No-no Autoren ohne ersichtlichen Grund?

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 252 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Hallo Ihr Lieben,


    das musste ich jetzt mal von Steffi (Bücherkiste) und dem DG Forum klauen. Eine tolle Frage! :klatschen:


    Habt Ihr eigentlich Autoren, die ihr aus unerfindlichen Gründen nicht anrührt? Ihr habt noch nie etwas von ihnen gelesen, aber irgendwie kämt ihr nie auf den Gedanken mal eins von ihnen zu versuchen?


    Da gibt es bei mir sicherlich noch viel mehr als ich jetzt schon aufzähle:


    - Grisham, Baldacci, Clancy, Cussler, Forsyth, Lustbader
    Das Buch, das ich damals von Grisham gelesen hatte (ich glaube, es war "Die Jury") fand ich auch gut, aber ich habe bei ihm immer das Gefühl: Kennst Du einen, kennst Du alle.


    - Hera Lind, Eva Heller, Gaby Hauptmann
    Von der Lind kenne ich "Die Zauberfrau" und die fand ich doch sehr lau. Als Jugendsünde könnte ich noch das Buch mit dem bezeichnenden Titel "Suche impotenten Mann fürs Leben" (Hauptmann) aufführen. War auch schwach. Fazit: Diese "Frau in der Gesellschaft" Romane rühre ich nicht mehr an.


    - Nicholas Sparks


    Sparks interessiert mich echt so überhaupt nicht - hab aber sogar noch ein paar SUB Bücher. Vielleicht ändert sich meine Einstellung ja auch noch.


    - Suzanne Frank


    einmal und nie wieder! Grauenhaft!


    - Dieter Bohlen


    muss ich eigentlich nicht extra aufzählen, oder?


    - alle Liebesromanautorinnen (hpts. Historicals) Richtung Jennifer Blake oder Rebecca Brandewyne (da habe ich bisher nur für Linda Howard eine Ausnahme gemacht). SEP habe ich zwar auch schon gelesen, wird aber die Ausnahme bleiben. Crusie mag ich sehr gerne, aber das wars auch schon.


    - Cora Heftromane & Co. fasse ich nicht mal mit der Kneifzange an


    - Robert Jordan


    vier deutsche Teile waren schlimm genug!


    - Wolfgang Hohlbein


    Ich weiß, er hat auch gute Romane, aber er lockt mich halt so gar nicht.


    Na..ich bin gespannt auf Eure Nennungen!


    Liebe Grüße
    nimue

    "Der Glaube an Gott ist prägend für mein Verständnis der Welt", schrieb Laschet, "wenn man daran glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, macht man auch Politik anders als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will."


    Ein Muster-Katholik führt künftig die CDU


    "Sorry, ich sags wie es ist. wer cdu wählt, handelt gesellschaftlich verantwortungslos. cdu-wähler*innen stehen für mich auf einer stufe mit masken- und impfverweigerern. und nein: unwissenheit lass ich nicht gelten. sich zu informieren gehört zur gesellschaftlichen verantwortung. Michael Seemann

  • hohlbein.
    zum einen, weil ich viel zu viele ungelesene bücher habe. und wenn der mir gefällt, dann will ich alles besitzen von ihm und das wären mir bei weitem zuviele im moment.
    desweiteren bin ich nicht sicher, ob ich ihn jemals in die hand nehmen werde, also ein buch von ihm (!!!), weil manche schreien IGITT und andere SUPER!

  • Zitat

    - Hera Lind, Eva Heller, Gaby Hauptmann
    Von der Lind kenne ich "Die Zauberfrau" und die fand ich doch sehr lau. Als Jugendsünde könnte ich noch das Buch mit dem bezeichnenden Titel "Suche impotenten Mann fürs Leben" (Hauptmann) aufführen. War auch schwach. Fazit: Diese "Frau in der Gesellschaft" Romane rühre ich nicht mehr an.



    Du sprichst mir aus der tiefsten Seele, obwohl ich nie nie nie etwas von dieser Hera Lind auch nur angefasst habe... Diese Frau samt diesem gesamten Emanzenkreis (du hast es natürlich netter ausgedrückt :breitgrins: ) würde ich ausweisen lassen...Irgenwohin, wo sie diesen Blödsinn ablassen können. Nettere Worte habe ich für die nicht übrig, weil ich wirklich eine immense Abneigung auch persönlich gegen Hera Lind aufgebaut habe (Talkshows, Herzblatt, Shows...)

