Cassandra Clare - City of Fallen Angels (Chroniken der Unterwelt 4)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • City of Fallen Angels von Cassandra Clare


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    Über das Buch

    Dieser Urban-Fantasy-Roman ist der vierte Teil der "The Mortal Instruments"-Reihe und wurde 2011 herausgegeben. Wie auch der Rest spielt das Buch in der von Clare erschaffenen Welt der sogenannten Schattenjäger und schließt an das Geschehene in "City of Glass" (Teil 3) an. Das Buch zählt 439 Seiten.


    Inhaltsangabe:

    Der große Krieg ist nun beendet und Clary fährt mit ihrer Ausbildung der Schattenjäger fort, während ihr bester Freund Simon versucht, sich an sein neues Leben zu gewöhnen. Schnell stellt sich heraus, dass nicht nur Simon und seine neuen Kräfte auf gefährliche Weise begehrt sind, sondern auch etwas mit Jace nicht zu stimmen scheint.



    Stil und meine Meinung

    Wie von vielen empfohlen habe ich zwischen Teil 3 und 4 der "Mortal Instruments"-Reihe die Trilogie "The Infernal Devices" geschoben, was sich als gute Entscheidung herausgestellt hat. Clare gelingt es auf clevere Art und Weise, diese Trilogie mit diesem vierten Teil zu verweben. Allerdings bedeutet das auch einen kleinen qualitativen Unterschied: Die Infernal Devices ist sowohl inhaltlich als auch schreibstiltechnisch meiner Meinung nach der TMI-Reihe überlegen, was auffällt wenn man nach der Prequel-Trilogie (welche Ende des 19. Jahrhunderts spielt und Vorfahren der Hauptfiguren aus TMI thematisiert), mit dieser Reihe fortfährt. Auch hier ist der Schreibstil schön, die Geschichte gut - aber kommt m.M.n. nicht an alle drei Teile der Vor-Reihe heran.

    Der Anfang des Buches ist ein wenig schleppend, und obwohl ich Simon sehr gerne mag, musste ich mich an einen gewissen Fokus auf ihn erst gewöhnen. Mit der Zeit nimmt die Geschichte Fahrt auf, aber dann ist das Buch recht schnell vorbei. Es war dann doch noch recht spannend, aber es fühlte sich danach dann so an, als wäre gar nicht allzu sehr passiert.

    Trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt und hatte Freude daran, das Auf und Ab der Figuren mit erleben zu dürfen. Es wurden interessante neue Figuren eingeführt (ob man sie mag, darf man ja für sich selbst entscheiden...) und es wurden Verbindungen zur Vorreihe "The Infernal Devices" geknüpft, was mich persönlich sehr gefreut hat.


    Der Cliffhänger war für mich persönlich vorauszusehen, aber das sehe ich nicht als großen Kritikpunkt. Andere waren vielleicht überrascht / erschrocken.


    Insgesamt gebe ich 3,5 Ratten.


    3ratten +:marypipeshalbeprivatmaus: