Jenny-Mai Nuyen - Nijura. Das Erbe der Elfenkrone

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 31 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sara.

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    Klappentext:
    "Einen Augenblick lang stand der neue König reglos vor den Elfen. Dann hob er die Hände und schob sich die Kapuze zurück: Die steinerne Krone Elrysjar schmiegte sich um seine Stirn, glänzend wie Sumpföl. Der Regen rann ihm über das Gesicht, wusch Erde und Schmutz fort und enthüllte das lächelnde Gesicht einens Menschen."


    Als die magische Krone der Elfen einem machtbessenen Menschen in die Hände fällte, steht alles auf dem Spiel: das Fortbestehen des Elfenvolks genauso wie das Gleichgesicht der Welt. Alle Hoffnungne ruhen auf der jungen Halbelfe Nill. Sie ist die Auserwählte - sie ist Nijura.


    Meine Meinung:
    Ich bin gerade eben mit dem Buch fertig geworden und gleich hier zum Computer geeilt um ne Rezi zu schreiben, einerseits weil ich jetzt sowieso nicht schlafen kann, weil noch soviele Gedanken und Emotionen aus diesem Buch nachschwingen und andererseits weil ich euch an diesem tollen Buch teilhaben lassen möchte.
    Rein nach dem Klappentext nach, hätte ich mir das Buch nicht gekauft, mir hat die Aufmachung des Buches total gefallen.


    Ich habe bisher aus dem Fantasy-Genre noch nicht wirklich viel gelesen, weil dieses Buch ja als "die deutsche Antwort auf Eragon" beworben wird, und ich Eragon ja nur auf Englisch angelesen habe, aber ich glaube das dieses Buch hier ein ganz Besonderes ist. Diskriminierung, Rassenunterschiede, Vertrauen, Freundschaft, Loyalität, Mut, Hoffnung als diese Thema vereint das Buch, es lebt durch seine Charaktere die einem ans Herz wachsen, mit denen man hofft und mitleidet. Und auch weint (2 x, ganz schlimme Szenen).


    Gespickt ist das Buch mit wunderbaren elfischen, als auch anderen Liedern und kleinen Weisheiten. Jenny-Mai Nuyen schreibt sehr bildhaft, man kann die Umgebung vor sich sehen, riechen und hören, außerdem findet sich am Anfang eine von der Autorin gezeichnete Karte.


    Was mir nicht so gefallen hat, war am Anfang die zu sehr bildlastige Sprache, so als ob die Autorin beweisen müsste, dass sie "schön" schreiben kann, aber entweder es hat nachgelassen oder ich hab mich daran gewöhnt, denn wie gesagt kam es mir nur am Anfang so vor.


    Ich weiß ja nicht was das Jahr noch bringt, aber momentan ist das mal mein Buchhighlight für heuer.


    Von mir gibts:


    5ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:



    EDIT:
    Ich hab mir gerade mal die Rezis/Bewertung auf Amazon durchgelesen und sehe dass ich keineswegs alleine da stehe mit meiner Meinung :smile:

    Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.<br />Jean Anouilh

    Einmal editiert, zuletzt von nimue ()

  • Mal als Anmerkung:


    Zitat von "RandomHouse"

    Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. „Nijura – Das Erbe der Elfenkrone“ hat sie mit sechzehn Jahren begonnen. Jenny-Mai Nuyen studiert Film an der New York University und arbeitet bereits an ihrem nächsten großen Roman.


    Ich finde es faszinierend, dass eine so junge Frau (Kind?), solch ein tolles Buch geschrieben hat!


    mfg Leen

    Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer<br /><br />Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz<br /><br />:buecherstapel:

  • ...und ich fühl mich jetzt dumm und minder bemittelt, weil ich es nicht hab. Goth, die ist jünger als ich...


    Naja, dem zum Trotz, bin ich dennoch sehr gespannt auf das Buch. Bald ist ja Weihnachten, da wird es hoffentlich mir gehören.


