Kira Licht - Lovely Curse 02: Botin des Schicksals

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    Die Protagonistin hat mir leider nicht gefallen, dafür war der Rest klasse!



    Klappentext


    „Es ist dein Erbe, der Welt das Ende zu bringen. Es ist dein Schicksal, genau dies zu verhindern. Vergiftetes Wasser, unbarmherzige Hitze, verheerende Gewitter: Littlecreek wird von einer Katastrophe nach der anderen erschüttert und nur Aria, Dean und Noemi wissen, was dahintersteckt. Als Todesboten ist all dies ihre Schuld – und zugleich können nur sie das nahende Ende der Welt verhindern. Aber dazu müssen sie den vierten Todesboten, den grauen Reiter, finden und ausschalten. Mitten im Chaos fühlt Aria sich so zerrissen wie nie zuvor – denn während Simon ihr Herz höherschlagen lässt, treiben Deans Blicke und Berührungen sie in den Wahnsinn. Doch angesichts des Weltuntergangs bedeuten Gefühle den Tod …“



    Gestaltung


    Da Rot meine Lieblingsfarbe ist, bin ich besonders begeistert von dem dunkelroten Kleid des Mädchens auf dem Cover. Am allerbesten gefällt mir das metallische Schimmern und funkeln des Kleides und dass es sich zum Rand hin auflöst. Die Vögel, die im Kleid weiß und vor dem Hintergrund schwarz sind, sehen auch richtig stark aus. Vor dem weißen Hintergrund kommt das Motiv zudem toll zur Geltung.



    Meine Meinung


    Nach „Erbin der Finsternis“ geht es nun endlich weiter mit Kira Lichts Dilogie rund um die Todesboten! In „Botin des Schicksals“ naht das Ende der Welt und der Ort Littlecreek wird von einigen Katastrophen heimgesucht. Aria, Dean und Noemi wissen als einzige, dass mehr hinter den Katastrophen steht und sie versuchen, das Ende der Welt zu verhindern. Dazu müssen sie jedoch den vierten Todesboten finden und ausschalten…



    In diesem Band fand ich das apokalyptische Feeling richtig nahbar und unheimlich. Die ganzen Katastrophen von vergiftetem Wasser über glühender Hitze bis hin zu Tiersterben und Gewittern haben mir beim Lesen eine echte Gänsehaut beschert, weil ich mir vorgestellt habe, wie es wäre an der Stelle der nichtsahnenden, erschütterten Bürger zu sein. Kira Licht schafft es hier wirklich die Atmosphäre toll einzufangen und auf ihre Leser zu übertragen. Auch konnte ich mir gut vorstellen, dass all solche Katastrophen realistisch sind.



    Im Klappentext erahnt man es schon: es gibt eine Liebesgeschichte. Ich bin eigentlich kein Fan davon, weil es einfach zu viele Liebesgeschichten dieser Art in Jugendbüchern gibt. Aber insgesamt fand ich, dass Kira Licht das Liebesdreieck gut umgesetzt hat, da ich es nicht zu stark hervorstechend fand. Ich konnte nicht genau sagen, für wen Protagonistin Aria sich entscheiden würde: Simon oder Dean.



    Allerdings muss ich auch sagen, dass Aria mich ein wenig genervt hat. Sie hat sich oft wiederholt (wovon ich im Allgemeinen sowieso schon schnell genervt bin) und war in meinen Augen anstrengend. Sie war mir schon im ersten Band unsympathisch und da hatte ich gehofft, dass sie sich in diesem Band weiterentwickeln würde. Leider hat sie in meinen Augen meine Nerven noch genauso strapaziert wie im ersten Band.



    Die Handlung und die restlichen Charaktere fand ich aber toll, denn sie haben einiges rausgerissen! In diesem Band beginnt ein Rennen mit der Zeit, denn es ist unklar, ob Aria und ihre Freunde den vierten Todesboten rechtzeitig finden oder ob das Ende der Welt vorher eintritt. Hierdurch wird eine schöne Grundspannung geschaffen, die den Leser mitfiebern lässt und die dafür sorgt, dass man bangt und für die Figuren das Beste hofft. Es gibt einen spannenden Showdown, der für einiges an Rasanz sorgt, was ich richtig geliebt habe.



    Fazit


    Mit „Botin des Schicksals“ schließt Kira Licht ihre Dilogie rund um die Todesboten zufriedenstellend ab. Auch wenn ich mit Aria immer noch nicht warm geworden ist und sie etwas anstrengend fand, so konnten es die anderen Charaktere rausreißen, da sie echt sympathisch waren. Die Handlung fand ich richtig gut, weil es hier mit einem spannenden Wettkampf gegen die Zeit losgeht, bei dem ich mitbangte und hoffte, dass die Figuren siegreich aus den Kämpfen herausgehen würden.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Lovely Curse – Erbin der Finsternis


    2. Lovely Curse – Botin des Schicksals

  • Ja, ich weiß. Ich habe den ersten Teil schon miserabel bewertet, warum also höre ich den zweiten? Dazu möchte ich sagen: Hallo, mein Name ist Nom, und ich habe ein Problem. Namentlich, dass ich keine Hörbücher mehr habe, und nicht zum 5. mal Nike und Josh von Sophie Fawn anhören wollte.

    Außerdem dachte ich mir, dass der Fantasy-Anteil doch jetzt eigentlich viel mehr sein müsste, nachdem er am Ende des letzten Bandes doch ENDLICH eingeführt wurde, als ich schon gedacht hatte, ich habe aus Versehen eine Teenagerromanze eingeschalten.

    Eh. Hehehehe.

    Nein.

    Die meiste Zeit googeln sie einfach nur. Oder sie überprüfen die Haarfarben der Stadtbewohner.

    Aber besser war's trotzdem. Zum einen gabs einen Plottwist, den ich so nicht erwartet habe, und der sehr gut funktioniert hat, und zum anderen war Tammy ein Highlight, den es im ersten Band nicht gab.

    Hat es das Buch rausgehauen? Nein. Würde ich es empfehlen? Nicht wirklich. Habe ich eine Ahnung, welche Zielgruppe Botin des Schicksals ansprechen will? Keine einzige. Es ist nicht genug Fantasy für Fantasyfans, nicht genug Pferde für Pferdefans, nicht genug Romance für Romancefans, nicht genug Religion für Religionfans, und nicht genug Texas für Texasfans.


    So weiß ich auch nicht, wie ich diese Rezension ordentlich beenden soll, weil ich auf keinen Plotpunkt so richtig eingehen kann. Es war ein Kuddelmuddel aus allem und nichts.


    Ratten: 2ratten(2 Ratten)