Hexer 0.2: Kapitel 16-18

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, das euch zum fünften Abschnitt von Zeit des Sturms einfällt.

    Der Abschnitt umfasst in der deutschen Ausgabe Das sechzehnte Kapitel bis Das achtzehnte Kapitel - bei mir [dtv-Ausgabe von 2016] von S. 311-398.


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren Abschnitten oder Bänden auftauchen.

  • Ich bin jetzt mitten im Abschnitt zum eBook gewechselt (ich hatte das Glück, dass es mir in der Onleihe vorzeitig zugeteilt wurde und muss morgen das gedruckte Buch zurückgeben). Ich merke, dass ich für Leserunden lieber gedruckt lese, weil ich da besser Notizen machen kann (ja, man kann auch einen Zettel neben den Reader legen. Mal schauen, ob ich das mache.), aber dass ich mit dem eBook schneller voran komme, weil ich auch nachts lesen kann.


    Dass diesem Degerlund nichts passiert und er sogar Ortolans Nachfolger wird, ist mal wieder typisch. Gut, Geralt "erledigt" das Problem, aber es ist wie im echten Leben immer schlimm zu sehen, dass die Skrupellosen mit fast allem durchkommen und dafür auch noch befördert werden! Schade fand ich, dass wir von dieser geheimen Zitadelle gar nicht viel gesehen haben. Die hätte mich sehr interessiert.


    Dass Pinetti Geralt sein Schwert schenkt, fand ich sehr nett. Ich hätte eher erwartet, dass er einen Groll gegen Geralt hegt, weil der auch mit der Koralle geschlafen hat.. Gut, aber der einzige "richtige Mann" ist ja Pinetti ^^


    Diese Werwolffamilie fand ich mega sympathisch. Ich hätte gerne die Geschichte gelesen, wie Geralt und Dussart sich kennengelernt haben.


    Die Geschichte mit der Hochzeit war mir dann zu verworren. Ich habe irgendwann nicht mehr durchgeblickt, wer da wie eine Intrige spinnt. Und woher kannte Geralt dieses tödliche Medaillon? Er wusste ja schon vorher, was passieren wird, wenn der König es anlegt und er erinnerte sich an irgendwas mit einem "Kater, der mit der Pfote nach dem Medaillon schlägt". Könnt ihr mir da auf die Sprünge helfen?? (im eBook auf Seite 302)

    Dann ist die junge Verlobte auch noch eine Zauberschulenabbrecherin (das erklärt, warum sie wohl so hübsch ist) und eigentlich mit dem verstoßenen Sohn zusammen. Aha.

    Warum sollte Geralt so schnell verschwinden? Er hat doch mit der ganzen Sache nichts zu tun und kann/wird jetzt eh nichts mehr tun, wo der alte König tot ist.


    An Zitaten sind mir diese hier besonders hängen geblieben:


    Zitat von eBook-Seite 275 (dtv-Neuausgabe 2020)


    Menschenaugen, die in einer gelben Flüssigkeit schwammen wie Mirabellen im Saft.

    Irgendwie sehr anschaulich, aber auch sehr unpassend <X



    Der Running-Gag:

    Zitat von u.a. eBook-Seite 277


    Er hatte keine Ahnung, wie schnell ein Hexer ist, nachdem er Elixiere getrunken hat.



    Und mein persönlicher Favorit:

    Zitat von S. 318

    "Geralt", plusterte sich Rittersporn auf, "hat vor mir keine Geheimnisse."

    "Ich weiß. Viele Einzelheiten seines Privatlebens habe ich aus deinen Balladen erfahren."

    Ich musste sehr lachen :totlach:

  • Ich habe jetzt ein bisschen länger für den Abschnitt gebraucht - wir sind letzte Woche in der Arbeit wieder mit 50 % Präsenzzeit gestartet und da ich 130km in die Arbeit fahren muss, habe ich an diesen Tagen meist keine Zeit bzw. Kraft mehr abends zu lesen.