  • so, nachdem ich meine ganze schöne antwort erstmal im falschen thread geschrieben habe :redface: versuch ichs doch glatt nochmal im richtigen.
    klar gibt es für mich "no-no's". zu diesem wird ein autor, wenn ich ein buch von ihm gelesen habe und es furchtbar fand und es auch bei einem zweiten versuch nicht besser wurde oder wenn er einfach in einem genre schreibt, das mir nicht zusagt...
    spontan fallen mir ein: hohlbein, sparks, vandenberg, king *nachdenk*
    außerdem lass ich meine finger aus prinzip von "groschenromanen" ;)

    So viele Bücher und so wenig Zeit...

  • Politthriller und Beziehungskram-Romane.


    Es reicht mir, die Nachrichten anzuschauen oder das Gejammere einer Beziehungskrisen-geplagten Bekannten anzuhören (warum lernen die eigentlich nie dazu?). Lesen muß ich das nicht auch noch. :zwinker:

    Alamir

  • Hallo zusammen!


    Zitat von "Alamir"

    Politthriller und Beziehungskram-Romane.


    Wie hältst Du's dann z.B. mit Goethes Wahlverwandtschaften :zwinker: ?


    Zum Thema: Diana Gabelfrühstück - oder so ähnlich :smile:


    Grüsse


    Sandhofer

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Gibt sicher noch mehr, aber im Moment fällt mir nur ein:


    Grisham, Clancy, Nora Roberts, Isabel Allende - von allen habe ich jeweils nur ein Buch gelesen und damit war das Thema dann beendet.
    Nur bei I. Allende habe ich nach dem Geisterhaus, das mir wirklich gut gefallen hat, noch zwei Versuche gemacht, aber das war es dann auch. Komme da nicht mehr in Versuchung.


    Viele Grüße

    Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.
    <br />(Carl Hilty)


  • Ich diskutiere Goethe nicht mehr in deutschen Foren. Ich habe das Klassikerforum wegen eines Streites über ihn verlassen, und ich habe keine Lust, mir dieses Forum auch noch zu vermiesen.

    Alamir

    Einmal editiert, zuletzt von ()

  • Mir fallen folgende Autoren ein:


    John Grisham, Stephen King, Autorinnen dieser Frauenbücher á la Gaby Hauptmann, hmmm... mehr fällt mir im Moment nicht ein. Aber ich melde mich wieder! :zwinker:

  • Zitat von "nimue"

    Hallo Ihr Lieben,
    - Hera Lind, Eva Heller, Gaby Hauptmann
    Von der Lind kenne ich "Die Zauberfrau" und die fand ich doch sehr lau. Als Jugendsünde könnte ich noch das Buch mit dem bezeichnenden Titel "Suche impotenten Mann fürs Leben" (Hauptmann) aufführen. War auch schwach. Fazit: Diese "Frau in der Gesellschaft" Romane rühre ich nicht mehr an.


    Ich kann diese Art von Büchern sowas von nicht leiden. Ich hatte in meinem Leben genau eine halbe Seite Gaby Hauptmann. Das reichte um zu wissen, daß das nicht meine Welt ist.


    Ansonsten: Elke Heidenreich, Eoin Colfer, John Grisham, Dan Brown, Benjamin von Stuckrad-Barre


    Da sind mir entweder die Autoren oder die Art ihrer Bücher unsympatisch

  • Hallo Alamir!


    Zitat von "Alamir"

    Ich diskutiere Goethe nicht mehr in deutschen Foren. Ich habe das Klassikerforum wegen eines Streites über ihn verlassen, und ich habe keine Lust, mir dieses Forum auch noch zu vermiesen.


    Hä??? Hab' ich da was verpasst???


    Grüsse


    Sandhofer

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Hallo zusammen,


    ich glaube, John Grisham führt hier die Liste an. Auch ich habe zwei Bücher von ihm "angelesen" und das wars dann irgendwie.


    Und jetzt nenne ich einen Namen und werde dafür unter Umständen Prügel beziehen: John Irving *wegduck*.


    Irgendwie peitscht mich der so gar nicht... *wegrenn*


    Viele Grüße, Elke

  • Hi!


    Robert Jordan und Christian Jacques. Sind die wohl einzigen Autoren, von denen noch nie was wirklich gutes gehört habe. Mag zu unrecht sein, aber das gibt einem schon zu denken.


    Bye,


    Grisel

  • Absolute Nr. 1 meiner "No-no-never" - Autoren ist Robert A. Heinlein. Würde ich chauvinistische Altmännerphantasien lesen wollen, würde ich anstelle von Romanen dieses Knaben lieber zum "Playboy" greifen...

  • Also bei mir ganz oben auf der Liste ist Theodor Fontane. Ansonsten gibt es fast nichts was ich nicht lese (oder wenigsten mal versuche).


    Ben

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym, 2001

  • Auch ich habe einige No-Nos u. a.


    * Konsalik
    * Courts-"Maleur"
    * Hohlbein (ich bin fest überzeugt, dass er viele seiner Sätze von einer Software formulieren lässt und deshalb immer der gleiche Käse rauskommt)
    * Tom Clancy (das Genre liegt mir gar nicht)
    * alle "Frauenromanautorinnen" *schüttel*
    * leider auch M.Z. Bradley, wobei mir ihre alten SF-Titel damals ganz gut gefallen haben, mit Darkover aber z. B. kann ich gar nichts anfangen :rollen:


    Generell mag ich Romane, die mir was alltägliches erzählen nicht besonders, davon habe ich jeden Tag genug...

  • so, dank ingroscha is mir also auch noch was eingefallen. nämlich bradley und konsalik (was ein schwampf).

    So viele Bücher und so wenig Zeit...

  • Bücher von Autoren, mit denen man es mal versucht hat, die einem aber nicht zusagten, zählen für mich nicht wirklich mit. Nimue fragte nach grundlosen No-Noes, und das sind für mich welche, die ich allein aus Vorurteilsgründen nicht anpacke.


    * Hera Lind ---> nie eine Zeile von ihr gelesen, aber ich hatte allein aufgrund des Mediengeschwurbels von ihr schon vorher die Schnauze voll.
    * John Grisham ---> Ich kann mir nicht vorstellen, dass der irgendwas schreibt, was mich interessiert.
    * John Irving ---> gilt nur so halbwegs, weil ich mal angefangen habe, ein Buch von ihm zu lesen, und übers "Häääh?"-Denken nicht hinausgekommen bin.
    * Wolfgang Hohlbein ---> Weil mein verstorbener Ex immer 'Wolfgang Hohlkopf" sagte und behauptete, der könne nicht schreiben. Wobei sicher ein Stück Neid mit dabei war, weil H. der erfolgreichere Schriftsteller war.
    * Stephen King ---> da hab ich zwar schon interessante Verfilmungen gesehen, aber lesen möchte ich das nicht. Ideen hat er. Aber kann er schreiben?
    * Toni Morrison ---> hat sich mal in einem Interview wie eine arrogante Wildsau aufgeführt. Ist bei mir unten durch bis der Messias kommt.
    * Nicholas Sparks ---> Ich stehe nicht auf Liebesschmonzes, ob von Männlein oder Weiblein verfasst.
    * Maxim Biller ---> hat sich in einer Talkshow wie ein verwöhntes kleines Kind benommen.
    Siehe Toni Morrison. Der ist bei mir unter Verschiss bis zum jüngsten Gericht.


    Im Job verkommt mir so manches Buch, das ich anlese und denke, nee, was'n Scheiß. Da sind schon manche Autoren auf meiner persönlichen shit-Liste gelandet. Auf der Hitliste allerdings auch.

  • Zitat von "Vandam"

    Bücher von Autoren, mit denen man es mal versucht hat, die einem aber nicht zusagten, zählen für mich nicht wirklich mit. Nimue fragte nach grundlosen No-Noes, und das sind für mich welche, die ich allein aus Vorurteilsgründen nicht anpacke.


    Trifft auf meine Liste mit Ausnahme von MZ Bradley voll zu. :breitgrins::bang:

  • Zitat von "Vandam"

    Stephen King ---> da hab ich zwar schon interessante Verfilmungen gesehen, aber lesen möchte ich das nicht. Ideen hat er. Aber kann er schreiben?


    Er kann durchaus schreiben. Sein Problem ist, daß er 100 Worte benutzt, wo auch 10 genügen würden. Manchmal funktioniert das trotzdem sehr gut, vor allem dann, wenn er ausführliche Charakterstudien von völlig verrückten Psychopathen betreibt. Manchmal funktioniert es aber auch nicht, dann ist seine Schreibe schwer verdaulich. Bei mir stellt sich aber immer der King-Effekt ein, den ich gern mit dem Verzehr einer Tüte Kartoffelchips vergleiche: Hat man einmal damit angefangen, kann man nicht mehr aufhören, bis nichts mehr da ist - auch wenn man weiß, daß es möglicherweise nicht gut für einen ist.


    Ein weiteres King-Problem: In manchen seiner Romane quetscht er zum Schluß oder so noch einen "übernatürlichen" Aspekt hinein, auch wenn das Buch ohne so etwas ausgekommen wäre (z.B. "The Shining" - ein ansonsten genialer Roman). Viele Verfilmungen konzentrieren sich genau darauf, oder machen zu viel "Horror" aus einem King-Roman. Seine Bücher sind erheblich besser als die Verfilmungen.