02: Der geheime Pfad - Im Land der Bergleute

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von odenwaldcollies.

  • Dieses Justau ist ja noch viel schlimmer als das erste! Einfach unvorstellbar, wieviel Leid die armen Kreaturen erleiden müssen! Wenn ich dann noch daran denke, dass es früher zu Zeiten der Sklaverei bei uns genau so war, graut es mir. Wie brutal kann man doch sein, wenn es zum eigenen Vorteil ist.
    Dazu das komplette Gegenteil bei Husubata und seinen Gefährten. Wie sie sich gegenseitig helfend den Bergpass überwunden haben, fand ich ganz toll. Aus ehemaligen Feinden sind in der Not Freunde geworden. Hoffentlich bleibt das so!
    Salvatore: du hast wieder hervorragend beide Gegensätze herausgearbeitet, auf der einen Seite das Leid und die Qualen der Gefangenen, auf der anderen Seite den Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe der Flüchtlinge bei den Gefahren der Wanderung. Man kann sich sofort in jeden hineinversetzen.

  • Nein, das haben sie wirklich nicht, einmal der Weg selber und dann noch die Verfolger.

  • Auch wieder ein ganz toller Abschnitt. Ich fand die Hilfsbereitschaft und Freundschaft, die sich in der großen Gruppe der Geflohenen ausbreitet, einfach toll. Super, dass sie gemeinsam ihren Weg finden - auch es wenn es für manche leider kein glückliches Ende nimmt. Die Landschaftsbeschreibungen sind auch wie üblich einfach großartig. Ich kann mir das Gebirge mit dem Sternenhimmel, die Tiere, Gräser und Geröllfelder super gut vorstellen. Ich bin immer wieder begeistert.

    Auf der anderen Seite haben wir leider nun auch das andere Justau genauer kennengelernt und vor allem seine Schattenseiten. Wo es zumindest im anderen Justau noch etwas "Licht" gab, ist es hier wirklich mehr als düster. Diese Totengrube war furchtbar... hoffentlich können auch diese Sklaven befreit werden. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob unsere "Gruppe" hier überhaupt noch nach Hause fahren können oder ob sie sich hier ein neues Zuhause schaffen müssen. Ich meine, jeder jagt sie... jeder will sie versklaven... jeder will sie töten oder ausnutzen... wie sollen sie da ein Schiff finden, dass sie zurück auf ihre Inseln bringt? ?(


    Dieses Justau ist ja noch viel schlimmer als das erste!

    Ja, das sehe ich auch so =O

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Im Justau sieht es wirklich schlimm aus und die Wärter machen eine Flucht unmöglich. Aber auch die Gruppe um Husubata hat es schwer. Noch steht ihnen die Reise durch den Regenwald bevor

  • Der Pfad durch den Berg ist ziemlich gruslig, auch wenn er nur wenige Minuten dauert, vor allem nachdem Salvatore so schön beschreibt, was da drin alles kreuchen und fleuchen könnte :D:D Aber dank der Umbezanen sind sie überhaupt in der Lage, durch diesen Tunnel gehen zu können. Ich könnte mir vorstellen, dass die Überwindung in so einer großen Gruppe leichter ist, weil man dann nicht das Gefühl hat, ganz alleine in dieses Unbekannte zu gehen. Und im Endeffekt war der Tunnel ein Kinderspiel zu dem, was danach auf sie zukam bzw. noch zukommen wird.


    Ob die Gruppe aber wirklich vor den Tarakos in Sicherheit sein wird, muss sich erst noch zeigen, ich bin da nicht ganz so überzeugt. Die Kopfjäger werden alles daransetzen, sich ihr Geld zu verdienen, wenn sie die Gefangenen einholen. Und dann gibt es auch noch die Finleider. Der Zusammenstoß an der Festung hat nochmal ein paar Opfer gekostet, nachdem schon der gefährlich Pfad die ersten Opfer abverlangt hat. Aber es wäre auch zu unrealistisch gewesen, wenn alle überlebt hätten, ich war eh schon erstaunt, dass sie es bis dahin so unbeschadet überstanden hatten.