    Danke, für die schöne Rezi, Arjuna. Hast mir da mit meiner Kaufentscheidung gut geholfen :zwinker:

    &quot;It&#39;s small. It&#39;s tiny size. It has cat-type creatures on it. But it is a chair. For ninety-nine cents, you can buy furniture. That is America, man!&quot;

    Einmal editiert, zuletzt von Lalyan ()

  • Gerade heute habe ich das Buch im neuen Weltbild-Katalog gesehen und mich gefragt, ob es wohl gut ist. :breitgrins:
    Danke für die verlockende Rezi!

    viele Grüße<br />Tirah

  • Hallihallo,



    Gerade heute habe ich das Buch im neuen Weltbild-Katalog gesehen und mich gefragt, ob es wohl gut ist. :breitgrins:
    Danke für die verlockende Rezi!


    Ich höre momentan das Hörbuch:


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    und obwohl ich erst bei CD 4 (von 6) bin und obwohl es sich um eine gekürzte Ausgabe handelt: Ich bin bisher begeistert! Zum einen von der wirklich wunderbaren Geschichte, die Humor und Herz bietet, zum anderen aber auch wegen der grandiosen Anna Thalbach, die das Hörbuch liest :anbet:


    Jenny-Mai Nuyen begleitet übrigens im Januar eine Leserunde zum Buch auf http://www.leserunden.de (da gibts auch zwei Exemplare zu gewinnen) - weshalb ich wohl auch schweren Herzens das Hörbuch unterbreche, um mir nicht die Spannung zu nehmen für das Buch selbst.


    Liebe Grüße
    nimue

    "Der Glaube an Gott ist prägend für mein Verständnis der Welt", schrieb Laschet, "wenn man daran glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, macht man auch Politik anders als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will."


    Ein Muster-Katholik führt künftig die CDU


    "Sorry, ich sags wie es ist. wer cdu wählt, handelt gesellschaftlich verantwortungslos. cdu-wähler*innen stehen für mich auf einer stufe mit masken- und impfverweigerern. und nein: unwissenheit lass ich nicht gelten. sich zu informieren gehört zur gesellschaftlichen verantwortung. Michael Seemann

  • Ich habe dieses Buch auch gelsen und finde es richtig schön. Der Anfang war vileicht nicht ganz so gut aber als es dan mit Nill anfing konnte ich von dem Buch nicht mehr loss kommen. Gekauft habe ich es eigentlich nur weil mir der Umschlag gefallen hat^^.

  • ich habe das buch angefangen doch finde den anfang recht langweilig.
    ab wann wird das denn spannender?

    Ich mach was ich will&nbsp; und das gute daran ist <br /><br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; NIEMAND kann mich davon abhalten!

  • Hallo!


    Dieses Buch ist sehr lesenswert. Es ist ein großes Abeneteuer, nicht nur für die Protagonisten, sondern auch für die Leser.


    Die Handlung beginnt zwar mit dem in der Inhaltsangabe versprochenem Geschehen, dann passiert aber erst mal etwas ganz anderes. Dies ist allerdings kein Grund das Buch in die Ecke zuzuklappen. Denn in diesem Abschnitt tauchen nicht nur zwei sehr interessante Gestalten, Scapa und Arane auf, sondern der Leser erhält auch die Möglichkeit Kesselstatd nicht nur kennenzulernen, sondern auch zu erleben, da es sehr angenehme Beschreibungen gibt, die es einem leicht machen sich sowohl die Personen als auch die Schauplätze vorzustellen. Auch wenn man sich am Anfang fragen mag, was das jetzt soll und was das mit der versprochenen Handlung zu tun hat, so ergibt der erste Teil des Buches im Gesamtgefüge durchaus Sinn.


    Es wird mit einigen gängigen Vorstellungen von Elfen gebrochen, was dem Werk sowie der Handlung jedoch mehr nützt als schadet.


    Ausgangspunkt der Aktionen ist der Moment, in dem ein Mensch in den Besitz der Elfenkrone Elrysjar gelangt, wodurch er die Macht über die Moorelfen erhält und diese Macht für seine Pläne nutzt.
    Es liegt nun an Nill mit einem magischen Messer dafür zu sorgen, dass der König gestopt wird.


