Hexer 0.2: Kapitel 13-15

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Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, das euch zum vierten Abschnitt von Zeit des Sturms einfällt.

    Der Abschnitt umfasst in der deutschen Ausgabe Das dreizehnte Kapitel bis Das fünfzehnte Kapitel - bei mir [dtv-Ausgabe von 2016] von S. 235-310.


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren Abschnitten oder Bänden auftauchen.

  • Das war bisher mein Lieblingsteil. Da kommt richtiges Abenteuerfeeling auf mit dem Zwerg und dem Schiff und dem Sumpf :D Ich fand's gut beschrieben und auch die Interludi waren gut gewählt, v.a. das mit den 127 Jahren später mittendrin. So kann es gerne weitergehen :)


    Ich fand auch diese Fuchswere sehr interessant. Im Gegensatz zu Werwölfen kann sich hier ein Fuchs in einen Menschen verwandeln. Und ich war sehr überrascht über ihre magischen Fähigkeiten. Ich bin gespannt, ob wir sie innerhalb der Reihe (oder dieses Buches?) nochmal wiedersehen werden. Sie hat Geralt ja Rache geschworen.


    Die Illusionen fand ich sehr toll. Es war ja jede Menge spannendes dabei und mit vielem hätte ich nicht gerechnet zB dem Strand und dem Dorf. Die Mannschaft ist aber zu dämlich, das einfach zu glauben nach so vielen Illusionen.


    Und Geralt hat ja scheinbar doch die Auktion verpasst. Zum Glück war Yennefer dort. Ich bin mal gespannt, ob die zwei sich noch treffen und ob sie ihm seine Schwerter einfach so zurückgibt. Ob er ihr von Koralle und den Rissberg-Zauberern erzählt? Ob sie darauf gut zu sprechen ist? Hmmm... ich bin gespannt, wie ein eventuelles Zusammentreffen da verlaufen würde.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Normalerweise lese ich Abschnitte lieber am Stück, aber hier musste ich zeitbedingt ein paar Tage Pause machen. Leider mitten in der Szene mit der Füchsin, weshalb ich nicht mehr so richtig reingefunden habe.. Ich fand diesen Abschnitt wirklich gut und auch ein bisschen unheimlich mit diesen Sümpfen und der Frau/Füchsin auf dem Baumstamm. Aber durch die Unterbrechung kam dann die Stimmung nicht mehr ganz auf.


    Die Aguara ist sehr interessant. Mich würde interessieren, was sie sonst noch so tut, wenn sie nicht gerade Elfenkinder verwandelt. Sie scheint ja ein extrem magiestarkes Wesen zu sein. Ob sie wohl ihre Drohnung wahrmachen und im Laufe der Reihe noch mal auftauchen wird? Bisher war sie auf jeden Fall mein Lieblings"fabelwesen".


    Mir ist der Elfenspruch "Etwas endet, etwas beginnt" aufgefallen - so heißt ja auch das allerletzte Buch unserer Leserunde.


    Und interessanterweise gibt es in diesem Buch irgendwie keinen einheitlichen Stil: das erste Kapitel aus Sicht dieses Spinnentieres, eins aus Rittersporns Sicht, die Briefe zwischen den Zauberern, der Zeitsprung 127 Jahr in die Zukunft.. Mich stört das nicht, aber so richtig erschließt sich mir der "Sinn" davon nicht. Gerade das Kapitel von Nimue fand ich überflüssig. Man weiß ja, dass Geralt nicht sterben wird, sonst wäre das Buch ja vorbei ;)


    Offenbar schafft er es nicht mehr rechtzeitig zur Versteigerung.

    Sagt mal, war das dritte Los (S.300) etwa ein Sexspielzeug? Dieses längliche, abgerundete Ding aus Elfenbein, auf das nur Frauen geboten haben :D

    Auch schön fand ich die Glocke mit dem "freundlichen" Zwergenspruch "Was, du Arsch, gibt's da zu bimmeln?" (Ebenfalls S. 300).


    Und da ist unsere Yenny... Ich habe mich gefreut, als sie auftauchte. Bisher sind ja alles nur Episoden und flüchtige Begegnungen, deshalb finde ich es gut, dass wir mit Rittersporn und Yennefer zwei Konstanten haben.

    Was will sie mit Geralts Schwertern? Mir scheint, sie will ihn entweder provozieren oder zu sich locken.

