Adrian McKinty - Alter Hund, neue Tricks (Sean Duffy 8)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 1 Antwort in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von illy.

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    Inhalt

    Sean Duffys Leben hat sich grundlegend geändert. Er ist mit seiner Frau und Tochter nach Schottland gezogen. Er arbeitet zwar immer noch in Belfast, aber in Altersteilzeit mit nur wenigen Tagen vor Ort. Das bedeutet, dass Sean hauptsächlich am Schreibtisch arbeitet und nicht mehr in aktiven Dienst ist. Das ändert sich, als Sean an einem Abend kurz vor Dienstschluss zu einem Tatort gerufen wird. Auf den ersten Blick sieht der Tatort einfach aus. Aber Sean lässt sich nicht täuschen und auch wenn seine Vorgesetzten den Fall am liebsten abschließen würden, verbeißt er sich immer weiter in den Fall.


    Meine Meinung

    Die Zeiten haben sich geändert. Nicht nur, dass Sean in Schottland wohnt und sein altes Haus nur noch als Zweitwohnung nutzt. Plötzlich gibt es CDs, auf denen die Musik irgendwie künstlich klingt und die Milch wird nicht mehr vom Milchmann gebracht, sondern er muss sie im Supermarkt kaufen. Dafür zieht eine attraktive junge Frau ins Haus neben ihn ein.


    Was sich nicht geändert hat, ist Seans Ermittlungsstil. Er mischt sich ein und das auch da, wo er sich besser nicht einmischen sollte. Immer noch hat er eine große Klappe und bringt seine Gegner schon mal mit einem Gedicht von Lord Byron zum Schweigen. Und auch wenn er eindringlich gewarnt wird, lässt er sich nicht von seiner Spur abbringen.


    Mir gefällt an der Reihe, dass sie dynamisch ist. Sie spielt in einer für Irland spannenden Zeit, in der sich auch in der Welt vieles verändert. Wie Sean mit diesen Veränderungen umgeht (oder auch nicht), mag ich sehr.

    4ratten


    Liebe Grüße

    Kirsten

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Duffy arbeitet nur rein paar Tage im Monat, hauptsächlich Verwaltungskram, noch zwei Jahre muss er das machen, dann ist sein Pensionierung durch. Doch diesmal wird er, kurz bevor er wieder mit der Fähre nach Schottland verschwindet, zu einer Leiche gerufen und der eigentlich zuständige Kollege ist im Urlaub. Auf den ersten Blick sieht es wie ein Autodiebstahl aus, bei dem der Wagenbesitzer Pech hatte, doch Duffy kommt einiges komisch vor und so steckt er schnell wieder in Ermittlungen, die sich mit der IRA befassen und eigentlich von anderen Behörden geführt werden.


    Ich mag die Reihe, sie vermittelt ein für mich realistisch wirkendes Bild von einem (Nord-)Irland im Umbruch und so bin ich froh, dass Duffy noch nicht vollständig im Ruhestand ist und ich das noch eine Zeitlang verfolgen kann.


    4ratten