Barbara Erskine - Die Schatten von Mistley

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von claire.

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    Inhalt
    Als die junge Emma Dickson in ein romantisch verwildertes Cottage in der kleinen Gemeinde Mistley zieht, fühlt sie sich schon bald geheimnisvollen Kräften ausgeliefert. Gebieterische Stimmen flüstern ihr Botschaften zu und in bedrohlichen Träumen taucht sie in eine Welt des 17.Jahrhunderts ein, in der die Frauen des Ortes von einem grausamen Hexenjäger verfolgt wurden...


    meine Meinung
    Leider, leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Schade ich mag Barbara Erskine ja wirklich gerne, aber hier hat sie übertrieben.
    Grundsätzlich hat sie hier die von ihr schon bekannten Zutaten genommen. Einsame, moderne, aber trotzdem immer irgendwie hilflos wirkende, Frau, altes Haus, Geschehnisse aus der Vergangenheit, Geister die keine Ruhe finden und zum Schluß ein Mann als Retter aus der Not.
    Bisher fand ich ihre Bücher eigentlich immer sehr schön. Das richtige für gemütliche, gruselige Stunden auf dem Sofa.
    Auch dieses Buch war im großen und ganzen nicht wirklich schlecht, aber mir wurden die ganzen Hexen, das ganze Religiöse einfach zu viel. Nichts wird von den Figuren hinterfragt, ich meine ist ja auch völlig normal das Hexen direkt neben uns wohnen und ich bekomme auch ständig Besuch von einer Ahnin die sich in meinen Kopf festsetzt :rollen:.
    Ihr nicht.... :breitgrins:. Zumindest in der Geschichte hinterfragt das niemand,es ist alles völlig normal.
    Auch Grusel kam bei mir zu keiner Minute auf. Dafür fand ich das ganze einfach zu überspitzt. Auch da Ende war nicht wirklich befriedigend. Es blieben bei mir doch einige Fragen offen. Vielleicht hätte man das Buch gut um 200 Seiten kürzen können
    weil eigentlich war schon nach 100 Seiten alles klar, um was es geht und worauf alles zusteuert, dass aber auf 650 Seiten breit zu
    kauen war stellenweise doch anstrengend.
    Ich vergebe trotzdem noch 3 Ratten, weil das Buch mich schon recht gut unterhalten hat, aber die Frau hat schon bessere Werke geschrieben.
    3ratten


    Viele Grüße
    Flor

    Einmal editiert, zuletzt von Flor ()

  • Das ist bei mit Barbara Erskine auch so ein Problem. Irgendwann kennt man ihr Schema und dann machen die Romane keinen Spaß mehr. Zumindest ich hatte nach dem dritten Buch genug. Sie neigt leider du Wiederholungen ihrer eigenen Ideen...

  • Ich liebe die Bücher von Barbara Erskine! Allerdings muß ich auch sagen, daß sie mit den letzten Büchern nachgelassen hat. Leider gehört auch die Schatten von Mistley nicht zu ihren besten Werken.


    Es gibt übrigens ein neues Buch von ihr, gerade als englisches HC erschienen: Daughters of fire. Ich weiß aber nicht, wann es auf deutsch erscheint.

    viele Grüße<br />Tirah

  • "Die Schatten..." war das erste mal, daß ich was von B. Erskine gelesen habe.
    Die drei Ratten treffen es schon ganz gut, finde ich- unterhaltsam, aber auch nicht allzu Besonderes.
    Mich erinnerte es- Sorry an alle Erskine-Fans, das bezieht sich jetzt auf dieses spezielle Buch, sonst kenne ich ja nichts von ihr -ein bißchen an einen langgezogenen Mystery-Heftchenroman (ja, sowas hatte ich auch schonmal in der Hand :breitgrins: )


    Vor kurzem hat meine Mama dann "Der Fluch von Belheddon Hall" aus einem Wühltisch gezogen, welches ja, wenn ich mich richtig erinnere, als eines der besseren Bücher von ihr gilt. An sich auch ganz unterhaltsam, aber ich hab da abgebrochen, als der kleine Junge immer mehr zum Opfer wurde... Sowas mag ich einfach nicht lesen, da bin ich fimschig, auch wenns absolut fiktiv ist.


    LG,
    *Severine*

  • Hallo,


    HoldenCaulfield
    Da hast du völlig recht, ihre Bücher funktionieren nach einem ganz strikten Schema. Aber leider ist das ja bei vielen Autoren so. Und es stört mich nicht unbedingt. Man darf halt wirklich nicht mehrere Bücher hintereinander lesen. Und leider habe ich bisher noch keine Autorin gefunden die ähnliche Sachen schreibt wie B. Erskine -für Tipps wäre ich sehr dankbar-! :zwinker:


    Tirah
    Ja, das Buch habe ich auch schon im Auge und hoffe wirklich das sich sich wieder steigern kann.


    Die Ansätze waren ja auch in diesem Buch gar nicht schlecht, aber irgendwie hat sie es nicht geschafft eine schaurige Stimmung zu schaffen, wie in Der Fluch von Belheddon Hall (eines meiner Lieblingsbücher). Es war mir auch einfach alles zu überspitzt. Mit den ganzen Hexen, erst sind


    Wenn sie hier wenigstens , die in der Vergangenheit spielende Geschichte, schön ausgearbeitet hätte, da hätte es ja doch viele Möglichkeiten gegeben, aber auch die haut einen nicht vom Hocker.


    Severine
    Ich kann die nur empfehlen dem " Der Fluch von Belheddon Hall" noch eine Change zu geben. Klar das mit dem kleinen Jungen tut einem schon etwas weh, aber so richtig schlimm wird es nicht.


