Walter Moers - Die Stadt der Träumenden Bücher

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 164 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von finsbury.

  • Der muss ja ein richtiger Fan sein, dass er sich an solch ein Projekt wagt! Aber wow, es ist echt toll!

    //Grösser ist doof//


  • Hier ist jemand dabei die Katakomben nachzubauen. Ich bin zutiefst beeindruckt!


    Da fällt mir kein passender Kommentar ein, ausser:


    :boah:


    Dazu hätte ich nicht die Geduld! (und das Können)

  • Zunächst einmal: Das Buch hat mir gefallen! Es ist etwas ganz Anderes als was man sonst so liest (zumindest für einen Fantasy-Laien wie mich, der Fantasy nur mit Hexerei etc. wie bei Harry Potter genießt) .Es zieht einen in seinen Bann und ich konnte es kaum eine Sekunde aus der Hand legen! Man liest weiter, weil man wissen möchte, was es mit dem Manuskript auf sich hat – wer der Autor war, was mit ihm geschehen ist, ob Hildegunst wieder an die Oberfläche kommt, was es mit dem Schattenkönig auf sich hat, was dieses Zeichen an der Tür mancher Antiquariate bedeutet, …


    Walter Moers schafft etwas, das ich ihm ungerechterweise nie zugetraut hätte, nämlich den Spagat zwischen Unterhaltung, Spannung, eigener Welt und den hunderten kleinen literaturgeschichtlichen Anspielungen, die mir persönlich ganz besonders viel Freude gemacht haben.


    :daumen:


    Es stecken so viele wunderschöne Ideen in dem Buch, dass ich gar nicht aufzählen könnte, was mir gut gefallen hat (wobei die entzückenden Buchlinge definitiv auf Platz 1 liegen). Der Ideenreichtum ist sagenhaft und die erschaffene Welt scheint gar nicht mehr so weit hergeholt, da sie so ausgeklügelt ist – es gibt Bücher, Autoren, Beschreibungen der Süßigkeiten, der guten und schlechten Viertel, geschichtliche Abrisse, …


    Dennoch würde ich es nicht nochmals lesen, eine Fortsetzung kaufen oder es lesen, wenn ich genau wüsste, worum es geht. Mir persönlich war der Teil unter der Erde zu lang. Aber jedes Mal, wenn ich dachte Jetzt reicht's!, begann eine neue Episode mit neuen unglaublichen Ideen, sodass man doch wieder gefangen war. Trotzdem war es zu beklemmend unter der Erde und es gab ganz klar zu genaue und häufige Begegnungen mit Ungeheuern. Zu viel des "Guten" für mich. Da ging der Beginn in der Stadt selbst fast schon unter, obwohl dieser Teil großartig war.


    4ratten

    Es geschah kurz nach Anbruch des neuen Jahres, zu einem Zeitpunkt,

    als die violetten und gelben Blüten der Mimosenbäume rings um die Ambulanz

    aufgesprungen waren und ganz Missing in Vanilleduft gehüllt war.


    Abraham Verghese – Rückkehr nach Missing

  • Der Roman ist zwar noch nicht von Holden genehmigt, aber ich nehme mal an, das liegt eher daran, dass sie keinen Internetzugang hat, als dass das Buch nicht zum Thema passt.


    Vorher hatte ich von Walter Moers schon "Ensel und Krete", "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" und "Rumo" gelesen, also nun mein vierter Zamonien-Roamn nach einer längeren Pause.


    Man erfreut sich schon, wenn man das Buch in die Hand nimmt, an den liebevollen Illustrationen. Ich habe jetzt knapp die Hälfte durch und nach einigen ermüdenden, eher enzyklpädischen Phasen ist es nun, nach der Verbannung Hildegunsts von Mythenmetz in die Katakomben Buchhaims, wieder spannend geworden. Und jetzt erfreue ich mich gerade sehr an den Buchlingen und dem Ormen, was mir als Klassiker-Fan natürlich besonderen Spaß bereitet.

    Einmal editiert, zuletzt von finsbury ()

  • Gerade habe ich schon einmal eine vollständige Besprechung geschrieben, die aber leider durch einen falschen Tastendruck verschwand.
    Deshalb nun nur in Kürze, denn ich nehme an, der Inhalt ist an anderer Stelle schon oft genug dargestellt worden-


    Der Roman hat seine Längen, ist aber besonders im zweiten Teil wirklich spannend und erhält durch die Buchlinge eine nette ironisch-literarische Note. Ich muss jetzt nicht sofort einen weiteren Zamonien-Roman lesen, aber zum Abtörnen war das Werk nun wirklich nicht.