Tom Philipps - Apps

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Robin Beck, einem Online-Journalisten, fällt ein mysteriöses Handy in die Hände. Darauf sind lauter unbekannte Apps, die sein Leben verändern können. Doch der Besitzer will es natürlich zurück, während Robin versucht mithilfe der Apps sein Leben zu verändern.

    Das Cover des Buches ist präzise auf den Inhalt abgestimmt, passt daher perfekt zum Buch und ist ein echter Hingucker.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben.

    Man wird sofort in die Handlung hineingezogen, da das Buch nach einem Prolog (der eine spätere Szene vorwegnimmt) sofort mit dem Erhalt des Handys beginnt.

    Die Spannung ist somit von der ersten Seite an sehr hoch und bleibt es auch bis zum Ende ohne jemals abzuflachen.

    Dabei entwickelt sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung als erwartet, was mich positiv überraschte.

    Während die 1. Hälfte mehr Thriller-Elemente hat, bietet die 2. Hälfte mehr SF-Elemente, die nicht nur prima durchdacht sind sondern auch sehr gut recherchiert sind und daher gar nicht so realitätsfern bzw. utopisch sind.

    Geschmückt ist das ganze dann mit einer kleinen - aber feinen - Prise Humor.

    Kleiner Kritikpunkt: Eine Kapiteleinteilung hätte mir besser gefallen.

    Ich freue mich auf den 2. Teil und hoffe, dass es noch viele Teile geben wird.

    Fazit: Absolute Leseempfehlung für einen spannenden, überraschenden SF-Thriller-Auftakt. 5 von 5 Sternen