Immer nur kaufen oder auch mal ausleihen?

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Es gibt 1.000 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kirsten.

  • Ich bin seit vergangenem Jahr begeisterte Nutzerin unserer Stadtbibliothek.
    In unserer Heimatstadt gab es auch immer eine Bibo, doch diese hatte doch eine eher kümmerliche Auswahl und schreckliche Öffnungszeiten. Mit dem Studium und dem Umzug in eine andere Stadt konnte ich dann in Genuss einer neuen und tollen Bibo kommen. Seitdem bin ich total begeisterte Bibomanin und leihe regelmäßig Bücher, Hörbücher, Klaviernoten, Brettspiele, Zeitschriften und Magazine aus.
    Der Fernsehtisch in unserem Wohnzimmer wurde schon zum Bibotisch umfunktioniert :breitgrins:.

  • Ich gehe schon lange in die Bücherei und leihe mir Bücher aus. Mal mehr, mal weniger. Und hier an meinem Wohnort, arbeite ich auch ehrenamtlich mit.

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Ich kaufe mir eigentlich nur Bücher die ich wirklich, unbedingt und absolut haben will. Als Studentin ist mir mein Geld meistens zu schade für Bücher, die ich nur so halbwegs haben will. Klingt vielleicht doof, ist aber so :breitgrins:!
    In der Buchhandlung stöbere ich dann meistens, merke mir die Titel und schau dann erstmal, ob es dir Bücher auch in der Bibliothek gibt. Seit ein paar Monaten kaufe ich Bücher gelegentlich auch mal gebraucht, aber meistens nur Hardcover! :smile:

  • Meine Tochter war mit ihrer Kindergartengruppe letzte Woche in der Bücherei. Auch wenn es für sie nichts Neues zu entdecken gab, schließlich ist sie schon ein Büchereiprofi wollte sie unbedingt mitgehen. Es gab Märchenraten, Vorlesen und eine kleine Tour durch die Bücherei. Jedes Kind hat außerdem eine kleine Broschüre mit Informationen bekommen. Wahrscheinlich werden nicht viele das Angebot letztendlich nutzen. Aber selbst wenn es nur ein Kind zum Lesen brint, hat sich die Sache schon gelohnt.

    Failure is success in progress. Either you win or you learn.

  • Kirsten


    Ich finde es immer wieder schön, wenn man versucht, Kinder zum Lesen zu animieren! In unserer Stadtbibliothek sehe ich häufiger Schulklassen die zusammen die Bibliothek erkunden. Selbst wenn, wie du schon selbst sagst, die Angebote wahrscheinlich nicht angenommen werden, sind die Kinder wenigstens einmal mit Büchern in Kontakt getreten!


    Ich fand es total witzig, als ich einmal in der Bibliothek sah, wie eine ca. 8-jährige ihren Freundinnen erklärte, welche Bücher gut und welche doof waren, das fand ich echt zum Schießen! :breitgrins:

  • Bücher von denen ich weiß, dass ich sie mehr als einmal lese kaufe ich mir auch. Meistens Bücher von Lieblingsautoren. Da gebe ich dann auch schon mal das Geld für ein Hardcover aus. Oder ich kaufe Bücher, die nur geliehen war, die ich aber total toll fand für mein eigenes Bücherregel. :smile: Aber mittlerweile lese ich auch sehr viele geliehene Bücher. Einerseits, weil mir das Geld für Fehlkäufe zu schade ist, andererseits, weil der Platz in einer WG einfach begrenzt ist. Ich staune hier ja immer über die Leute, die einen riesigen SUB von 500-1000 Büchern ihr Eigen nennen. Da hätte ich schlicht und einfach keinen Platz für.

  • Ich hab knapp 1500 Bücher und jetzt ist definitiv Schluss. Mehr platz hab ich nicht. Ich werde jetzt auch einige weg geben da ich den platz für meine Kinder brauche.

  • Ich werde jetzt auch einige weg geben da ich den platz für meine Kinder brauche.


    Von einem gewissen Alter an passen die aber nicht mehr in die Regale...

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Ich leihe durchaus Bücher aus der Bücherei aus - vor allem Fachliteratur, aber auch Romane und vor allem sehr viele Hörbücher.


