Joe R. Lansdale - Mucho Mojo (Hap & Leonard 2)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Leonard erbt das Haus seines Onkels, bei dem er aufgewachsen ist, zu dem er aber keinen Kontakt mehr hatte, seitdem er sich als homosexuell geoutet hat. Die Nachbarschaft ist heruntergekommen, das Nachbarhaus wird von Drogendealern benutzt und das Haus bedarf einer Renovierung. Dabei finden Hap und Leonard die Knochen eines Jungen unter den Dielen und kinderpornographisches Material.


    Leonard kann nicht glauben, dass sein Onkel ein Täter war und bald vermuten sie, dass er stattdessen versucht hat, den wahren Täter zu fassen. Um den Ruf des Onkels wiederherzustellen ermitteln sie selber, zumal sich die Polizei nur widerstrebend mit verschwundenen schwarzen Straßenjungs befasst.


    Da ich die Serie bereits gesehen habe, hatte das Buch inhaltlich wenig Neues für mich zu bieten, die Story gefiel mir aber. Rassenprobleme schwelen dabei die ganze Zeit im Hintergrund und beeinflussen das Verhalten der Personen untereinander, wobei Hap die einzige weiße Figur von Belang ist.


    Nachdem ich den ersten Band im Original gelesen habe, ist mir dieser auf Deutsch in die Finger gefallen. Der häufige Gebrauch von „Ni**er“ ist auffällig, es liest sich nicht unbedingt angenehmer, wenn es als Selbstbezeichnung genutzt wird. Eine kleine Pause bis zum nächsten Band brauche ich deswegen jetzt schon.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus: