Doris Röckle - Die Spur der Gräfin

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    Prolog

    1341: Um das ungeheuerliche Geheimnis des Grabtuches Christi zu wahren, wird der neugierige junge Graf Albrecht auf eine Pilgerreise ins gelobte Land geschickt.

    Kurz nach seiner Vermählung muss Graf Albrecht, Herrscher der Grafschaft Werdenberg-Heiligenberg, erkennen, dass seine Gemahlin, Gräfin Mechthild, an einer seltsamen Krankheit leidet. Als die junge Frau eines Tages spurlos verschwindet, reist der Graf in seiner Verzweiflung an den Bischöflichen Hof in Curia. Doch statt ihm, wie erhofft, zu helfen, nutzt der Bischof die Gelegenheit den Grafen loszuwerden, und schickt ihn im Auftrag der Rosenkranzbruderschaft auf eine Pilgerreise ins Gelobte Land, von der er nicht mehr lebend zurückkehren soll.

    Doch das Glück ist Graf Albrecht hold, und er erfährt nicht nur von dem Mordkomplott gegen ihn, sondern lüftet bei einem alten Templer das Geheimnis um das Grabtuch Christi, welches die Bruderschaft fälschen möchte, um die Ungeheuerlichkeit, die die Reliquie zeigt, zu verbergen.


    Zum Inhalt

    Das es Pilgerreisen gab, um das Einverständnis für eine Scheidung zu bekommen, war mir nicht ganz unbekannt. Doch das man auf eine Pilgerreise geschickt wird, mit dem Hintergedanken den Graf so besser aus den Weg räumen zu können, hatte ich noch nie in einem historischen Roman.

    Denn der Graf birgt ein Geheimnis, er könnte kurz davor sein etwas zu entlüften. Es geht dabei um nichts geringeres als das Grabtuch Christi. Was hat er da entdeckt, ist es eine Fälschung oder worum geht es. Um das Grabtuch ranken sich so viele Geschichten, die die Menschheit schon immer beschäftigen. Darum muss der Graf verschwinden, doch nur wie....soll er ermordet werden oder in einem Kerker landen?

    Der Titel passt gut, denn was ist mit Graf Albert seiner frisch Vermählten Gräfin Mechthild? Hatte sie tatsächlich eine mysteriöse Krankheit, warum ist sie verschwunden, lebt sie vielleicht doch noch? Viele Rätsel die gelöst werden müssen.

    So konnte es einem im Mittelalter ergehen.



    Meine Meinung

    Ich liebe historische Romane und noch mehr liebe ich sie, wenn ich von Beginn an von der Geschichte überzeugt bin und ich in eine mir unbekannte Zeit entführt werde. So auch mit diesen Roman. Es sind spannende Zeiten damals, mit Hass, Intrigen, Verfolgung, Mord und Liebe. In so einer Zeit muss man sich beweisen können, oft kommen nur die Stärksten an die Macht und überleben somit.

    Die Charaktere sind super beschrieben, viele hab ich liebgewonnen, andere waren mir mehr als unsympathisch. Die Autorin hat eine gute Mischung mit ihren Figuren gewählt, so war es gut ausgeglichen. Was mir auch gut gefallen hat, waren die vielen Ortswechsel. So bekam ich einen guten Eindruck in die damalige Geographie, die einem so fremd vorkommt.

    Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen, er ist flüssig, der Spannungsbogen wurde gut gehalten und ich hatte viel Lesevergnügen.


    4ratten

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

    Einmal editiert, zuletzt von Kessi69 ()