  • Ich bin gespannt, ob wir sie innerhalb der Reihe (oder dieses Buches?) nochmal wiedersehen werden. Sie hat Geralt ja Rache geschworen.

    So wie sie es sagte, wird es noch sehr lange dauern, bis sie wiederkommt, bis er sie schon fast vergessen hat, oder so ähnlich. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sie vielleicht tatsächlich am Ende der Pentalogie noch mal einen Auftritt hat oder so. Wäre cool.


    Die Mannschaft ist aber zu dämlich, das einfach zu glauben nach so vielen Illusionen.

    Stimmt. Aber sie wirkten die ganze Zeit nicht besonders intelligent...

    Schlimm, dass dieser Mensch mit P (Name vergessen) sich an dem Kind vergangen hat. Sowas macht mich selbst in Büchern sehr wütend.

  • Mir ist der Elfenspruch "Etwas endet, etwas beginnt" aufgefallen - so heißt ja auch das allerletzte Buch unserer Leserunde.

    So wie sie es sagte, wird es noch sehr lange dauern, bis sie wiederkommt, bis er sie schon fast vergessen hat, oder so ähnlich. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sie vielleicht tatsächlich am Ende der Pentalogie noch mal einen Auftritt hat oder so. Wäre cool.

    Den Hinweis mit dem Elfenspruch fand ich auch toll und hoffe jetzt natürlich auch, dass die Füchsin da wieder auftaucht :)

    Und interessanterweise gibt es in diesem Buch irgendwie keinen einheitlichen Stil: das erste Kapitel aus Sicht dieses Spinnentieres, eins aus Rittersporns Sicht, die Briefe zwischen den Zauberern, der Zeitsprung 127 Jahr in die Zukunft.. Mich stört das nicht, aber so richtig erschließt sich mir der "Sinn" davon nicht.

    Das ist mir gar nich so aufgefallen. Da gehöre ich wohl eher zur unaufmerksamen Art der Lesenden. Ich hab den Sinn gar nicht hinterfragt :/

    Sagt mal, war das dritte Los (S.300) etwa ein Sexspielzeug? Dieses längliche, abgerundete Ding aus Elfenbein, auf das nur Frauen geboten haben

    :D ich glaube schon, so habe ich es zumindest auch interpretiert.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Da gehöre ich wohl eher zur unaufmerksamen Art der Lesenden.

    Ich denke, mit Aufmerksamkeit hat das gar nicht so viel zu tun. Jeder achtet einfach auf andere Sachen. Und beim Nimue-Kapitel hatte ich irgendwie mehr erwartet und war dann etwas enttäuscht.


    Mr. Zank sagte mir jetzt aber dazu (kleiner Spoiler):

  • Guter Spoiler, da freue ich mich drauf :) Sag Mr. Zank schönen Dank. Ich hatte vom Nimue-Kapitel auch "mehr" oder vielleicht eher "etwas anderes" erwartet, aber enttäuscht war ich nicht. Es hat aber ein bisschen die Spannung rausgenommen, obwohl man ja natürlich vermuten konnte, dass Geralt überlebt, wusste man vorher nicht, wer sonst noch überlebt.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Das hat richtig Spaß gemacht beim Lesen! Das erste Mal seit ich das Buch begonnen hatte, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte und lieber weiterlesen. Davor hats mir echt nichts ausgemacht an willkürlichen Stellen Pausen zu machen.

    Ich hab das Gefühl Sapkowski hätte selbst ein bisschen gebraucht um wieder in Schwung zu kommen ^^ Jedenfalls gefiel es mir richtig gut, dass wir kontinuierlich mal länger bei einem Handlungsstrang bleiben und den auch länger verfolgen. Dadurch konnte ich viel mehr eintauchen, hatte den Sumpf und das ganze Drumherum vor Augen und es kam bei mir viel Stimmung auf. Die Atmosphäre war spürbarer als in den vorigen Kapitel (für mich) und irgendwie war Geralt wieder mehr Geralt wie ich im vom ersten Band kenne, zB wie er sich auf dem Schiff verhielt.

    Ich mochte auch den Zwerg und ich finde es war insgesamt flüssig zu lesen. Auch der Humor war wieder lockerer.

    Normalerweise lese ich Abschnitte lieber am Stück, aber hier musste ich zeitbedingt ein paar Tage Pause machen. Leider mitten in der Szene mit der Füchsin, weshalb ich nicht mehr so richtig reingefunden habe..