    Viele der aktuellen Bücher gibt es dort aber (noch) nicht oder sie sind ständig verliehen. Daher kaufe ich auch recht viel in Buchhandlungen. Geld spare ich dadurch, dass ich einen guten Teil der Bücher, die ich neu kaufe, anschließend gleich wieder über booklooker verkaufe. Damit reduziere ich die Kosten und spare auch noch Platz daheim.

  • In einer etwas größeren Stadt hätte, vermute ich zumindest, eine Bibliothek durchaus ihren Reiz. In einer Kleinstadt sind die Bibliotheken allerdings nicht so groß und damit beschränkt sich die Auswahl doch erheblich. Von daher bleibt nur noch der Kauf.


    Ein zweiter Grund ist aber auch, dass das Ausleihen von Büchern einen ganz entscheidenden Nachteil gegenüber dem Kauf hat. Man ist nämlich gezwungen, diese, nach Ablauf einer Frist, wieder zurückzubringen. :entsetzt:

    Und viele Bücher trag ich im Kopf!<br />Ich darf es euch versichern,<br />Mein Kopf ist ein zwitschendes Vogelnest<br />Von konfiszierlichen Büchern.<br />[size=1]Heinrich Heine[/size]

    Einmal editiert, zuletzt von lif ()

  • Ein zweiter Grund ist aber auch, dass das Ausleihen von Büchern einen ganz entscheidenden Nachteil gegenüber dem Kauf hat. Man ist nämlich gezwungen, diese, nach Ablauf einer Frist, wieder zurückzubringen. :entsetzt:


    Kann auch ein Vorteil sein.
    Überleg mal, Du müsstest jedes Buch, das Du je gelesen hast, zu Hause unterbringen oder weiterverkaufen/ weitergeben.
    Wat'n Aufwand für viele Bücher, die Dich nach dem ersten Lesen oder gar nach dem ersten Kapitel gar nicht mehr interessieren.
    Dies gilt insbesondere für Bücher, die man an einem Tag oder Wochenende durchlesen kann.
    Auch sehr schön und geldsparend: Zeitschriften ausleihen zu können. Für das gesparte Geld kann man sich je nach Interesse mindestens ein Buch mehr pro Monat kaufen. :zwinker:


    LG von Keshia

    Ich sammele Kochbücher, Foodfotos und Zitate.


    <3 Aktuelle Lieblingsbücher: "The good people" von Hannah Kent, "Plate to pixel" von Hélène Dujardin und "The elegance of the hedgehog" von Muriel Barbery.

  • Platzprobleme habe ich tatsächlich, ändert sich aber demnächst. :breitgrins:


    Bücher, die mir tatsächlich nicht gefallen, zu denen ich überhaupt keinen Bezug finde, werden ausnahmslos dem hiesigen Flohmarkt gespendet, der die Bücher für einen guten Zweck verkauft. Kein allzu großer Aufwand.


    Auch sehr schön und geldsparend: Zeitschriften ausleihen zu können. Für das gesparte Geld kann man sich je nach Interesse mindestens ein Buch mehr pro Monat kaufen. :zwinker:


    Noch mehr? Ich sorge doch schon für mindestens eine Vollzeitstelle in der Buchhandlung!1 :zwinker:


    Aber wie schon erwähnt, bei uns ist die Auswahl einfach zu schlecht, so dass dies von vornherein überhaupt nicht in Frage kommt. In einer gutsortierten, großen Bibliothek mit reichlich Auswahl könnte ich mir das durchaus vorstellen. Die nächste ist nur mindestens 60 km weit entfernt, und da lohnt es sich für mich nicht.


    1 leicht übertrieben ausgedrückt

    Und viele Bücher trag ich im Kopf!<br />Ich darf es euch versichern,<br />Mein Kopf ist ein zwitschendes Vogelnest<br />Von konfiszierlichen Büchern.<br />[size=1]Heinrich Heine[/size]


  • Genau so mach ich es auch. Ich schau meist in den Buchhandlungen bei den Neuerscheinungen was mich interessiert und merke mir diese Titel dann für meine Bibliotheksbesuche. Bücher, die es nicht in der Bibliothek zu leihen gibt, lass ich mir zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken.

  • Doch. Wollte ich eigentlich schon gestern zusammenpappen und hab's vergessen.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Beim ersten Elternabend meiner Tochter war ich angenehm überrascht: die Klassenleherin hat vor, regelmäßig mit den Kindern in die Bibliothek zu gehen. Im November geht es los :klatschen:

    Failure is success in progress. Either you win or you learn.