Nico Seelinger - Polarlichter

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Adam fand seine Mutter nach einem Suizid. Seitdem hört er eine Stimme, die ihm befiehlt Leute zu töten. Mit 18 will er in seiner Schule, wo er gemobbt wird, einen Amoklauf starten. Allerdings kommt ihm die etwas jüngere Celine in die Quere, die ihm ein Abenteuer vorschlägt.

    Das Cover ist nicht nur passend zum Buch gestaltet, sondern gefällt mir auch richtig gut.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden blidlich dargestellt.

    Der Plot ist gut durchdacht. Allerdings ist es alles andere als ein Psychothriller - es ist ein Jugenddrama bzw. ein Roadtrip-Roman, aber kein Thriller.

    Dafür war es teilweise sehr emotional und bewegend. Auch die Spannung insgesamt kam definitiv nicht zu kurz. So fühlte ich mich gut und kurzweilig unterhalten.

    Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass nicht alles so schnell geht und der Autor ein paar mehr Seiten verwendet hätte (auf meinem E-Reader gerade mal 124 Seiten), so hätte auch manches noch besser erklärt werden können, was ohne Erklärung teilweise nicht ganz logisch klang.

    Insgesamt sind auch noch kleine Fehler auszumerzen, wie etwa, wenn der Autor Venen und Arterien gleichsetzt.

    Das Ende war stimmig, aber leider kein wirkliches Ende. Ich habe gerne Bücher mit einem Abschluss (außer es ist eine Fortsetzung geplant). Das ist hier nur bedingt der Fall, den sehr gerne hätte ich erfahren wie es mit Adam, Celine und Luna weitergeht.

    Fazit: Spannend-emotionaler Jugenddrama-Roadtrip mit kleinen Schwächen. 4 von 5 Sternen