Salman Rushdie - Das Lächeln des Jaguars

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    1986 macht Salman Rushdie eine Reise nach Nicaragua, von der er in diesem Buch berichtet.


    Rushdie trifft auf dieser Reise mit vielen Menschen zusammen, offiziell mit diversen Politikern, er bemüht sich aber auch die Meinung des Volkes bei eher zufälligen Begegnungen oder die von Kritikern der Regierung zu erfragen. Für mich entsteht ein relativ sympathisches Bild der Sandinisten auf dem Weg in eine Demokratie.


    Von Nicaragua weiß ich nicht mehr als den in meiner Kindheit/Jugend an Wände gesprühten Slogan "USA - Hände weg von (oder „raus aus“) Nicaragua". Bei kurzer Recherche habe ich überrascht festgestellt, dass der Daniel Ortega, mit dem Rushdie zusammentrifft aktueller Präsident ist - allerdings nicht seit 30 Jahren durchgängig. Trotzdem hinterlässt der Wikipedia-Artikel ein schlechtes Gefühl, die in Rushdies Buch thematisierten positiven Bemühungen haben sich in einigen Punkten ins Negative verkehrt.


    Insgesamt ein gut lesbarer Reisebericht mit einem Ausflug in die Politgeschichte eines bislang von mir nicht sonderlich beachteten Landes.


    4ratten