Fiona Melrose - Johannesburg

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Es ist der 5. Dezember 2013, der Todestag von Nelson Mandela.


    Gin (Virginia) lebt seit vielen Jahren als Künstlerin in New York. Zum 80. Geburtstag ihrer Mutter kehrt sie nach Johannesburg zurück. Darüber freut sich Peter, der sich immer noch Hoffnungen darauf macht, ihre Liebe zu erringen. Er arbeitet als Anwalt für eine Firma, die in einen Prozess wegen streikender Arbeiter, die erschossen wurden, verwickelt ist. Einer der Arbeiter, der damals verletzt wurde ist September, der seitdem vor dem Gebäude eine Art Mahnwache betreibt, versorgt wird er von seiner Schwester. Sie und Mercy, zwei Haushälterinnen komplettieren die Besetzung, hinzu kommt noch Hund Juno, die eine wichtige Katalysatorrolle spielt.


    Die Perspektive wechselt alle paar Seiten und es dauert es einige Zeit, die Beziehungen zwischen den Figuren zu ergründen. Mir hat zwar gefallen wie alle Figuren über ihre Position im Leben nachdenken, aber mir fehlte irgendwie eine Gesamtintention, was wollte mir der Roman eigentlich erzählen. Das Internet sagt, das Buch wäre eine Hommage Virginia Woolfs „Mrs Dalloway“ und auch die Autorin erwähnt Virginia Woolf in ihrem Nachwort. Die entsprechenden Bezüge kann ich in Unkenntnis des Woolf-Romans nicht beurteilen und so entging mir möglicherweise einiges an unterschwelliger Bedeutung in diesem Roman.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus: