Peter Lancester - Unterm Doppelmond ( Die Chroniken der Anderwelten 2 )

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Unterm Doppelmond, der 2. Band der Chroniken der Anderwelten von Peter Lancester, beginnt dort, wo Band 1 endet: Eva, Friedrich, Otto und Ander machen sich auf nach Unterhessen. Doch bereits auf dem Weg dahin kommt es zu einer gefährlichen Situation, bei der Friedrich verletzt wird.
    Kaum angekommen geraten sie in eine Art Gerichtsverhandlung, bei der Friedrich in Gewahrsam genommen wird. Eva und Otto müssen sich ohne Hilfe in der für sie fremden Welt durchschlagen, denn Ander ist plötzlich unauffindbar.
    Es dauert nicht lange, bis Eva und Otto erneut in Schwierigkeiten geraten und des Diebstahls beschuldigt werden. Ander sieht sie nun zwar wieder, doch ist Eva sich nicht sicher, ob sie ihm noch trauen kann.
    Dennoch entschließt sie sich, in die Garde einzutreten. Eine knallharte Ausbildung beginnt, bei der Eva mehrmals nah an ihre Grenzen kommt, sich jedoch bald unter den anderen Soldatinnen behaupten kann.
    Als Friedrich beschuldigt wird, den Großadministrator ermordet zu haben, beschließen Eva und Otto ihn zu befreien und einen Fluchtversuch zu wagen. Doch der einzige Weg, der ihnen da offen steht, führt durch die Welt der Flugteufel.


    „Unterm Doppelmond“ ist 364 Seiten Lesegenuss vom Feinsten; spannend, immer wieder überraschend und so fesselnd, das man es gar nicht mehr aus der Hand legen kann.


    Da kann es natürlich nur eine Wertung für geben:
    5ratten

  • Hallihallo!


    Man glaubt es kaum, ich habe das Buch innerhalb weniger Tage auf dem ungarischen Sziget-Festival fertiggelesen. So mit Taschenlampe im Zelt... das hatte richtig Atmosphäre. :breitgrins:


    Im zweiten Teil merkt man schon deutlich, dass sich die Geschichte in düstere Gefilde begibt, alles wird dunkler, gruseliger und brutaler. Eva war mir fast noch sympathischer als in Band 1 - sie hat sich stark weiterentwickelt, kommt aber sehr glaubwürdig rüber. Vielleicht liegt das auch an ihrer lebensnahen, teilweise vulgären Art zu sprechen. Dafür bildet Otto einen sehr schönen Ausgleich, der mir in Band 2 wesentlich stärker ans Herz gewachsen ist. An Spannung mangelte es zu wirklich keinem Zeitpunkt - wenn die Helden nicht von einem Missgeschick ins nächste rutschen, tut es auch Evas Grundausbildung in der Garde Unterhessens.
    Bei einigen Schilderungen ist es mir ganz heiß und kalt den Rücken runtergelaufen - nun weiß ich auch, warum diese Bücher in die Kategorie "Dark Fantasy" fallen. Band 1 war ja harmlos gegen das, was einen in "Unterm Doppelmond" erwartet.
    Das einzige Minus sind die schon auffällig vielen Rechtschreib- und manchmal auch Grammatikfehler. So etwas vertrage ich gar nicht. In Band 1 konnte ich über die Tippfehler noch hinwegsehen, aber in Band 2 sind sehr oft Kleinigkeiten wie "die" statt "sie", dass man beim Lesen ins Stocken kommt, und das kann nicht die Absicht des Autors oder des Verlags sein.
    Das Ende hat mich persönlich total geschockt, nicht nur, weil es einen Abschied von einigen Charakteren bedeutet (wobei ich bei keinem sicher bin, für wie lange :zwinker:), sondern weil es völlig unerwartet kam und ich sofort wissen wollte, wie's weitergeht - und zwar mit Eva. In Band 3 erwartet uns aber erst mal Mona, ein (fast) komplett neuer Charakter. Ich bin so oder so gespannt, wohin uns Leser die Geschichte der Anderwelten noch führt und freue mich wie ein kleines Mädchen auf das nächste Buch.


