Gabriele Frankemölle/Petrina Engelke - American Christmas

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Eigentlich beginnt die amerikanische Feiertagssaison bereits an Thanksgiving. Deshalb startet auch dieses Buch mit der berühmtesten aller amerikanischen Köstlichkeiten: Dem Truthahnbraten!

    So ist das erste Kapitel dem Truthahn und seiner Zubereitung gewidmet. Von der korrekten Lagerung bis hin zur Resteverwertung wird alles genau erklärt, damit es am Festtag selbst nicht zum Desaster kommt. Dazu gibt es Rezepte für Beilagen, Desserts und auch der Kürbiskuchen darf nicht fehlen.

    Dann gibt es Rezepte für typische Mitbring-Gerichte. Denn an Friendsgiving, der sich in Amerika mittlerweile etabliert hat, ist es üblich, dass jeder Gast etwas Essbares mitbringt. "Mac and Cheese", herbstliches Rindergulasch, gefüllte Blätterteigpastete à la Wellington, um ein paar Beispiele zu nennen.

    Es gibt einfache Rezepte für schnelle Snacks, die besonders nach einem ausgiebigen Einkaufsbummel schmecken, wie Thunfisch-Sandwiches oder Chili Dogs.

    Überall eingestreut sind Ideen für Drinks die besonders gut an bestimmten Tagen schmecken, mit oder oder Alkohol. An Weihnachten zum Beispiel gibt es Eggnog mit Bourbon für die Großen, und heißer Kakao mit Vanille und Marshmellows für die Kleinen.

    Bekömmliche Suppen, wärmendes Chili, leckere Brownies für die gemütlichen Abenden mit Familie und Freunden auf der Couch.

    In der Vorweihnachtszeit darf natürlich das Plätzchenbacken nicht fehlen. Auch dafür gibt es ganz süße Ideen.

    Sogar ans Frühstück wurde gedacht und ganz stilecht werden hier echte Pancakes mit viel Butter und Ahornsirup serviert. Eine "breakfeast casserole" mit viel Gemüse sorgt für den gesunden Part auf dem Frühstückstisch.


    Zwischen den Rezepten sind überall Geschichten und Anekdoten, passend zu Thanksgiving bis Silvester, verteilt.

    Was hat eine saure Gurke im Weihnachtsbaum zu suchen, warum wird am Black Friday mitten im Laden eine Einkaufswagen-Polonaise veranstaltet oder warum halten Schilder auf dem Weihnachtsmarkt die Glühweintrinker in Schach? Um solches und noch mehr, handeln die vielen Texte im Kochbuch. Ich fand die meisten sehr unterhaltsam.


    Es gibt einiges zu entdecken, und bis auf den riesigen Truthahn finde ich alle Rezepte recht einfach nachzukochen.

    Trotzdem hätten es für mich ein paar Rezepte mehr sein können. Für einen ersten Einstieg in die amerikanische Küche ist das Buch aber auf jeden Fall ausreichend.

    Der Aufbau der Kochanleitungen ist klar und verständlich. Die Zutaten sind in jedem Supermarkt zu bekommen. Es bleiben keine Fragen offen.

    Ich finde, dass sich dieses Buch auch gut als Weihnachtsgeschenk macht, denn es ist eine gelungene Mischung aus Kochbuch und Unterhaltung.


    4ratten

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.