    Die Personen handelnt nicht hintergrundlos. Es wird nicht nur ein Blick auf das Äußere gewährt, sondern auch auf das Innere. So gibt es einiges zu wichtigen Lebensabschnitten der Handelnden zu erfahren, was ihre Bestrebungen nachvollziehbarer macht.
    Die Figuren sind sehr unterschiedlich und jede für sich interessant. Die Hauptperson, Nill, kann ich gut leiden, da sie sehr natürlich wirkt und durchaus verständlich vorgeht.
    Es gibt auch Charaktere, die ich nicht leiden kann und das ist auch gut so, denn wo wäre die Spannung im Buch, wenn man alle leiden könnte?
    Glücklicherweise gibt es auch die Figuren, von denen man bis zum Ende nicht weiß, ob man sie nun mag oder nicht.


    Das Buch lässt sich schnell lesen, nicht zueltzt deswegen weil es immer ein paar offene Fragen gibt aufgrund derer sich das Weiterlesen lohnt. Es gibt auch Raum sich erst mal ein paar Spekulationen hinzugeben bis einem die Lösung serviert wird.
    Enige Fragen bleiben bis zum Ende unbewantwortet, darauf sollte man sich einstellen. Der Geschichte an sich tut das aber keinen Abbruch.



    5ratten


    Liebe Grüße


    Nirika

    „Jeg ser, jeg ser …<br />Jeg er vist kommet på en feil klode! <br />Her er så underligt …“<br /><br />Sigbjørn Obstfelder - Jeg ser

  • Meine Meinung:


    "Nijura - Das Erbe der Elfenkrone" ist ein wunderschönes Fantasy-Märchen mit viel Tiefgang und Emotionen. In einer poetischen und bildhaften Sprache erzählt Jenny-Mai Nuyen die Geschichte von Nill, einem Mädchen, das halb Elfe, halb Mensch ist. Sie wird eines Tages vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt und macht sich ganz alleine auf den Weg, um diese zu erfüllen. Nill und alle anderen Figuren sind mir im Nu ans Herz gewachsen und haben mich in ihren Bann gezogen.


    Dabei wurde mit manchem Klischee aufgeräumt und Fantasy in einem ganz neuen Licht gezeigt. Einige Handlungsstränge haben mich regelrecht überrascht und die Lektüre dadurch interessanter und spannender gemacht. Die Gefühle der Protagonisten nehmen einen breiten Raum ein und sind über weite Teile handlungsbestimmend. "Nijura" ist eine Geschichte von Liebe und Verrat, aber auch vom Kampf um die Macht, von Ausgestossen- und Fremdsein, und nicht zuletzt eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und insbesondere der letzte Teil hat mich sehr bewegt. Jenny-Mai Nuyen hat mit 16 Jahren ein tolles Autorendebüt hingelegt und ich bin schon sehr gespannt auf ihre weiteren Veröffentlichungen.


    Von mir gibt es 4ratten und :marypipeshalbeprivatmaus:

    :lesen: Rebecca Gablé - Das Spiel der Könige

  • Den vorherigen Begeisterungsstürmen kann ich mich nicht anschließen. Es war ein nettes Buch, aber nichts besonderes und es hakte doch noch an einigen Stellen.


    Gut gefallen haben mir die wunderbaren Beschreibungen von Orten und Personen. Man sah die Bilder regelrecht vor sich, fühlte sich mitten drin. Es gab auch einige schöne Ideen, die von der typischen Fantasy abwichen, aber "Fantasy in einem ganz neuen Licht" (Zitat von Miramis) konnte ich nicht finden. Vielleicht weil ich sehr viel Fantasy lese, da wird es langsam schwierig, sie mir in ganz neuem Licht zu präsentieren. ;-)
    Mir ist klar, dass es ein Jugendbuch ist, ich lese auch gerne und einige Jugend-Fantasybücher. "Nijura" hat mir ganz gut gefallen, es fesselte mich aber nicht wirklich. Einige Stellen warfen Fragen auf, die auch nicht wirklich geklärt wurden, erschienen etwas unlogisch. Vorallem von einer Hauptperson fehlte mir der Hintergrund, warum sie so handelt.


