Jenny Colgan - Die kleine Sommerküche am Meer

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Die kleine Sommerküche am Meer von Jenny Colgan ist der erste Band einer Reihe

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    Inhalt: Vom hektischen London zur entlegenen Insel Mure? Nur widerwillig kehrt die junge Flora in ihre schottische Heimat zurück. Weder die unberührte Landschaft noch das glitzernde Meer können sie aufmuntern, während sie ihren geschwächten Vater und ihre Brüder versorgt. Zurück gekehrt ist die junge Anwaltsgehilfin wegen eines Jobs. Der steinreiche Roger Colton will auf der kleinen Insel ein Hotel eröffnen und Flora soll die Inselbewohner für das Projekt begeistern. Während sie auf Mure auf weitere Anweisungen wartet, entdeckt sie das alte Kochbuch ihrer verstorbenen Mutter und erinnert sich welche Freude diese beim Kochen hatte.


    Meine Meinung: Wieder einmal ein richtiges Wohlfühlbuch in dieser alles anderen als netten Zeit. Flora wird auf Mure nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Die Bewohner nehmen es ihr übel, dass sie nach dem Tod ihrer Mutter die Insel komplett verlassen und ihre Familie im Stich gelassen hat. Daher ist sie auch alles andere als begeistert, als sie hört, dass sie dem Milliardär Colton dabei helfen soll die Bewohner auf dessen Seite zu ziehen. Und außerdem wäre sie lieber in London geblieben. Dort könnte sie weiter für ihren Chef Joel schwärmen, der die unscheinbare Flora noch nicht einmal wahrgenommen hat.


    Aber nun sitzt sie auf Mure und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Und dazu gehört es auch ihre Familie mit gescheitem Essen zu versorgen. Als sie das Rezeptbuch ihrer Mutter findet beginnt sie wieder zu kochen und erobert so nicht nur das Herz ihrer Familie zurück.


    Die kleine Sommerküche selbst kommt übrigens erst ab der Mitte des Buches vor. Was der Handlung aber überhaupt nicht schadet. So ist genug Zeit die Figuren alle einzuführen, die Insel kennen zu lernen und sich so richtig in die kleine schottische Insel zu verlieben. Manchmal ist es echt einfach nur zum Träumen.


    Alles in allem ein Buch zum wohlfühlen und den Alltag vergessen. Das Buch ist übrigens der Auftakt zu einer Reihe.


    Hin und wieder hab ich über Flora und ihre Geschichte aber nur den Kopf schütteln können, daher gibt es nicht die volle Rattenzahl.


    4ratten