Danielle Steel - Fünf Tage in Paris

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Phantomlove.

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    Kurzbeschreibung
    Der erfolgreiche Marketingmanager Peter Haskell hat alles, was man sich nur wünschen kann. So genießt für ein paar Tage das Flair seiner Lieblingsstadt Paris. Dann aber treibt ihn eine Bombendrohung mitten in der Nacht aus seinem Hotel auf die Straße. Unter den aufgeschreckten Gästen befindet sich auch Olivia, die Frau des amerikanischen Senators Thatcher. Von ihrem Mann unbemerkt, stiehlt sie sich davon, und Peter folgt ihr fasziniert. Für eine kurze Zeit verschmelzen ihre beiden Leben. Doch bald müssen Olivia und Peter erkennen, dass nach dieser Begegnung nichts mehr so ist wie zuvor...


    Meine Eindrücke
    Das Buch gehört zu meinem SUB-Listen-Wettbewerb 2007, in dem ich mangels echtem Nackenbeißer diesen Liebesschmöker in einer inoffiziellen, persönlichen Ausscheidung lesen wollte.


    Ich konnte Beginn an wenig mit dem Buch anfangen. Peter wird von Steel seitenlang vorgestellt, wir lernen seine Vergangenheit kennen und sein aktuelles Leben in epischer Breite. Peter ist integer, klug, erfolgreich, gutaussehend und hat nur ein Problem: Er wird das Gefühl nicht los, nicht dahin zu gehören, wo er ist - und das auch noch von Kindheit an. Peter trifft auf Olivia, die von ihrem Mann und seiner Entourage völlig ignoriert wird und nur als Staffage für seine politische Laufbahn nützlich ist. Beide treffen sich, sind magnetisch voneinander angezogen und legen auf Anhieb dem jeweils wildfremden Gegenüber ihre Seele offen. *Schreikrampf*


    Die beiden landen im Bett, was sich im Buch irgendwo zwischen Seite 180 und Seite 190 so liest: "Dann liebte er sie." (Hier fehlt also jegliche epische Breite, die das Buch sonst kennzeichnet.) Klar, dass die beiden zunächst in ihr altes Leben zurückkehren, bevor sie den Mut haben auszubrechen und neu miteinander zu beginnen. Interessant hätten die Details um das von Peter entwickelte Medikament sein können, aber da Details aus dem Forschungsablauf nicht Thema des Buches sind, bleibt der Aspekt flach und erschöpft sich darin, dass sich Peter und sein Schwiegervater darüber permanent in die Haare kriegen.
    Die jeweils unerträglichen Partner sind - als Kontrapunkt zu den intelligenten und einfühlsamen Personen Olivia und Peter - absolut unerträglich gezeichnet, als oberflächlich, verständnislos.


    Nein, ich vergebe keine ganze Ratte (nur eine Gnadenhalberatte), nicht einmal für die Leistung, eine Geschichte so zu schreiben, dass ich sie teilweise querlesen kann und dennoch nichts verpasse. Für fünf Euro Einkaufpreis war der Verlust nicht wild. Eigentlich kann ich hin und wieder Bücher brauchen, die sich fix weglesen und die für "zwischendurch" ganz gut sind, aber so ganz ohne Aspekt, der mich wenigstens ein bisschen fesselt, geht es dann doch nicht. In flachen Krimis kriege ich wenigstens einen fiesen Mord :zwinker:


    :marypipeshalbeprivatmaus:


    Die Pilcherositätsprüfung
    In Anlehnung an diese Diskussion verteile ich noch die ensprechenden Prüfungsergebnisse:


    Peter sieht sehr gut aus, hat eine anziehende Ausstrahlung, ist sehr erfolgreich und intelligent, er hat eine weiche Seite, die ihm nur wenige zutrauen - er ist also ein Frauenversteher, bei Frauen, die es verdienen. Er verlor zwei Familienmitglieder durch Krankheit und arbeitet nun selbstlos und idealistisch an einem entsprechenden Medikament.
    macht vier Pilcherichs: :jakka: :jakka: :jakka: :jakka:


    Olivia ist hübsch und zierlich, sehr einfühlsam, musste ein schweres Schicksal einstecken und vermisst einen echten Partner, der sie versteht.
    macht drei Pilcherinen: :jakka: :jakka: :jakka:


    Eine Wertstufe fehlt jeweils auf alle Fälle, weil die Leidenschaft völlig fehlt.

