Christopher Brookmyre - The cut

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Inhalt

    Millie Spark war zu ihrer Zeit die Beste Make Up Artistin. Sie konnte jedes Gesicht verändern. Ihre Spezialität war die Arbeit für Horrorfilme, bis sie eines Tages in ihrem eigenen Horrorfilm aufwachte. Sie wurde wegen des Mordes an ihrem Freund verurteilt. Die Beweise waren erdrückend, auch wenn sie sich an nichts erinnern konnte. Nach vielen Jahren wird sie in eine ihr unbekannte Welt entlassen. Aber ihre Vergangenheit holt sie mit einem Foto an der Wand eines Hotels wieder ein.


    Meine Meinung

    Eigentlich will Millie nur noch einen letzten schönen Abend mit ihren beiden einzigen Freundinnen und dem jungen Untermieter Jerry verbringen. Aber dann sieht sie ein Bild von dem Mann, den sie getötet haben soll. Das Bild wurde aufgenommen, nachdem er schon tot gewesen ist. Sie beginnt, Fragen zu stellen und erkennt, dass nicht nur sie getäuscht worden ist.


    Bei unserer ersten Begegnung wirkt Millie wie eine verschrobene Alte und sicherlich wirkt sie auch so auf ihre Umgebung. Viels an ihrem Verhalten lässt sich damit erklären, dass sie nach der langen Zeit im Gefängnis auf eine Welt trifft, die sie nicht wiedererkennt. Aber ihr Verstand und ihre Zunge sind immer noch so scharf und spitz wie früher.


    Jerry ist genauso ein Aussenseiter wie sie. Die beiden sind ein sehr ungleiches Paar, aber genau das macht ihren Erfolg aus. Wo einer nicht weiterkommt, kann der andere helfen. So ist The Cut eine Mischung aus klassischem und modernen Krimi mit dem Humor von Christopher Brookmyre, der mit jedem Krimi immer feiner wird. Aber manchmal klingt er auch genauso wie in deinen ersten Büchern und auch diese Mischung mag ich.


    Das Warten auf The Cut hat sich definitiv gelohnt :-)

    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    Liebe Grüße

    Kirsten

    Being alone isn't something to endure - it's something to relish.