    Ach je, das ist natürlich nachvollziehbar. So Unterbrechungen können einen schon rausbringen. Schade, dass es ausgerechnet zu diesem Moment passierte, mir gefiel dieser Abschnitt besonders gut.

    Mir ist der Elfenspruch "Etwas endet, etwas beginnt" aufgefallen - so heißt ja auch das allerletzte Buch unserer Leserunde.

    Der Spruch fiel mir auch auf, aber ich musste echt überlegen wo ich den einordnen muss :D Meine Gedanken gingen zuerst Richtung Game of Thrones oder hab ich das schon mal woanders gelesen? Hmm.. Aber dann kam ich doch noch drauf.


    Ich LIEBE Füchse <3 Allein deshalb fand ich es ganz toll eine Aguara kennen zu lernen. Aber auch sonst finde ich sie, wie ihr, echt interessant und würde total gerne mehr über sie und ihre Fähigkeiten erfahren.

    So wie sie es sagte, wird es noch sehr lange dauern, bis sie wiederkommt, bis er sie schon fast vergessen hat, oder so ähnlich. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sie vielleicht tatsächlich am Ende der Pentalogie noch mal einen Auftritt hat oder so. Wäre cool.

    Ja, ja unbedingt!

    Schlimm, dass dieser Mensch mit P (Name vergessen) sich an dem Kind vergangen hat. Sowas macht mich selbst in Büchern sehr wütend.

    Ich tu mir bei sowas auch schwer. Widerlich.

    Und Geralt muss wegen seinem Kodex den Menschen auf dem Schiff beistehen und ihnen helfen. Und die Aguara wollte einfach nur ihr Kind zurück.

    Interessant wie ein Zusammentreffen von Geralt und der Füchsin ablaufen würde. Sie klang nicht so, als würde sie das Geschehene auf sich beruhen lassen.

    Hmm, ist Geralt durch seinen Hexer-Kodex eigentlich "gezwungen" den Menschen zu helfen? Immer und egal wie die Umstände sind meine ich. Es wirkt so. Ich frage mich, ob er sich in einer solchen Situation auch einfach raushalten könnte/würde. Bis jetzt glaube ich nicht.

    Und Geralt hat ja scheinbar doch die Auktion verpasst. Zum Glück war Yennefer dort. Ich bin mal gespannt, ob die zwei sich noch treffen und ob sie ihm seine Schwerter einfach so zurückgibt. Ob er ihr von Koralle und den Rissberg-Zauberern erzählt? Ob sie darauf gut zu sprechen ist? Hmmm... ich bin gespannt, wie ein eventuelles Zusammentreffen da verlaufen würde.

    Es gibt auf jeden Fall genügend Sprengstoff für ein weiteres interessantes Zusammentreffen ^^ Ich bin auch sehr gespannt was passiert- bei Yennefer: alles ist möglich!

    Sagt mal, war das dritte Los (S.300) etwa ein Sexspielzeug? Dieses längliche, abgerundete Ding aus Elfenbein, auf das nur Frauen geboten haben :D

    Auch schön fand ich die Glocke mit dem "freundlichen" Zwergenspruch "Was, du Arsch, gibt's da zu bimmeln?" (Ebenfalls S. 300).

    :totlach:

    Die Glocke find ich sensationell!

    Mir gefielen in diesem Abschnitt generell die Infos über die Zwergenwelt, die Sprüche oder auch wie ernst sie zum Beispiel die Anwesenheit bei Familienfeiern nehmen.

    Und interessanterweise gibt es in diesem Buch irgendwie keinen einheitlichen Stil: das erste Kapitel aus Sicht dieses Spinnentieres, eins aus Rittersporns Sicht, die Briefe zwischen den Zauberern, der Zeitsprung 127 Jahr in die Zukunft.. Mich stört das nicht, aber so richtig erschließt sich mir der "Sinn" davon nicht. Gerade das Kapitel von Nimue fand ich überflüssig. Man weiß ja, dass Geralt nicht sterben wird, sonst wäre das Buch ja vorbei

    Ich hatte vom Nimue-Kapitel auch "mehr" oder vielleicht eher "etwas anderes" erwartet, aber enttäuscht war ich nicht. Es hat aber ein bisschen die Spannung rausgenommen, obwohl man ja natürlich vermuten konnte, dass Geralt überlebt, wusste man vorher nicht, wer sonst noch überlebt.