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus: - die halbe Ratte Abzug nur wegen der Fehler, sonst ein tolles Buch.


    Liebe Grüße,
    Wendy

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • Hallo!


    Das zweite Buch fängt genau dort an, wo das erste aufgehört hat. Der Leser erfährt also ohne Pause wie es weitergeht. Hauptschauplatz ist diesmal Unterhessen. Dort versteht Friedrich es erst mal sich und dann auch Otto und Eva in Schwierigkeiten zu bringen. So kommt es bald zu der wenig erfreulichen Begegnung mit der Unterhessener Justiz, über die ich mich so schön aufregen konnte. :grmpf::engel:


    Eva ist gezwungen in die Garde einzutreten,um Geld zu verdienen. Dort herrschen raue Sitten. Überhaupt ist Unterhessen nicht gerade ein netter Ort und es fallen mir tausend Orte ein, wo es mich eher hinziehen würde, doch für diese Geschichte ist er nicht schlecht.


    Von den Charakteren, weder den alten noch den neuen, habe ich keinen einzigen liebgewonnen.


    Der Buchklappentext war viel zu verräterisch. Die Wendungen, die sonst spannend gewesen wären, wurden dort zum größten Teil schon verraten. Wenigstens passieren zwischendurchn noch einige interessante Dinge.


    Ich konnte mir die meisten Situationen gut vorstellen, ist entweder auf meine gute Vorstellungskraft zurückzuführen oder auf die gute Darstellung des Autors.
    Das Ende war mir noch zu gut. Ich hatte was Schlimmeres erwarten, immerhin ist das hier Dark Fantasy. :teufel:


    4ratten


    Liebe Grüße


    Nirika

    „Jeg ser, jeg ser …<br />Jeg er vist kommet på en feil klode! <br />Her er så underligt …“<br /><br />Sigbjørn Obstfelder - Jeg ser

  • Schon auf der ersten Seite ist man wieder mitten drin in der Handlung um die Hauptfiguren von Burg Grauenfels. Ohne jegliche Einleitung erlebt man mit, wie sie zur Reise nach „Unterhessen“ aufbrechen, auf den Beginn dieser Reise hat man bereits während des ersten Bands spekuliert. In „Unterhessen“ angekommen, erwarten die Reisenden eine Menge Probleme und Komplikationen. Sie werden getrennt und die Ereignisse überschlagen sich. Bezüglich dieser Ereignisse, ist der Roman in seiner Zielgruppe einen großen Schritt nach vorn gegangen, denn ein Roman für Jugendliche, wie es „Das blaue Portal“ noch gewesen ist, ist „Unterm Doppelmond“ keineswegs. Handlungstechnisch bietet der zweite Teil der Chroniken um die Anderwelten äußerst harten Tobak – sogar für Erwachsene.


    Am Ende der Lektüre angekommen ist der Leser, aufgrund der sich häufenden größeren und kleinen Katastrophen, kaum einmal zum Aufatmen gekommen. Ein unbefriedigtes Gefühl bleibt zurück, da die lang erwartete Expedition am Ende gar nicht voran kam.


    Im Gegensatz zum ersten Teil leider ein enttäuschendes und eher mäßiges Lesevergnügen. Aber da Teil 3 sich ja um eine neue Figur drehen wird, bleibt die Hoffnung auf Besserung bestehen.


    2ratten

    ♪♫♪<br /><br />Luci ♥<br /><br />&lt;a href=&quot;http://www.BuchSaiten.de&quot;&gt;Mein Bücherblog: BuchSaiten.de&lt;/a&gt;<br /><br />SLW 2010 - 4/10 noch 6 Bücher<br /><br />Das gute Gefühl, ein schönes Buch beendet zu haben ist irgendwie nicht vergleichbar ♥