03 - Seite 184 bis Seite 273 (Kapitel 26 bis einschl. Kapitel 37)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 27 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von odenwaldcollies.

  • "Eingefädelt" war vielleicht nicht die geeignetste Wortwahl an der Stelle ;)

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ich denke auch, er hat spontan so gehandelt, aber auch aus dem tiefsitzenden Wunsch heraus, ein Kind zu haben. Nicht geplant, aber die Gelegenheit genutzt sozusagen. ;)

  • Genau so - und dabei kommt ja oft gerade so was heraus wie hier, jemand anders fühlt sich von der spontanen Idee komplett überrumpelt.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ich habe so das Gefühl, als wenn ihr Interesse an den Ashdowns über normale nachbarschaftliche Neugier hinausgeht. Bin gespannt, ob da noch was kommt.

    Okay, ich hatte es eher als Langeweile abgetan. Dann lassen wir uns mal überraschen.

    Der Obelisk mit den Sphinxen als Schauplatz hat mir gefallen, daran erinnere ich mich noch gut von meinem allerersten London-Besuch. Auch an diesem ägyptisch angehauchten Ort findet Charlotte wieder rätselhafte Symbole, und auch dort wurde ein Ritual mit fünf Kerzen durchgeführt. Das klingt doch sehr nach den Töchtern der Isis.

    Ja das klingt nach einem wirklich spannenden Ort. Ich musste neulich schmunzeln, den als ich bei uns durch den Stadtpark gegangen bin, lagen in einer Ecke auch abgebrannte Teelichter und da musste ich sofort an unsere Runde und das Buch hier denken. Ob bei mir im Wohnort etwas auch Mysteriöses passiert? 8o


    Und ja ich denke auch, dass jeder Ort seine spannenden Ecken hat, die man vielleicht gar nicht alle kennt.

    Und ehrlicherweise wäre mir das auch ein bisschen zu viel Happy End :redface: Mir gefiel es deshalb ganz gut, dass Alfie ihnen die Entscheidung abgenommen hat und einfach abgehauen ist. Aber ob er es wirklich schafft, zur See zu fahren? Oder sehen wir ihn doch noch mal wieder?

    Ich glaube der Unterschied war auch einfach, dass Tom Alfie ja bereits kennt und für Charlotte war es ja so, dass ihr Mann mal eben ein fremdes Kind anschleppt ohne dass das vorher abgesprochen war. Für Alfie natürlich gut, denn ohne Hilfe hätte er das vielleicht nicht überlebt. Ich glaube dass trotz Alfies Weggang noch nicht alle Messen zu dieser Thematik gesungen sind...

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Die gemeinsame Spurensuche mit Tom und Charlotte durch das mystische London macht weiterhin sehr viel Spaß. Das ist ja wirklich auffällig, dass die vergangenen Magier, Astrologen usw. alle in der Nähe der Themse wohnten.


    Dass Julia den Lesezirkel als Vorwand gegenüber ihren Eltern benutzt hat, war nicht allzu verwunderlich, nachdem Marguerite sich darüber gewundert hat, dass ihre Tochter in dem im Lesezirkel zu besprechende Buch noch nicht wirklich vorangekommen ist. Aber diese Anna Hartley-James, die sowohl im Lesezirkel als auch zu Iris' Freundinnen zählt, könnte sehr gut die Anna sein, die immer wieder in den Szenen mit der Hohepriesterin auftaucht. O.k., Anna ist jetzt kein so seltener Name, aber Iris benimmt sich bei dem gemeinsamen Treffen mehr als seltsam, als Charlotte ihre Münze zeigt. Ich hoffe, dass Charlotte Toms Rat beherzigt und Iris nicht weiter von Julia erzählt.


    Dass sich die Hohepriesterin (Iris ist eine ganz heiße Kandidatin für diesen Posten) nun um Anna kümmern will, lässt Böses erahnen: womöglich will sie sich um sie genauso wie um Julia kümmern. Der Zeuge will ja auch 2 Frauen damals am Fundort von Julias Leiche gesehen haben.

    Dass die anderen Frauen der "Töchter der Isis" noch gar nicht wissen, dass Julia tot ist, hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.


