Schon immer gelesen? - Lesesozialisation

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Es gibt 123 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kratzbürste.

  • Alles begann damit, dass ich in der ersten Grundschulklasse seitens einer Lehrerin genarrt wurde, weil ich das Wort “Container“ nicht buchstabieren konnte und sie mir unterstellte, dies würde aus fehlender Belesenheit resultieren. Von diesem Zeitpunkt an habe ich sämtliche Bücher verschlungen, die mir in die Hände gerieten und führe diesenbis heute noch fort.

    [CENTER]In the wormless sand shall he <br />feast for no foul glutton be[/CENTER]

  • Ich habe schon immer gelesen und auch geschrieben. Auch schon bevor ich es wirklich konnte... :zwinker:
    So richtig mit der Sucht angefangen hat es aber erst mit "Die Rache der Gartenzwerge" von R.L. Stine (falls den jemand kennt) aus der Serie "Gänsehaut". Von diesem zeitpunkt an (ich glaube ich war acht oder so) habe ich nur noch gelesen. Ständig! :rollen:

    :kaffee:

    Kai Meyer - Die Spur der Bücher

    Andy Weir - Der Astronaut

  • Ich gehöre auch zu der Fraktion "schon immer gelesen". Ich konnte vor der Schule schon lesen und meine Mutter erzählte, sie wäre hin und wieder genervt gewesen, weil ich ihr beim Vorlesen über die Schulter schaute und sie auch korrigierte, wenn sie nicht wortwörtlich gelesen habe.


    Die Bücher aber kamen fast nie von daheim, sondern aus der Kinderbibliothek (Karlsruhe hat eine gute und hat sie hoffentlich noch) und später von einer Tante, die ein für mich beeindruckendes Bücherregal hatte. Wenn mich auch vieles nicht so interessiert hat. In den mittleren Zwanzigern stellte ich überrascht fest, dass zuhause neben all dem, was mich nicht so interessierte, auch Jim Knopf stand. Da hatten die Eltern ein Kinderbuch und keine Ahnung davon. Man merkt schon, Mutter und Vater haben's mit Büchern nicht so :breitgrins:


    Die Leselust führte dazu, dass ich als Jugendliche dann einfach um des Lesens Willen im Urlaub ein Buch über die Besteigung des K2 gelesen habe (stand in der Pension eben im Regal) und auch mal eines über den Untergang der Bismarck.

    ☞Schreibtisch-Aufräumerin ☞Chief Blog Officer bei Bleisatz ☞Regenbogen-Finderin ☞immer auf dem #Lesesofa

  • Ich habe auch schon immer gelesen. Zwar je nach Altersphase mal mehr, mal weniger, aber die 'Leseratte der Familie' war ich schon immer.
    Ich glaube, ich hatte auch schon bei meiner Vorstellung hier erzählt, dass damals alles mit diesen netten kleinen Pixie-Büchern anfing. Meine Mutter hat mir u.a. beim Essen immer etwas vorgelesen, weil ich sonst nichts futtern wollte. Das ging wirklich soweit, dass ich die Nahrungsaufnahme vollständig verweigert habe, wenn mir nicht meine auserwählten Pixies vorgelesen wurden - die ich dann natürlich irgendwann auswendig konnte und Verwandten und Bekannten (die Zeilen mit dem Finger nachgehend) vorgetragen habe, die dachten, ich könne schon lesen. :rollen:
    Ich glaube, meine Mutter hätte mir die Bücher trotzdem manches Mal gerne um die Ohren gehauen. :breitgrins:


    Kaum hatte ich lesen gelernt, wurde alles verschlungen, was mir in die Finger kam. Auf der weiterführenden Schule war ich wahrscheinlich das bekannteste Kind in der Bücherei. Später hat sich das dann ein wenig gelegt. Ich habe zwar immer noch gerne gelesen, aber nicht mehr so viel. Das war eine Zeit, in der ich einfach auch andere, sehr zeitaufwendige Interessen hatte.
    Mittlerweile bin ich wohl auf dem momentanen Gipfel der Leseleidenschaft angelangt, denn seit ich hier bei LS bin, entdecke ich ständig neue Bücher, die ich unbedingt lesen muss. An Aufhören ist da gar nicht zu denken. :)

  • Ich lese ebenfalls schon so lange ich denken kann. Ich bin meiner Mutter heute noch dankbar, dass sie mir und meinen Brüdern schon im Kleinkindstalter vorgelesen hat, das hat nämlich dazu geführt, dass wir alle schon mit vier Jahren frei selbst lesen konnten. Auch meine Eltern lesen sehr viel, und so waren gemeinsame Lesenachmittage am Wochenende etwas völlig selbstverständliches. Seitdem bin ich auch das, was man eine "Leseratte" nennt, das gehört seit jeher zu meinen liebsten Hobbies. Ich war natürlich Stammkunde in unserer kleinen Stadtbücherei und hab auch freiwillig in der Schulbibliothek gearbeitet, und es gibt massenhaft Urlaubsfotos, wo ich vor irgendeiner exotischen Kulisse völlig in mein Buch versunken bin :breitgrins: . Als Teenager und zu Beginn des Studiums gab's dann mal ein paar Jahre in denen ich wenig bis gar nicht gelesen habe, das hat sich dann aber sehr bald wieder gegeben.

    Viele Grüße aus dem Zwielicht<br />[size=9px]Rihla.info | blooks - Rezensionen und mehr<br />[b][url=http://www.librarythi


  • So richtig mit der Sucht angefangen hat es aber erst mit "Die Rache der Gartenzwerge" von R.L. Stine (falls den jemand kennt) aus der Serie "Gänsehaut".


    Natürlich kenne ich R.L. Stine! Unsere Bibliothek hatte so ziemlich alle Bände und ich habe sie geliebt! Am gruseligsten fand ich eindeutig die Bände, in denen es um die unheimliche Puppe ging. :entsetzt:

    [size=9px]&quot;I can believe anything, provided that it is quite incredible.&quot;<br />~&quot;The picture of Dorian Gray&quot;by Oscar Wilde~<br /><br />:leser: <br />Henry Fielding - Tom Jones<br /><br />Tad Williams - The Dragonbone Chair<br /><br />Mark Twai

  • Schon immer gelesen?


    ....nein, leider nicht.
    Als Kind hatte ich eine große Leseschwäche. Ich bekam in der Schule stets Schweißausbrüche
    und fing an zu "haspeln" wenn ich zum Lesen aufgerufen wurde, da ich eh wußte das ich im Text kaum
    vorwärts kommen würde..... :redface:


    Später hab ich dann Comics mehr gesammelt als gelesen...... :rollen:
    Hauptsächlich waren es sowieso nur Mädchen-Pferde-Hefte.


    Glaube zum erstenmal richtig in ein Buch geguckt hab ich mit ca. 17 Jahren :entsetzt:
    Schullektüre (HORROR) ausgenommen.
    Und als ich dann zwei Jahre darauf zum ersten Mal von einer guten Freundin ein Taschenbuch geschenkt bekam,
    weil ich im Liegegips zuhause langweilte.......war es um mich geschehen....... :breitgrins:
    "Dieser Hunger nach Leben" hieß es.


    Seither steigerte es sich mit meiner Lesebegeisterung nur langsam..... aber immerhin.


    Heute schleppe ich zu jeder Tag und Nachtzeit Bücher mit mir rum.
    Zu den sogenannten Schnelllesern gehöre ich zwar immer noch nicht, doch ist Lesen bei mir
    mittlerweile zur PASSION geworden. :zwinker:


    Grüssle
    Marion :winken:

    &quot;Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.&quot; Mahatma Gandhi

  • Ui...redet ihr über die Serie "Gänsehaut" ? Die kenne ich auch...fand ich total toll :breitgrins:



    Es gab/gibt eine Msytery-Serie vom Ravensbruger Verlag.Mit 9 Jahren fand ich das tooootal gruselig :Kreuz:
    Meine Lieblingsgeschichte war Zeit des Unheils von Paul Stewart.... :popcorn:


    :elch:

  • ....jetzt bin ich aber neugierig.


    Meint ihr die hier ?

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    hört sich gut an..... :zwinker:


    :winken:

    &quot;Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.&quot; Mahatma Gandhi

  • meine lieblingsbände waren die beiden mit der Mumie! :klatschen:
    Die mit der Puppe hab ich gar nicht gelesen... :redface:
    Wart ihr mal auf der Seite vom Autor? Die hab ich letztens erst entdeckt und war total begeistert! ich glaub, das ist fast ein grund mir mal wieder ein paar Bücher von dem zu kaufen... :breitgrins: Die hat man ja auch in ein zwei Stunden durch... (Früher war ich noch total stolz auf mich, wenn ich dazu nur einen ganzen tag gebraucht hab... heute lese ich gottseidank schneller!)

    :kaffee:

    Kai Meyer - Die Spur der Bücher

    Andy Weir - Der Astronaut

  • Hallo zusammen!


    heute lese ich gottseidank schneller!


    Ich werde mit zunehmendem Alter wieder langsamer - Gott sei Dank ...


