John Marrs - Wenn Schweigen tötet

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Titel: Wenn Schweigen tötet

    Autor: John Marrs


    Allgemein:

    428 S., Edition M, 2021


    Zitat von Amazon

    Inhalt:

    Nina kann Maggie niemals verzeihen, was sie getan hat. Und sie kann sie niemals gehen lassen.

    Jeden zweiten Abend essen Maggie und Nina zusammen. Wenn sie fertig sind, bringt Nina Maggie zurück in ihr Zimmer im Dachgeschoss und legt sie in Ketten. Denn Maggie hat Dinge getan, die unverzeihlich sind, und jetzt bezahlt sie den Preis dafür.

    Aber in der Vergangenheit gibt es vieles, was Nina nicht weiß, und Maggie wird dafür sorgen, dass es so bleibt – auch wenn es sie tötet. Denn in diesem Haus ist die Wahrheit gefährlicher als jede Lüge.




    Meine Meinung:

    John Marrs Romane "The One" und "The Passengers" waren große Highlights 2020 für mich. Daher wollte ich natürlich auch weitere Bücher des Autors lesen. Hier hat sich aber nun gezeigt, das er mich mit Wenn Schweigen tötet nicht überzeugen konnte. Die Handlung war für meinen Geschmack einfach zu vorhersehbar gestrickt. Nicht nur was die Dynamik zwischen den beiden Frauen angeht, sondern auch generell was die gesamte Handlung betrifft. Gerade überraschende Wendungen sind für mich im Thrillerbereiche aber das Salz in der Suppe.

    Die Ausgangsituation fand ich an sich sehr interessant, vor allem den Aspekt, das sich beide Frauen offensichtlich fast schon hassen. Aber auch das beide Figuren definitiv auch psychisch nicht normal wirken.

    Über verschiedene Rückblicke beider Frauen erfährt man dann nach und nach einiges über die Vergangenheit. Und hier hat sich John Marrs meiner Meinung nach in seine Ideen verrannt.. Das wirkte überladen und auch irgendwie so, das er unbedingt noch einen weiteren Schockeffekt einbinden wollte. Das fand ich nervig und viel zu übertrieben. Die Lage spitzt sich zu, das schon. Aber der große Knaller blieb dadurch auf, weil ein geübter Thrillerleser*in einfach schnell durchschauen kann, welches Ende die Geschichte nehmen wird.

    Für mich echt schade, aber leider leider nicht das erwartete Highlight.


    2ratten :marypipeshalbeprivatmaus: