Karen M. McManus - The Cousins

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Titel: The Cousins

    Autorin: Karen M. McManus


    Allgemein:

    325 S.; Delacorte Press, 2020


    Ich hab das Buch auf englisch gelesen


    Inhalt:

    Milly, Aubdrey und Jonah Story sind Cousin und Cousinen, haben sich aber noch nie persönlich getroffen. Ihre Großmutter Mildred hat die Familie zerrschlagen. Vor über 20 Jahren hat sie nicht nur ihre eigenen Kinder enterbt, sondern sich auch komplett von ihnen zurückgezogen. Doch nun bekommen ihre Enkel eine Einladung über den Sommer auf ihrem Inselresort zu arbeiten. Völlig perplex lassen sich alle drei von ihren Eltern dazu überreden, sie anzunehmen. Doch schnell stellt sich eine neue Verwunderung ein. Denn die Großmutter scheint auch an ihren Enkeln kein Interesse zu haben...


    Meine Meinung:

    Ich hatte ehrlich gesagt schon hohe Erwartungen an das Buch, weil ich fand das der Inhalt echt richtig gut klang. Ich mag Familiengeheimnisse sowieso und hier sah es so aus, das einige schön düstere auf mich warten würden. Das war auch der Fall, leider hat die Autorin aber meiner Meinung nach ein paar Wendungen eingebaut, die ich persönlich zu übertrieben fand. Zudem auch Dinge, die einfach eher überflüssig waren. (Dazu kann ich ohne zu spoilern aber nichts genaueres sagen)

    Trotzdem hat mich "The Cousins" richtig gut unterhalten. McManus kann einfach richtig gut schreiben.


    Zugebenermaßen wurde ich eigentlich mit keinem der Teenager richtig warm. Vielleicht hat mich auch etwas genervt, das Millie so superschön ist, Jonah doppelt gut aussehend und Aubrey ein verhuschtes Mäusschen. Diese Klischees nerven mich immer irgendwie.

    Wie das bei Karen M.MacManus so üblich ist, haben wir auch hier mehr als eine Perspektive. Das ist zwar einerseits schön, weil man dadurch auch alle drei der Figuren kennenlernt, ich gebe aber auch zu, das ich fand, das es hier nicht richtig ausgenutzt wurde. Statt auch mal verschiedene Blickwinkel auf eine Situation zu haben, wechselt meist auch gleich der gesamte Schauplatz und/oder die Zeit, wenn ein neues Kapitel beginnt. Ich finde hier hat die Autorin das Potential ihrer Geschichte nicht ganz ausgeschöpft. Das betrifft auch den Teil, der in der Vergangenheit spielt, ich finde hier hätte man noch tiefer einsteigen können. Vieles bleibt doch etwas oberflächlich. Gut, bei grade mal etwas mehr als 300 Seiten nicht weiter verwunderlich. Meiner Meinung nach hätte das den Roman aber trotzdem noch etwas runder gemacht.


    Ich habe ja aber gleich oben auch gesagt, das ich das Buch trotzdem richtig gut fand. Und das ist auch so. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte auch wissen, was hinter dem ganzen seltsamen Verhalten steckt, das einige Erwachsene an den Tag legen. Trotzdem hatte ich die Lösung dann schneller als die Figuren. Das ist aber denke ich mal eher meiner Leseerfahrung geschuldet.

    Mir gefiel die Idee dahinter aber sehr gut und ich fand das war auch einigermaßen schlüssig, zu Mal hier auch viele Emotionen im Spiel waren. Dadurch bleibt dann auch logisch, wie es genau dazu kommen konnte.

    Ein fünf Sterne Buch kann es aufgrund meiner Kritikpunkte aber eben nicht werden. Für mich ist Karen McMahon aber eine tolle Autorin und ich werde auch weiterhin mehr von ihr lesen^^


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus: