Lauren Oliver - Broken Things: Alles nur (k)ein Spiel

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Titel: Broken Things - Alles nur (k)ein Spiel

    Autorin: Lauren Oliver


    Allgemein:

    400 S., dtv junior, 2021


    Zitat von Amazon

    Inhalt:

    Vor fünf Jahren, mit gerade einmal 13, ermordeten Mia und Brynn ihre beste Freundin Summer. Zumindest dachten das alle, weil die Mädchen die Tat detailliert in einer Fanfiktion zu ihrem Lieblingsbuch aufgeschrieben hatten. In Wirklichkeit war jedoch alles ganz anders: Mia und Brynn wurden fälschlicherweise verdächtigt und haben seit damals keinen Kontakt mehr. Doch jetzt zwingt ein erstaunlicher Fund sie dazu, gemeinsam der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Denn wie die Mädchen herausfinden, hatte Summer ein dunkles Geheimnis, und der wahre Täter ist weiterhin auf freiem Fuß …



    Meine Meinung:

    Die Handlung hat mich persönlich echt abgeholt. Vor allem die Idee der Autorin, eine im Roman bekannte Kindergeschichte als Ausgangssituation zu verwenden. Die fiktive Autorin Georgia Wells hat die Kinder damals stark damit beeinflusst.


    Gerade durch diesen Aspekt konnte man auch die damalige Freundschaft der drei Mädchen und vor allem auch Summer besser verstehen. Letztere lernt man ja ansonsten nur durch die Erinnerungen der anderen kennen. Besonders interessant fand ich dabei die glaubwürdige Dynamik dieser Freundschaft, mit Summer als Dreh und Angelpunkt. Mir gefiel hier auch, das Summer durchaus nicht nur sympathisch dargestellt wird. Trotzdem kann man gut nachvollziehen weshalb Mia und Brynn gerne mit ihr befreundet waren. Die Autorin zeichnet ein differenziertes Bild des toten Mädchens und gibt ihr dadurch auch insgesamt mehr Tiefe. Außerdem fand ich auch Mia und Brynn interessante Figuren, die durch die Ereignisse und den Mord an ihrer besten Freundin nach wie vor gezeichnet sind. Die Suche nach der Wahrheit ist für beide die Möglichkeit endlich wirklich mit der Vergangenheit abschließen zu können und sich von ihrer Freundin richtig zu verabschieden. Beide mussten bisher damit Leben für alle Summers Mörderinnen zu sein. Das hat auch Massive Auswirkungen auf das Verhältnis zu den Eltern und Geschwistern.


    Die Rückkehr der beiden Mädchen ist auch deshalb interessant, weil sie sich sehr lange nicht gesehen haben und sich daher eigentlich fremd geworden sind. Die Erinnerungen und die gemeinsame Vergangenheit sorgen aber dafür, das sie sich recht schnell wieder miteinander beschäftigen. Ich hätte es glaubwürdiger gefunden, wenn das etwas weniger schnell passiert wäre, aber in der Geschichte hat es trotzdem gepasst.


    Ich fand die Auflösung war passend und logisch, auch wenn ich finde, das die Person die wirklich den Mord begangen hat, etwas öfter hätte in Erscheinung treten sollen.


    Insgesamt fand ich das Buch aber echt richtig gut zu lesen und mir gefielen vor allem Brynn und Mia ziemlich gut. Und ich finde das die Autorin ihre Ideen sehr schön umgesetzt hat. Ich habe gerne weiter gelesen und wollte unbedingt wissen was dahinter steckt. Wer Bücher im Stile von Karen M. McManus mag und sucht, kann mit "Broken Things" nicht viel falsch machen.


    4ratten


    Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Lesexemplars!

  • Mich hat das Buch leider so gar nicht überzeugt. Ich war mehrfach kurz davor, abzubrechen.

    Für mich kam leider überhaupt keine Spannung auf. Die beiden Protagonistinnen waren zwar theoretisch interessant, aber keine von beiden hat in mir ansatzweise irgendwelche Emotionen geweckt. Genausowenig wie die tote Summer oder die Nebenfiguren im Jetzt. Ich musste regelmäßig zurückblättern, um anhand der jeweiligen Kapitelüberschrift noch einmal nachzulesen, wer eigentlich gerade erzählt.

    Tolle Idee, leider für mich fürchterlich öde umgesetzt.

    LG, Dani


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