den Gegner ein wenig ablenken, aber so. Ich kann nur sagen, schade.

    Die Phileasson-Saga zu lesen ist also nicht nur erstklassige Unterhaltung, sondern hat auch einen nicht zu unterschätzenden Bildungswert. :)

    Ja, denn auch wenn es in einem anderen Abenteuer schon mal da war, wer kennt das Abenteuer und wer die Phileasson Saga :)

    Ich finde es fast ein bisschen schade, dass das Duell vermutlich nicht stattfinden wird. Vielleicht hätte sie ja allen einen Gefallen getan und tatsächlich das Gift genommen. Noch bin ich aber nicht überzeugt, dass die erneute Flucht von Vascal und Leomara ohne weitere Zwischenfälle gelingen wird.

    Das befürchte ich auch, trotzdem bin ich froh, dass das Duell nicht stattfindet. Vascal ist ein intelligenter Mann, das haben wir im Prolog erfahren dürfen. Duelle sind eine dumme Sache.

    Spannend fand ich bei den Kämpfen übrigens auch, wie Oisin das Sikaryan der Elfen nutzte, um es als Feuerwaffe gegen die Angreifer zu verwenden.

    Ja, das ist spannend, denn das bedeutet doch auch, dass Galayne vielleicht nicht ganz so abwegig ist wie er denkt?

    Irgendwie erscheinen mir die Elfen von Tie'Shianna naiv und realitätsfern, dass sie immer noch davon überzeugt sind, den Sieg davonzutragen, obwohl ihre Toten eine andere Sprache sprechen.

    Müssen sie das nicht sein? Mir haben ja schon die Elfen nicht gefallen, die so dumm waren, immer nur einen wegen des Silberschwertes auszusenden und dazu den "besten" auszuwählen. Jeder neue beste ist ja logischerweise schlechter als der, den sie ausgesandt haben. Trotzdem beharren sie auf dieser dummen Tradition. Hier allerdings müsen sie so sein, was sollen sie tun? Sich ergeben und abschlachten lassen? Geht es nicht darum Zeit herauszuholen, um dann dem König folgen zu können? Geht es nicht darum in Würde unterzugehen? Wenn ich dabei eine pessimistische Stimmung haben wird es nicht gelingen, immer das Beste zu geben. Am schönsten finde ich, sich die Kultur zu erhalten. Außerdem ist ja nach jedem Flackern alles neu. Sie merken also die Verluste nicht so wie z.B. die Otta es merkt.

    u hast recht, darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht!

    Das wäre doch schön, oder? Danke für diese Idee.

    Ich gestehe, der Gedanke an einen Verrat Ladovicos kam mir auch, aber ich hoffe einfach mal, dass das nicht der Fall sein wird.

    Ich glaube nicht, dass sein Bruder ihn verraten wird. Ich denke er liebt ihn schon auch und er weiß, was Leomara passiert, wenn sie wieder zu ihrer Mutter kommt.

  • Warum fühlt sie sich so angezogen von dem Lied, das finde ich wirklich interessant.

    Ja, das fand ich auch sehr interessant - zuerst dachte ich, ob das ein Lied ist, das sie selbst als Kind gehört hat, aber es scheint wohl doch eher ein Elfenlied zu sein.


    Elfen scheinen ihre Kinder auch so zu lieben wie die Menschen und sind bereit auch falsche Wege zu gehen, um ihnen zu helfen.

    Stimmt, in dem Moment dachte ich, Elfen sind eben auch nur "Menschen".


    Ja, das ist spannend, denn das bedeutet doch auch, dass Galayne vielleicht nicht ganz so abwegig ist wie er denkt?

    Genau, zumal er sich ja als reines Produkt von Pardona ist. Evtl. öffnet sich hier ein Weg, um sich von ihr sozusagen zu "befreien", wie auch immer das aussehen könnte.


    Mir haben ja schon die Elfen nicht gefallen, die so dumm waren, immer nur einen wegen des Silberschwertes auszusenden und dazu den "besten" auszuwählen.

