Beiträge von nanu?!

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Heute bin ich mit meinem letzten Netgalleybuch fertig geworden, ich muss es nur noch rezensieren.

    Ich wollte noch gerne Fair Play lesen, bekam aber eine Absage. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Irgendwie ist das kein schönes Gefühl.


    Edit, ich sehe gerade, "Fair play" von Kerstin Gulden ist aus dem Rowohlt-Verlag. Wenn Holden recht hat, liegt die Absage doch nicht an mir.

    Ich habe gerade 2 Stunden mit meiner Tochter Mathe gelernt. Montag hat sie einen Test. Geometrische Formen, Umfang und Fläche berechnen können, hübsch verpackt in Textaufgaben. Ich hasse es noch genauso wie früher.

    Ein Test in Geschichte, das antike Griechenland ist dran, und Französisch, vocabulaire et futur proche, stehen auch noch an. Uff!


    Jetzt lese ich aber erst mal mein Buch fertig. "Die weiße Giraffe" von Lauren St. John. Richtig schöne Geschichte über ein Mädchen das nach Südafrika kommt und sich mit einer Albino-Giraffe anfreundet. Dieses Tier ist wegen seiner besonderen Farbe äußerst wertvoll und wird gejagt.

    Gleichzeitig hat sie mit Mobbing in der Schule zu kämpfen.

    Schon wieder ist einer von Als Schülern zu Tode gekommen. Diesmal war ein Rosinenscone Schuld.

    Was dann aber bei den Aufklärungarbeiten ans Licht kommt, hätte selbst Al nicht erwartet. Sein Schüler dealte wohl mit Siegeln und Feenwesen, aber das scheint nur die Spitze des Eisberges gewesen zu sein...


    Die meisten sind so begeistert von dem Buch, da habe ich ja schon fast ein schlechtes Gewissen weil es mich nicht überzeugen konnte.

    Dabei fand ich die Grundidee gar nicht so übel mit den Agenten, die dafür sorgen sollen, dass die Welt der Menschen sich nicht mit der Welt der Feenwesen vermischt. Und der Siegelagent Al hat einiges zu tun, denn nicht alle Wesen halten sich an die Regeln.

    Al ist als Hauptfigur ganz in Ordnung, aber auch ein bisschen langweilig. Er ist ein korrekter, loyaler Typ der immer versucht das richtige zu machen. Da fand ich seine Kollegen schon interessanter. Nadia, die alles und jeden zu Kleinholz verarbeitet, und Buck Foi, eine Art Kobold mit einer besonders großen Klappe und einer Schwäche für geklauten Whiskey.


    Mich störte eher die Art wie die Magie der Siegel funktionierte. Al kann mit seinen Siegeln jede Art von Problem umschiffen. Dazu zieht er einfach wie Inspektor Gadget, ein Siegel nach dem anderen aus seinem langen Mantel, bricht sie, und schon wirkt der Zauber. Das war mir zu einfach. Es gab nur Probleme wenn er zu wenig Siegel eingepackt hatte.


    Ich fand auch das es zu viele Längen in der Handlung gab. Oft passiert einfach gar nichts. Da man immer jemanden braucht der zwischen den Welten wechseln kann, wird viel Zeit mit den Boten verplempert. Dann werden Nachrichten ausgetauscht oder es muss jemand geschickt werden, der den gewünschten Gesprächspartner aus dem Feenreich holt. Dann werden irgendwelche Verträge ausgehandelt, da die Wesen nicht einfach so in die Welt der Menschen rüberkommen können. Das zieht alles einfach nur unnötig in die Länge, und eigentlich ist auf diesen vielen Seiten überhaupt nichts nennenswertes passiert.

    Nur das letzte Drittel des Buches hat mir richtig Spaß gemacht, da kam es nämlich zur Auflösung und endlich mussten die Figuren mal richtig handeln.


    Etwas das mir aber sehr gut gefallen hatte, war die derbe Sprache. Es wird sehr viel geflucht und keine der Figuren nimmt ein Blatt vor den Mund. Und der Humor lag mir sehr, dafür einen Daumen hoch!


    2ratten

    Nummer 5 ist auch schon gelesen und Nummer 6 fast, aber ich bin gerade etwas faul mit den Rezis.

    Hier reicht es, wenn du Autor und Titel nennst. Rezis können, müssen aber nicht geschrieben werden.

    Ich weiß, aber bei den Büchern die ich rezensieren muss weil es Reziexemplare sind, würde ich es lieber zusammen melden. Dann ist es auch für dich einfacher und musst vorne nicht immer neu verlinken nur weil die Rezis nach und nach eintrudeln.

    b. Lies ein Buch ohne Liebesgeschichte, Affäre, Liebelei zwischen den Protagonisten.


    Jenny Jägerfeld - Mein geniales Leben


    --> Der Protagonist ist gerade erst 12 und hat andere Sorgen als Mädchen.


    b. Lies ein Buch, das jemand im Forum lobend erwähnt ( Rezension, Challenges oder Plauderthreads). Gib die Quelle und den Usernamen im Thread der Challenge an.


    Jonathan Evison - Umweg nach Hause


    --> Sagota hat im "Was liest du"-Thread von diesem Buch geschwärmt. :)

    Von Stockholm aufs Land zur Großmutter zieht der zwölfjährige Sigge mit seiner Mutter und seinen beiden Schwestern. Für Sigge soll alles besser werden, zumindest hat er das ganz fest vor. Um das zu schaffen, will er endlich lernen wie man beliebt wird. Dabei soll ihm eine Liste helfen die er geschrieben hat, mit Tipps und Tricks die die Leute ihm gegeben haben.

    Die Sommerferien beginnen gerade, also bleiben ihm noch genau 59 Tage Zeit, um endlich beliebt zu werden.