    ☞Schreibtisch-Aufräumerin ☞Chief Blog Officer bei Bleisatz ☞Regenbogen-Finderin ☞immer auf dem #Lesesofa

  • Ich gesell mich dazu :rotfl:


    Die Pilcherositätsprüfung sollte offizieller Standard für dieses Genre werden :breitgrins:

    Ich mach&#39; mir die Welt<br />widdewidde wie sie mir gefällt ....

  • Die Lizenzgebühren für den Begriff der Pilcherösität bitte auf mein Konto 12345 bei der Bücherbank in Buchhaim überweisen, danke vielmals.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen






  • Die Lizenzgebühren für den Begriff der Pilcherösität bitte auf mein Konto 12345 bei der Bücherbank in Buchhaim überweisen, danke vielmals.


    Geld ist unterwegs :zwinker:

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  • Zitat

    er hat eine weiche Seite, die ihm nur wenige zutrauen - er ist also ein Frauenversteher, bei Frauen, die es verdienen.


    Das ist schon ein Grund solche Bücher nicht zu lesen. :rollen: :breitgrins:

    LG Gytha<br /><br />&quot;Dieses Haus sei gesegniget&quot;

  • :winken:
    Ich gestehe.....ich habe die Steel mal ganz gerne gelesen. Nachdem ich mich von meinem Mann trennte, war das genau das richtige.


    5 Tage in Paris habe ich auch, aber ich konnte mich nicht mehr so sehr an den Inhalt erinnern.
    Irgendwie sind ihre Bücher doch alle gleich.
    Nachdem ich dann mal einen Bericht über sie Privat las, in dem sie als sehr miese Arbeitgeberin beschrieben wurde, habe ich keine Bücher mehr von ihr gekauft.




    LG


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    :biene:liest :lesen: und hört 🎧


    20/60



  • Ich gestehe.....ich habe die Steel mal ganz gerne gelesen. Nachdem ich mich von meinem Mann trennte, war das genau das richtige.


    Als ich mich mal von einem Freund getrennt hatte, bekam ich von einer Verwandten "Männer: Eine Spezies wird besichtigt" :breitgrins: (von Dietrich Schwanitz, für alle, die den Tipp brauchen *g*)


    Ich habe in meiner Leseerfahrung alternativ nur Pilchers "September" zu bieten. Die wiederum fand ich zwar ebenfalls vorhersehbar in der Gesamtheit, aber die Personen kamen alle nicht so flach rüber und die Story bot entschieden mehr Vielfalt. Deshalb kommt Steel so dermaßen schlecht weg bei mir.
    Ich lese Liebesromane wirklich nicht oft, aber nicht alle schieße ich auf den Mond... Keine Angst :winken:

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  • Vor einiger Zeit mochte ich die Bücher der Steel auch ganz gerne, so mit 14-16 Jahren, irgendwann gingen mir dann die ewiggleichen Klischees auf den Senkel :breitgrins:

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  • Du hast die Bücher damals nur gelesen, zwei damalige Klassenkameradinnen haben sogar versucht, einen Nackenbeißer selber zu schreiben. "Revolution der Leidenschaft" hieß das Werk und es spielte während der französischen Revolution. Und der Rest der Klasse hat ihnen sehr geholfen, z. B. beim Namen der Hauptperson: Philippe d'Orange oder Philippe d'Apfelsine?


    :clown:


    Ich lese irgendwann mal wieder Pilcher und dann melde ich mich im Unterforum hier wieder.

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  • wow ich glaube das setze ich auf meine liste... ! bin nur leider gerade dran an hannibal XD-reihe