Arne Dahl - Neid

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Anscheinend ist dieser dritte Roman aus der Opcop-Reihe hier noch nie besprochen worden. Dahl veröffentlichte diesen Roman 2013, auf Deutsch erschien er 2014.

    Paul Hjelm und seine Eurocops ermitteln in Den Haag und Amsterdam gegen eine europäische Bettlermafia, anscheinend mit Verbindungen zur süditalienischen 'Ndrangheta, die es besonders auf die Roma abgesehen hat und diese als Bettler versklavt. Parallel dazu und am Ende verschränkt sucht eine mutige EU-Kommissarin, die endlich etwas Einschneidendes für die Umwelt tun will und daher heimlich die Erforschung einer umweltfreundlichen Fahrzeugtechnologie fördert, Hilfe bei Hjelm, weil sie erpresst wird.
    Im Showdown gibt es einige Leichen, sonst ist dieser Krimi eher ruhiger als viele andere von Dahl.
    Das ist auch meine Kritik. Obwohl von der Thematik sehr interessant, ist das Ganze ein wenig überlastet mit gesellschaftskritischen Themen und dazwischen verliert sich die Handlung und Spannung etwas. Auch Dahls Manierismen gehen mir in seinen Opcop-Bänden etwas auf den Wecker, z.B. dass er sein Stammpersonal meist unter dem Nachnamen auftreten lässt, dass die meisten des neuen Personals so einsame Wölfe sind, deren Psychosen mal so eben angedeutet werden.

    Wie es übrigens zu dem deutschen Titel "Neid" kam, erschließt sich mir aus dem Inhalt allerdings überhaupt nicht.
    Ich mag Arne Dahl und werde auch den letzten Band dieser Serie lesen, aber den Zauber der ersten fünf A-Team-Fälle haben seine Krimis/Thriller für mich nicht mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von finsbury ()