    Grüsse


    Sandhofer

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Also ICH finde es ja sehr nützlich, so schnell zu lesen, sonst hätte ich mittlerweile einen SUB, der sich bis ins unendliche steigert... :rollen:

    :kaffee:

    Kai Meyer - Die Spur der Bücher

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  • ich bin ein sehr schreckhaftes kleines Mädchen, mit acht Jahren hat mir der Grusel gereicht... :zwinker:

    :kaffee:

    Kai Meyer - Die Spur der Bücher

    Andy Weir - Der Astronaut

  • Ooooh, die Gänsehautbücher. Ja, die fand ich auch toll. Allerdings haben mich mit der Zeit die teilweise offenen Enden gestört, dann hab ich aufgehört sie zu lesen. Aber mein Bruder (12) hat sie vor ein paar Jahren für sich entdeckt und mir mit leuchtenden Augen von Kettensägenmördern und Fleischfetzen, die durch die Gegend fliegen, erzählt. :breitgrins:


    Bei uns war aber zum Beispiel die Knickerbockerbande immer viel kultiger als Gänsehaut oder Fear Street. :zwinker:


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  • Soweit ich mich zurück erinnern kann, habe ich auch schon immer gelesen.
    Wann das angefangen hat, weiss ich nicht mehr. Muss ich wohl mal meine Mutter fragen. :redface:


    Eine Phase, in der ich gar nicht gelesen hätte habe ich bis jetzt zum Glück nicht gehabt.
    Es gab zwar hin und wieder mal Zeiträume, in denen weniger gelesen wurde, aber die waren meist schnell vorüber.


    Auch in der Stadtbücherei war ich früher recht häufig.
    Aber seitdem ich meine Schätze zu Hause horten kann, gehe ich da nicht mehr hin.
    Wenn ich daran denke, ein richtig gutes Buch wieder abzugeben ...... :heul:

  • Ich habe auch schon immer gelesen. Meine Mutter sagte ich wäre eine richtig wilde gewesen bis ich gelernt habe zu lesen. Dannach hätte man mich suchen müßen weil ich mich in den unmöglichsten Ecken verkrochen habe um ungestört lesen zu können. Angefangen habe ich mit Mickey Maus Hefte, später mit Enid Blyton Bücher und Bücher die über Pferde handelten. Dann fing die Schullektüre an die ich aber nie so prickelnt fand.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Womit hat bei euch alles angefangen? Wie würdet ihr euren Werdegang als Leser beschreiben? Welche Bücher haben euch geprägt, was hat euch enttäuscht etc.?


    Mich würde das brennend interessieren, bevor ich meinen "Roman" hier reinsetze.

  • Oh, das Thema ist wirklich interessant. Ich studiere u.a. Deutsch auf Lehramt und im ersten Semester hatten wir in einer Hausarbeit die Aufgabe, eine Lektüreautobiographie zu schreiben, Grundlage waren hier vor allem Texte von Bettina Hurrelmann zur Lesesozialisationsforschung. Man gewinnt doch einige Erkenntnisse über das eigene Leseverhalten, so würde ich von mir sagen, dass meine "Lese-Leidenschaft" vor allem durch meine Eltern geprägt wurde, da beide, insbesondere meine Mutter, selbst Viel-Leser sind und es immer auch dementsprechend viele Bücher aller Genres im Haus gab..genügend Auswahl also :breitgrins:


    Gruß, Kathrin

  • In der Tat eine interessante Frage.
    Meine Eltern haben mir nicht selbst als Vorbild gedient, denn mein Vater hat noch nie ein Buch in die Hand genommen und meine Mutter hat erst vor kurzem ihre Leseleidenschaft entdeckt.
    Allerdings hat mein Vater einmal, als ich noch ein Kind war, begonnen, mir stapelweise altersgerechte Bücher aus der Bibliothek mitzubringen - und ich habe sie verschlungen und die Leihfrist konnte fast immer eingehalten werden, so schnell war ich mit den Büchern fertig.
    Auf diese Weise entstand dann meine enorme Vorliebe für Bücher, die ja bekanntlich bis heute anhält (und nun erst wieder so richtig erwacht ist).
    Der Nachteil an der Bibliothek ist, dass ich mich heute natürlich nicht mehr erinnern kann, wie die Bücher, die ich damals gelesen habe, alle hießen. Ich habe zwar noch so manches Bild im Kopf, das mich damals fasziniert hat, so mancher Satz ist mir noch in Erinnerung geblieben, aber den Titel der Bücher kann ich nun nicht mehr sagen.

    :lesen: Joe Navarro - Menschen lesen

    Einmal editiert, zuletzt von Erendis ()