Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 141 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Valentine.

  • Ich mochte das Buch gar nicht.
    Habe mir das damals nach dem "Hype" gekauft und konnte nichts damit anfangen.
    Hätte es eher als ein Kinderbuch für Grundschüler eingeschätzt und hab es nach dem Lesen sofort weiterverschenkt. :redface:

    Ich sammele Kochbücher, Foodfotos und Zitate.


    <3 Aktuelle Lieblingsbücher: "The good people" von Hannah Kent, "Plate to pixel" von Hélène Dujardin und "The elegance of the hedgehog" von Muriel Barbery.

  • Für Jugendliche ja, aber einem Grundschüler/Volksschüler würde ich so ein Buch nicht geben. Ich kann zwar nur von mir selbst ausgehen, aber ich wusste in diesem Alter nicht, wer "der Führer" ist, oder dass es mehrere Weltkriege gegeben hat, geschweige denn von der Judenverfolgung. Ich glaube, ich wusste nicht mal, was ein Jude ist :zwinker: Davon habe ich erst viel später gelernt. Vieles davon sogar erst im Alter 14+.
    Und ich bin durch den Tod meiner Großeltern zwar bereits in diesem Alter mit diesem Thema konfrontiert worden, aber das war damals etwas abstraktes für mich, das passiert, aber das man nicht erklären kann.


    Auch finde ich, dass Max "Gleichnisse" und Skizzen sehr anspruchsvoll sind, wenn man über den blosen Wortinhalt hinaus geht.

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.

  • Seh ich auch so. Man kann den Roman meiner Meinung nach nur verstehen wenn man bestimmte Vorkenntnisse hat, sonst versteht man ja nicht mal die einfachsten Anspielungen und den historischen Hintergrund sowieso nicht.

  • Ich weiß nur noch, dass es sehr hoch gelobt wurde und ich sehr enttäuscht war, weil ich jedenfalls die Sprache und den Stil als sehr einfach empfand.
    Kann natürlich sein, dass ich einfach Tiefgründigeres nicht mitbekommen habe! :rollen:

    Ich sammele Kochbücher, Foodfotos und Zitate.


    <3 Aktuelle Lieblingsbücher: "The good people" von Hannah Kent, "Plate to pixel" von Hélène Dujardin und "The elegance of the hedgehog" von Muriel Barbery.

  • Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links



    Inhalt:Liesel hat mit neun Jahren vieles verloren. Ihren Vater, ihre Mutter und ihren Bruder. Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes. Sie stiehlt ihr erstes Buch.
    Dann stiehlst sie weitere Bücher,Apfel und Birnen.Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa. Das von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz. (Klapptext)


    Ich habe nun die ersten 100 Seiten gelesen und der Einstieg fiel mir recht schwer. Vor allem die ersten 40 Seiten! Ich hatte das Gefühl, die Geschichte hat überhaupt keine Handlung. Wo führt das alles hin?, fragte ich mich. Um das zu erfahren muss ich noch sehr viel lesen. :breitgrins:
    Langsam aber sicher tut sich was in der Geschichte. Ich finde die Beziehung zwischen Hans dem Pflegevater und Liesel zum Beispiel total süß. Er, der selber nicht gut im lesen ist, der nur die Grundschule besuchte hat, hilft dem Tochter zu lesen. Das erste Buch was sie geklaut hat ist ja nicht gerade Kindergerecht, aber ein Ritual daraus zu machen und gemeinsam zu lesen finde ich irgendwie total niedlich.

  • Und ich hab am Schluss sowas von geheult! Dafür bin ich diesbezüglich gar nicht so nahe am Wasser gebaut :rollen: :redface:

    //Grösser ist doof//

  • Ich mochte ja Rosa vom ersten Augenblick an. Ein Mundwerk, das man mehr als nur einmal mit Seife auswaschen hätte müssen, aber das Herz am rechten Fleck! Zum Pflegevater Hans braucht man sowieso nichts sagen, er ist ein ganz ein Lieber.

  • Ich hab das Buch ja schon zum zweiten Mal gelesen und liebe es immer noch. Bin gespannt, ob es DIr genauso gut gefällt.

    Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.

  • Ich fand es auch nicht gerade einfach, in das Buch reinzukommen, aber es lohnt sich, dranzubleiben. Irgendwann lese ich es nochmal, dann aber im Original.


  • Ich mochte ja Rosa vom ersten Augenblick an. Ein Mundwerk, das man mehr als nur einmal mit Seife auswaschen hätte müssen, aber das Herz am rechten Fleck! Zum Pflegevater Hans braucht man sowieso nichts sagen, er ist ein ganz ein Lieber.


    Bei Rosa bin ich mir nicht so sicher. Einerseits merkt man trotzt ihre Mundwerk, dass sie Liesel mag und auch als Person in Ordnung ist, aber dann lese ich, wie sie mit dem Kochlöffel die kleine haut und das macht sie mir dann wieder unsympathisch.