    Mir hat der Abschnitt aber sehr gut gefallen. Er war wieder etwas verworrener, als die vorherigen, aber dennoch fand ich ihn gut, weil er die paar Bröckchen, die uns am Anfang zugeworfen wurden, auch wieder aufgreift zB die Hochzeit. Viele der angefangenen Handlungsstränge werden in diesem Abschnitt zu Ende erzählt, das gefällt mir gut. Diese Intrige bei der Hochzeit war ja irgendwie vorherzusehen, aber mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet. Tatsächlich dachte ich, dass Egmund (hieß er so?) Geralt dazu benutzen möchte, seinen Bruder auch noch loszuwerden nachdem der seinen Vater umgebracht hat. Aber das war ja wohl nix... da waren die zwei nicht so intelligent wie der König. Ich frage mich aber, ob die beiden von Virvaxas (hieß der so? :D ) wussten? Vielleicht hat er sie benutzt? Ich bin gespannt, ob wir da noch etwas erfahren, oder ob Geralt jetzt einfach abreist und sich aus der Politik raushält.


    Die Werwolfsfamilie fand ich auch nett. Die hat mich irgendwie an die Werwolfsfamilie von Hotel Transylvanien erinnert :D Diesen Handlungsstrang mochte ich aber gerne. Diese ganzen Gerüche, die der Werwolf so aufnimmt bei den Höhlen.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • (ja, man kann auch einen Zettel neben den Reader legen

    Ich schreibe - wenn ich überhaupt Notizen schreibe - sie immer direkt in den Reader. Geht das nicht bei allen?

    Dass Pinetti Geralt sein Schwert schenkt, fand ich sehr nett.

    Oh ja, damit hatte ich auch nicht gerechnet. Ich hatte Pinetti eher als arrogant und abweisend gelesen, aber das fand ich dann doch ganz nett. Und auch, dass er ihm das noch alles erzählt hat, ehe er gegangen ist.

    Und woher kannte Geralt dieses tödliche Medaillon?

    Hatte er das nicht in Degerlunds Labor gesehen? Mit dem Kater? Da fällt mir ein - haben wir gelesen, dass er den Jungen aus dem Käfig dann noch befreit hat?

    Irgendwie sehr anschaulich, aber auch sehr unpassend

    Das dachte ich mir auch <X

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Eigentlich wollte ich gleich nach dem letzten Kapitel weiterschreiben, jetzt, wo ich mit euch gleich auf war, aber dann war das Wetter bei uns so traumhaft sommerlich, dass ich doch nur draußen war und mich nicht vor den Laptop setzen wollte.

    So, nun aber zum Abschluss unserer kleinen Runde :)

    Dass diesem Degerlund nichts passiert und er sogar Ortolans Nachfolger wird, ist mal wieder typisch. Gut, Geralt "erledigt" das Problem, aber es ist wie im echten Leben immer schlimm zu sehen, dass die Skrupellosen mit fast allem durchkommen und dafür auch noch befördert werden!

    Boah, das hat mich (zuerst) aufgeregt. Egal ob im echten Leben oder Bücher oder sonstwas, wenn ich miterlebe, dass so jemand null Konsequenzen zu erwarten hat oder sogar befördert wird :cursing: Und dieses Gefasel von wegen der Zweck heiligt die Mittel, pff.. Schön brav alles unter den Tisch kehren. Da fragt man sich was passieren hätte müssen damit die Verantwortlichen in Rissberg Rückgrat zeigen wenn all die vielen Toten nicht ausreichen.

    Und natürlich müssen die einzigen, die nicht einverstanden sind, gehen. Das Interludium mit dem Brief von Biruta Icarti hat mich auch wütend gemacht, eine Frechheit dann auch noch zu versuchen den Konstabler zu diskreditieren.

    Gut, dass Geralt sich der Sache annimmt.

    Und gut, dass es zwar reichlich spät, aber immerhin einige Konsequenzen gab.

    War der Kater eigentlich "nur" ein schlauer Kater? Geralt sagt zu ihm "er musste es tun" und er kneift als Bestätigung die Augen zusammen.

    Lustig war das Passwort "Freund" für die Tür, das erinnert mich an das oft verwendete 1,2,3,4 :breitgrins:

    Da fällt mir ein - haben wir gelesen, dass er den Jungen aus dem Käfig dann noch befreit hat?