    Da hast du recht, die Logik war auch nicht unbedingt so nachvollziehbar.


    Am schönsten finde ich, sich die Kultur zu erhalten.

    Ja, das fand ich auch schön.


    Hier allerdings müsen sie so sein, was sollen sie tun? Sich ergeben und abschlachten lassen?

    Sie kommen mir so vor, als ob sie überzeugt davon sind, am Ende den Kampf in jedem Fall zu gewinnen, auch wenn die vielen Verluste eine andere Sprache sprechen; als ob sie den Ernst der Lage nicht wirklich erfassen.


    Ich glaube nicht, dass sein Bruder ihn verraten wird.

    Ich tendiere auch dazu, dass Ladovico Vascal nicht verraten wird. Und hoffe sehr, dass wir recht haben.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Die Beschreibungen der Schlacht waren mir in diesem Kapitel etwas zu langatmig. Ich bin aber generell kein Fan von allzu detaillierten und ausschweifenden Kampfszenen, weder in Büchern noch in Filmen.

    Mir geht es mit den Schlachten so ähnlich. Diesmal empfand ich sie allerdings als recht spannend, weil so viele unterschiedliche Dinge passierten.

    Insbesondere die Geschichte mit dem Lied hat mich aufhorchen lassen. Die Mutter von Adernath singt es, und Adernath singt es auch, und es wird nicht vergessen werden, solange sein Sternenmal weitergetragen wird... und Jahrhunderte später sitzt da ein Faelanthir und singt es auch, weiß aber nicht woher er es kennt, es war einfach in seinem Kopf. Klingt für mich als wäre Faelanthir der wiedergeborene Adernath und genau wie Salarin ein Sternenträger. Damit würde Adernath als alte Seele für Salarin allerdings ausscheiden.

    Ich glaube, dass das Lied eine besondere Bedeutung in der alten Elfenwelt hat. Ich hoffe, wir werden noch mehr darüber erfahren.

    Eine Horde wütender Thorwaler, die eine Korsagenmanufaktur in Schutt und Asche legt, weil dort Walbarten verarbeitet werden - einfach herrlich!

    Das fand ich auch sehr amüsant.

    Eventuell verwechselst Du ihn mit dem Elfen Falnokul aus dem Gefolge von Sven Gabelbart, weil die Namen so ähnlich sind.

    Stimmt. Mit dem habe ich ihn verwechselt.

    Es wird erwähnt, wie Faelanthîr zu seiner zweiten Narbe gekommen ist ...

    Aha..... das ist in der Tat interessant.

    Irgendwie erscheinen mir die Elfen von Tie'Shianna naiv und realitätsfern, dass sie immer noch davon überzeugt sind, den Sieg davonzutragen, obwohl ihre Toten eine andere Sprache sprechen.

    Das sind sie tatsächlich schon alleine aus ihren Traditionen heraus. Nachvollziehen kann ich das auch nicht immer, aber welche Wahl haben sie? Sie hätten vielleicht früher fliehen können, aber wie sähe die Welt dann heute aus? Kazar hätte gewonnen und weiter sein Unwesen getrieben.


    Mir gefallen deshalb auch die Pausen besser und ich hätte gern mehr von den Elfen und der Elfenstadt.

    Davon kann ich in der Tat nicht genug lesen. Deshalb weiß ich jetzt schon, dass mir der Beorn-Strang hier besser gefällt.

    Wer hat es schwerr in dieser Zeit? Beorn, der immerzu kämpfen muss, aber eigentlich eine Otta hat, auf die er sich hundertprozentig verlassen kann, oder

    Phileasson, der nun wieder eine Schlange im Nest hat und einen Verfolgten, dazu noch die ungeklärte Rachefrage und einige nicht ganz zurechnungsfähige Personen. Ein Konglomerat, welches schwer einzuschätzen ist.

    Interessante Frage. Gefühlt würde ich sagen, Beorn, aber diese unterschwellige Gefahr in Asleifs Otta ist auch nicht ohne. Gegen einen Feind zu kämpfen, den man nicht kennt und sieht, ist weitaus schwieriger.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!