    Kurz: eine nette Lektüre, für jüngere Leser oder Leser mit weniger Fantasyhintergrund sicher ein sehr schönes Buch, wer schon etwas mehr in der Richtung gelesen hat wird allerdings nicht viel neues finden.


    Von mir bekommt es: 3ratten

  • Hallo :winken:


    Ich habe das Buch gerade ausgelesen und bin immer noch sehr berührt.
    Der Anfang hat mich nicht wirklich begeistert. Ich fand es ziemlich platt, mit gar zu heldenhaften und vor Liebe überschäumenden 12 bzw. 13jährigen war es einfach zu unreal.
    Bis auf die toll beschriebene Kesselstadt konnte ich nichts ins Herz schließen.
    Ab dem zweiten Teil wird es richtig gut und spannend.
    Endlich entsteht eine Verbindung zum Klappentext, die Charaktere sind symphatisch und die Gegenden wunderschön bzw. beängstigend beschrieben.
    In das verzauberte Dorf der Freien Elfen wäre ich am liebsten selbst eingezogen :breitgrins:
    Bis zum Schluß (der war übrigens klasse) habe ich mitgefiebert und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
    Für eine so junge Autorin ist dieser Roman wirklich eine beeindruckende Leistung.
    Und mit der Zeit und Übung gelingen sicher auch die Anfänge besser... ich kann nur hoffen, das wir noch viel von Jenny-Mai Nuyen lesen werden.


    4ratten


    die Kati

  • Da ich auch an der Leserunde teilgenommen habe, kommt hier nun meine Rezi.


    Klappentext:
    Ein unglaubliches Vergehen erschüttert den Frieden der Welt: Elrysjar, die magische Halbkrone der Moorelfen, wird von einem machtbesessenen Menschen gestohlen. Er schwingt sich auf zum neuen König über die Marschen von Korr und rüstet eine Armee Grauer Krieger, um die Welt mit seiner Schreckensherrschaft zu überziehen. Nur eine Waffe kann das Elfenvolk retten - das magische Messer, das Königssymbol der Freien Elfen. Das Messer braucht eine Trägerin. Alle Hoffnungen ruhen auf der jungen Halbelfe Nill. Sie ist die Auserwählte - sie ist Nijura. Gemeinsam mit ihren Gefährten, dem Menschenjungen Scapa und dem Elfenprinz Kaveh, begibt sie sich auf eine gefährliche Reise zum Turm des neuen Königs ...


    Meine Meinung:
    Jenny-Mai Nuyen hat mit ihrem Debüt-Roman eine emotionale und dichte Fantasy-Geschichte über den Kampf um Macht, aber vor allem über Freundschaft und Liebe geschrieben, die schon nach wenigen Kapiteln Lust auf weitere Bücher der jungen Autorin macht.


    Der Klappentext lenkt die Erwartungen allerdings in eine etwas andere Richtung, als es zunächst tatsächlich geht. So begibt man sich nach einer kurzen Schilderung der Machtübernahme des neuen Königs erst einmal nach Kesselstadt, wo man die beiden Kinder Scapa und Arane kennen lernt, die sich mit Diebstählen über Wasser halten und die Eroberung des 'Fuchsbaus' planen. Erst im zweiten Teil des Buches wird Nill eingeführt, das Mädchen, dem das Messer und damit die schwierige Aufgabe zufallen, das Elfenvolk zu befreien.


    Mit der Zeit laufen die beiden Handlungsstränge zusammen, anfängliche Rätsel werden nach und nach aufgeklärt bis es letztlich zum großen Finale kommt, bei dem jedoch die eine oder andere Frage offen bleibt. In mancher Hinsicht ist dies positiv, in anderen Punkten wäre eine abschließende Klärung hingegen wünschenswert gewesen. Auch stolpert man im Laufe der Geschichte manches Mal über kleinere Ungereimtheiten, weil diverse Dinge etwas zu einfach erscheinen.