    Da bin ich ganz bei dir Zank, hab mich auch gefragt, wieso gerade an dieser Stelle dieses Kapitel ist. Gestört hat es mich nicht, finde aber wie Marada, dass es die Spannung rausnahm und bei mir fast den Lesefluss kurz unterbrochen hat.

    Wenn man daran denkt, wie die Handlung zu Beginn hin und her gesprungen ist - hier folgen wir nun länger einer Handlung - vielleicht wollte Sapkowski einfach mal wieder ein paar Andeutungen dazwischen werfen :breitgrins: Bisschen rätseln: wer ist sie und wieso weiß sie so genau über die Legende Bescheid? Ich hätte auch ohne dem Spoiler vermutet, dass Nimue noch mal auftaucht oder wichtig werden könnte. Das interessante dabei ist halt, das Buch wurde ja viel später als die Pentalogie geschrieben und ich hatte den Eindruck sie wurde hier nur erwähnt, damit sie erwähnt wird. Oder zumindest hatte ich von ihrem Kapitel nicht all zu viel "Mehrwert".


    Jedenfalls kann es insgesamt gerne so weitergehen! Nach dem für mich recht holprigen Start bin ich jetzt viel besser in der Geschichte drinnen.


    Ach ja: nachdem Geralt hier mehrere Male durch seine grauen/weißen Haare erkannt wurde, habe ich mich tatsächlich (genauso wie er selbst später ;)) gefragt ob er sich nicht die Haare färben (oder verzaubern) möchte. Ich könnte mir vorstellen, dass er ab und zu doch lieber inkognito reisen würde.

  • Die Atmosphäre war spürbarer als in den vorigen Kapitel (für mich) und irgendwie war Geralt wieder mehr Geralt wie ich im vom ersten Band kenne, zB wie er sich auf dem Schiff verhielt.

    Da stimme ich dir komplett zu (trotz störender Unterbrechung bei mir) :)


    Hmm, ist Geralt durch seinen Hexer-Kodex eigentlich "gezwungen" den Menschen zu helfen? Immer und egal wie die Umstände sind meine ich. Es wirkt so. Ich frage mich, ob er sich in einer solchen Situation auch einfach raushalten könnte/würde. Bis jetzt glaube ich nicht.

    Ich denke, er ist eher durch seinen inneren Moralkompass bzw. seine Prinzipien dazu verpflichtet zu helfen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die meisten anderen Hexer das lockerer sehen als er. Bei Geralt habe ich ein bisschen den Eindruck, er hält sich so starr an seine eigenen Regeln, damit er sich selbst noch im Spiegel anschauen kann. Und wenn man sowas einmal einreißen lässt (einmal Bestechungsgeld annehmen, einmal Leuten nicht helfen, ...), dann driftet man wahrscheinlich schnell ab und verändert sich. Das will er nicht.


    Das interessante dabei ist halt, das Buch wurde ja viel später als die Pentalogie geschrieben und ich hatte den Eindruck sie wurde hier nur erwähnt, damit sie erwähnt wird.

    Ja, das kann ich mir auch gut vorstellen.


    Ach ja: nachdem Geralt hier mehrere Male durch seine grauen/weißen Haare erkannt wurde, habe ich mich tatsächlich (genauso wie er selbst später ;) ) gefragt ob er sich nicht die Haare färben (oder verzaubern) möchte.

    Guter Gedanke. Oder einfach eine Mütze anziehen? ^^

  • Bei Geralt habe ich ein bisschen den Eindruck, er hält sich so starr an seine eigenen Regeln, damit er sich selbst noch im Spiegel anschauen kann. Und wenn man sowas einmal einreißen lässt (einmal Bestechungsgeld annehmen, einmal Leuten nicht helfen, ...), dann driftet man wahrscheinlich schnell ab und verändert sich. Das will er nicht.

    Das hast du gut beschrieben! Ich habe das gleiche Gefühl beim Festhalten an seinen eigenen Regeln.