    Bei der Festung der Finleider habe ich sogar noch mit mehr Opfer gerechnet, ich hatte befürchtet, die Finleider gehen womöglich zum Angriff über, aber scheinbar waren sie selbst so überrascht über die große zusammengewürfelte Gruppe.


    Meine Güte, die Arbeitsbedingungen bei der Abdera-Sippe sind absolut verachtend und nur auf maximale Ausbeutung ausgelegt, dagegen wirken die Bedingungen für die Sklaven der Tarakos nahezu himmlisch. Diese Grube mit den aufgehäuften Leichen setzte dem ganzen die Krone auf <X<X<X Das erinnerte mich an die Massengräber der Nazis ... das ganze "Arbeitslager" und seine Bedingungen ebenfalls.


    Unter solchen Bedingungen glaube ich nicht, dass sich überhaupt eine Revolte entwickeln kann, dazu werden die Sklaven viel zu sehr in Angst und Schrecken gehalten; außerdem befinden sich keine Erellmusa unter den Gefangenen, die eine entsprechende Kampfkraft aufweisen können. Ich befürchte, dass es noch einige Verluste unter den Sklaven und Husubatas Familie kommen wird, bevor dieser, Bikol, Bomil und die anderen sie tatsächlich befreien können - falls sie es überhaupt bis zu ihnen schaffen.


    Wenigstens gibt es keine Streitereien und Auseinandersetzungen innerhalb der Flüchtlingsgruppe, sogar Febas hat kapiert, dass sie auf die anderen angewiesen sind.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Dieses Justau ist ja noch viel schlimmer als das erste! Einfach unvorstellbar, wieviel Leid die armen Kreaturen erleiden müssen!

    Die Zustände in dem Justau sind wirklich grauenvoll.


    Die Landschaftsbeschreibungen sind auch wie üblich einfach großartig. Ich kann mir das Gebirge mit dem Sternenhimmel, die Tiere, Gräser und Geröllfelder super gut vorstellen.

    Ohja, den Sternenhimmel hätte ich auch gerne gesehen.


    Ich meine, jeder jagt sie... jeder will sie versklaven... jeder will sie töten oder ausnutzen... wie sollen sie da ein Schiff finden, dass sie zurück auf ihre Inseln bringt? ?(

    Das frage ich mich auch immer wieder, sie können ja nicht die nächsten Jahre immer nur auf der Flucht sein. Aber ein Schiff zu bekommen, und das nach Möglichkeit noch unbemerkt, ist doch völlig unmöglich (würde ich sagen) und dann noch zurück nach Honua zu finden ...

    Liebe Grüße

    Karin

  • Der Pfad durch den Berg ist ziemlich gruslig, auch wenn er nur wenige Minuten dauert, vor allem nachdem Salvatore so schön beschreibt, was da drin alles kreuchen und fleuchen könnte :D:D

    Ich hab bei dem Abschnitt auch gleich die Augen zugemacht :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Eine Rückreise über das Meer erscheint schwer möglich. Zumindest ohne Hilfe...

    Aha, das heißt doch, dass die irgendwann Hilfe bekommen werden, die Mitleid mit ihnen hat und sie nach Hause bringt! 🤗

  • Eine Rückreise über das Meer erscheint schwer möglich. Zumindest ohne Hilfe...

    Aha, das heißt doch, dass die irgendwann Hilfe bekommen werden, die Mitleid mit ihnen hat und sie nach Hause bringt! 🤗

    Fragt sich nur, wer den Verschleppten helfen soll?...Mal sehen...

  • Eine Rückreise über das Meer erscheint schwer möglich. Zumindest ohne Hilfe...

    Ohne Hilfe können sie es definitiv nicht schaffen.


    Fragt sich nur, wer den Verschleppten helfen soll?...Mal sehen...

    Tja, das ist eine sehr gute Frage, wer das sein könnte, der auch über ein Schiff und eine Mannschaft verfügt, die weiß, wo es nach Honua geht.

    Liebe Grüße

    Karin