    Entschädigt wird man allerdings durch die wundervolle Sprache der Autorin. Bereits der erste Satz klingt fast schon poetisch. Wunderbar bildhafte und atmosphärische Beschreibungen versetzen den Leser mitten ins Geschehen. Man wandert mit Nill und ihren Gefährten durch die düsteren Marschen, tanzt mit den Elfen am Lagerfeuer und streift mit Scapa und Arane durch die engen Gassen von Kesselstadt.
    Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, haben wohlklingende, passende Namen und sind größtenteils sympathisch, so dass sie dem Leser schnell ans Herz wachsen. Lediglich einer wichtigen Figur fehlen deutlichere Hintergründe für ihr Handeln, was das Lesevergnügen allerdings nur geringfügig schmälert.


    Ein besonderes Lob verdient die tolle Aufmachung des Buches. Neben dem wunderschönen Einband ist es vor allem die selbst gezeichnete Landkarte der Autorin, die das Leserherz höher schlagen lässt.


    FAZIT: Ein phantasievolles Buch mit vielen neuen Ideen, das ich gerne gelesen und schon weiterempfohlen habe.


    Bewertung: 4ratten

  • Als Teilnehmerin an der Leserunde will ich meinen Kommentar hier doch auch nicht vorenthalten:


    Nijura - Das Erbe der Elfenkrone hat mir gut gefallen, die Geschichte in sich ist stimmig und flüssig erzählt, die Charaktere im großen und ganzen interessant und sie tragen die Handlung in angemessener Weise. Es gibt ein paar überraschende Wendungen und immer wieder "Ruhepausen", deren Zusammenhang mit dem Haupterzählstrang sich erst später erschließt. Die Beschreibungen sind detailliert genug, um Bilder von Kesselstadt, den Marschen, dem Elfendorf usw. heraufzubeschwören, aber nicht überladen. Das alles zusammengenommen sorgt für ein unterhaltsames Leseerlebnis. Zustimmen muß ich *Sternenstauner* hier:



    Lediglich einer wichtigen Figur fehlen deutlichere Hintergründe für ihr Handeln, was das Lesevergnügen allerdings nur geringfügig schmälert.


    Hier hätte ich mir auch deutlich mehr Hintergrundinformation gewünscht, das gilt gleichermaßen für den Komplex der "Kenntnis des wahren Namens" sowie für manche ausgelegte Spur, die zu sang- und klanglos verschwand. Da ist vielleicht ein bißchen verschenkt worden, aber andererseits wäre das Buch dann sicher sehr viel dicker geworden (was ich persönlich nicht schlimm gefunden hätte :breitgrins:). Dafür entschädigen aber neue Ideen wie die Moorelfen und nicht zuletzt die schöne Sprache.


    Bewertung: 3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    Aldawen

  • meine Meinung:


    Der Anfang ist eine Legende von zwei Kindern namens Scapa und Arane, welche zusammen als Straßenkinder Kesselstadt erobern wollen. Dieser Beginn hat mir sehr gefallen. Besonders die Beschreibungen von Kesselstadt und der Zusammenhalt der Kinder war gut beschrieben!


    Im zweiten Teil kommt es zu einem großen Sprung im Geschehen. Die Halbelfe Nill ist dazu auserkoren den Menschenkönig der Moorelfen mithilfe eines Messers zu töten, damit dieser nicht länger über die Moorelfen herrscht. Nill lernt neue und liebenswürtige Gefährten auf ihren Weg zum König kennen, die ihr helfen, Unterstützung und Schutz geben. Besonders gelungen fand ich hierbei Bruno. :zwinker:


    Es ist für einen Erstlingsroman ein gelungenes Buch. Besonders interessant ist es, dass Jenny-Mai anscheinden versucht mit den typischen Elfen-Klischees aufzuräumen und Platz für neue Elfen macht.
    Ein Nachteil für mich war, dass einige Figuren nicht genug Tiefe besaßen. Das hätte meiner Meinung nach mehr ausgebaut werden können. So konnte ich einige Handlungen der Figuren nicht nachvollziehen und Fragen meinerseits blieben am Ende des Buches ungeklärt.
    Dennoch hat es Jenny-Mai geschafft, mich an einigen Stellen zu verblüffen und sie hat ihre Fäden sehr geschickt wieder zusammengeführt. Jediglich das Ende war für eine begeisterte Fantasy-Leserin, wie mich, zu offensichtlich.


    deshalb 3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:
    Ich denke die Autorin wird sich ihn ihren zukünftigen Büchern noch steigern!

