Büchertips?

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

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Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Nemo.

  • Ich hoffe, es wird nicht als Belästigung empfunden, einen solchen banalen Thread aufgemacht zu haben. Und zwar suche ich ganz einfach nur Büchertips.


    Was mich interessiert: Bücher des 20. Jahrhunderts, vor allem Bücher nach dem zweiten Weltkrieg.


    Dabei gebe ich zu, um diese Literatur oft einen Bogen gemacht zu haben und mich mehr den Klassikern zugewandt zu haben.


    Ich würde gerne anspruchsvolle Bücher lesen, aber nicht mich durch etwas so unlesbares wie Joyce Ullisses durchquälen müssen.


    Ich mag keine Krimis, historische Romane, Liebesromane, Phantasy, "pikante Erotikgeschichten".


    Gut gefallen hat mir zum Beispiel der Kundera "Die Leichtigkeit des Seins". Auch Ortheils Schwerenöter habe ich vor langer Zeit mal sehr gerne gelesen.


    Ich mag die Verbindung von Literatur und einem ein wenig essayistischen Schreiben. Auch eine Literatur, die im Rahmen einer Handlung eine zeitgenössische Wirklichkeit reflektiert, wie das etwa bei Kundera der Fall war, aber auch beim Israel J. Singer.


    Nachdem ich jahrelang sehr wenig gelesen habe, lese ich im moment sehr viel. Ich hoffe, das hält an, weil Lesen viel Spaß macht, aber dazu brauche ich gutes "Lesefutter". Es sollte aber etwas fesselndes sein. Grass, Böll, Lenz oder Muschg etwa verstanden es noch nie, mich zu fesseln. Das hat alles keinen Witz und keinen Charme. Dai Sifies Buch "Balzac und die kleine chinesiche Schneiderin" hatte Charme, wie auch Connie Palmens "Die Freundschaft", die ich im moment sehr gerne lese.


    Hat jemand Lesetips für mich? Sonst bliebe als Alternative nur, mich doch noch mal durch Robert Musils Mann ohne Eigenschaften durchzuquälen, der sicher auch tolle Passagen hat, aber mich vor Jahren oft auch sehr gelangweilt hat, weil er irgendwie überhaupt keinen Spannungsbogen aufbaut ( vermutlich, weil dem Autoren dies zu trivial wäre). In den letzten Wochen hatte ich mit den Autoren jedenfalls richtig Glück und ich hoffe, das hält an.


    Gruß
    Martin

  • Hallo Martin,


    mein erster Vorschlag: lese doch mal verschiedene Rezensionen in den Threads: Weltliteratur & Klassiker, da wird nicht nur klassische , sondern auch zeitgenössische Literatur besprochen und vorgestellt und auch in Sonstige Belletristik


    Desweiteren kannst du auch einen Blick in den Klassikerforum werfen: Nicht-klassische Genres und moderne Literatur


    Zitat


    Ich mag keine Krimis, historische Romane, Liebesromane, Phantasy, "pikante Erotikgeschichten".


    Auf Anhieb kann ich bloß kunterbunt empfehlen mit der einzigen Garantie, dass sie nicht in die oben genannten Kategorien fallen.
    Paul Auster, Gabriel José García Márquez, Alexandar Tišma, Hans-Ulrich Treichel, Markus Werner, Pascal Mercier, José Saramago, António Lobo Antunes, Wolfgang Hilbig, Patrick Modiano, Nagib Mahfuz, Alaa al Aswani, ...



    liebe Grüße
    dora, die dich aber nicht vom MoE abhalten möchte :zwinker:

  • Hat jemand Lesetips für mich? Sonst bliebe als Alternative nur, mich doch noch mal durch Robert Musils Mann ohne Eigenschaften durchzuquälen, der sicher auch tolle Passagen hat, aber mich vor Jahren oft auch sehr gelangweilt hat, weil er irgendwie überhaupt keinen Spannungsbogen aufbaut ( vermutlich, weil dem Autoren dies zu trivial wäre).


    Ich bin nicht schlau draus geworden, was für Literatur du überhaupt magst. Soll es nur deutschsprachige Literatur sein? Sonst würde ich einige amerikanische Autoren empfehlen. Aber ich habe keine Ahnung, was dir gefällt. Böll ist doch schöne Lektüre. Was gefällt dir daran nicht ( ich meine besonders die Kurzgeschichten)?


    Paul Bowles: "Himmel über der Wüste" ist ein grandioser Roman (1949) :klatschen:


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    "New" Republic schrieb:

    Zitat

    Das Buch überragt die meisten Romane, die nach dem Zweiten Weltkrieg geschrieben wurden.


    Liebe Grüße
    mombour

  • Danke für Eure Hinweise. Ich werde in der Bücherhalle mal Ausschau nach dem Bowles halten.


    :karotte:


    Gruß Martin

  • Ich würde Dir empfehlen: Stefan Heym "Nachruf", Christoph Hein "Der fremde Freund", Steffen Mensching "Jacobs Leiter"


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    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym, 2001

  • Also, da ich es im Moment ebenfalls lese, würde ich dir ja zu 'Was vom Tage übrig blieb' von Kazuo Ishiguro raten. Ein wunderbares Buch, das sehr subtil geschrieben ist und eine eher melancholische Grundstimmung hat. Es hat sogar einige Stellen, die etwas sehr Essayhaftes haben, bsw. dann, wenn der Erzähler über das Wort 'Würde' reflektiert.
    Absolut empfehlens-/lesenswert. :smile:

    Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.<br />~ A. Einstein<br /><br />Man umgebe mich mit Luxus; auf das Notwendige kann ich verzichten. <br />~ Oscar Wilde