    Die Töchter der Isis scheinen in jedem Fall geheimer zu sein als Golden Dawn, man kennt höchstens den Namen, aber weder mögliche Mitglieder noch ihre Intention.


    Was für ein Zufall, dass Charlotte im Britischen Museum nicht nur Oscar Wilde, sondern auch Marguerite begegnet. Ich denke, es war in jedem Fall der richtige Schritt, dass Charlotte Kontakt zu Julias Mutter aufgenommen und ihr auch direkt die Wahrheit gesagt hat, dass sie und Tom die Umstände von Julias Tod untersuche wollen. Glücklicherweise reagiert Marguerite regelrecht erleichtert, dass sie nun Verbündete bei der Suche nach der Wahrheit hat.


    So, nun ist Alfie schon mal im Haus bei den Ashdowns und Tom würden ihn auch direkt bei sich behalten wollen, aber Charlotte ist mehr als skeptisch. Das fand ich einerseits zwar schade, aber andererseits war es von Tom auch kein feiner Zug, dass er das einfach bestimmt hat, ohne sich vorher mit Charlotte abzustimmen, das ist ja eigentlich so gar nicht seine Art. Aber nach Alfies Abschiedsbrief am Ende dieses Abschnitts hat sich das Thema evtl. von alleine erledigt.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Mrs. Clovis ist wirklich eine penetrante Person, der nichts entgeht. Mir hat gefallen, wie Tom ihr ein Ohr abgeredet hat.

    Ja, das war klasse, wie Tom sie mit seinem Gerede "plattmacht" ^^


    Aber plötzlich "Mutter" eines Teenagers sein, der noch dazu gewohnt ist, selbst über sich zu bestimmen, das ist echt schwer. Da ist Tom etwas blauäugig.

    Das sehe ich genauso, er wünscht sich scheinbar so sehr ein Kind, dass er einfach gehofft hat, Charlotte würde seinem Plan direkt zustimmen.


    Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass Charlotte klar wird, wie sich ihr Leben ändern würde. Sie muss für sich klären, was sie will. Sie ist wohl im Moment ganz zufrieden, so wie es läuft, denn ihr gefällt das "Herumschnüffeln". Sie ist kein Mensch, der mit dem zufrieden ist, was andere als normal ansehen.

    An einer Textstelle meine ich, dass genau das gut durchgeschimmert ist.


    Stutzig wurde ich übrigens als Charlotte beim Lesezirkel einer Frau begegnet, die zuvor auch bei der Kaffeerunde bei Iris dabei war. Die hat doch bestimmt Julia nicht nur vom Lesezirkel gekannt.

    Ich habe auch überlegt, ob Julia vielleicht über Anna zu den Töchter der Isis gekommen oder andersrum.


    Ich habe so das Gefühl, als wenn ihr Interesse an den Ashdowns über normale nachbarschaftliche Neugier hinausgeht. Bin gespannt, ob da noch was kommt.

    Ich muss gestehen, an der Stelle war auch etwas misstrauisch ihr gegenüber.


    Wie Charlotte Alfie überzeugt hat, den Danbys die Kette zurückzugeben, fand ich aber klasse. Sie hat ihn behandelt wie einen verständigen Menschen, nicht wie ein dummes Kind. Und die Kette liefert natürlich auch einen prima Vorwand, Mrs. Danby aufzusuchen.

    Ja, das war clever gemacht.


    Später hab ich ziemlich gegrinst, als Tom und Charlotte sich vorgestellt haben, hüllenlos in den Garten zu gehen wie das Ehepaar Blake :lachen: Da wären Miss Clovis bestimmt die Augen rausgefallen!

    Bei der Vorstellung musste ich auch lachen :D


    Ob bei mir im Wohnort etwas auch Mysteriöses passiert? 8o

    Ohoh, wer weiß, wer weiß =O^^

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ohoh, wer weiß, wer weiß =O

    Also es gab keine weiteren mysteriösen Vorgänge in meiner Heimat. ;)


    Aufgrund des Romans ist meine Fantasie wohl etwas zu ausschweifend gewesen...

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)