    Ha, jetzt wo du es sagst :/ Ich glaube nicht. Vermutlich passierte es zwischen den Zeilen :)

    Oh ja, damit hatte ich auch nicht gerechnet. Ich hatte Pinetti eher als arrogant und abweisend gelesen, aber das fand ich dann doch ganz nett. Und auch, dass er ihm das noch alles erzählt hat, ehe er gegangen ist.

    Ich hätte Pinetti auch nicht so eingeschätzt. War total überrascht, als er ihm das Schwert gab und fand diesen Moment sehr schön beschrieben und hab es als besonders ehrlichen Moment wahrgenommen. Obwohl sie nicht alles direkt ausgesprochen haben, lag da eine gegenseitliche Wertschätzung im Gespräch. Und die Infos waren wichtig für Geralt.

    Und ENDLICH hat Geralt ein vernünftiges Schwert (wenn schon nicht sein eigenes).


    Wie die Zusammenarbeit mit dem Druiden, gefiel mir auch hier die kurze Zusammenarbeit mit der Kräuterhexe um Torquil zu helfen. Toll zu lesen wie sie sich ergänzen.

    Diese Werwolffamilie fand ich mega sympathisch. Ich hätte gerne die Geschichte gelesen, wie Geralt und Dussart sich kennengelernt haben.

    Diesen Handlungsstrang mochte ich aber gerne. Diese ganzen Gerüche, die der Werwolf so aufnimmt bei den Höhlen.

    Oh ja die Werwolffamilie fand ich super interessant! Es war klar, irgendetwas geht vor in dem Haus, aber die plötzliche Attacke hat mich trotzdem überrascht. Fand den Einblick in ihr Leben spannend.

    Ja, ihr Kennenlernen wäre sicher auch eine gute Geschichte. Ich hatte bei dem Band generell das Gefühl, dass es ein paar Handlungsstränge zu viel waren, aber sich einige Geschichten wunderbar als Kurzgeschichten à la Der letzte Wunsch geeignet hätten. Also nicht nur so kurz angeschnitten, sondern gerne eine eigene Kurzgeschichte zb über die Füchsin oder die Werwölfe.

    Die Geruchs-Spur-Höhlen-Auskundschaftung war auch ein Highlight für mich.

    Diese Intrige bei der Hochzeit war ja irgendwie vorherzusehen, aber mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet. Tatsächlich dachte ich, dass Egmund (hieß er so?) Geralt dazu benutzen möchte, seinen Bruder auch noch loszuwerden nachdem der seinen Vater umgebracht hat.

    Ich hatte da zwischendurch keinen Plan mehr wer nun wie seine Intrige plant ^^ Wurde mir dann ein bisschen zu mühsam. Das Ende hatte ich so nicht erwartet, muss aber sagen, dass ich bei der Geschichte nicht unbedingt mitgefiebert habe welcher der Brüder nun auf den Thron sitzt.

    Mensch, der arme Rittersporn verträgt so viel Blut nicht.

    Koralle- na das war ja mal eine höflich-direkte Art um nach einem freundlichen Schlussakkord zu fragen :lachen:

    Zank : super Zitate hast du ausgewählt! Sind mir auch im Gedächtnis geblieben.

  • Marada 130km pendeln ist schon viel. Fährst du mit dem Auto?


    Ich kann in meinem Tolino zwar Kommentare schreiben, aber vertippe mich auf der Tastatur so oft, dass am Ende völliges Kauderwelsch herauskommt ^^ Deshalb mache ich das nur im absoluten Notfall. Naja, die nächsten Bände hat Mr Zank alle in Printform und ich komme zusätzlich an die eBooks über die Onleihe. Wahrscheinlich werde ich mal so und mal so lesen.


    Inhaltlich sage ich zu euren Beiträgen noch was, sobald ich in Ruhe am PC sitze. :winken:

  • Boah, das hat mich (zuerst) aufgeregt. Egal ob im echten Leben oder Bücher oder sonstwas, wenn ich miterlebe, dass so jemand null Konsequenzen zu erwarten hat oder sogar befördert wird :cursing:

    Naja, da ja alle unter derselben Decke steckten, konnte sie ja nicht den einen bestrafen ohne sie selbst zu diskreditieren. Die Schlange beißt sich ja nicht selbst den Kopf ab.

    Lustig war das Passwort "Freund" für die Tür, das erinnert mich an das oft verwendete 1,2,3,4

    Mich hat das an Herr der Ringe erinnert "Sprich Freund und tritt ein" :D

    Marada 130km pendeln ist schon viel. Fährst du mit dem Auto?

    Ja, leider muss ich mit dem Auto fahren. Am Anfang habe ich es mit der Bahn versucht, weil die Verbindung mit nur 1x umsteigen eigentlich perfekt wäre. Aber leider sind beide Strecken sehr unfallanfällig und ich war ungefähr nie in der Arbeit :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Naja, da ja alle unter derselben Decke steckten, konnte sie ja nicht den einen bestrafen ohne sie selbst zu diskreditieren. Die Schlange beißt sich ja nicht selbst den Kopf ab.

    Ist natürlich klar, ändert aber nichts daran, dass ich mich bei sowas immer aufregen muss :breitgrins: Da gehen die Emotionen gleich mit mir durch.

    Es war außer Pinetti und Tzara(?) niemand oder kaum jemand der sie unterstützte oder? Er sagte glaube ich, dass alle gegen sie waren. Bei so vielen Zauberern ist das kein guter Schnitt.

    Aber leider sind beide Strecken sehr unfallanfällig und ich war ungefähr nie in der Arbeit

    ungefähr nie :D

    Schade, dass so etwas oft nicht klappt. Zugfahren kann (sofern es funktioniert) echt angehnehmer sein als Autofahren und man kann die Zeit gut nutzen.

  • Da fällt mir ein - haben wir gelesen, dass er den Jungen aus dem Käfig dann noch befreit hat?

    Nein, stimmt. Habe ich auch nicht gelesen.


    War der Kater eigentlich "nur" ein schlauer Kater? Geralt sagt zu ihm "er musste es tun" und er kneift als Bestätigung die Augen zusammen.

    Ich glaube schon, dass das nur ein Kater war. Geralt spricht ja gerne mit Tieren... ^^


    Ich hatte bei dem Band generell das Gefühl, dass es ein paar Handlungsstränge zu viel waren, aber sich einige Geschichten wunderbar als Kurzgeschichten à la Der letzte Wunsch geeignet hätten. Also nicht nur so kurz angeschnitten, sondern gerne eine eigene Kurzgeschichte zb über die Füchsin oder die Werwölfe.

    Hätte ich selbst nicht besser formulieren können. Damit triffst du genau das Gefühl, was ich jetzt nach ein paar Tagen "sacken lassen" habe.


    Ich hatte da zwischendurch keinen Plan mehr wer nun wie seine Intrige plant ^^ Wurde mir dann ein bisschen zu mühsam. Das Ende hatte ich so nicht erwartet, muss aber sagen, dass ich bei der Geschichte nicht unbedingt mitgefiebert habe welcher der Brüder nun auf den Thron sitzt.

    Und auch hier ging es mir genauso. Diese Königsfamilie war mir komplett egal, so dass ich gar keine gedankliche Energie in ihre Intrigen investiert habe..


    Mich hat das an Herr der Ringe erinnert "Sprich Freund und tritt ein"

    Ja! Eventuell ist das sogar eine Anspielung auf Herr der Ringe? Sapkowski traue ich das zu und Geralt nennt es ja auch die "Standardausstattung" oder so ähnlich.

  • Ja! Eventuell ist das sogar eine Anspielung auf Herr der Ringe? Sapkowski traue ich das zu und Geralt nennt es ja auch die "Standardausstattung" oder so ähnlich.

    Das wäre aber super cool von Sapowski :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Hätte ich selbst nicht besser formulieren können. Damit triffst du genau das Gefühl, was ich jetzt nach ein paar Tagen "sacken lassen" habe.

    :five:

    Und auch hier ging es mir genauso. Diese Königsfamilie war mir komplett egal, so dass ich gar keine gedankliche Energie in ihre Intrigen investiert habe..

    "keine gedankliche Energie investiert" - was für eine schöne Formulierung! Das trifft es perfekt. Ich stand dem auch total gleichgültig gegenüber, hätte die Geschichte gegen eine ausführliche Werwolf oder Fuchs-Geschichte getauscht :breitgrins: