Pascale Naessens - Gutes Essen, großer Genuss

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    Nach einer Essstörung und einer persönlichen Krise beschließt die Autorin, Pascale Naessens, einiges anders zu machen.

    Wenn die falsche Ernährung krank machen kann, kann im Gegenzug, gutes Essen gesund machen.

    In diesem Buch findet man deshalb nur Rezepte mit echten, unverarbeiteten Lebensmitteln, die trotzdem vollen Genuss versprechen.


    Pascale kocht viel mit Gemüse, sehr viel Fisch, es gibt ab und zu auch Fleisch, gutes Olivenöl, Nüsse und frische Kräuter, aber wenig Kohlenhydrate. Auch frische Blüten kommen bei ihr gerne zum Einsatz.

    Ich habe mich quer durch das Buch gekocht und liebe ihre Rezepte. Die Gerichte sind frisch, unkompliziert und schnell gemacht, trotzdem raffiniert, ohne ellenlange Zutatenlisten und der Geschmack überzeugt auf ganzer Linie. Nur ihre Salatdressings könnten ein wenig mehr Säure vertragen, oft kommt an Pascales Salaten nur Olivenöl, Salz und Pfeffer dran. Aber das ist schließlich Geschmackssache.

    Es gibt kaum exotische Zutaten. Bis auf die Meeresspaghetti, eine Algenart, findet man alle Zutaten auch in jeden gut sortierten Supermarkt.

    Besonders hervorheben möchte ich die tollen Fotos. Die Autorin verrät, dass sie für die Aufnahmen extra auf den Frühling gewartet hat, weil es ihre Lieblingszeit ist und das Licht dann besonders schön ist. Ich finde, dass sieht man auf jeder Seite.


    Aufgeteilt ist das Buch in verschiedene Themen.

    Los geht es mit einer Einleitung in der es um ihre Geschichte, ein bisschen Warenkunde und Erklärungen zur besseren Ernährung geht. Sie erzählt ein wenig warum sie ihr Leben ändern musste, warum gutes Essen so wichtig ist, aber ohne den erhobenen Zeigefinger. Missionieren will sie nicht!


    - Das Suppenkapitel ist sehr kurz, aber spannend. Ihre Suppen beinhalten immer eine Einlage, die das Gericht richtig aufpeppt und interessant macht. So fügt sie zum Beispiel einer ollen Brokkolisuppe eine Einlage aus gebratenen Halloumiwürfeln, Brokkoliröschen und Streuseln aus Walnusskernen und Parmesan zu.

    - Dann folgt der Teil mit den Salaten. Aber die Salate sind hier keine Beilage, sondern immer eine vollwertige Mahlzeit, sehr oft mit Meeresfrüchten. Besonders angetan bin ich vom Oktopussalat, den gab es bei mir schon mehrmals. Auch die Halloumi-Burger waren zuhause der Kracher. Nordseekrabbensalat, geröstete Tomaten mit Parmesan und Mandeln, Pomelosalat mit Garnelen, ... da weiß man gar nicht was man zuerst ausprobieren soll.

    - Das Kapitel "Tapas und Mittagessen" ist richtig abwechslungsreich geworden. Da gibt es für jeden Geschmack etwas, und die Gerichte liegen nicht zu schwer im Magen. Der Ziegenkäse mit geschmorten Zwiebeln und Pinienkernen, und die Hackbällchen mit Spinat kann ich hier nur empfehlen. Ein paar vegetarische Sachen gibt es auch.

    - Auch im Abendessenkapitel überwiegen wieder die Gerichte mit Fisch, es gibt aber auch einige wenige mit Huhn und Lamm. Asiatische Fischburger, gebackener Lachs mit Ofenlauch, Blumenkohl-Risotto, Lammkeule mit Tomaten und Rosmarin, nur um ein paar Beispiele zu nennen.

    - Dann gibt es noch ein Kapitel fürs Frühstück. Hier wird viel mit Körnern, Haferflocken, Eier, Obst und Mascarpone gearbeitet. Frühstückskuchen, Omeletts, Haferflockenkuchen und solche Sachen.

    - Sogar die Desserts zum Schluß sind gesünder als in anderen Büchern, obwohl auch hier in Eis, Cremes und Kuchen geschwelgt wird. Speziell finde ich hier vor allem die Blüten die öfter zum Einsatz kommen.


    Ich kann das Buch nur empfehlen, nicht nur denen die sich bewusster ernähren wollen. Die Rezepte sind fast alle ohne Kohlenhydrate, aber vermisst habe ich extra Sättigungsbeilagen nie.


    5ratten:tipp:



    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

    Einmal editiert, zuletzt von nanu?! ()