Christina Hiemer - The Second Princess

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Die perfekte Mischung aus Liebe, Gefühl, Spannung und Geheimnis



    Klappentext


    „Auf der Vulkaninsel St. Lucien herrscht die mächtige Dynastie der Bell-Frauen. Seit Jahrhunderten wird die Krone an die älteste Prinzessin weitergegeben. Doch hinter der glamourösen Fassade der Königsfamilie lauern düstere Geheimnisse, die nur die zweitälteste Prinzessin zu hüten weiß. Saphina war immer die jüngste und damit unbedeutendste von drei Schwestern. Nun rückt sie durch unerwartete Ereignisse in der königlichen Thronfolge auf und tritt vollkommen unvorbereitet ein dunkles Erbe an. Und ausgerechnet Dante, der undurchschaubare Adelssohn, soll ihr dabei helfen …“



    Gestaltung


    Mir persönlich gefällt das Mädchengesicht auf dem Cover nicht so gut, da es sich für mich optisch nicht so passend in das gesamte Covermotiv einfügt. Die geradlinige, rautenförmige Umrahmung gefällt mir gut, da sie sich mit ihrer silbrigen Farbe vor dem düsteren Hintergrund abhebt. Auch mag ich es, dass die Rauten den Titel einrahmen. In den Innenklappen des Buches findet man eine schöne Zeichnung einer Krone vor einem Sternenhimmel. Diese finde ich sehr atemberaubend und wunderschön.



    Meine Meinung


    „The Second Princess“ klang nach einer Geschichte voller Intrigen, was mich sehr neugierig machte. In dem Buch geht es um Saphina, die der mächtigen Bell-Dynastie entstammt, welche auf der Vulkaninsel St. Lucien herrschen. Durch einige Ereignisse rückt Saphina in der Thronfolge nach oben, sodass es nun an ihr liegt, düstere Geheimnisse des Hofes zu hüten. Der Adelssohn Dante soll ihr bei ihrem Erbe helfen, doch er ist nur schwer zu durchschauen…



    An „The Second Princess“ hat mir die Protagonistin Saphina sehr gut gefallen. Das liegt daran, dass sie als dritte Tochter der Bell-Dynastie zunächst unbeschwert aufgewachsen ist, da nur die älteste und zweitälteste Tochter Verpflichtungen für die Insel eingehen müssen. Als aber die mittlere Tochter stirbt, ist es an Saphina diese Pflicht zu übernehmen. Klasse fand ich, dass diese Aufgabe wirklich eine Hürde für Saphina war. Während es in anderen Jugendbüchern oft so ist, dass die Protagonistin alles sofort kann und bewältigt, musste Saphina erst an ihrer Aufgabe wachsen. Das machte sie für mich so menschlich und greifbar, dass ich total begeistert war.



    Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, denn der adelige Dante bildet Saphina aus, wobei es zwischen den beiden ganz schön knistert. Hier fand ich auch die Entwicklung der Gefühle und der Beziehung toll, da ich dies als authentisch erlebt habe. Ich bin kein Fan davon, wenn romantische Emotionen überstürzt werden oder gekünstelt wirken, aber die Autorin hat hier wirklich eine schöne Beziehung erschaffen.



    Auch mochte ich das Setting des Buches unglaublich gerne, denn „The Second Princess“ versprüht karibisches Flair. Ganz ehrlich? Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Buch gelesen zu haben mit einer solchen Atmosphäre. Ich bin noch ganz verzaubert davon. Toll fand ich auch, dass die düsteren Geheimnisse um Saphinas Aufgabe ein wenig konträr zum augenscheinlich paradiesischen Setting stehen. Gerade zur zweiten Hälfte hin nehmen die düsteren Mächte immer klarere Formen an und sorgen für einen spannenden Showdown mit dem ich zu Beginn nicht gerechnet habe.



    Fazit


    Mir hat „The Second Princess“ sehr gefallen, da ich das Setting richtig klasse fand und es mir auch sehr gefallen hat, dass dieses im Kontrast stand zu den dunklen Mächten und Geheimnissen. Besonders gelungen fand ich die Protagonistin, welche sehr menschlich wirkte und die an ihrer Aufgabe wachsen muss, wie jeder von uns. Auch die Liebe und Romantik kommt in diesem Buch nicht zu kurz, wird aber auch nicht zu stark in den Fokus gerückt, sodass für mich die Mischung aus allem perfekt war.


    5 von 5 Sternen!



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