    Ich bin nicht wirklich weiter gekommen. Nur bis Hitlers Geburtstag.
    Traurig fand ich schon, dass sie ihre Mutter nach dem sie eins geschickt hat weiter geschrieben hat bis sie realisiert hat, die Mutter wird ihr nie antworten.


  • Bei Rosa bin ich mir nicht so sicher. Einerseits merkt man trotzt ihre Mundwerk, dass sie Liesel mag und auch als Person in Ordnung ist, aber dann lese ich, wie sie mit dem Kochlöffel die kleine haut und das macht sie mir dann wieder unsympathisch.


    Das fand ich auch nicht in Ordnung, konnte es aber (für mich) entschuldigen. Rosa lebte in einer Zeit, als körperliche Züchtigung nicht nur toleriert war, sondern auch in vielen Köpfen der Gedanke steckte, dass wer sein Kind liebt, es auch züchtigt.


    Doris : Ich habe es im Original gelesen und finde, dass es sich gelohnt hat.

  • Die Liesel hat mittlerweile einige andere Bücher "geklaut". Wobei vom Feuer rausgeholt ist für mich definitiv gerettet!
    Ich fand es lustig, dass sie mit Rudi Äpfel und andere Obst/ Gemüsearten vom Bauern geklaut haben.
    Als Kind habe ich immer von Nachbarn Kirschen stibitzt, wobei unsere Nachbarn waren sehr nett und es herrschte nicht wie im Buch Mangel an essen. Fast jeden Tag nur Erbsensuppe zu trinken stelle ich mir sehr schrecklich vor. Und der armer Rudi hat immer Hunger. :smile:


    Max ist nun auch in der Geschichte aufgetaucht. Der deutsche Jude, der Hilfe braucht. Woher er Hans kennt ist nun auch schon geklärt.
    Natürlich bin ich nun gespannt wie die Geschichte sich entwickelt.


    Der Schreibstil von Zusak finde ich eigentlich gut außer am Anfang war ich irritiert. Der Erzähler bleibt er als Erzähler oder spielt er irgendwann auch eine Rolle ?


  • Der Schreibstil von Zusak finde ich eigentlich gut außer am Anfang war ich irritiert. Der Erzähler bleibt er als Erzähler oder spielt er irgendwann auch eine Rolle ?


    Der Erzähler hat eine immens wichtige Rolle im Buch, mehr will ich aber nicht verraten :unschuldig:


  • Der Erzähler hat eine immens wichtige Rolle im Buch, mehr will ich aber nicht verraten :unschuldig:


    *bin neugierig* :breitgrins:


    Die Zeichnungen und die Geschichte von Max für Liesel. :geschenk: :ohnmacht: soooo schön!


    Ich glaube ich habe am Anfang vergessen die Frau von Bürgermeisten zu erwähnen. Ich wunderte mich nämlich die ganze Zeit wieso sie immer in eine kalte Wohnung lebt bis es mir klar wurde wieso, ob es hilft ihr Kummer zu verarbeiten? Ich glaube eher nicht.


    :buecherstapel: Liesel hat ja nun einige Bücher beisammen. Das letzte mal als sie ein mit Rudi stahl verstehe schon, dass er nicht begeistert war. Der Armer hat ja immer Hunger.


    Wegen Rudi mache ich mir etwas sorgen, als ob ihm was passieren wird. Immerhin hat es der Erzähler ja schon erwähnt.

  • Ich habe heute früh etwas Zeit gehabt zu lesen und ich habe 100 Seiten durch. So wunderschön war die Geschichte, wenn auch nicht immer freudig.


    Hans liebe ich dafür, dass es bei bestimmten Situationen nicht weg guckt und nach Gerechtigkeit handelt. Zum Beispiel jetzt bei den Juden.
    Klar hat er für den Augenblick nicht nachgedacht. Nicht nur dass er als Judenfreund beschimpft wurde, er versteckte ja genau eins von Ihnen im Keller. Für Max hieß es nun lebewohl sagen.


    Aber nicht nur Max musste sich verabschieden, sondern auch andere die Liesel doch so wichtig waren.
    Ich denke Rosa und Liesel haben es im Moment sehr schwer.
    Dazu kommt auch, dass Liesel das Buch gefunden hat, was Max für sie schrieb. Die Worteschüttlerin ist ihm sehr gut gelungen. :smile:


    Ich habe knapp noch 100 Seiten zu Lesen, obwohl ich sehr gespannt bin wie alles Endet bin ich auch traurig, dass es wenn ich weiter lese auch wirklich endet. Stecke in eine Dilemma. :breitgrins:

  • Bin jetzt auch sehr neugierig auf dieses Buch geworden, hab es mir jetzt spontan gekauft. :-) Ich bin mal gespannt, ob es mich auch zu Tränen rühren wird, das hat bisher noch kein Buch geschafft...