Beth O'Leary - Time to Love. Tausche altes Leben gegen neue Liebe

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    Titel: Time to Love

    Autorin: Beth O'Leary


    Allgemein:

    448 S.; Diana Verlag, 2020


    Inhalt:

    Nachdem Leena eine Präsentation total in den Sand gesetzt hat, wir ihr ein Zwangsurlaub verordnet. Schnell merkt sie, das sie diese Auszeit wirklich braucht. Der Tod ihrer Schwester Carla macht ihr nach wie vor sehr zu schaffen. Als sie ihrer Großmutter Eileen in Yorkshire ihr Herz ausschüttet, hat diese eine verrückte Idee: Warum tauschen sie nicht einfach für ein kleines Weilchen ihre Leben? Eileen braucht nach der Trennung von ihrem Mann unbedingt eine Luftveränderung und mit grade Ende 70 fühlt sie sich bereit, sich noch einmal ins Datingleben zu stürzen. Und auf einmal findet sich Leena in der Teerunde des Nachbarschaftsvereins wieder und organisiert das Maifest, führt den Hund eines Nachbarn spazieren während ihre Großmutter sich in London einen Liebhaber zulegt...


    Meine Meinung:

    Gleich Vorweg, der gesamte deutsche Titel ist meiner Mienung nach irreführend, weil es so wirkt, als sei der Roman ein Liebesroman. Das ist er aber nicht. Es geht einfach um zwei unterschiedlich alte Frauen, die eine neue Perspektive einnehmen. Und das hilft ihnen dann, auch ihr restliches Leben neu zu gestalten.

    Ich muss sagen, das ich nach "Love to share" ziemlich hohe Erwartungen hatte, gebe aber auch freimütig zu, das mich das Buch nicht unbedingt interessiert hätte, wenn es nicht von Beth O'Leary geschrieben worden wäre.

    Es hat mich dann zwar gut unterhalten, aber ein Highlight ist es nicht geworden. Das liegt hier aber ganz und gar bei meinem Lesegeschmack. Ich konnte einfach mit der Geschichte nicht so viel anfangen. Außerdem fand ich, das die Autorin an manchen Stellen etwas arg dick aufgetragen hat. Die Botschaft des Romans hat mich manchmal einfach etwas genervt, um ehrlich zu sein.

    Die beiden Eleens waren mir trotzdem sympathisch auch wenn ich fand, das manches etwas gewollt spritzig wirkte. Vor allem wenn es um Eileen in London ging, war Manches extrem übertrieben. Zu Mal es ehrlich gesagt auch vollkommen egal war, das es London war. Es hätte in jeder beliebigen Großstadt sein können.

    Und auch das Landleben... Da war einfach irgendwie für mich überall ein bisschen der Wurm drin. Es war alles solide und unterhaltsam, aber eben mehr auch nicht. Und auch vorhersehbar. Ich glaube das war mein eigentliches Problem. Die Autorin hat mich nicht überraschen können. Es gab einfach nicht diesen Moment den ich nicht erwartet hätte.

    Trotzdem mochte ich die Figuren, vor allem Leenas Freunde sind toll. Die Leutchen auf dem Land dagegen... waren insgesamt eher nervig.

    Im Ganzen betrachtet fehlte mir tatsächlich auch ein bisschen der Konflikt. Es plätscherte halt so vor sich hin, ohne wirklichen Spannungsbogen.


    Es klingt jetzt alles doch negativer als ich das Buch beim Lesen empfunden habe. Tatsächlich hab ich ja trotz allem gerne weiter gelesen. Es war eben nur nicht ganz mein Fall, manche Themen interessieren einen halt in Buchform weniger als andere.

    Ich weiß das andere das Buch bereits total großartig fanden, ich war in diesem Fall tatsächlich einfach nicht die richtige Leserin dafür^^

    Das nächste Buch der Autorin ist auf englisch schon angekündigt und schon die Inhaltsangabe sagt mir, das dieser dritte Roman dann viel besser zu mir und meinem Geschmack passen wird.


    Von mir gibt es dieses Mal:

    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

  • Gleich Vorweg, der gesamte deutsche Titel ist meiner Mienung nach irreführend, weil es so wirkt, als sei der Roman ein Liebesroman.

    Diese Untertitelmanie zu englischem Buchtitel nervt eh, entweder sind die Untertitel reißerisch oder irreführend oder beides :rollen:

    The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.

    E. L. Doctorow