  • ich fand es gut das die handlung nicht sofort auf den inhalt des klappentextes herausläuft. kesselstadt fand ich sehr gut beschrieben, ich hatte sofort das gefühl ich wäre selbst dort.
    ich fand es auch gut das nill dann doch nicht das weiße mädchen war sondern arane... hab ich das richtig verstanden??
    der umschlag hat mich echt begeistert und die selbstgezeichnete karte fand ich auch toll.


    alles in allem fand ich es aber ein gelungenes buch das sich auf jeden fall lohnt.


    ich gebe ihm: 4ratten und :marypipeshalbeprivatmaus:


    EDIT: Kann es sein, dass der von mir jetzt als Spoiler markierte Teil einer ist, den man nicht wissen möchte, bevor man das Buch gelesen hat? Falls dem nicht so ist, kannst du die Spoilermarkierung gerne wieder entfernen. Ansonsten sei bitte so nett und markiere solche Textteile als Spoiler, vielen Dank! Wenn du Hilfe brauchst, sind hier viele gerne für dich da :winken: LG Ingroscha

    MfG Fine

    Einmal editiert, zuletzt von Ingroscha ()

  • Hallo katinkalein,


    na, das kannst Du doch sicher besser, oder? Stelle Dir nur vor, Du postest diese Meinung in einem Forum, wo keiner Deinen Lesegeschmack kennt und einschätzen kann. Niemand könnte etwas mit diesen zwei Zeilen anfangen :zwinker:
    Würdest Du vielleicht für diejenigen unter uns, die Deinen Lesegeschmack nicht einschätzen können, etwas genauer sagen, was Dir gefallen hat und warum Du es so super fandest? Ansonsten kann ich zumindest mit Deinem Posting leider nichts anfangen. :winken:


    Liebe Grüße
    nimue

    "Der Glaube an Gott ist prägend für mein Verständnis der Welt", schrieb Laschet, "wenn man daran glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, macht man auch Politik anders als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will."


    Ein Muster-Katholik führt künftig die CDU


    "Sorry, ich sags wie es ist. wer cdu wählt, handelt gesellschaftlich verantwortungslos. cdu-wähler*innen stehen für mich auf einer stufe mit masken- und impfverweigerern. und nein: unwissenheit lass ich nicht gelten. sich zu informieren gehört zur gesellschaftlichen verantwortung. Michael Seemann

  • Ich schließe mich Likimeya an. Das Buch war sehr flüssig zu lesen und hat mich ein paar Stunden lang prima unterhalten, gehört insgesamt aber eher zu den Werken, die ich schnell wieder vergesse. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen. Vermutlich waren die Charaktere einfach ein bisschen flach und austauschbar.
    Ich werde trotzdem mal nach dem Drachentor Ausschau halten. Auch meinerseits eine kleine Verbeugung vor dem Alter der Autorin.


    3ratten



    Der Anfang hat mich nicht wirklich begeistert. Ich fand es ziemlich platt, mit gar zu heldenhaften und vor Liebe überschäumenden 12 bzw. 13jährigen war es einfach zu unreal.


    Da muss ich doch glatt an Romeo und Julia denken... :breitgrins::wegrenn:



    Liebe Grüße,
    Polkadot

    Liest:<br />Matt Ruff - Bad Monkeys

  • Jenny-Mai Nuyen - Nijura. Das Erbe der Elfenkrone

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    Arane und Scapa sind in Kesselstadt für ihre Gaunerei sehr bekannt. Beide, vorallem Arane, streben Hohes an und sehnen sich nach einem besseren Leben. Ein Leben, indem sie nicht als andere bestehlen müssen. Und auch wenn vorallem Arane als recht herrisch, kalt und machthungrig scheint, bedeutet ihr Scapa sehr viel.
    Nachdem in Kesselstadt das Gerücht umgeht, dass die Krone der Elfen von Korr in Menschenhand gefallen ist, scheint das nichts Gutes zu verheißen. Doch Arane hat eine Vision, mit deren Hilfe sie zum neuen König gehen will und ihm etwas vorzuschlagen…
    Während im Buch drei Jahre vergangen sind, erfährt man endlich was über die Halbelfe Nill, über die ja bereits im Klappentext erzählt wurde.
    Nills Eltern waren ein Mensch und ein Elf, doch sie hat sie nie kennen gelernt und weiß auch eigentlich nichts über sie. Aufgewachsen ist Nill bei den Menschen Agwin und Grenjo, die sie als Säugling aufgenommen haben.
    Nill selbst wird von den meisten eher gemieden aufgrund ihrer Herkunft. Und vorallem Agwin behandelt sie nicht sonderlich gut.
    Eines Tages findet Nill in einem Baum einen sogenannten “Steindorn”. Nachdem ihr erklärt wird, was es damit auf sich hat, wird beschlossen, Nill auszusenden, um mit dem Steindorn den König von Korr umzubringen, denn das ist die einzige Waffe, die ihm schaden kann… Und so macht sie sich alleine auf den gefährlichen Weg…


    Ich bin schon lange um die Bücher von Jenny-Mai Nuyen herumgeschlichen und “Nijura. Das Erbe der Elfenkrone” ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und ich bin wirklich begeistert!
    Vom ersten Satz an hat mich die Geschichte gefangen genommen und wollte mich nicht mehr loslassen und ich habe mir gewünscht, dass das Buch nie zu Ende geht. Auch wenn ich eher wenig Zeit zum Lesen hatte, habe ich jede Minute genutzt, um in der tollen Welt einzutauchen, die Jenny-Mai Nuyen geschaffen hat.


    Die Charaktere sind sehr facettenreich und daher existiert hier, meiner Meinung nach, kein Charakter, der einfach nur böse ist. Selbst die machthungrige Arane habe ich in mein Herz geschlossen.
    Nill fand ich von Anfang an wirklich toll. Dadurch, dass sie halb Elfe und halb Mensch ist, wird sie von niemanden als wirklich vollwertig erachtet und daher leidet sie unter starken Selbstzweifeln und hat Probleme, sich anderen zu öffnen. Vorallem nachdem sie erfährt, was ihr Name in der Elfensprache bedeutet. Sie tat mir wirklich sehr Leid und manchmal hätte ich sie einfach mal in den Arm genommen.
    Es gab sowohl Charaktere, die ich sehr gerne mochte, als auch welche, die mir überaus unsympathisch waren, eben wie im richtigen Leben.


    Die Sprache von Jenny-Mai Nuyen fand ich einfach total schön. Man kann sich beim Lesen alles wunderbar vorstellen, da die Autorin eine sehr bildhafte Sprache verwendet. Aber die auch teilweise sehr poetisch war.
    Es gibt viele überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte und mich teilweise mit Erstaunen zurückgelassen hat.
    Überhaupt hat mich das Buch sehr berührt und ich habe doch recht viele Tränen vergossen.
    Einerseits “bereue” ich es, erst jetzt etwas von dieser tollen und vorallem sehr jungen Autorin zu lesen, aber andererseits habe ich so zum Glück noch viele schöne und spannende Lesestunden vor mir, denn ihre anderen Bücher werde ich mir auf alle Fälle noch zu Gemüte führen.
    Sehr gut, hat mir auch die Karte am Anfang des Buches gefallen, auf die ich oft zurückgeblättert habe um zu sehen, wo genau wir uns gerade befinden.


    Ein wundervoller Fantasyschmöker, romantisch, spannend, gefühlvoll und somit ganz nach meinem Geschmack.
    5ratten

    Books are the ultimate Dumpees: put them down and they’ll wait for you forever; pay attention to them and they always love you back.<br />John Green - An Abundance of Katherines<br /><br />:lesewetter: Caprice