    Was für eine schöne Geschichte das war.

    Einerseits ist es total witzig wie Sigge versucht, bei anderen Menschen gut anzukommen. Eigentlich ist er total mutig, denn er springt ständig über seinen Schatten um die Punkte auf seiner Liste "Wie man beliebt wird" abzuhaken. Natürlich sind die Ergebnisse seiner Bemühungen nie zufrieden stellend. Zum Teil versucht er die Tipps seiner Großmutter zu befolgen, schließlich ist die total beliebt. Aber seine Großmutter ist auch ein schräger Vogel in Print-Leggins und ständiger Zigarette im Mund. Ob das gut geht?

    Und dann kommt noch die Sache mit seinem Auge, denn Sigge schielt, und das hemmt ihn ungemein.


    Andererseits hat mich das Buch an manchen Stellen richtig traurig gemacht. Der Leser erfährt nämlich warum Sigge sein ganzes Leben ändern möchte, was in Stockholm auf seiner ehemaligen Schule passiert ist. Und das wird hier für ein Kinderbuch so eindrücklich und tiefgehend von Sigge beschrieben, dass ich mittlerweile finde, dieses Buch hier sollte in den Primarschulen Pflichtlektüre werden. Damit die Kinder begreifen was es mit einem macht, wenn man so wie Sigge behandelt wird. Jedenfalls ist mir Sigges Vergangenheit richtig nahe gegangen.


    Gleichzeitig versucht Sigge ein großer Erfinder zu werden und probiert auch das ein oder andere aus, das er gebaut hat. Das führt zu wirklich witzigen Szenen.

    Sigges Mutter, die beiden Schwestern und natürlich auch die herrlich schräge Oma sorgen ständig für Abwechslung in Sigges Leben. Langweilig wird es ihm jedenfalls nicht. Und das Ende der 59 Tage rückt unaufhaltsam immer näher.

    Was außerdem noch ein Zebra in der Eingangsdiele und ein Gartenzwerg mit Sigge zu tun haben, muss jeder aber selbst herausfinden.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, und das nicht nur für die Kinder.

    Lykantrophin ,die Cover sind ja schön. Die Inhaltsangaben muss ich mir unbedingt genauer anschauen. Und viel Glück dass du genommen wirst.


    Die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich was für meinen Mann der Startschuss für die Grillsaison ist. Das heißt das ich jetzt noch einen Nudelsalat mache, und gleich genießen wir die ersten Würstchen. Currywürstchen (hat nix mit der deutschen zu tun), Käsewürstchen und ein paar marinierte Rippchen, dazu noch Knoblauchbrot.

    Danach lese ich mein neues Reziexemplar von Netgalley: "Mein geniales Leben" von Jenny Jägerfeld bis der Böhmermann heute Abend anfängt.


    Morgen geht es mit den Kindern in den Antwerpener Zoo. Die dürfen seit ein paar Tagen wieder öffnen solange man draußen bleibt.

    Ich war auch so naiv zu glauben, wenn man begründet warum es keine Rezension geben wird, sollte es nicht gezählt werden, aber wenn sie lieber einige wenige Sätze und nur einen Stern wollen, dann geben wir ihnen das doch einfach, oder?

    Ich würde schon gerne wissen wollen was an einem Buch nicht gefällt. Gar keine Rezension bringt keinem was, bei einer schlechten kann man es wenigstens versuchen besser zu machen.

    Netgalley empfiehlt ja mindestens eine Quote von 80. Und selbst dann heißt das ja noch nicht, das man jedes Buch bekommt. Ich hab erst heute morgen für ein Buch eine Absage bekommen, trotz meiner so guten Quote.

    Richtige Divas sind da Piper und Carlsen. Geht es nur mir so oder bekommt ihr auch dauernd Absagen von denen? Von allen anderen habe ich noch nie eine Absage bekommen. Außer bei den Wunschbüchern vielleicht, aber dann bekomme ich gar keine Rückmeldung, aber das eher selten.


    Und hat von euch schon mal jemand die automatische Bestätigung für einen Verlag bekommen? Das man alle Bücher eines Verlages anfragen kann und sie sofort bestätigt bekommt?

    Bei mir ist das unfreiwillig passiert. "Kat und Easy" von Susann Pásztor sollte am 11. Februar erscheinen, der Termin wurde aber in den Mai verlegt, da hatte ich das Buch aber schon längst. Die Rezension habe ich trotzdem schon abgegeben, denn bis zum Mai habe ich bestimmt vergessen worum es ging. Die Links kann ich ja dann im Mai nachreichen.

    Außerdem will ich meine "Weste" rein halten, bis zum Mai sind die drei Monate Frist die man bei Netgalley hat, vorbei. Ich mag meine 100% Zuverlässigkeit die ich derzeit habe. :)

    Ich habe mir nach langem Zögern jetzt das Audible-Abo geholt. Neuerdings finde ich Hörbücher gar nicht so übel und die Idee, selbst bei der lästigen Hausarbeit nebenbei "lesen" zu können, klasse.

    Mein erstes Hörbuch ist "Qualityland 2.0" von Kling.

    Das erste habe ich noch selbst gelesen. Hätte ich geahnt dass es noch viel lustiger wird wenn es vorgelesen wird, hätte ich mir das Abo schon viel früher geholt. Bis jetzt macht das Buch Spaß.


    Ansonsten lese ich noch "Tinte und Siegel" von Kevin Hearne. Das haut mich bis jetzt noch nicht aus den Socken. Mir gefällt nicht dass der Agent für jedes Problem ein Siegel hervorholt, und schwupps, alles wird tutti. Und überall tauchen andere fantastische Wesen auf. Das wird mir zuviel.