    Viele Grüße
    Flor

  • Ich möchte mich der Wertung von 3 Ratten anschließen - da sind sie 3ratten:breitgrins:


    Das Buch ist schon recht spannend und ich habe es relativ schnell ausgelesen, aber irgendwie war mir einiges zu weit hergeholt. Es war viel vorhersehbar und die Figuren waren etwas blass. Gruseln konnte ich mich nicht wirklich obwohl Potenzial da gewesen wäre. Es war mein erster Erskine, Der Fluch von Belheddon Hall liegt noch im Regal herum, ich will es auf jeden Fall damit versuchen !

  • Meine Lieblingsbücher von Barbara Erskine sind Die Herrin von Hay, Königreich der Schatten und Der Fluch von Belheddon Hall.
    Das Lied der alten Steine hat mir auch gut gefallen. :smile:

    viele Grüße<br />Tirah

  • Bei den Schatten von Mistley wars mir mit der Religion einfach zu viel.
    Das Schema der bösen Hexe kann ich auch gar nicht leiden... :grmpf:
    Kurz gesagt hab ich bei Seite 10 oder so aufgegeben und es bleiben
    lassen, obwohl ich die anderen Bücher von Frau Erskine nicht schlecht
    fand.
    Außerdem wenn man ein bißchen forscht und über die Autorin liest
    beschleicht einem der Verdacht, daß sie über ihre Vorfahren (?) schreibt,
    da einige Personen immer wieder vorkommen oder zumindest erwähnt
    werden.

  • HoldenCaulfield
    "Die Herrin von Hay" kenne ich noch nicht. Das gibt es ja auch nicht mehr neu in der deutschen Übersetzung zu kaufen. Und meine Probleme mit den hohen Versandkosten nach Brasilien bei gebrauchten Büchern sind ja bekannt.
    Aber irgendwann werde ich das auch noch lesen. Aber das Buch ist vom Schema ja ähnlich wie "Königreich der Schatten".
    Richtig ürde mich ja auch "Die Tochter des Phönix" .....äh....oder so ähnlich interessieren. Aber das gibt es ja auch nicht mehr neu.


    LG
    Flor

  • Auf englisch gibt's beide Bücher noch, warum es sie auf deutsch nur noch gebraucht gibt, weiß ich nicht. Aber leider ist es auf dem deutschen Büchermarkt ja oft so, daß Bücher bereits nach 2 oder 3 Jahren nicht mehr aufgelegt werden. :sauer:


    Die Tochter des Phönix hat mir auch gut gefallen, ist allerdings mit über 900 Seiten doch sehr lang. Ein paar Kürzungen hätten dem Buch nicht geschadet.

    viele Grüße<br />Tirah

  • Barbara Erskine lese ich eigentlich auch sehr gerne.


    Die Tochter des Phönix subt bei mir schon ein paar Jahre. :redface:
    Irgendwie haben mich die vielen Seiten bisher etwas abgeschreckt.


    Tirah: Nach deiner Bemerkung wird es wohl noch etwas auf dem Sub bleiben. :breitgrins:


    LG


    Aurian :blume:

  • Es ist kein schlechtes Buch, ich habe es gerne gelesen. :smile: Aber dafür, daß mich die alten Kelten nicht soo sehr interessieren, war es für meinen Geschmack doch etwas zu lang :breitgrins:

    viele Grüße<br />Tirah

  • So, ich habe gerade "Die Schatten von Mistley" beendet. Gott sei Dank, kann ich nur sagen. So was Grottenschlechtes habe ich schon länger nicht mehr gelesen. Ich war zwischendurch immer wieder versucht, es in die Ecke zu donnern. Aber irgendwie wollte ich mich wohl bis zum Schluss ärgern :breitgrins:. Das ganze Thema blieb in meinen Augen total an der Oberfläche, kein einziger Charakter wurde tiefergehend vorgestellt. Und das uralte Böse, was angeblich hinter allem steckte, wurde zwar immer wieder, wahrscheinlich zur Spannungssteigerung, erwähnt, blieb aber völlig blass und nebulös. Ich weiß gar nicht, was das für eine komische Mischung war: weder wirklich historisch, auch kein Horror (obwohl ich mich in dem Genre nicht auskenne) und Mystery war's auch nicht. Total oberflächlich und an den Haaren herbeigezogen. Ich bin froh, dass es vorbei ist. Nächste Woche weiß ich wahrscheinlich schon nicht mehr, worum es eigentlich ging. Der einzige Eindruck, der bestehen bleiben wird, ist, dass ich ganz oft kopfschüttelnd gedacht habe "wie schlecht :grmpf:!"

  • Ich habe "Die Schatten von Mistley" in der November-Monatsrunde zum Thema Gruseln, Gänsehaut, Grauen gelesen.
    Das Buch an sich liest sich flüssig und , zumindestens für mich, auch spannend. Auch wenn sehr früh klar wird, um was es geht. Welche Wendungen die einzelnen Personen machen, ließ sich zwar erahnen, manches hat mich dann aber doch überrascht. Vielleicht auch, weil dieser Roman ein Abstecher in ein kir ansonsten relativ fremden Genre war.
    Das Ende, nun ja! Das war eindeutig sehr überspitzt und künstlich dramatisch gehalten, mit relativ vielen Toten in kurzer Zeit.
    Ich kann mich sonst nur noch den anderen Beiträgen zu diesem Buch anschließen und vergebe für "Die Schatten von Mistley"
    3ratten