Dr. Oetker Verlag - Teenie Party

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    "Teenie Party" ist das neuste Werk der "Teenie-Reihe" aus dem Dr. Oetker Verlag.

    Steht demnächst eine Geburtstagsfeier, ein Filmabend mit den besten Freunden und Freundinnen oder vielleicht sogar eine Pyjamaparty an, und es fehlt nur noch die richtige Verpflegung? In diesem Buch werden die Gastgeber sicher fündig, denn die Auswahl an originellen Partyrezepten ist ganz ordentlich.

    Das Buch ist so aufgebaut, dass auch die Teens mit dem Planen und Kochen ganz alleine zurechtkommen. Denn ganz am Anfang des Buches finden sich zwei Seiten mit Tipps und Tricks zur Partzplanung, damit nichts schief läuft.

    Die Rezepte selbst sind zwar größtenteils kinderleicht nachzukochen, machen später auf dem Buffet trotzdem was her.

    Jedes Gericht wird auf einem eigenen Foto präsentiert, sodass man gleich weiß, wie es am Ende aussehen kann. Die gesamte Aufmachung des Buches kommt bunt und gut gelaunt rüber. Man merkt gleich, dass Teenies die Zielguppe sind.


    Die Rezepte sind in fünf Kategorien aufgeteilt.

    - Als erstes kommt das Kapitel "Für den kleinen Hunger". Hier findet man lauter Ideen für Häppchen und kleinere Snacks die man gut im Stehen verzehren kann, ohne sich komplett vollzukleckern. Und hier sind so tolle Dinge dabei, die würden auch auf einer schnöseligen Dinnerparty gut ankommen: Falafel mit Zitronen-Schmand zum Beispiel, oder auch die Feta-Gemüse-Röllchen machen echt was her. Es muss ja nicht immer fettig sein, aber wenn doch, schmecken die Mac'n'Cheese-Muffins, die Mini-Focaccias oder die Mini-Hot-Dogs bestimmt mega. Natürlich gibt es noch mehr zu entdecken.

    - In "Für den großen Hunger" werden kleinere Gerichte präsentiert, die relativ leicht nachzukochen sind. Ceasar Salad mit selbstgemachten Chicken-Nuggets, Kürbiskuchen, Party-Sandwiches und Burger, grüne Pancakes oder buntes Regenbogensushi, nur um ein paar zu nennen.

    - Die Desserts im Kapitel "Süßes geht immer" fand ich aber teilweise echt langweilig, und manchmal sogar fragwürdig. Warum wird der Apfelstrudel portionsweise in Marmeladengläser gebacken, wenn er doch hinterher trotzdem auf Tellern serviert wird? Braucht man wirklich ein Rezept für Erdbeeren am Stiel mit Schokoüberzug? Und Eiswaffeln mit frischem Obst gefüllt, echt jetzt? Die Cheesecakes im Glas dagegen werden noch diese Woche ausprobiert, und das Kokos-Pana-Cotta war auch ganz lecker.

    - "Knabbereien & Dips" ist mein Lieblingskapitel. Hier sind die Sachen drin die man auf den Tisch stellt, und nicht mehr mit knabbern aufhören kann, bis die Schüssel leer ist. Verschiedene Dips für Gemüsesticks, Chili-Cheese-Dip das über Tacos gegossen wird (yummy!!!), ein richtig leckeres Zaziki, Hummus und solche Geschichten.

    - Im letzten Teil geht es um "Drinks & Cocktails", natürlich alle ohne Alkohol. Es gibt Limonaden und Mixgetränke, bunte Shakes (wobei ich die durch den vielen Joghurt der da reinkommt, sehr dickflüssig fand) und auch heiße Schokolade.


    Im Großen und Ganzen ein gelungenes Kochbuch für die ersten eigenen Partys.


    4ratten

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.