Philip Larkin - Letters to Monica

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Inhalt

    Philip Larkin und Monica Jones lernten sich am College von Leicester kennen. Während er kurz darauf nach Belfast und später nach Hull zog, blieb Monica am College und unterrichtete weiter Englisch. Beide blieben weiter befreundet, manchmal auch mehr. Letters to Monica umfasst die Briefe, die Larkin Monica von 1950 bis zu seinem Tod 1985 schrieb.


    Meine Meinung

    Ich finde einseitige Briefwechsel immer schwierig, weil der Schreiber quasi in den leeren Raum schreibt und ich nur seine Seite der Dinge kennen lerne. Auch hier kam es mir Anfangs so vor. Philip Larkin schrieb fast nur über alltägliche Dinge und sein Ton gegenüber Monica war eher freundschaftlich und auch ein wenig von oben herab.


    Im Verlauf der Korrespondenz änderte sich das. Der Ton gegenüber Monica wurde liebevoller, Larkin bezog sich immer öfter auch auf Dinge, die die gesagt oder erlebt hatte (was man aus den Fußnoten erfahren konnte). Er schrieb immer öfter über die Bücher, die er gerade las und die Menschen, die er traf. Darunter war auch einiges, was ich schon gelesen habe und auch mir bekannte Namen. Interessanterweise hat er meistens eine ganz andere Meinung zu den Büchern als ich ;-)


    Gerade, was das Verhältnis zwischen Larkin und Monica betrifft, hätte ich gerne mehr erfahren, dazu hätte ich wahrscheinlich ihre Antworten lesen müssen. Aber auch so waren die Briefe interessant, zwischendurch auch ein wenig langatmig, was sicherlich dem oben erwähnten leeren Raum geschuldet war.

    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    Liebe Grüße

    Kirsten

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.