Silvia Stolzenburg - Die Launen des Teufels

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Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Jaqui.

  • Die Launen des Teufels ist mein erstes Buch von Silvia Stolzenburg 

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    Inhalt: Ulm, 1349: Der Aushub für das Ulmer Münster ist getan, die Pest hat in der Stadt Einzug gehalten und viele Bürger rafft es dahin, als der Glockengießer Conrad alles daransetzt, beim Münsterbau an Aufträge zu gelangen und in der Ulmer Gesellschaft als »Alderman« aufzusteigen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht: Seine Tochter Anabel, die im Hospital der Barfüßerabtei als Helferin arbeitet, verpfändet er an den dortigen Klostervorsteher Franciscus, damit dieser ihm weiterhin Glockengießeraufträge zukommen lässt. Gemeinsam mit dem Lehrling Bertram, der an ihren Vater verkauft wurde, versucht Anabel, den Plänen ihres Vaters und ihrem harten Schicksal zu entkommen.


    Bisher finde ich das Buch sehr gut. An die Schreibweise der Autorin musste ich mich erst gewöhnen. Es gibt fast keinen Satz der ohne Einschub auskommt. Und solche verschachtelten Sätze sind ja eh ganz okay, aber nicht ständig. Abseits der Schreibweise ist das Leben um 1349 sehr gut dargestellt. Vor allem die Pest finde ich sehr gut eingebaut. Bisher wird sie noch abgetan von den Mönchen. Nur die unredlichen bekommen sie. Na die werden sich noch wundern.

    Die Mönche kommen im Buch bisher aber gar nicht gut weg. Von Gottesfürchtig sind wir weit entfernt. Sie huren mit Kindern herum, geben den Armen nur die Abfälle und speisen selbst wie die Götter. Ob die wirklich so schlimm waren? Zumindest im Buch wird an ihnen kein gutes Haar gelassen.


    Und ich weiß nun wieder warum ich historische Romane eigentlich nicht mag. Es kommt ja echt kein Buch ohne Vergewaltigung aus. Auch hier kommt das immer wieder vor. Die Szenen werden zwar oft nur angedeutet, aber dennoch ist das Thema immer wieder präsent durch das Buch hindurch.


    Anabel und Bertram gefallen mir bisher am Besten. Sie fügen sich ihrem Schicksal, erhoffen sich aber dennoch Besseres vom Leben. Mal schauen was das Schicksal noch für die beiden bereithält.

  • Und ich weiß nun wieder warum ich historische Romane eigentlich nicht mag. Es kommt ja echt kein Buch ohne Vergewaltigung aus. Auch hier kommt das immer wieder vor. Die Szenen werden zwar oft nur angedeutet, aber dennoch ist das Thema immer wieder präsent durch das Buch hindurch.

    In dem Genre bin ich auch sehr vorsichtig geworden. Sabine Eberts Hebammenreihe hätte mir fast historische Romane komplett abgewöhnt. Was ihrer Martha widerfährt, war nicht auszuhalten. :angst:

  • Und ich weiß nun wieder warum ich historische Romane eigentlich nicht mag. Es kommt ja echt kein Buch ohne Vergewaltigung aus. Auch hier kommt das immer wieder vor. Die Szenen werden zwar oft nur angedeutet, aber dennoch ist das Thema immer wieder präsent durch das Buch hindurch.

    In dem Genre bin ich auch sehr vorsichtig geworden. Sabine Eberts Hebammenreihe hätte mir fast historische Romane komplett abgewöhnt. Was ihrer Martha widerfährt, war nicht auszuhalten. :angst:

    Das hab ich damals mit bekommen :D


    In meinem Buch ist die Pest nun voll ausgebrochen und die ersten Frauen landen schon am Scheiterhaufen weil sie mit dem Teufel im Bunde sind und die Krankheit ihre Schuld ist. Auch unschuldige schwarze Katzen mussten schon dran glauben.


    Leider geht es Conrad noch sehr gut, ich hoffe das ändert sich bald. Ich mag den Kerl nicht. Die Menschen um ihn herum (sogar seine Familie) sterben wie die Fliegen, aber alles was ihn interessiert ist, wie er seinen Gewinn maximieren kann und wann der nächste Bordellbesuch ansteht. Unfassbar der Typ.


    Anabel und Bertram sollten jetzt aber bald schauen dass sie das Weite suchen, denn die Kirche geht derzeit massiv gegen alle vor die sich nicht an die Regeln halten. Und zwei Jugendliche die sich unehrenhaft verhalten sind dem neuen Abt sicher ein Dorn im Auge.