    Ich habe eher weniger an Bestechungsgeld (das tut er nicht) oder ähnliches gedacht, sondern eben an eine solche besondere Situation wie auf dem Schiff. Er sagt klar, er dürfe niemanden im Stich lassen dem der Tod droht. Ich denke auch, wie du, er hält sich daran. Ich habe nur überlegt ob er manchmal zweifelt oder zögert wenn er zum Beispiel jemanden wie diesen widerlichen Parlaghy retten "muss". Ein Mensch der sich an einem Kind vergeht, es umbringt und dann auf Mitleid aus ist und demgegenüber die Füchsin die ihr Kind wieder möchte. Wer dabei das Ungeheuer ist..

    Aber gut, er hat ja auch seine Emotionen gut im Griff und sicher durch die Hexerschule viel gelernt mit solchen Situationen umzugehen.

    Ach ja: nachdem Geralt hier mehrere Male durch seine grauen/weißen Haare erkannt wurde, habe ich mich tatsächlich (genauso wie er selbst später ;) ) gefragt ob er sich nicht die Haare färben (oder verzaubern) möchte.

    Guter Gedanke. Oder einfach eine Mütze anziehen? ^^

    Ha! Noch besser Zank!

    Mein Kopf hat gerade eine wirre Mischung aus dem kämpferischen Geralt mit einem farbenfrohen Hut samt Feder à la Rittersporn gebastelt :lachen:

  • Ich habe nur überlegt ob er manchmal zweifelt oder zögert wenn er zum Beispiel jemanden wie diesen widerlichen Parlaghy retten "muss". Ein Mensch der sich an einem Kind vergeht, es umbringt und dann auf Mitleid aus ist und demgegenüber die Füchsin die ihr Kind wieder möchte. Wer dabei das Ungeheuer ist..

    Ich weiß schon, was du meinst. Aber wo macht man den Schnitt zwischen rettenswertem Leben und eben nicht? Das ist ein bisschen wie die Diskussion um Todesstrafen...wer hat es verdient weiterzuleben und wer soll das entscheiden?


    Mein Kopf hat gerade eine wirre Mischung aus dem kämpferischen Geralt mit einem farbenfrohen Hut samt Feder à la Rittersporn gebastelt

    Noch während ich das schrieb, tauchte in meinem Kopf auch sogar ein Bild von Rittersporns Kopfbedeckung auf ^^ Geralt wäre aber wohl eher der Typ für eine mysteriöse schwarze Kapuze oder so..

  • Ach je, das ist natürlich nachvollziehbar. So Unterbrechungen können einen schon rausbringen. Schade, dass es ausgerechnet zu diesem Moment passierte, mir gefiel dieser Abschnitt besonders gut.

    Ich fand diesen Abschnitt auch besonders gut. So Unterbrechnungen sind daher umso ärgerlicher.

    Hmm, ist Geralt durch seinen Hexer-Kodex eigentlich "gezwungen" den Menschen zu helfen? Immer und egal wie die Umstände sind meine ich. Es wirkt so. Ich frage mich, ob er sich in einer solchen Situation auch einfach raushalten könnte/würde. Bis jetzt glaube ich nicht.

    Ich glaube schon, dass es am Hexer-Kodex liegt. Aber vielleicht lernen wir ja noch mehr darüber.

    Das interessante dabei ist halt, das Buch wurde ja viel später als die Pentalogie geschrieben und ich hatte den Eindruck sie wurde hier nur erwähnt, damit sie erwähnt wird. Oder zumindest hatte ich von ihrem Kapitel nicht all zu viel "Mehrwert".

    Stimmt, ich habe hier oft immer noch das Gefühl, dass man es halt schreiben wollte, um nochmal Geld mit der Geschichte zu machen. Und dazu hat man eben ein paar aus den vorherigen Büchern bekannte Anspielungen aufgenommen.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Mein Kopf hat gerade eine wirre Mischung aus dem kämpferischen Geralt mit einem farbenfrohen Hut samt Feder à la Rittersporn gebastelt

    Geralt wäre aber wohl eher der Typ für eine mysteriöse schwarze Kapuze oder so..

    ...oder eine Beanie-Mütze :D


    Aber wo macht man den Schnitt zwischen rettenswertem Leben und eben nicht? Das ist ein bisschen wie die Diskussion um Todesstrafen...wer hat es verdient weiterzuleben und wer soll das entscheiden?

    Deswegen glaube ich, dass es ein genereller Kodex ist. Vielleicht wurden die Hexer einfach dafür "geschaffen", die Menschen zu beschützen und es steht so in ihrem Kodex. Einem Menschen in Not vor einem Wesen MUSS immer geholfen werden.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"