03: Vor Nefotyls Toren - Über den Fluss

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von odenwaldcollies.

  • Da ich unter der Woche wieder langsamer lesen werde, habe ich heute gleich noch den 3. Abschnitt drangehängt.


    Puh, da waren unsere Entflohenen ja sehr unaufmerksam in der Nacht. Und gleich sind wieder ein paar den ansässigen Allesfressern zum Opfer gefallen. Zumindest hatten es diese komischen Fledermaus-Menschen über den Pass auch nicht einfacher als unsere Protagonisten/-Innen, sodass sie hoffentlich nicht sonderlich aufholen konnten. Und dann kam der Fluss. Wie furchtbar, dass so viele dort sterben musste. Langsam wird unsere Gruppe sehr klein - wobei noch immer von "hundert" die Rede ist. Ich habe keine Vorstellung davon wie groß die Gruppe am Anfang war, glaube ich. Mit so vielen hatte ich irgendwie nicht gerechnet bzw. es irgendwie überlesen.


    Hoffentlich kommen sie noch rechtzeitig um die andere Gruppe von Sklavinnen und Sklaven aus dem anderen Justau zu retten. Die sterben dort ja leider auch wie die Fliegen. Es war wieder mal sehr anschaulich beschrieben wie sie bei der Arbeit unter den Baumstämmen begraben werden.


    Toll beschrieben - wie eigentlich alles hier - fand ich auch die Stadt am Flussufer. Die hätte ich gerne gesehen, das hörte sich richtig schön idyllisch an.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich merk das schon :D Das ist ja meine erste Reihe von dir, & gefällt mir sehr gut.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich merk das schon :D Das ist ja meine erste Reihe von dir, & gefällt mir sehr gut.

    Es wäre ansonsten zu einfach und langweilig, wenn immer alles gut geht...was aber nicht heißt, dass auch alles schlecht endet😁

  • Ich gehe leider nicht sehr pfleglich mit meinen Protagonisten um...

    Oh ja, das stimmt! Aber das mag ich an deinen Büchern. Bei dir kann man nie sicher sein, ob der Held überlebt!


    Marada hat eigentlich schon alles gesagt. Die Stadt hast du wirklich sehr toll beschrieben. Sie muss wunderschön sein, so wie sie sich am Fluss die Hänge hinauf zieht.


    Die Gefahren, denen die Sklaven auf der Flucht und im Justau begegnen, sind wirklich sehr grausam. Da scheint ja tatsächlich der schnelle Tod der beste Ausweg zu sein. Schade ist nur, dass einige Flüchtlinge immer noch im Klassendenken gefangen sind. Sie haben so viel zusammen durchgemacht und halten trotzdem noch Abstand zu den anderen Völkern. Aber wenigstens gibt es keine Feindschaft mehr untereinander.

  • So ein Mist, nun wissen die Verfolger um Kelb doch Bescheid, in welcher Richtung die Flüchtlinge unterwegs sind; ich hatte gehofft, das bekommen sie nicht so schnell heraus. Aber ich war nicht böse drum, dass die Finleider die Verfolger ein wenig aufgehalten haben.

    Ich hoffe immer noch, dass Kelb es irgendwann leid wird, so viel Geld und Zeit aufzuwenden, die Flüchtlinge einzuholen, aber wenn er jetzt mit leeren Händen zurückkommt, dann wird es für ihn besonders peinlich, vor allem muss er aus seiner Sicht ein Exempel statuieren, damit nicht noch mehr Sklaven auf die Idee kommen zu flüchten. Dann sind noch diese fanatischen Glaubenswächter dabei, die garantiert nicht die Verfolgung aufgeben, sondern die "Ungläubigen" mit Stumpf und Stil ausrotten wollen.


    Und diese stinkenden Nepilever sind ihnen leider auch ziemlich dicht auf den Fersen - inzwischen habe ich aufrecht gehende Stinkwanzen vor Augen, wenn von ihnen die Rede ist. Wenigstens haben die Finleider aus der Festung die Verfolgung aufgegeben, nachdem die Flüchtlinge die Grenze überschritten haben.


    Dann erwarten unsere Flüchtlinge die nächste Hürde: der Fluss mit der Tropenstadt. Die Beschreibungen der Stadt haben mir sehr gut gefallen, das wirkte alles so friedlich, aber wären unsere Protagonisten dort einfach durchmarschiert, wäre es schnell mit der Idylle vorüber gewesen. Ohne die Umbezanen wären sie in jedem Fall nicht so weit gekommen, das ist mal klar, ohne sie wären sie nie in der Lage gewesen, 16 Flöße bis zum Abend zu bauen. Ich hatte aber gehofft, dass die Überfahrt glatter ginge, die starken Strömungen fordern leider nochmal einige Opfer ;( aber es bleibt ihnen nichts anderes übrig, sie müssen weiter.

    Ohne den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Geschöpfen wäre die Zahl der Opfer noch höher, das ist sicher.


    Ah, Husubata erwägt zum ersten Mal, dass sie sich evtl. ein neues Leben fern von Honua aufbauen könnten; das ist jedenfalls realistischer wie nach Honua zurückzufinden. Für Husubata und auch Asatal mit Sapila (ich musste ja grinsen, dass Asatal das bisher noch nicht mitbekommen hat, dass Sapila ihm zugeneigt ist ^^) kann das eine Zukunft haben, wenn ihre Zahl nicht weiter drastisch dezimiert wird. Aber für die Hiyweius und Erellmusa ist es eher keine Option, ihre Gruppe ist zu klein, um langfristig ihre Spezies am Überleben zu halten. Und die Hyweius wollen eh zurück an den Strand, wenn ihr Nachwuchs aus den Eiern schlüpft.


    Die Sklaven vom Abdera-Justau werden immer verzweifelter, was kein Wunder ist bei diesen Bedingungen. Ich bin gespannt, ob der Mut der Verzweiflung eines Tages groß genug sein wird, dass sie es lieber riskieren, bei einem Angriff auf ihre Wächter bzw. bei der Flucht zu sterben oder doch darauf hoffen, irgendwie zu überleben.


    Der Unfall mit dem riesigen Baumstamm war furchtbar =O Und als ob das nicht noch genug wäre, kommt dann auch noch dieses Monster.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Puh, da waren unsere Entflohenen ja sehr unaufmerksam in der Nacht. Und gleich sind wieder ein paar den ansässigen Allesfressern zum Opfer gefallen.

    Der Überfall war auch grausam, aber irgendwann fordert diese Flucht ihren Tribut, ich kann ihnen nicht verübeln, dass sie eingeschlafen sind.


    Langsam wird unsere Gruppe sehr klein - wobei noch immer von "hundert" die Rede ist.

    Ich glaube, anfangs war mal die Rede von etwas über 200 Sklaven, die geflohen sind.


    Ich gehe leider nicht sehr pfleglich mit meinen Protagonisten um...

    Ohja, das haben wir schon bei Gerwod mitbekommen ^^

    Liebe Grüße

    Karin

  • Die Wasserleute sind bei der Flusfahrt besonders hilfreich...

    Das stimmt! Es war richtig schön zu lesen, wie sie sich unter eigener Lebensgefahr für ihre Gefährten einsetzen.

  • ich kann ihnen nicht verübeln, dass sie eingeschlafen sind.

    Ja, das stimmt wohl - ich auch nicht.

    Das stimmt! Es war richtig schön zu lesen, wie sie sich unter eigener Lebensgefahr für ihre Gefährten einsetzen.

    Stimmt! Ich fand das auch toll zu lesen.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"